Arbeitsbock schnell und stabil gebaut

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In diesem Beitrag zeige ich Euch wie ich einen richtig stabilen Arbeitsbock schnell selber bauen kann. Und da ich gängige Materialien verwende, die man oft noch in der Werkstatt oder im Garten liegen hat, entstehen sogar fast keine Kosten. Wer es nachbauen möchte, findet in dem Beitrag neben dem Video auch wieder eine Zeichnung, Materialliste und Sketchup-Datei für eigene Planungen.

Der bewährte Zimmermannsbock lässt grüßen

Die von mir verwendete Bauart ist nicht neu, sie orientiert sich an der Bauweise der bewährten Zimmermannsböcke, also Holzböcke wie sie Profis vermutlich schon seit Jahrhunderten bauen. Im Netz findet man dazu zahlreiche Zeichnungen oder Fotos. Man kann solche stabilen Zimmermannsböcke auch fertig kaufen, aber ein stabiles Paar dieser Art kostet nicht selten um die 100 Euro, siehe die aktuellen Angebote:

Letzte Aktualisierung am 23.10.2017 um 23:24 Uhr  *Affiliatelink ² 

Ein echter Profi-Zimmermannsbock kann man oft mit 1000 kg oder mehr belasten, unglaublich wie stabil diese sind. Wenn man ihn selber baut und vielleicht noch das ein oder andere Kantholz im Keller oder Garten hat kommt man deutlich unter 20 Euro. Selbst wenn man alle Hölzer im Baumarkt noch kaufen muss, wird es nicht viel teurer. Es lohnt sich also einen solchen Arbeitsbock selbst zu bauen.

Um den Aufbau möglichst einfach zu gestalten habe ich den übliche Aufbau des Profi-Zimmermannsbock ein klein wenig verändert. Die Beine sind beim Profi-Zimmermannsbock in der Regel sowohl nach außen als auch zur Seite hin geneigt. Ich nutze nur die Neigung nach außen, die ich genau mit 15° anlege. Auf die Neigung zur Seite hin verzichte ich, das macht das Sägen der Holzverbindung einfacher ohne erheblich an Stabilität zu verlieren. So kann man auch ohne besonderes Werkzeug den Bock schnell nachbauen, notfalls reicht eine Handsäge, allerdings mit Tischkreissäge geht es erheblich einfacher.  Auch andere Holzwerker haben das schon auf fast gleiche Weise den Bock gebaut, ein schönes Youtube-Video gibt es auch unter „Holz & Leim„, allerdings hat er etwas andere Materialien verwendet.

Die Bauanleitung zu meinem Arbeitsbock

Eigentlich kann man einen Arbeitsbock natürlich auch ohne große Planung sofort drauf los bauen, so kompliziert ist es schließlich nicht. Dennoch lohnt es sich auch so etwas vorher genau zu planen. Denn immerhin verwenden wir eine wichtige Holzverbindung mit einer Schulter die dafür sorgt dass die hohe Last immer gut auf den Boden abgeleitet wird. Die hohe Tragkraft und Stabilität  des Arbeitsbocks kommt also in erster Linie durch diese Holzverbindung zustande, weniger durch die Schrauben oder Verklebung.
Daher ist es schon wichtig dass man sich Gedanken macht wie man die verwendeten Holzstärken oben ausschneidet. Die Schulter darf nicht zu klein werden, das obere Kantholz muss gut und waagerecht auf der Schulter aufliegen. Auf der anderen Seite muss man aber auch aufpassen dass noch genügend Holz an den Beinen übrig bleibt, damit die Schrauben halten und später nichts bricht. Zudem soll es auch noch einigermaßen vernünftig aussehen.

Sketchup hilft bei der Planung

Holzbock-selber-bauen-sketchupDaher plane ich so etwas immer sehr gerne in dem 3D-Programm Sketchup, das man übrigens kostenlos herunterladen und nutzen kann. Hier kann man virtuell einfach mal die verschiedenen Hölzer ausschneiden und millimetergenau ansetzen. Mit ein wenig Erfahrung sieht man dann schnell wo es hakt und was Sinn macht. So kann man sehr schnell für die vorhandenen Materialien eine gute Lösung finden. Das Ganze lässt sich dann auch sehr schnell bemaßen und ausdrucken. Mit einer solchen Zeichnung kommt man dann in der Werkstatt viel schneller voran. Die Zeit die man für die Zeichnung verwendet hat, die holt man oft wieder in der Werkstatt rein da man sich dann über Maße keine Gedanken mehr machen muss, zumindest geht es mir so.

Wenn Ihr den Arbeitsbock nachbauen und ähnliche Materialien nutzten wollt, könnt Ihr es euch noch einfacher machen und euch einfach an meiner Zeichnung orientieren.

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Wie Ihr seht ist der Aufbau wirklich sehr einfach. das schwierigste ist das korrekte Anzeichnen der auszusägenden Schulter. Damit Ihr es etwas einfacher habt, hier noch mal eine Vergrößerung mit Maßangaben:

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Ich habe für die Beine 70x45mm Douglasie-Kanthölzer verwendet. Den auszuschneidenden Teil solltet Ihr mit der Zeichnung leicht anzeichnen können. Wenn Ihr es noch einfacher haben wollt, dann könnt Ihr auch meine PDF-Datei mit maßstabsgetreuer Zeichnung (1:1), herunterladen . Ihr könnt diese ausdrucken und den roten Teil einfach ausschneiden und als Schablone nutzen.

PDF mit Schablone für Ausschnitt aus Bein

PDF mit Schablone für Ausschnitt aus Bein

Download Schablone als PDF

Download PDF Schablone für Ausschnitt

Falls Ihr einen Bock mit anderen Maßen oder Materialen bauen wollt, könnt Ihr auch einfach wieder meine Sketchup Datei herunterladen und nach eigenen Vorstellungen verändern.

Download Sketchup Zeichnung

Vor dem Laden in Sketchup das ZIP-File entpacken!

Download Sketchup-Zeichnung

 

Die Materialliste für den Arbeitsbock

Bevor ich Euch Schritt für Schritt zeige wie ich den Arbeitsbock (Holzbock) zusammengebaut habe, hier noch mal meine vollständige Materialiste. Da bei mir der Bock vorwiegend im Garten zum Sägen und Streichen größerer Platten genutzt wird, steht er auch nachts immer draußen. Daher habe ich für die Beine Douglasie statt Fichte verwendet, Douglasie ist wesentlich wetterfester. Zudem hatte ich auch noch Douglasie-Kanthölzer herumstehen 😉 Die Preise sind im Baumarkt nicht selten gleich hoch, zumindest bei uns.
Für das obere Kantholz habe ich ein 70x70mm druckimprägniertes Holz verwendet, alle diese Hölzer findet man in jedem Baumarkt. Sie sind preiswert, stabil aber dennoch nicht zu schwer, man soll den Arbeitsbock ja auch noch leicht bewegen können.
Die nachfolgende Materialiste gilt für einen einzigen Arbeitsbock, da man gewöhnlich ein Paar braucht, müsst ihr natürlich alles doppelt haben.

 AnzahlArtMaßeBezugsquellen Link
Obere Kantholz1Druckimprägniertes Kantholz (es geht aber auch Fichte)80 x 7 x 7 cmBaumarkt (Gartenbereich)
Beine4Douglasie - Kantholz (es geht aber auch Fichte)83 cm 7 x 4,5 cm
(je nach gewünschter Höhe)
Baumarkt (Gartenbereich)
Seitenbrettchen2Beliebiges Seitenbrett (was ihr so findet)min. 22 x 22 cm
Stärke min. 14mm
Reststück aus Werkstatt
Schrauben22Schrauben4 x 40 mmBaumarkt oder Amazon*
Brettchen für Seitenanschlag2Restholz5 x 6 cm
Stärke min. 14mm
Reststück aus Werkstatt
Holzleim1Wasserfester HolzleimBaumarkt oder Amazon*
Füße4Möbelgleiter oder Möbeluntersetzer damit Bock auch mal im feuchten stehen kannBaumarkt oder Amazon*

 

Aufbau der Arbeitsböcke Schritt für Schritt

Ich habe wieder bei der Arbeit öfters die Videokamera mitlaufen lassen, so dass Ihr in dem unteren Video eigentlich den Aufbau recht genau nachvollziehen könnt. Daher an dieser Stelle nur noch mal eine kurze Erläuterung der wichtigsten Schritte:

Schritt 1:  Obere Kanthölzer auf gewünschte Länge sägen

Ich habe mich bei meinem Bock für eine Breite von 80 cm entschieden, daher benötige ich zwei Kanthölzer (70x70mm) mit einer Länge von 80 cm. Hat man keines zur Hand bekommt man diese im Baumarkt oft in 2 m oder 2,40m Länge. Ich säge daraus also zwei 80 cm Stücke.

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Schritt 2: Beine mit 15 ° auf Länge sägen

Nun brauchen wir 8 Beine für zwei Böcke. Alle Beine werden am Ende bei mir 81 cm lang. Um mit den langen Kanthölzern besser arbeiten zu können, habe ich diese erst einmal auf 90 cm zugesägt. Dabei habe ich aber zuvor das Sägeblatt auf einen Winkel von 15° eingestellt. Da die Beine ja später in diesem Winkel angebracht werden, stehen sie dadurch später korrekt auf dem Boden auf.

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Nachdem alle Beine auf ca. 90 cm zugesägt wurden, bringe ich sie auf die endgültige korrekte Länge von 81 cm. Dabei habe ich immer vier Beine in einem Rutsch gesägt, dadurch kann man sicher sein dass diese später wirklich 100% die gleiche Länge haben und alles gerade steht.

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Schritt 3: Den auszusägenden Teil am Bein markieren

Nun müssen wir an der geraden Kante der Beine das Stück markieren, welches ausgesägt werden soll. Anhand meiner oberen Zeichnung kann man das leicht ausmessen und anzeichnen. Alternativ könnt Ihr aber auch mein oberes PDF-Dokument ausdrucken und den roten Teil als Schablone nutzen. Einfach ausschneiden wie im unteren Bild zu sehen.

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Danach könnt ihr den roten Teil als Schablone zum Anzeichnen nutzen. Man kann sich natürlich mit etwas Sperrholz auch eine stabilere Schablone anfertigen, immerhin müssen wir dies 8 mal anzeichnen.

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Achtet beim Anzeichnen darauf dass das Bein korrekt herum liegt, achtet auf die Schräge des unteren Fusses. Notfalls hilft immer mal wieder ein Blick in die Zeichnung.

Schritt 4: Die Beine aussägen, damit eine Schulter entsteht

Nachdem der auszusägende Teil angezeichnet und markiert wurde, kann man diesen aussägen. Das kann man natürlich mit einer feinen Handsäge machen, schneller geht es aber mit der Kreissäge. Ich stelle dazu meine Tischkreissäge PTS10* wieder auf 15° ein. Anschließend drehe ich das Sägeblatt genau 70mm heraus, das kann man mit dem Zollstock oder Lineal ausmessen.
Da der Parallelanschlag etwas zu niedrig ist um Hölzer vertikal gut führen zu können, hatte ich mir vor längerem ein kleines Hilfsmittel gebaut, Ihr seht es im Video und im unteren Bild. Im Grund nur ein rechter Winkel der aus zwei stärkeren Multiplex Platten besteht. Dieses Teil lässt sich sehr gut zum Sägen vertikaler Hölzer verwenden, ich kann Euch nur empfehlen etwas ähnliches zu bauen und zu nutzen.

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Dieses Teil wird jetzt so eingestellt, dass es den richtigen Abstand zum Sägeblatt besitzt, danach wird es mit zwei Schraubzwingen (am besten KliKlamp – Zwingen)* am Anschlag befestigt.
Vergleicht danach noch mal eure Anzeichnung am Holz mit der Stellung des Sägeblattes. Wenn alles übereinstimmt, wird auch das Bein an meinem vertikalen Anschlag per Zwinge befestigt. Spannzwingen wie die Bessey Zwinge KliKlamp* sind dabei besser als Schraubzwingen, da sich diese bei Erschütterung nicht lösen.

Wenn jetzt alles stimmt kann man leicht mit dem Schiebeschlitten der PTS10 unser Bein einsägen. Wir können jetzt relativ flott alle 8 Beine so einsägen, achtet nur darauf dass Ihr alle richtig herum festspannt, sowas kann man schnell mal verwechseln wenn man zu flott ist.

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Nachdem der vertikale Schnitt an allen Beinen korrekt sitzt, können wir mit einem zweiten Schnitt das auszusägende Teil lösen. Dazu belasse ich das Sägeblatt auf 15°, reduziere aber die Höhe des Sägeblatt auf ca. 11mm. Die genau Höhe könnt ihr ja leicht aus der Anzeichnung am Holz ersehen. Beide Schnitte müssen sich praktisch rechtwinklig treffen damit das Teil sauber ausgesägt wird.

 

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Schritt 5: Oberes Kantholz aussägen

Nachdem nun die Beine eigentlich schon fertig sind, müssen wir noch passende Aussparungen in die beiden oberen Kanthölzer der Böcke sägen. In diese Aussparungen werden dann die Beine eingepasst, angeklebt und angeschraubt. Wie Ihr der Zeichnung entnehmen könnt, habe ich 15mm tiefe Aussparungen verwendet. Die Breite ergibt sich aus der Breite der Beine, also 7 cm.
Die Aussparungen habe ich jeweils 5 cm vom Rand eingelassen. Um die Aussparungen herzustellen kann man entweder eine Oberfräse, Tischfräse, ein Stemmeisen oder eine Kreissäge verwenden. Ich habe mich für die Kreissäge entschieden. Ich habe zunächst das Kreissägeblatt wieder auf 90° eingestellt und dann eine Sägeblatthöhe von 1,5 cm ausgemessen. Danach habe ich zunächst die Aussparungen auf dem Holz markiert und entlang den Markierungen 1,5 cm eingesägt. Zusätzlich habe ich dann einfach noch einige Schnitte zwischen den Markierungen eingefügt, so kann man die Aussparung fast komplett mit der Tischkreissäge anfertigen. Die stehen gebliebenen Holzreste kann man dann leicht mit dem Stemmeisen noch entfernen.

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Schritt 6: Beine am Kantholz anschrauben

Nachdem die Aussparungen in den oberen Kanthölzern alle angefertigt wurden, kann man die Beine mit etwas wasserfestem Holzleim und zwei Schrauben (4x40mm) festschrauben. Wenn Ihr sauber gearbeitet habt, passen die Beine gerade so in den Schlitz. Je straffer sie sitzen, desto besser ist es. Solltet ihr wie ich hin und wieder einmal den Schlitz einen oder zwei mm zu groß geschnitten haben, so ist das aber auch nicht tragisch. Den üblichen Belastungen denen so ein Arbeitsbock bei einem Heimwerker ausgesetzt ist, die hält er sicher aus. Vermutlich wird er Euch noch überleben.

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Habt Ihr alle Beine angeschraubt, so sieht das Ganze doch schon wie ein Arbeitsbock aus.

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Schritt 7: Seitliche Brettchen am Arbeitsbock sorgen für Stabilität

Damit unser Arbeitsbock aber richtig stabil wird, müssen an den Seiten noch zwei kleine Brettchen angeschraubt und angeklebt werden. Auf weitere Streben kann dann ganz verzichtet werden. Welche Stärke und Größe Ihr für die Brettchen nehmt ist ziemlich egal, sie sollten jedoch schon 20 cm hoch sein und dünner als 14mm ist sicher auch nicht zu empfehlen. Meistens findet man in der Werkstatt ein Restholz mit 16 bis 20 mm Stärke das sich gut dafür eignet. Notfalls tut es auch ein Stück OSB-Platte. Zuschneiden kann man die Brettchen gut mit unserem Schiebeschlitten-Projekt.

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Dieses Brettchen sorgt dafür dass sich der Winkel der Beine nicht mehr verändert und gewährleistet auch dass die Beine immer sicher in den Schlitzen sitzen. Die Belastung wird dadurch immer auf die Schultern der Beine übertragen, die Schrauben müssen kaum was halten.

Schritt 8: Überstehende Kanten absägen

Mit einer Feinsäge oder einer Japansäge* kann man nun noch die überstehenden Kanten der Beine bündig mit dem oberen Kantholz absägen. Den letzten Feinschliff gibt man den Kanten dann mit dem Bandschleifer.

Schritt 9: Drehbaren Anschlag anschrauben

Da ich öfters auch mal runde Hölzer auf den Arbeitsböcken bearbeite oder streiche, habe ich mir noch zwei kleine Brettchen als Anschlag an die Seiten geschraubt. Diese sorgen dafür dass runde Hölzer nicht herunterrollen, falls der Bock im Garten mal auf einer schiefen Fläche steht. Benötigt man diesen Anschlag nicht, so kann man diesen einfach nach unten wegdrehen.

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Schritt 10: Wetterschutz nicht unbedingt nötig

Da meine Arbeitsböcke vorwiegend draußen stehen, habe ich unten an die Füße noch Gleiter angenagelt. Dadurch können sie auch mal länger auf einer nassen Fläche stehen ohne dass das Holz leidet. Man kann dafür Gleiter oder Möbelfüße aus dem Baumarkt oder dem Online Handel (z.B. hier bei von Amazon*) verwenden.

Eigentlich ist damit unser kleines, aber durchaus sehr nützliches Projekt fertig. Da ich druckimprägnierte Kanthölzer und Douglasie-Kanthölzer für den Bau verwendet habe, ist ein zusätzlicher Wetterschutz eigentlich nur bei den seitlichen Brettchen und vielleicht den Schnittkanten nötig. Man kann dafür eine Holzschutzfarbe oder einen Klarlack verwenden. Da ich letzteres noch in meiner Werkstatt hatte, habe ich das Ganze also noch mal mit Klarlack gestrichen.

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Fertig!

Wenn man die Böcke nicht benötigt kann man diese übrigens auch leicht übereinander stapeln!

 

Video zum Bau des Arbeitsbockes

Das nachfolgende Video zeigt Euch den Bau des Arbeitsbockes noch mal ganz genau. Ich denke es sollten keine Fragen offen geblieben sein. Also viel Spaß, falls Ihr so etwas nachbauen wollt. Falls Ihr kein Projekt mehr verpassen wollt, könnt Ihr auch hier kostenlosen Newsletter anfordern:  Anmelden

Noch stabiler sind vermutlich Zimmermannsböcke mit Schwalbenschwanzverbindung. Allerdings ist das dann mehr ein Projekt  für den weiter fortgeschritteneren Tüftler.  In der Praxis benötigen Heimwerker auch eher selten so stabile und schwere Böcke. Dennoch hier ein Video dazu:

Wenn es schnell gehen muss, Bock fertig kaufen

Der Bau eines solchen Bockes ist innerhalb von 3 Stunden erledigt, es ist also ein schönes Nachmittags-Projekt, durchaus auch für Einsteiger und Tüftler. Die Stabilität und Standfestigkeit ist es den meisten Böcken die man so in den Baumärkten findet um Längen voraus, man muss lokal schon lange suchen um so etwas Stabiles zu finden.

Natürlich kann man einen Bock dennoch auch fertig kaufen, denn manchmal muss es ja wirklich schnell gehen weil man ihn halt für irgend eine Aufgabe dringend braucht. Das kenne ich natürlich auch. Ich habe meine ersten Böcke auch immer Online- oder im Baumarkt gekauft. Die Holzböcke  sind leider oft fast unbrauchbar gewesen, aber hin und wieder findet man recht gute Metallböcke in den Baumärkten. Ein paar Metallböcke, die in der Höhe verstellbar sind, sind nie verkehrt. Sie sind leicht und können auch mal innerhalb des Hauses genutzt werden. Ich selbst nutze solche auch bei mir in der Garage sehr gern.

Hier mal einige Empfehlungen die mir gefallen oder ich schon verwendet habe:

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Meine verwendetet Werkzeuge für dieses Projekt

Hier habe ich Euch mal die verwendeten Werkzeuge aufgelistet (alle selbst gekauft, nichts gesponsort). Schrauber und Bandschleifer gibt es im Handel gar nicht mehr, ich habe euch daher mal den Nachfolger verlinkt.

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