E-Auto Ladestation für die eigene Einfahrt bauen

In diesem Beitrag und Video möchte ich aufzeigen, wie man sich eine eigene Ladesäule für sein Elektroauto in der Einfahrt oder Garage einfach selbst realisieren kann. Nachdem inzwischen viele gute Elektroautos serienmäßig erhältlich sind, steigen Monat für Monat immer mehr Besitzer eines Verbrenners (Benzin oder DIesel) auf Elektroauto um. Ein Elektroauto bedeutet einfach mehr Fahrspaß und mehr Bequemlichkeiten, natürlich auch Reduzierung von Lärm und Abgasen. Die meisten Experten sind sich einig, der Durchbruch ist geschafft, das Elektroauto ist nicht mehr aufzuhalten, die Vorteile überwiegen einfach. Besonders bequem ist ein Elektroauto wenn man sich eine normale Steckdose oder eine Schnelladestation direkt am üblichen Abstellplatz des Autos realisiert. Wie man das machen kann und was man für Komponenten man braucht möchte ich hier, anhand meiner Ladestation, aufzeigen.

Echte Ladestation oder reicht normale Steckdose für E-Auto?

Für diejenigen, die vielleicht noch kein Elektroauto bzw. E-Auto besitzen und im Thema noch nicht so drin stecken, hier erst ein mal ein paar grundlegende Hinweise wie das Laden von Elektroautos vonstatten geht. Vielfach ist noch nicht bekannt, dass nahezu alle Elektroautos auch an einer ganz normalen Steckdose aufgeladen werden können. Eigentlich alle Hersteller liefern kleine Ladegeräte mit, welche auf der einen Seite einen Schuko-Stecker und auf der anderen Seite einen sogenannten TYP2-Stecker haben. Der Typ2-Stecker ist übrigens genormt und passt in praktisch alle aktuellen und zukünftigen Elektroautos. Es reicht also in vielen Fällen wenn man eine ganz normale Steckdose, in der Nähe des Autos, realisiert damit man nicht jedesmal erst eine Kabeltrommel ausrollen muss. Der Nachteil einer normalen Steckdose ist lediglich, dass hier der Strom vom Ladegerät oft auf ca. 10A oder weniger beschränkt wird. Dies ist notwendig damit das Hausnetz und die Leitung nicht überlastet wird, da dieser Strom dann oft eine ganze Nacht fließt. Bei dem Elektroauto Hyundai Ioniq Elektro, welches derzeit zu den beliebtesten Elektroautos bei Experten zählt, kann das Ladegerät per Taster beispielsweise zwischen 10, 8 und 6 A umgeschaltet werden.
In der Praxis steckt man das Auto am Abend an die Steckdose und am Morgen ist es dann voll.  Für viele Autos ist diese Methode völlig ok und viele sind mit dieser Lösung auch schon zufrieden, immerhin kann man in 12 Stunden ca. 28KW laden. Allerdings werden die Akkus der Elektrofahrzeuge von Jahr zu Jahr immer größer, was dann natürlich auch die Ladezeit an der Steckdose erhöht. Manchmal ist man vielleicht auch nachts unterwegs und kommt erst um 12 oder 1 Uhr früh nach Hause, dann wäre es natürlich auch schön wenn das Auto morgens wieder voll wäre.

E-Auto-Ladestation-Elektroauto-Ladesaeule

Gängige 22KW Ladesäule wie sie in Städten steht

Und genau aus diesem Grund empfehle ich eine richtige Ladestation in der Einfahrt zu realisieren. Gängige Ladesäulen, wie man sie inzwischen in fast allen Städten vielfach findet (Bild rechts), können bis zu 22KW abgeben. Oder anders gesagt, jede der drei Phasen kann bis zu 32A liefern. Das ist also um ein vielfaches schneller. Autos mit mittlerem Akku können dann im Idealfall in ein bis zwei Stunden geladen werden. Ich schreibe bewusst „Idealfall“, da das nur funktioniert wenn die Autos auch alle 3 Phasen unseres Drehstromnetzes nutzen. Leider machen das derzeit nur wenige Elektroautos, denn viele nutzen leider nur 1 Phase, da weltweit einphasige Netze viel weiter verbreitet sind. Auch moderne Autos wie der Hyundai Ioniq oder Nissan Leaf können nur einphasig laden. Aber immerhin sind auch diese dann über eine 22KW Schnelladesäule drei mal schneller geladen als bei einer normalen Steckdose, auch daher lohnt sich schon der Bau einer eigenen Ladestation. Die genannten Autos können zwar noch wesentlich schneller laden, da diese nämlich neben der TYP2 Buchse auch eine CCS-Buchse (beim Ioniq/Wikipedia) oder eine CHAdeMO-Buchse (beim Leaf/Chademo)  besitzen, jedoch lassen sich so hohe Ströme zuhause nicht wirklich realisieren. Möchte man beispielsweise seinen Hyundai Ioniq in ca. 20-25 Minuten voll laden um eine weite Strecke quasi sofort fortzusetzen, dann muss man eine 70 KW Ladesäule anfahren wie sie bei vielen Raststätten zu finden ist.  Zuhause ist so ein schnelles Laden aber in der Praxis auch gar nicht notwendig, hier reicht es doch wenn man sein Auto in beispielsweise 6 -7 Stunden voll geladen hat, dafür reicht dann 20A schon bei einem recht großen Elektroauto wie dem Ioniq völlig aus. Lädt man sogar mit 32A, dann kann man dieses sogar in ca. 4 Stunden komplett laden. Diese Zahlen gelten alle für den Fall, dass das Elektroauto komplett leer gefahren wurde, in der Praxis fahren aber die wenigsten das Auto wirklich komplett leer, so dass man noch oft mit deutlich geringeren Zeiten auskommt. Also das alte Märchen und Vorurteil mit den langen Ladezeiten solltet Ihr wirklich vergessen wenn man das richtige E-Auto beim Kauf wählt.

Noch ein kleiner Tipp: Oft wird beim Kauf eines E-Autos nur auf Akkukapazität geachtet, ein großes Akku ist sicher gut, aber noch viel wichtiger ist eigentlich der Stromverbrauch als auch die maximale Ladestromstärke. Komischerweise achten die Käufer bei den  Verbrennern wie Diesel und Benzin immer auf einen geringen Verbrauch, bei den Elektroauto wird da aber momentan kaum drauf geschaut, obwohl es da große Unterschiede gibt und es genauso wichtig für den eigenen Geldbeutel ist. Elektroautos sind in der Unterhaltung und im Verbrauch zwar alle erheblich günstiger als die Verbrenner, aber es macht halt einen Unterschied ob das Auto 12KW oder 20KW auf 100 km verbraucht.

22KW Ladesäule in der Einfahrt

Aber zurück zu unserem Ladesäulen Projekt. Aus oben geschilderten Gründen habe ich mich entschlossen eine 22KW Ladesäule bei mir im Hof zu realisieren. Diese ist also 3 phasig ausgelegt und könnte mit maximal 32A pro Phase laden. Natürlich wird die Ladesäule auch ein TYP2 Kabel nutzen, somit ist unsere Ladesäule in der Lage praktisch alle gängigen Elektroautos sowie auch zukünftigen Elektroautos problemlos zu laden, egal ob diese ein oder dreiphasig laden.
Jetzt keine Angst, wir bauen uns die Elektronik nicht manuell zusammen, keiner muss also einen Lötkolben rausholen. Es gibt bereits zahlreiche 22KW Ladesstationen fertig zu kaufen. Man nennt solche Ladestationen in der Fachsprache „Wallbox“ bzw. übersetzt Wandladestationen (siehe Wikipedia). Hier mal ein paar interessante Varianten die bei Amazon angeboten werden und oft zum Einsatz kommen:

Letzte Aktualisierung am 10.12.2018 um 21:01 Uhr  *Affiliatelink ² 

Den Namen haben diese wohl bekommen weil diese häufig an der Wand montiert werden.  Wer sein Auto in der Garage parkt, der kann eine solche Wallbox einfach darin montieren, es muss dann oft nur noch eine Leitung zum Zählerschrank gelegt und ein Sicherungsblock integriert werden.

Wer jedoch keine Garage nutzt und vielleicht auch keine passende Wand in der Nähe von seinem Auto besitzt, der muss sich halt selbst einen geeigneten Kasten basteln. Und genau das mache ich hier in dem Projekt. In den beiden Videos (Teil1 hier , Teil2 hier) seht ihr also folgendes:

  • Vorstellung der mobilen Wallbox Go E-Charger
  • Planung eines passenden Holzgehäuses für Wallbox und Typ2 Kabel
  • Bau des Holzgehäuses
  • Abdichtung, Lüftung und Imprägnierung unser Ladestation
  • Verdrahtung im Inneren der Box
  • Bau eines Stahlständers
  • Fundament für Ladestation
  • Erdkabel unter Pflastersteinen verlegen
  • Auswahl der Sicherung
  • Inbetriebnahme

Die beiden Videos von mir zeigen eigentlich alle wesentlichen Schritte wie man sich so eine Ladestation für sein E-Auto selbst realisieren kann. Ich weise aber noch mal ausdrücklich darauf hin, dass der elektrische Teil, also der Anschluss der Walllbox von einem Fachmann vorgenommen werden sollte. Holt Euch dazu am besten einen Elektroinstallateur zu Hilfe, mit Strom ist bekanntlich nicht zu spaßen.
Da in den Videos eigentlich alles Wichtige bereits gesagt wird, beschränke ich mich jetzt hier im Beitrag nur auf die wichtigsten Schritte. Ich zeige Euch das eine oder andere Detail etwas deutlicher was vielleicht im Video etwas zu kurz gekommen ist. Zudem liste ich Euch unten alle von mir verwendeten Teile mit Bezugsquellenlink auf.

Aufbau der Ladeststation mit dem go-eCharger

Für meine Ladestation habe ich mich zu einer ganz besonderen Ladeelektronik entschieden, den sogenannten go-eCharger (bekommt Ihr z.B. hier bei Reichelt*). Eigentlich ist es keine Wallbox sondern eine mobile Ladestation die auch als Wallbox genutzt werden kann.

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Go-eCharger kann auch per App gesteuert werden

Der go-eCharger* hat gleich mehrere Vorteile für unser Projekt, er ist nämlich sehr klein und relativ preiswert, letzteres zumindest wenn man sich mal die Preise anderer Wallboxen anschaut. Der  go-eCharger hat ein wettergeschütztes Gehäuse und besitzt schon eine echte Typ2 Steckdose. Über eine mitgelieferte Adapterplatte kann er einfach an der Wand befestigt werden. Man könnte den go-eCharger also sowohl innen als auch außen an einen Wand montieren.  Angeschlossen wird er über eine Standard 32A CEE-Steckdose* wie man sie in jedem Baumarkt bekommt.
Zudem besitzt der go-eCharger einen eingebauten mechanischen Verrieglungsmechanismus , einen integrierten FI-Schutzschalter, einen RFID-Kartenleser und integriertes WLAN. Über eine kostenlose App kann diese Ladestation also per Smartphone überwacht und gesteuert werden. Das ist sehr praktisch, denn so kann man seine Wunschstromstärke per App als auch per Taster zwischen 6 und 32 A ganz frei einstellen. Wieviel Strom pro Ladevorgang als auch insgesamt schon für das Laden verbraucht wurde, wird auch von dem go-eCharger protokolliert. Man könnte sogar per App festlegen, dass nur geladen wird, wenn eine bestimmte RFID-Karte an das Gerät gehalten wird. Auf diese Weise könnte man diese Ladestation auch für Freunde oder Bekannte freigeben, ohne dass Fremde Strom klauen könnten.
Der go-eCharger bietet also sogar mehr Funktionalität als wir brauchen. Ein großer Vorteil des go-eCharger gegenüber einer herkömmlichen Wallbox ist zudem, dass man den  go-eCharger einfach von der Wand (oder aus unserer Ladestation) abnehmen und mitnehmen kann. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von Adaptern für den go-eCharger, Man kann diesen nicht nur an einer 32 CEE-Dose sondern auch an einer blauen Campingdose, einer 16A CEE-Dose oder sogar an einer Schukosteckdose betreiben. Wenn man also eine sehr lange Autofahrt plant ( z.B. Urlaubsfahrt) und vielleicht doch Angst hat, dass in der Gegend nicht genügend Standard-Ladestationen bereitstehen, dann kann es durchaus Sinn machen so ein Gerät mitzunehmen. Aus diesem Grund habe ich den go-eCharger so in meiner Ladebox verbaut, dass er leicht entnommen werden kann. Ich muss aber erwähnen, dass ich ihn bislang noch nie wirklich mitgenommen habe, in der Regel findet man eigentlich immer genügend Ladesäulen und notfalls könnte man ja ohnehin noch per normaler Steckdose laden. Er hilft aber die übliche oft unbegründete Ladeangst zu überwinden, welche sich oft beim Kauf eines Elektroautos erst einmal einstellt.

 

Schritt 1: Planung der Ladestation per Sketchup

Als erstes habe ich mir mal Gedanken gemacht wie groß meine Ladestation wirklich werden soll. Neben dem go-eCharger sollte auch das Ladekabel selbst drin untergebracht werden, zum einen damit es nicht im Winter so verschmutzt  und zum anderen damit das Laden schnell und bequem erfolgen kann. Als Ladekabel werde ich in der Box das Original Hyundai IONIQ Spiralkabel nutzen, dieses wird in der Box immer angesteckt bleiben. Für unterwegs habe ich mir ein längeres Typ2 Kabel (dieses hier*) gekauft, das ist unterwegs deutlich praktischer.
Obwohl meine Ladestation später mit 32A laden könnte, werde ich dies nur bis 20A nutzen. Das reicht mir völlig aus, daher werde ich es auch nur mit 25A absichern. Mehr als 20A ist bei vielen Energieversorgern ohnehin nicht erlaubt, da ansonsten beim einphasigen Laden eine sogenannte Schieflast produziert würde. Wer mehr als 20A einstellen will, sollte daher vorher bei seinem Energieversorger nachfragen ob das erlaubt ist. In dem Fall muss dann ebenfalls ein anderes Ladekabel genutzt werden, da das original Spiralkabel des Ioniq nur für 20A ausgelegt ist.

Ladestation-Wallbox-bauen-Sketchup2Neben der Größe des go-eCharger muss beim Planen der Box auch die Tiefe des eingesteckten TYP2 Steckers berücksichtigt werden, denn klein sind all diese Stecker nicht. Leider ist das Anschlusskabel des  go-eCharger sehr kurz, so dass auch dessen Platzierung und die Platzierung einer CEE-Dose oder Kupplung bedacht werden muss. Zudem möchte ich auch noch einen Halter für den Typ2 Stecker und eine Doppelsteckdose für andere Geräte wie Autostaubsauger etc. in der Box integrieren.

Aus diesem Grund habe ich mir eine kleien Zeichnung mit dem 3D-Zeichenprogramm Sketchup angefertigt. So kann man sich das Ganze besser vorstellen und man hat dann auch gleich alle Maße für den Brettzuschnitt. Das Programm Sketchup kann man übrigens kostenlos herunterladen. Wer Lust hat kann auch gerne meine Sketchup Zeichnung herunterladen und entsprechend den eigenen Vorstellungen anpassen.

Download Sketchup Zeichnung

Vor dem Laden in Sketchup das ZIP-File entpacken!

Wer das Programm nicht nutzen möchte, kann die wichtigsten Maße aber auch aus unteren Zeichnungen entnehmen

Ladestation-Wallbox-bauen-Sketchup1

Ladestation-Wallbox-bauen-masse

Schritt 2: Holzzuschnitt und Verleimung

Als erstes druckt man sich am besten die Sketchup-Zeichnung mit den Maßen aus und sägt dann in der Werkstatt alle Bretter auf Maß. Als Material habe ich 16mm Leimholz verwendet, dieses gibt es oft im Baumarkt sehr preiswert. Lediglich für die Tür habe ich 18mm Leimholz verwendet, die genauen Maße könnt Ihr aus der unteren Tabelle oder oberen Zeichnung entnehmen. Gesägt habe ich alles mit meiner PTS10* Tischkreissäge, alternativ kann man sich die Bretter natürlich auch schon im Baumarkt zurecht sägen lassen.
Damit sich das Ganze besser verleimen lässt, habe ich mit meiner Flachdübelfräse Flachdübel gesetzt, alternativ kann man natürlich auch Holzdübel nutzen oder die Bretter verschrauben. Statt dem Dach habe ich erst mal nur zwei Querstreben eingesetzt, später wird da eine etwas überstehende Dachplatte einfach von unten angeschraubt. Das Ganze wird dann mit wasserfesten Holzleim verleimt und mit Schraubzwingen einige Stunden zusammengepresst.

Schritt 3: Scharnier montieren und Tür montieren

Im nächsten Schritt wird über der Tür noch ein kleines Brettchen montiert, damit sich die Tür aufgrund des schrägen Daches später gut öffnen lässt. Anschließend kann man das Leimholzbrett für die Tür sägen. Bei der Tür habe ich 18mm Leimholz verwendet, damit die Scharniere gut befestigt werden können und damit sich die Tür weniger stark verziehen kann.
Wie im unteren Bild zu sehen, habe ich dann die Scharniere etwas eingefräst, damit die Tür später an den Dichtungen gleichmäßig anliegt und der Spalt nicht zu groß wird. Alternativ kann man das aber auch mit dem Stemmeisen (Stechbeitel) erledigen. Verwendet habe ich ein kleines T-Scharnier aus dem Baumarkt, beim Kauf sollte man nur darauf achten, dass die Platte nicht so groß ist, damit es an der Kante nicht übersteht.

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Spätestens jetzt kann man auch schon mal eine kleinen Anprobe mit der Ladestation go-eCharger und dem Ladekabel machen. Einfach um zu sehen wo man die Ladesäule und das Kabel gut unterbringt. Da das Kabel immer in der Ladestation stecken bleiben kann, kann man diese gut rechts platzieren, so hat man auch mehr Platz um das Kabel später hineinzulegen.

Schritt 4: Kabeldurchführung und Dichtung vorsehen

Im nächsten Schritt müssen wir dran denken, dass wir die Türe auch dann abschließen möchten wenn das Ladekabel im Elektroauto steckt. Aus diesem Grund fräsen wir unten einen kleinen Schlitz in die Bodenplatte. Dieser sollte in etwa so breit sein wie das Ladekabel selbst, so dass dieses später ganz einfach da eingehängt werden kann. Damit kein Ungeziefer in die Ladestation kommt, setze ich zudem eine kleine Bürstendichtung in den Schlitz.

Anschließend klebe ich noch eine kleine Latte von 2x2cm  ringsherum um die Öffnung. In diese Latte fräse ich nun einen 3mm Nut mit meiner Markita Einhandfräse*, weitgehend ist das mit dem Parallelanschlag möglich. In diesen Schlitz kann ich dann eine Silikonschlauchdichtung  Typ  WSK 416 mit 6mm Kopf (gibt es hier bei Ebay*) einfach einstecken. Wer sich die Arbeit mit der Nut ersparen möchte, kann natürlich auch eine Dichtung ankleben. Da wir die Ladestation jedoch noch streichen müssen, probierne wir die Dichtung lediglich an und entfernen Sie dann noch mal.

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Schritt 5: Lüftung und Schloss einbauen

Nun müssen wir noch eine Lüftung vorsehen, denn die Elektronik wärmt sich schon ein wenig auf und die Hitze soll sich ja nicht in der dichten Ladestation stauen. Daher habe ich einige größere Löcher mit einem Lochbohrer oben auf der Hinterseite des Kastens vorgesehen. Zwei oder drei Löcher mit ca. 60cm Durchmesser sollten ausreichen. Darauf habe ich dann ein schönes Zink-Lüftungsgitter 300x100mm (gibt es hier bei Amazon*)  mit Fliegengitter gesetzt. Auch das wird erst mal nur angepasst weil wir das Ganze ja erst streichen müssen.
Damit man die Box auch abschließen kann, habe ich noch ein Schloss mit 23mm Zylinder besorgt  (gibt es hier bei Amazon*) . Dieses Schloss sollte nicht rosten und kann man sehr leicht mit einer Bohrung 23 oder 24mm Bohrung einbauen. Natürlich bietet so ein Schloss nur begrenzten Schutz. Diebe mit krimineller Energie bekommen alles schnell auf. Daher habe ich später im Inneren noch ein Vorhängeschloss zum Sichern der Ladestation und des Ladekabels integriert, dies erschwert den Diebstahl zumindest. Mit einem Funk-Alarmsensor kann man die Box zudem sehr leicht an die eventuell vorhandene Alarmanlage oder Überwachungskamera koppeln.

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Nachdem das Schloss angebracht ist, kann man gleich noch zwei Holzleisten als sogenannte Gratleisten an die Tür schrauben. Diese Leisten sollen verhindern, dass sich die Tür bei den unterschiedlichen Temperaturen verbiegt. Schon während dem Bau habe ich bemerkt wie die Tür sich in der Werkstatt verzieht, die Leisten haben diese dann wieder gerade gezogen. Als Gratleiste habe ich einfach ein Vierkant Bucheholz (40x40mm) aus dem Baumarkt einmal durchgesägt und  dann mit der Einhandfräse abgerundet.

Schritt 6: Spachteln und Streichen

Jetzt geht es an das Scheifen, Spachteln und Streichen, denn unsere Ladestation muss natürlich wetterfest werden. Zunächst werden noch kleine Macken im Holz mit Holz- oder Autospachtel ausgebessert. Nachdem alles mit 120er Schleifpapier glatt geschliffen ist, kann man an das Streichen gehen. Da ich keine Lust hatte die Box jedes Jahr neu zu streichen, habe ich mich bei den Farben gleich für Markenfarben von Bondex entschieden, mit diesen Farben habe ich schon bei anderen Projekten gute Erfahrung gemacht. Die Dauerschutzfarbe soll sogar bis zu 12 Jahre halten. Damit die Farbe aber gut hält, muss zunächst das Holz mit Bondex Nadelholz Imprägnierung* gestrichen werden. Die inneren Seiten der Ladestation habe ich ausschließlich mit dieser Imprägnierung gestrichen und ansonsten so belassen. Die Außenwände habe ich dann allerdings noch jeweils zwei mal mit Bondex Isolier und Allgrund* vorgestrichen. Erst danach habe ich zweimal mit der Rolle die Bondex Dauerschutzfarbe in Taubenblau (RAL5014)* aufgetragen. Eigentlich hab ich mich bei der Farbauswahl vertan, ich wollte eigentlich einen etwas anderen Blauton, fand aber im Nachhinein eigentlich das Taubenblau recht passend, da es auch nicht so auffällig blau leuchtet. Nicht vergessen sollte man später auch ein Warnschild „Starkstrom“* aufzukleben.

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Mit erstem Isolier- und Voranstrich

Schritt 7: Ladeelektronik und Steckdosen einbauen und verdrahten

Nachdem alles gestrichen und getrocknet ist, geht es an den elektrischen Bereich der Ladestation. Da der go eCharger rechts angeschraubt werden soll, aber dort auch später die Schloßschraube für den Ständer angeschraubt wird, habe ich zunächst noch zwei kleine Leimholzbretter unter die Ladestation gesetzt. Dabei habe ich dann auch gleich ein größeres Loch für die Schlossschraube sowie Unterlegscheiben vorgesehen.
Anschließend wird der Halter für die Ladestation platziert und die Ladestation eingehängt. Jetzt habe ich noch eine spezielle Halterung für den Typ2 Stecker vorgesehen, welcher normalerweise in das E-Auto gesteckt wird. Damit die Kontakte nicht verschmutzen, ist es praktischer wenn man diesen Stecker in einen solche Spezialhalterung setzt. Solche Spezialhalterungen bekommt ihr auch bei Amazon*.

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Letzte Aktualisierung am 10.12.2018 um 20:11 Uhr  *Affiliatelink ² 

Zudem habe ich in meiner Ladestation noch zwei normale Steckdosen vorgesehen. Da die Ladestation direkt neben dem Auto steht, kann man dort später mal einen Staubsauger oder auch was anderes anschließen. Anmerken muss ich noch, das man die normalen Steckdosen eigentlich nicht wie unten im Bild zu sehen ist direkt mit dem Zuleitungskabel verbinden darf, da die Zuleitung ja mit 25A abgesichert ist und Steckdosen nur bis zu 16A abgesichert werden dürfen. Es funktioniert zwar so alles korrekt, jedoch könnte man die Steckdosen überlasten wenn man zu starke Verbraucher in die Steckdose steckt (mehr als 3600 Watt). Daher am besten statt der Abzweigdose einen kleinen Miniverteiler mit zusätzlichem 16A  Sicherungsautomat nutzen, dann entspricht das auch der Vorschrift.
Für den Anschluss des  go-eChargers habe ich noch eine Verteilerdose gesetzt und eine 32A CEE-Kuppung* vorgesehen. Zum Verdrahten habe ich 5x4mm² Gummikabel (gibts bei Ebay*) und spezielle Hebelklemmen genutzt. Die Hebelklemmen müssen für 32A und Litze zugelassen sein, ich habe die Wago Klemmen von Amazon* eingesetzt.  Achtung: Arbeiten an Stromleitungen sind gefährlich, lasst diese Arbeiten von einem Elektriker machen! 

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Schritt 8: Ständer für die Ladestation bauen

Für das Befestigen der Ladestation muss man jetzt den Ständer vorbereiten. Im Prinzip würden im einfachsten Falle zwei Holzpfähle reichen. Ich habe mich allerdings zu einer etwas haltbareren Lösung aus Stahl entschieden. Ich habe mir also hier bei Ebay* Vierkantrohr 40x40x3mm bestellt. Die beiden äußeren Stahlträger habe ich in der Länge von 125cm bestellt und die Länge auch so belassen. Ein drittes Vierkanntrohr habe ich zersägt um zwei Querstreben zu basteln. Die Querstreben habe ich so lang gewählt, dass die äußeren Träger praktisch nur noch 1 bis 2 mm Abstand zur Ladestation haben. Die Höhe der Querstreben habe ich so gewählt, dass die Ladestation später auf der oberen aufsitzt und die untere Strebe etwas oberhalb des Betonfundamentes sitzt. Das Ganze habe ich dann mit meinem Inverter zusammengeschweißt. Tipps zu Elektroden und zum Schweißen könnt Ihr übrigens in meinem Artikel zum Schweißtisch nachlesen. Nachdem das Ganze geschweißt und etwas mit dem Winkelschleifer glatt geschliffen wurde, habe ich das Ganze wieder mit einer guten Metallschutzfarbe* zweimal gestrichen um Rost zu vermeiden. Oben wurden dann zudem noch Lamellenstopfen eingesetzt damit kein Wasser eindringen kann.

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Schritt 9: Fundament anlegen und Erdkabel verlegen

Nachdem unsere Ladestation soweit fertig ist, müssen wir nun natürlich noch ein ordentliches Fundamt anlegen damit dieses auch dauerhaft gerade steht. Im einfachsten Fall gräbt man ein ca. 40cm – 50 cm  tiefes Loch, setzt die Stahlkonstruktion ein und füllt dieses mit Beton. Da bei mir die Ladestation jedoch an einem schrägen Hang steht und ich auch gern ein Fundament mit gerader Oberfläche haben wollte, habe ich mir aus OSB-Platten eine kleine Schalung gebaut, diese erleichtert auch das Abstützen des Stahlgestells bis der Beton trocken ist. Das Erdkabel 5x4mm² habe ich direkt durch das Fundament gezogen, ein HT-Rohr dient hier als Schutz damit das Kabel den Beton nicht berührt.

Natürlich muss dann von der Ladestation wieder ein Erdkabel zum Verteiler im Haus gelegt werden. In meinem Fall musste ich einige Meter unter Pflastersteinen verlegen und dann durch zwei Hauswände bohren. Verwendet habe ich ein 5x4mm² NYY-J Erdkabel (gibt es hier bei Ebay*). Dieses reicht in meinem Fall völlig aus, da ich die Ladestation ja mit 25A absichere und gewöhnlich nur mit 20A betreibe. Wenn die Strecke nicht zu lang ist, würde das Kabel aber durchaus auch länger bis 32A belastbar sein, die Verluste sind relativ gering. Wenn Ihr jedoch eine sehr lange Strecke verlegen müsst, dann kann es sein das 6mm² für euch die bessere Lösung ist. Sprecht das am besten mit eurem Elektroinstallateur ab.
Wichtig ist, dass Ihr an den Stellen wo das Kabel aus dem Boden kommt, ein Schutzrohr aus verzinktem Stahl vorseht, dieses Rohr soll Beschädigungen durch Frost, Bodenbelag oder Gartengeräte etc. verhindern. Ich habe zwei 50cm Rohre  mit den Maßen 33,7 x 3,2mm hier von Ebay* verwendet.
Das Kabel legt Ihr möglichst tief in die Erde, ideal wäre schon ca. 50 cm Tiefe. Man sollte das Kabel auch in Sand legen und dafür sorgen, dass keine Steine auf das Kabel drücken. Zusätzlich sollte man etwas über dem Kabel auch ein Warnband in den Graben legen damit bei irgendwelchen Erdarbeiten nicht das Kabel versehentlich beschädigt wird.

Das Kabel muss bis zum Verteiler geführt werden. Hier müsst Ihr euren Elektroinstallateur dann einen Sicherungsblock, der aus drei Sicherungen besteht, einbauen lassen. Welche Absicherung Ihr wählt, müsst Ihr mit dem Elektriker und gegebenenfalls mit dem Energieversorger klären, da über 20A Belastung eventuell eine Genehmigung wegen Schieflast notwendig ist, falls euer Elektroauto nur eine Phase nutzt. Ich habe mich zu einer 25A Absicherung entschieden und folgenden Amazon Sicherungsblock*  eingesetzt. Den Strom habe ich entsprechend der Vorschrift per go-eCharger App auf 20A begrenzt. Ein zusätzlicher FI-Schutzschalter ist gewöhnlich nicht notwendig, da dieser im go-eCharger* bereits verbaut ist.

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Schritt 10: Fertig – Ladestation in Betrieb nehmen

Das war es schon, ist alles verkabelt kann man den Strom einstellen. Danach kann man am go-eCharger per Tastendruck den gewünschten Ladestrom für das Elektroauto in Ampere einstellen. Welche Stufen dabei möglich sind, kann frei in der go-eCharger App festgelegt werden. Ihr könnt viele Stufen anlegen oder auch nur eine oder zwei Stufen. Per Taster oder App könnt Ihr also stets festlegen wie schnell euer Auto geladen werden soll. Danach einfach nur Ladestecker aus dem Halter in der Ladestation ziehen und in das Elektroauto stecken. Danach Box wieder abschließen und das war´s!  Es ist wirklich eine sehr bequeme Sache so sein Auto aufzuladen. Man braucht kein Kabel mehr aus dem Kofferraum holen und man muss auch nicht umständlich zur Tankstelle fahren wie es bei dem alten Verbrenner noch üblich war. So mach E-Mobilität noch viel mehr Spaß!

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So sieht jetzt die Ladestation von innen aus

Materialiste zum Bau einer Ladestation

 AnzahlArtMaßeBezugsquellen Link
go-eCharger1eigentliche Ladestationhier über Reichelt*
Sicherungsautomat 1je nach Absicherung z.B. 25A im Baumarkt oder hier über Amazon*
32A CEE-Kupplung1Baumarkt oder hier über Amazon*
Halter für Typ2 Stecker1hier über Amazon*
Gummikabel 5x4mm²ca. 2mhier über Ebay*
Erdkabel NYY-J 5x4mm² bis zum Verteilerhier über Ebay*
VerteilerdoseBaumarkt
KabelschellenBaumarkt
Doppelsteckdose16A FeuchtraumBaumarkt
Hebelklemmen 32A Hebelklemmen manchmal im Baumarkt oder hier über Amazon*
Verzinktes Schutzrohr250cm Länge 33,7 x 3,2mmhier über Ebay*
Stahl Rechteckrohr3125cm Länge 40x40x3mmhier über Ebay*
Lüftungsgitter1Zink 300x100mmhier über Amazon*
Türschloss1mit 23mm Zylinderhier über Amazon*
Türscharniere2T-ScharniereBaumarkt
Türdichtungca. 2mTyp WSK 416 mit 6mm Kopfhier über Ebay*
Grundierung0,75 LiterBondex Nadelholz Imprägnierung Baumarkt oder hier über Amazon*
Allgrund0,75 LiterBondex Isolier und AllgrundBaumarkt oder hier über Amazon*
Farbe0,75 Liter Bondex Dauerschutzfarbe in Taubenblau (RAL5014)Baumarkt oder hier über Amazon*
Warnaufkleber Starkstrom2hier über Amazon*
Seitenteile2Leimholzbrett700x260x16mmBaumarkt
Rückseite1Leimholzbrett682x380x16mmBaumarkt
Boden1Leimholzbrett260x380x16mmBaumarkt
Dach1Leimholzbrett356x432x16mmBaumarkt
Dichtungsleisten4Leisten wo Tür anschlägt20x20mm Länge ausmessenBaumarkt
Bürstendichtung1hier über Amazon*
Typ2 LadekabelLänge ca. 5 bis 10mNur falls man kein Kabel besitzt, beliebige Länge wählen. Gibt es z.B. bei Baumarkt oder Amazon*
Lamellenstopfen für Pfosten440x40mmhier über Ebay*
Holzleim1Wasserfester HolzleimBaumarkt oder Amazon*
Sack Estrich für Fundament3Baumarkt
Metallschutzfarbe0,75 LiterBaumarkt oder Amazon*

Aufbauvideo für Eigenbau E-Auto Ladestation



Warum die Zeit für ein Elektroauto reif war


 

Links zum Thema

 

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* = ein Affiliate-Link

5 Kommentare zu “E-Auto Ladestation für die eigene Einfahrt bauen”

  1. Fred sagt:

    Alles kein Problem, wenn man über ein Eigenheim, einen Carport, eine Garage oder alles dreies verfügt. Für den Rest der Republik sind dann doch die Verbrenner noch am Günstigsten: 50l Diesel für 1000km…

    1. Tueftler sagt:

      Stimmt schon, Hausbesitzer haben es mit einem Elektroauto erheblich bequemer. Wenn man zur Miete wohnt und keine eigene Lademöglichkeit hat dann ist es derzeit noch vielfach schwieriger, allerdings nicht günstiger! Vielfach gibt es da aber auch Möglichkeiten, einfach mal Vermieter ansprechen. Hindernisse sind da um diese zu überwinden, der leichteste Weg ist nicht immer der beste!

  2. Stefan sagt:

    Soweit ich das jetzt gesehen habe, sind bei dir die 230V Schuko-Steckdosen (Staubsauger,…) auch mit 32A (oder 25A dem Automaten zur Folge) abgesichert. Die dürfen aber mit maximal 16A abgesichert werden. Ich würde daher an deiner Stelle noch einen 16A Leitungsschutzschalter einbauen, direkt vor den Steckdosen. Dann sollt’s passen.

    1. Tueftler sagt:

      Da hast Du aber genau aufgepasst 😉 Das stimmt natürlich, zwischen Schuko Steckdose und Zuleitung muss eigentlich ein 16A Automat damit das der Vorschrift entspricht. Ich habe das im Text oben noch mal erwähnt damit auch alles korrekt der Vorschrift entspricht. Macht man das nicht, könnte die Schuko Steckdose überlastet werden wenn man ein Gerät mit mehr als 3600 Watt in die Schuko Dose einsteckt.

  3. Heinz Bloch sagt:

    Besten Dank für den tollen Bericht. Ein Elektroauto ist schon länger im Gespräch, aber dank der eigenen (Strom) Tankstelle ist die Entscheidung schnell gefällt. Jetzt muss nur noch der Zusammenbau der Ladestation wie im Bericht so gut klappen…

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