Luba 2 Test und Tutorial – Bärenstarker Mähroboter überzeugt ohne Begrenzungsdraht

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Mähroboter Luba 2 AVD 3000 im Test. Nachdem im letzten Jahr schon der Luba 1 der Firma Mammotion von vielen Kunden hochgelobt wurde, haben wir auf vielfachen Wunsch in den letzten Wochen den neuen stark verbesserten Nachfolger Luba 2 AWD 3000 auf Herz und Nieren getestet. Mähroboter ohne Begrenzungsdraht sind ja nicht neu für uns, wir haben ja schon einige dieser neuartigen Mähroboter getestet. Dennoch hat uns der Luba 2 mit seiner genauen Navigation, dem bärenstarken Antrieb bei einer beachtlichen Schnittbreite von 40 cm richtig begeistert. Nicht ohne Grund wird er sogar von vielen als einer der besten Mähroboter überhaupt bezeichnet. Wir können dessen Leistung nach dem Test nur bestätigen, er konnte bei uns im Test Flächen und Steigungen mähen, die bisher kein anderer Mähroboter geschafft hat.  Was er alles kann und wie man ihn nutzt, und wie wir ihn doch noch an seine Grenzen bringen konnten, das erfahrt und seht ihr in diesem Test und Tutorial.

Luba 2 AVD 3000 – Top-Navigation auch ohne Begrenzungsdraht

Neuste Generation ohne Begrenzungsdraht

Mähroboter gibt es inzwischen ja wie Sand am Meer. Die meisten Geräte gehören aber noch zu einer alten Generation, wo man noch sehr umständlich Begrenzungskabel im Boden verlegen musste.  Neuere Mähroboter, die ohne Begrenzungsdraht auskommen, gibt es bislang noch relativ wenige, aber es werden ständig mehr. Ich denke, man braucht kein Prophet zu sein, wenn man behauptet, dass Roboter mit Begrenzungsdraht langsam aussterben werden. Sie werden derzeit zwar auch noch gut verkauft, aber das oft weniger wegen der Leistung, sondern oft nur aufgrund des günstigeren Preises. Aber dass diese Modelle mit der Zeit immer mehr vom Markt verschwinden werden, ist eigentlich nur eine Frage der Zeit auch wenn es derzeit noch nicht alle Anbieter haben wollen.
Einige Modelle ohne Begrenzungsdraht, wie den RoboUp oder den ECOVACS Goat G1 haben wir ja schon ausführlich getestet. Die Unterschiede in puncto Navigationsgenauigkeit, Randschnitt oder Steigungsfähigkeit sind zum Teil noch recht groß. Modelle wie der ECOVACS Goat G1 machen zwar in puncto Navigation und Zuverlässigkeit schon einen sehr guten Job, benötigen aber beispielsweise batteriebetriebene Signalmasten im Garten und konnten nicht unbedingt in schwierigen Gärten mit Steigungen und mehreren kleinen Rasenflächen überzeugen. Auch beim Randschnitt hapert es bei vielen Modellen noch, nicht selten muss man die letzten 30 bis 40 cm immer noch manuell mit dem Rasentrimmer nach mähen.  Das alles ist nun wirklich in der neuen Generation des Luba 2 AVD 3000 besser geworden. Das verspricht im Übrigen nicht nur der Hersteller Mammotion*, nein wir konnten uns selbst davon in mehreren Wochen überzeugen.

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Luba 2 AVD 3000 ein Mähroboter auch für schwierige oder große Gärten

Obwohl der Luba 2 viele beeindruckende Fähigkeiten bietet, beeindruckend waren für uns besonders drei Dinge. Die genaue Navigation, die enorme Schnittbreite und der bärenstarke Antrieb der selbst Steigungen bis zu 80 % schaffen soll. Obwohl wir den Mäher auf einem teils schwierigen Hanggrundstück getestet haben, das alles andere als Rasenmäher tauglich gestaltet ist, konnten wir mit dem Luba 2 fast alles an vorhandenen Wiesen mähen. Obwohl einige Bäume auf und um das Grundstück herum stehen, gab es bei diesem Mähroboter an keiner Stelle Navigationsprobleme. Der Roboter ermittelt dabei seine Position über diverse GPS-Satelliten und eine RTK-Antenne, wir konnten an keiner Stelle Empfangsprobleme feststellen, noch nicht mal unter Bäumen! Das hatten RTK-Roboter bislang bei uns so noch nicht geschafft!
Im Test erreichte der Luba 2 sogar Rasenflächen die nur über einen steilen schmalen Pfad erreichbar waren, völlig selbstständig. Das war bei uns bislang auch noch keinem Rasenmähroboter gelungen. Allen bisherigen Testgeräten war der Pfad bislang mit ca. 70 cm zu schmal. Der Luba 2 fuhr hier problemlos hoch und runter, egal ob manuell oder per Timer gesteuert.
Selbst hügelige Rasenflächen mit allerlei Hindernissen wie Wurzeln bewältigte der Luba2 im Test spielend. Kaum zu glauben war, dass er sogar Hänge mit nachgemessener Steigung von ganzen 72 % zum großen Teil automatisch bewältigte. Davon könnt ihr euch aber selbst in unserem unteren Video ein Bild machen, sowas hat noch niemals ein Mähroboter bei uns geschafft!  Wir hatten sogar schon Mähroboter im Test, denen ist bei dieser Steigung tatsächlich der Akku herausgefallen! Der Luba2 nimmt solche Steigungen mit seinem Allradantrieb tatsächlich so, als würde es ihn gar nicht anstrengen! Und dann ist da noch die Schnittbreite von 40 cm. Für einen normalen Rasenmäher ist 40 cm nichts Ungewöhnliches, aber für einen Mähroboter ist das schon mehr als beachtlich. Die allermeisten Mähroboter haben nur 20 cm Schnittbreite, müssen also doppelt so viel Bahnen fahren und somit doppelt so lange mähen!
Alleine diese erwähnten Tatsachen und natürlich die gute Verarbeitung haben uns während des Tests wirklich schnell von dem Luba 2 überzeugt. Hier ist es Mammotion* wirklich gelungen, einen richtig guten Mähroboter zu bauen. Das Teil ist zwar alles andere als günstig, aber das sind andere Modelle ohne Begrenzungsdraht auch nicht wirklich. Wenn man Preis- und Leistung wirklich richtig vergleicht, dann merkt man schon, dass man für den Mehrpreis auch mehr bekommt. Aktuelle Preise findet ihr hier beim Hersteller Mammotion* oder hier bei Amazon*.

zuletzt aktualisiert.: 22.06.2024 um 00:23 Uhr * Hier werden Partnerlinks bzw. Affiliate genutzt- Wenn Du über eine Affiliate Link ein Produkt kaufst unterstützt Du unsere Seite da wir eine kleine Provision erhalten. 

Den Luba 2 gibt es in verschiedenen Varianten mit der Bezeichnung Luba 2 AVD 1000, Luba 2 AVD 3000 und Luba 2 AVD 5000. Im Prinzip sind alle Modelle gleich, der wesentliche Unterschied sind die Anzahl Mähzonen und die maximal zu mähende Rasenfläche. Eine genaue Vergleichstabelle findet ihr auf der Herstellerseite*. Die Zahl gibt also an, wie viel Quadratmeter maximal ein Modell mähen kann. Das Modell, das wir hier getestet haben, Luba 2 AVD 3000, ist somit für Rasenflächen bis 3000 m² geeignet. Das heißt allerdings nicht, dass er nicht auch für kleinere Gärten sehr gut geeignet ist. Aufgrund seiner kompakten Bauart ist der Mähroboter durchaus auch für kleinere Gärten mit Steigungen oder engen Zufahrten zwischen den Rasenflächen eine echte Lösung.
Am besten, wir listen euch einfach mal die interessantesten Features auf, damit ihr euch ein Bild von dessen Möglichkeiten machen könnt.  Unten findet ihr noch mehr genauere Daten in einer Tabelle.

Die wichtigsten Features des Luba 2 AVD

  • Keine Begrenzungskabel selbst in komplexen Gartenstrukturen
  • Bis zu 20 Mähzonen die über Wege miteinander verbunden werden können
  • No-go Zonen (Sperrbereiche innerhalb von Rasenflächen)
  • Große Mähfläche Luba 2 AWD 3000 = 3000m² (andere Modelle bis 5000m²)
  • Allrad-Antrieb für sehr gute Offroad Fähigkeiten
  • Kann Hänge bis zu 80% Steigung (38°) mähen
  • Beachtliche Schnittbreite von 400mm
  • Lange Akku Laufzeit bis zu 3 Stunden
  • Randnahes Mähen
  • Automatische Schnitthöheneinstellung per App (25 bis 70mm)
  • Navigation per RTK Fusion-mapping System (GPS) und 3D Vision (Kamera)
  • Intelligente Hindernisvermeidung und Umfahrung über Kamera und Ultraschallsensoren
  • Ultraschallsensoren und Stoßfänger/Bumper
  • Leichte Inbetriebnahme mit schneller Kartenerstellung
  • Gutes manuelles Steuern und Mähen
  • Anti-Diebstahl-Funktion / GPS-Tracking
  • Komfortable App-Bedienung (Deutsch)
  • Live-Videobild auch während des Mähens live darstellbar
  • Alexa und Google Sprachassistenten werden unterstützt
  • SIM-Karten Slot vorhanden, falls kein WLAN im Garten
  • Komfortable App mit vielen einstellbaren Parametern für einen individuellen Mähvorgang sowie sehr hilfreichen Karten-Änderungsfunktionen
  • 2  Jahre Garantie / Service in Deutschland

Lieferumfang des Luba 2 AVD 3000

Der Mähroboter Luba 2 wird gut verpackt in einem großen Karton geliefert. Um ihn kompakt zu verpacken, wurde die Stoßstange als auch die obere Kamera 3D-Vision noch nicht montiert. Auch die RTK-Antenne, welche man in der Regel direkt neben der Ladestation aufstellt, muss noch verkabelt und mit dem Ständer montiert werden. Das größte Teil ist natürlich der Mähroboter und die Ladestation. Der Mähroboter ist mit ca. 17 kg übrigens kein Leichtgewicht. Grund ist die massive Verarbeitung mit durchaus vielen Metallteilen, Radnabenmotoren, Schrauben und großem Akku.
Am besten packt man erst mal alles aus und sortiert es ein wenig auf einem Tisch, bevor man sich an die Montage und die Aufstellung der Ladestation macht. Hier mal ein Überblick über die mitgelieferten Teile:

Mitgeliefert werden folgende Teile:

  • Luba 2 Roboter selbst
  • 3D-Vision Kamera für Montage auf Luba2
  • Stoßstange für Montage auf Luba2
  • Ladestation
  • Netzteil für Ladestation
  • Verbindungskabel für Ladestation und Netzteil
  • RTK-Antenne
  • Funkantenne für Montage an RTK-Antenne
  • Ständer aus zwei Stahlrohen für RTK Antenne
  • Dreizack Erdspieß für Antennen Aufstellung
  • Netzteil für RTK-Antenne (falls diese nicht an der Ladestation angeschlossen werden soll)
  • Verbindungskabel für RTK-Antenne  und Netzteil
  • Werkzeug wie Schraubendreher und Sechskantschlüssel
  • Key (Schlüssel zum Einstecken in Luba2 als Freigabe)
  • Bedienungsanleitung mehrsprachig

Hochwertige Verarbeitung mit innovativen Allseitenrädern

An der Stelle möchten wir euch noch ein paar Details am Luba 2 zeigen, welche die gute durchdachte Verarbeitung zeigen. Noch genauer könnt ihr das übrigens im ersten Teil meines Luba 2 Videos sehen (hier).  Zum einen sind hier die beiden Scheiben mit jeweils 4 beweglichen Messern zu nennen. Diese Messer sorgen für die enorme Schnittbreite von 40 cm. Der Rasen wird hier so klein gehäckselt (gemulcht), dass dieser natürlich auch auf der Rasenfläche verbleiben kann, wenn regelmäßig gemäht wird. Er dient dann sogar als hochwertiger Dünger für den Rasen. Sehr schön ist auch der seitliche Messerschutz, der zusätzliche Sicherheit gibt. Und wie man sieht, ist alles ordentlich verschraubt, leicht zugänglich und könnte im Falle eines Falles einfach getauscht werden. Wie es übrigens nach einigen Wochen mähen von unten aussieht, zeigen wir euch etwas weiter unten.

Besonders innovativ sind auch die doppelten Vorderräder. Hier handelt es sich um sogenannte Omniwheels, auf Deutsch auch Allseitenräder genannt. Diese Räder haben den Vorteil, dass der Roboter nicht nur nach vorne, sondern auch zur Seite fahren könnte, ohne den Rasen unnötig zu strapazieren. Nötig ist das, weil der Roboter ja ähnlich wie ein Panzer lenkt und sich quasi auf der Stelle drehen kann. Durch diese Räder hinterlässt der Roboter auf gewöhnlichem Rasen keine störenden Spuren. Ein weiterer Vorteil dieser Räder ist übrigens das gute Geradeausfahren auf hügeligen Gelände.
Anfangs hatten wir vermutet, dass diese Räder eventuell bei horizontalen Fahrten an hohen Steigungen wegrollen, das ist aber tatsächlich nicht der Fall. Tatsächlich rutschen die Hinterräder an steilen Hängen um die 72 % Steigung auf moosigem Boden sogar mehr als diese Allseitenräder (siehe Video Teil 2).

Beeindruckend sind natürlich auch die hochwertigen Radnabenmotoren, die platzsparend in den Rädern selbst verbaut sind. Das spart nicht nur Platz, sondern gibt dem Mähroboter auch eine unglaubliche Kraft. Bei vielen Robotern hört man schon bei kleinen Steigungen, dass sich die Motoren damit schwertun. Hier verändert sich das Motorgeräusch nahezu überhaupt nicht, selbst wenn 72 % an Steigung überwunden wird. Genauso gut kann der Roboter aber die Steigung damit herunterfahren, er kann sogar an so einem Hang halten. Versucht das mal mit einem anderen Mähroboter, viele werden damit Probleme haben!  Auch hier ist an der Achse alles sauber verschraubt und verarbeitet!

Als Letztes vielleicht noch ein Blick auf die ordentlich gefederte Radaufhängung. Ein Stoßfänger sorgt dafür, dass sich der Roboter auch auf hügeligen oder löchrigem Gelände nicht zu schwertut.

 

Montage des Luba2, RTK-Antenne und das Aufstellen der Ladestation

Auf die Montage und das Aufstellen der Ladestation gehe ich schon sehr ausführlich in meinem Video Teil 1 (siehe hier) ein, daher beschreibe ich es hier nur ganz kurz. Aufbau und Montage der Ladestation bis zur Betriebsbereitschaft können übrigens auch Roboter Einsteiger durchaus in ca. einer Stunde schaffen.
Als erstes montiert man am besten die 3D-Vision-Kamera und die Stoßstange am Luba 2. Das Ganze ist relativ einfach, für die Montage der Stoßstange  müssen nur zwei Stecker zusammengesteckt werden. Die Stoßstange selbst wird ebenfalls von vorne fest eingeschoben. Mit zwei Schrauben wird das Ganze fixiert. Ähnlich einfach ist es mit der Kamera, hier schraubt man den Deckel auf der Oberseite des Roboters ab und montiert dort die Antenne. Falsch kann man da eigentlich nichts machen, weil immer nur die richtigen Stecker aufeinander passen.

Anschließend kann man den Ständer mit der Erdkralle und RTK-Antenne zusammenschrauben. Das Kabel wird dabei ein Stück durch das Rohr geführt. Die Funkantenne wird auf der Unterseite der RTK-Antenne eingedreht, diese hält Kontakt mit dem Roboter. Die Reichweite der RTK-Antenne soll laut Hersteller bis zu 5 km betragen.

Danach kann man schon zur Aufstellung der Ladestation übergehen. In unserem Fall haben wir noch ein sogenanntes Garagendach an der Ladestation montiert. Dieses hat den Vorteil, dass es Ladestationen und Roboter vor Regen, Sonne und dem Sahara-Staub schützt. Man muss das nicht montieren, der Roboter und die Ladestation sind natürlich wasserdicht (Schutzklasse IPX6 und 7, siehe Tabelle unten). Dennoch ist so ein Schutz zu empfehlen, der Roboter verschmutzt dadurch erheblich weniger und ich denke schon, dass es auch die Haltbarkeit fördert. Leider gehört das Dach nicht zum Standard-Lieferumfang, ihr müsst es somit beim Hersteller Mammotion* mit bestellen oder euch etwas Ähnliches einfach selbst bauen.
Zum Aufstellen der Ladestation verwendet am besten eine Stelle, wo der Roboter noch etwas Platz zum Wenden vor der Ladestation hat. Und bedenkt, dass die RTK-Antenne normalerweise direkt neben der Ladestation aufgestellt wird (siehe Erdspieß Bild rechts oben). Die Antenne sollte einen möglichst guten Blick zum Himmel haben. Ein paar Bäume hinter der Antenne in 5 bis 10 m Entfernung sind meistens nicht störend. Wir hatten bei unserem Standort keinerlei Probleme mit der Navigation, obwohl Bäume auch nicht weit weg sind (Bild unten).

Das Netzteil für die RTK-Antenne ist im Übrigen überflüssig, wenn ihr die Antenne direkt an der Ladestation anschließt. Dieses ist nur notwendig, falls ihr die Antenne an einem anderen Ort aufstellen wollt. Man kann auch optional einen Wandhalter mit bestellen und die Antenne irgendwo im Garten an einer Wand befestigen, falls man da einen besseren Blick auf den Himmel hat. Bei mir war das allerdings nicht nötig. Man kann die RTK-Antenne sogar an Stellen aufstellen wo keine Strom vorhanden ist, denn optional gibt es dafür auch ein Solarpanel zur Stromversorgung beim Hersteller Mammotion*.
Sinnvoll ist es auch, wenn die Ladestation am Standort noch WLAN-Empfang hat. Auf diese Weise kann man jederzeit Updates per App einspielen und den Roboter per App starten. Bei dem eigentlichen Mähvorgang ist WLAN nicht unbedingt im ganzen Garten erforderlich.
Hat man überhaupt kein WLAN im Garten, so kann auch eine Mobilfunk-SIM-Karte in einen verdeckten Kartenslot auf der Hinterseite einstecken, dadurch kann der Roboter auch ganz ohne WLAN-Netz genutzt und gesteuert werden. Neben dem SIM-Karten-Slot steckt übrigens noch eine Art oranger Schlüssel (siehe Bild unten). Möchte man verhindern, dass Kinder an dem Roboter spielen, kann man diesen einfach herausziehen und den Roboter dadurch für alle sperren.

 

Die Mammotion Luba 2 App bietet viele Möglichkeiten

Hat man Ladestation und RTK-Antenne aufgestellt und den Netzstecker eingesteckt, so sollte nach kurzer Zeit ein grünes Licht an Ladestation und RTK-Antenne leuchten. Ist das der Fall, dann sollte alles in Ordnung und der Empfang der Satelliten gut sein. Ihr könnt nun den Roboter mit etwas Abstand vor die Ladestation stellen und über die Power Taste einschalten. Jetzt solltet ihr die Mammotion App aus dem Playstore herunterladen, euch registrieren und die App mit dem Mähroboter und RTK-Antenne verbinden. Wie das im Einzelnen abläuft, habe ich ebenfalls ausführlich im ersten Teil des Videos gezeigt, schaut also hier mal rein. Das Ganze ist recht schnell gemacht und wird durch Dialoge in der App auch in Deutsch beschrieben. Anschließend solltet ihr alle aktuellen Updates per App einspielen lassen. Die Firma Mammotion scheint aktuell sehr fleißig. Während meines Tests kamen immer wieder mal neue Updates, welche zum Teil sichtbare Verbesserungen an der Benutzeroberfläche brachten oder Bugs behoben.
Insgesamt ist die App sehr stabil und durchdacht. Am Anfang muss man sich zwar ein paar Minuten Zeit nehmen, um erst mal zu schauen, wo man was findet. Man hat sich dann aber doch recht schnell an die Struktur gewöhnt. Durch das letzte Update ist die Struktur inzwischen auch noch ein wenig eingängiger umgestaltet worden. Die Bedienung ist im Grunde sehr einfach und ähnelt ein wenig der Bedienung eines modernen Staubsaugerroboters im Haus. Wer also einen Staubsaugerroboter bedienen kann, wird sich hier auch schnell zurechtfinden.
Um einen ersten Mähvorgang durchzuführen, muss eine Karte bzw. ein Bereich angelegt werden. Wie das genau funktioniert, ist ebenfalls im ersten Video zu sehen. Man geht auf „Bereich erstellen“ und fährt manuell mit dem Roboter die Grenze ab. Zum Steuern nutzt man dabei das Smartphone, auf dem zwei grafische Steuerknüppel zum Fernbedienen dargestellt werden. Der Roboter wird dabei ähnlich wie ein Panzer gesteuert. Es hat mich auch positiv überrascht, wie feinfühlig und genau sich der Roboter steuern lässt.

Je nach Randart ist es meistens sinnvoll, einen Abstand von 10 bis 15 cm zu halten, um später Kollisionen völlig zu vermeiden. Im Test zeigte sich, dass der Roboter später beim Mähen sehr genau navigiert und den Rand nahezu genauso abfährt, wie ihr die Strecke aufzeichnet. Die Abweichungen, die bei uns mal aufgetreten sind, lagen in der Regel unter 5 cm, was wirklich beachtlich ist.  Wie man im unteren Bild sieht, kann man oft mit relativ geringem Abstand an Mauern oder auch auf Randsteinen entlangfahren. Durch die durchdachten Allseitenräder fährt der Roboter selbst auf unebenen Boden immer sehr gut, auch gerade Strecken. Dieses Verhalten erleichtert auch die manuelle Steuerung. Diese ist deutlich einfacher als bei anderen Mährobotern mit drehbaren Vorderrädern, weil man einfach nicht ständig nachsteuern muss, wenn man nur geradeaus fahren will!

Multi-Zonen – Bereiche, Routen und No-Go Zonen

Der Luba 2 AVD 3000 kann nicht nur einzelne Rasenflächen mähen, sondern er kann auch mehrere Rasenflächen verwalten, man spricht von Multi-Zonen. Habt ihr nur eine große Rasenfläche, dann könnt ihr wählen, ob ihr daraus nur einen Bereich oder mehrere Bereiche macht. Wir haben unsere Rasenfläche beispielsweise in 5 Zonen aufgeteilt. Auf diese Weise kann man auch mal einen Teil mähen, wenn zum Beispiel ein anderer Teil gerade genutzt oder zugestellt ist. Habt ihr mehrere Rasenflächen an verschiedenen Stellen, so müsst ihr mehrere Bereiche erstellen. Damit der Roboter die Bereiche auch findet und selbstständig anfahren kann, könnt ihr diese Bereiche durch sogenannte Routen verbinden. Diese Routen werden ebenfalls durch ganz einfaches Abfahren der Wegstrecke hinzugefügt, das könnt ihr in meinem zweiten Video sehen. In der Regel wird empfohlen, dass Routen schon über 80 cm breit sein sollten, im Test hat das aber auch mit ca. 70 cm gut geklappt. Am besten einfach ausprobieren.
In den nachfolgenden Bildern seht ihr beispielsweise, wie wir einige unsere Rasenflächen aufgeteilt haben. Erwähnenswert ist noch, dass sich Bereiche auch überschneiden dürfen, was manchmal ganz praktisch ist. Ist eine Überschneidung vorhanden, so braucht auch keine Wegstrecke (Route) zwischen den Bereichen eingezeichnet zu werden.

Stellen innerhalb der Bereiche, an denen der Roboter nicht fahren soll, weil vielleicht Pflanzen oder Büsche dort wachsen, können natürlich jederzeit ganz einfach als No-Go-Zonen (Sperrbereiche) hinzugefügt oder auch wieder gelöscht werden. Auch No-Go-Zonen werden durch einfaches Umfahren mit dem Roboter gekennzeichnet. Größere Hindernisse werden natürlich auch ohne  No-Go-Zone umfahren, hier kann es aber je nach Einstellung schon zu einem Anstoßen kommen. Bei empfindlichen und kleinen Hindernissen ist daher eine No-Go-Zone immer besser.
Insgesamt haben mir die Multi-Zonen und die Bereichsverwaltung sehr gefallen, aber eines stört mich bis heute. Warum kann man für Bereiche keine eigenen Namen vergeben? Wenn man 5 oder mehr Bereiche hat, dann muss man manchmal schon überlegen, was Bereich 2 oder Bereich 5 nochmal war. Das hätte man leicht vermeiden können, indem man sie benennen lässt! Der Hersteller hat versprochen, dass dies noch per Update kommt, hoffentlich bald.

Einfaches Ändern der Grenze auch kein Problem

Stellt ihr später einmal fest das der Roboter an einigen Stellen immer wieder anstößt oder aber zu weit vom Rand weg fährt, so könnt ihr die Grenze an dieser Stelle einfach nachträglich ändern. Bei vielen RTK-Robotern geht das nicht, dort muss dann oft der ganze Bereich neu aufgezeichnet werden. Beim Luba 2 geht das viel einfacher, man geht auf „Grenze ändern“ und fährt an die Stelle, wo der Rand geändert werden soll. Dann zeichnet man nur diese Änderung durch eine kleine Vorwärtsfahrt auf. Das war es schon, die Karte wird dann nur an der Stelle erweitert oder verkleinert. Eine kleine, aber ungeheuer hilfreiche Sache, die ich nicht mehr missen möchte. Wie einfach das Ändern einer Grenze machbar ist seht ihr auch in dieser Videosequenz.

Nachträgliche Änderung des Randbereiches

Mähvorgänge kann man als Aufgaben speichern

Mähvorgänge können durch verschiedene Einstellungen sehr individuell vor-eingestellt werden. Vor einigen Wochen gab es noch gewisse Voreinstellungen für verschiedene Situationen wie „hohes Gras“  usw., das hat Mammotion* inzwischen abgeschafft. Jetzt gibt es nur noch eine Standard Voreinstellung, die man individuell verändern kann. Aber keine Sorge, ihr müsst diese ganzen Einstellungen nicht bei jedem Mähvorgang neu vornehmen, ihr könnt diese Einstellungen in sogenannten Aufgaben einfach speichern. Ihr könnt viele von diesen Aufgaben für  die gleiche oder für unterschiedliche Mähbereiche erstellen und speichern. Je nach Lust könnt ihr dann jede Aufgabe einzeln ausführen lassen, ohne weitere Einstellungen vornehmen zu müssen. Ihr könnt diese Aufgaben auch automatisch zu einem bestimmten Zeitpunkt oder immer an bestimmten Wochentagen usw. ausführen lassen. Also hinsichtlich des Timers ist fast alles machbar!
Das Ganze wäre eigentlich perfekt, wenn Mammotion daran gedacht hätte, dass man für die Aufgaben einen Namen vergeben kann. Leider geht das auch hier nicht, man hat also am Ende Aufgabe 1, Aufgabe 2, Aufgabe 3 … usw. Wie soll man sich bei 10 Aufgaben merken, welche, was tut, ich weiß nicht, was sich der Hersteller dabei gedacht hat?  Da baut man so einen komplexen Top-Roboter und baut so banale Ärgernisse ein! Ich hoffe mal, dass auch dies bald in einem Update noch geändert wird, ansonsten sind die Einstellungsmöglichkeiten wirklich top.

Damit ihr wisst, was man einstellen kann und was mit welcher Option gemeint ist, hier eine kleine Erläuterung des Einstellungsdialoges:

  • Frequenz: Timer-Festlegung, wann diese Aufgabe ausgeführt werden soll. Man kann auch Timer-Aufgaben jederzeit deaktivieren und wieder aktivieren)
    Möglich ist: einmalige Ausführung, wöchentliche Ausführung, eimaliges Datum, festes Intervall in Tagen
  • Messerhöhe: Die Schnitthöhe kann zwischen 25 und 70mm eingestellt werden
  • Aufgabengeschwindigkeit: Die Mähgeschwindigkeit kann in Meter pro Sekunde von 0,2 bis 0,6 eingestellt werden.  Wenn es schneller gehen soll kann man mehr Gas geben. Ich nutze immer die Standard Vorgabe mit 0,3 m/s
  • Navigationsmuster: Vier verschiedene Fahrstrategien sind möglich
    Kein Raster : Es wird nur der Rand in Bahnen abgefahren. Die Anzahl der Bahnen ist einstellbar.
    Einzelnes Raster: Der Rasen wird in linearen Bahnen gemäht
    Doppeltes Raster: Der Rasen wird zuerst in linearen Bahnen gemäht und dann noch mal das gleiche um einen 90° Winkel gedreht. Da auch in diesem Modus der Schneidpfadwinkel eingestellt werden kann, ergeben sich vielfältige mögliche Mähmuster.
    Segment-Raster: Der Roboter wählt die Bahnrichtung je nach Situation selbstständig
  • Wegabstand:  Der Abstand zwischen den Bahnen in cm. Gewöhnlich wird 25cm angegeben damit sich Bahnen stark überlappen
  • Bypass-Strategie: Die Art wie Hindernisse erkannt und umfahren werden
    Direkte Berührung: Der Roboter weicht aus sobald Stoßstange Hindernis berührt hat
    Langsamer Touch: Der Roboter fährt besonders langsam und vorsichtig auf Hindernisse zu
    Weniger Berührung: Der Roboter versucht durch Ultraschallsensoren oder Kamera Berührungen zu reduzieren
    Keine Berührung: Der Roboter versucht durch Ultraschallsensoren oder Kamera Berührungen ganz zu vermeiden, was aber nicht immer gelingt
  • Patrouillenrunden für den seitlichen Rasenschnitt: Wie oft der Roboter beim Mähbeginn den Rand umrunden soll. Bei jeder Runde mäht er etwas weiter in den Innenbereich hinein. Vorgegeben wird 3, ich nutze oft 2 Runden.
  • Mähen von No-Go Zonen: Wieviel Runden um Sperrbereiche gemäht werden soll, damit der Rand sauber gemährt wird. Vorgegeben wird 3, ich nutze oft 2
  • Ausführungsreihenfolge des Pfads: Ob zuerst der Rand oder der Innenbereich einer Rasenfläche gemäht werden soll. Die Standard Vorgabe ist „Zuerst Rand“
  • Schneidpfadwinkel: Hier kann man festlegen in welcher Richtung eine Fläche gemäht werden soll.
  • Aufgabenbereich: Hier kann man den Bereich auswählen der gemäht werden soll. Es können auch mehrere oder alle Bereiche auf einmal ausgewählt werden.
  • Fortschritt beginnen: Hat man schon einen Teil einer Fläche gemäht, kann man hier den Start um eine Prozentzahl nach hinten verschieben. Gibt man beispielsweise 50% an, so wird nur die zweite Hälfte gemäht.
  • Vorschau: Hier kann man sich die Fahrweise des Roboters in einer grafischen Vorschau anzeigen lassen. Das ist z.B. hilfreich um die Fahrrichtung bei verändertem Schneidpfadwinkel zu prüfen

Möglichkeiten und Bilder zur Mammotion App

Neben der Möglichkeit bis zu 20 Bereiche mit jeweils eigenen No-Go-Zonen und zugehörigen Routen zu verwalten, kann man jederzeit in der App auch die manuelle Steuerung des Roboters übernehmen. Das manuelle Steuern und Mähen ist allerdings aus Sicherheitsgründen nicht per Wlan, sondern nur per Bluetooth möglich. Man will damit erreichen, dass man sich in der Nähe des Roboters befindet, wenn man manuell mäht. Die Bluetooth-Reichweite ist allerdings sehr gut, 7 bis 10 m Entfernung werden bei der Steuerung problemlos überbrückt und auch Verzögerungen bei der Ausführung gibt es beim Luba nicht. An schwierigen Stellen am Hang, wo kleine Pflanzen umfahren werden mussten, macht so eine manuelle Steuerung durchaus auch mal Sinn.

Während des manuellen Mähens, aber auch bei automatischen Mähvorgängen kann jederzeit auch ein Live-Bild der verbauten Kamera 3D-Vision in der App angezeigt werden. Auch diese Qualität ist durchaus gut, wie man im unteren Bild sieht. Das Ganze hat sogar bei uns im gesamten Garten ohne spürbare Verzögerungen mit Wlan funktioniert. Selbst in der hintersten Ecke wo das WLAN-Netz nun wirklich schwach ist, kam ein flottes Live-Bild an.
Lässt man beim manuellen Mähen die virtuellen Steuerknüppel etwas länger los, stoppt der Roboter automatisch die Messer. Auch beim Anheben oder bei Kollisionen, also bei jeder abnormaler Situation stoppt der Roboter sofort auch das Messer. Also den Punkt Sicherheit nimmt der Hersteller schon sehr ernst.

Sowohl in der Kartenansicht als auch im Live-Bild hat man stets Funktionen am Rand, um den Roboter wieder zur Ladestation zu senden,  die Schnitthöhe zu verstellen oder die Karte zu zentrieren. Beim manuellen Mähen hat man dann unten noch Funktionen, um jederzeit auch Änderungen an Karten oder No-Go-Zonen vornehmen zu können.

Wie die App bedient und  gestaltet wird, habt ihr ja zum großen Teil schon in den Videos Teil 1 und Teil 2 gesehen. Hier einfach noch mal einige Screenshots, ich denke, Bilder sagen mehr als Worte:

Randnahes Mähen und Hinderniserkennung des Luba2

Wie schon erwähnt, kann man mit dem Luba 2 wirklich sehr nah an Rändern entlang mähen. Erfahrungsgemäß lag bei uns die Toleranz immer unter 5 cm. Etwas aufpassen muss man lediglich an spitzen Ecken wie dem Solarpanel, da stößt der Roboter bei Drehmanövern gerne mal an, also hier lieber etwas mehr Abstand einplanen. Hat man die Grenze halbwegs ordentlich aufgezeichnet, kommt es beim Mähen eigentlich kaum zum Anstoßen mit der Stoßstange.

Das ist allerdings stark abhängig von Umgebung und Aufgabeneinstellung. Wie oben schon erwähnt, kann man die Hinderniserkennung unterschiedlich einstellen. Im Video Teil 2 habe ich auch noch mal demonstriert, wie die Hinderniserkennung auf verschieden große Hindernisse reagiert. Die Hinderniserkennung ist beim Luba 2 durchaus gut, aber nicht unbedingt überdurchschnittlich. Andere gute Mähroboter ähnlicher Preisklasse machen es auch nicht schlechter. Man sollte also nicht die Erwartung haben, dass kleinste Hindernisse wie Steine, Tannenzapfen oder kleine Äste erkannt werden. Egal, was ihr einstellt, solch kleine Hindernisse werden derzeit wie bei eigentlich nahezu allen anderen Robotern auch hier überfahren.

Man muss also trotz Kamera und Ultraschallsensoren schon dafür sorgen, dass beim Mähen keine kleinen Gegenstände oder sogar Tiere wie Igel auf dem Rasen liegen. Eine Katze stört natürlich nicht, so große Tiere werden schon erkannt. Zudem sind Katzen schlau genug, um selbst auszuweichen. Angst haben Katzen übrigens nicht vor dem Roboter, vermutlich auch weil er ausgesprochen leise mäht. Nachts sollte man aber aufgrund der Kleintiere lieber nicht mähen.
Größere Hindernisse werden in der Regel deutlich besser erkannt und in vielen Fällen auch ohne Berührung umfahren. An engen Stellen kann es beim Drehen aber schon mal zu leichten Kollisionen kommen, da sollte man einfach keine unrealistischen Erwartungen an den Roboter haben.
Nicht immer ist es sinnvoll, die Kollisionserkennung auf „Keine Berührung“ zu stellen. Manchmal ist es besser, die Einstellung „Langsamer Touch“ zu verwenden, wenn ein Gegenstand wie eine Gartenbank unterfahren werden soll (siehe Bild rechts). Bei der Einstellung „Keine Berührung“ wird einfach nicht unter der Bank gemäht und Berührungen auch nicht völlig vermieden.
In der Praxis war die Hinderniserkennung schon in der Einstellung „Langsamer Touch“ und „Weniger Berührung“ völlig ausreichend für unseren Garten. Sowohl No-Go Zonen als auch unmarkierte Hindernisse wie mal ein Liegestuhl, eine Bank oder Stuhl oder ein Pfahl eines Wäscheständers werden eigentlich immer ausreichend gut und zügig umfahren. Dass der Roboter dabei manchmal langsam mit seiner Stoßstange vorfühlen muss, ist in der Praxis nicht störend, dafür ist diese ja schließlich auch gedacht. Sehr gut war auch, dass schmale Pfade und Engstellen, die immer wieder bei Mährobotern Probleme gemacht haben (Bilder unten), vom Luba 2 problemlos abgefahren werden.

Etwas schade ist allerdings, dass Hindernisse, die auf einer eingezeichneten Route auftreten, also auf einem Pfad zu einer Mähzone, aktuell nicht umfahren werden wie Hindernisse innerhalb von Bereichen. An solchen Stellen stoppt der Roboter derzeit mit einer Protokollmeldung. Vermutlich aus Sicherheitsgründen, weil man ja nie weiß, was neben einer Route sein könnte. Hier wäre es schön, wenn der Hersteller zumindest für breitere Wege auch eine Umgehung erlauben würde, vielleicht als Option, wenn man die Route erstellt.

 

Wie bewältigt der Luba 2 Steigungen wirklich

Wie schon erwähnt hat der Roboter wirklich einen bärenstarken Radantrieb, damit bewältigt er wirklich auch größte Steigungen. Der Hersteller spricht davon, dass sogar Steigungen von 80 % (das sind 38°) bewältigt.  Auch in vielen Reviews und Videos wird diese Steigung immer erwähnt. Ich denke aber, dass sich die wenigsten vorstellen können, was das für eine enorme Steigung das ist. Die wenigsten Leute dürften eine so starke Steigung in ihrem Garten haben! Ich war selbst lange der Annahme, dass unser kleiner Hang im Garten bestimmt bald 45° steil ist, weil es nie ein Roboter geschafft hat, diesen zu mähen und weil er einfach wie ein 45° Winkel wirkt. Für diesen Test habe ich jetzt aber nochmal nachgemessen, unser Hang ist tatsächlich an der steilsten Stelle  (rechts) nur 35,8° steil, das sind aber immerhin 72 % an einigen Stellen (siehe Bilder unten).

Vermutlich wird das in den Bildern nicht so herüberkommen, aber unser Hang ist wirklich richtig steil! Dass der Luba 2 diesen Hang hochfährt, ohne dass der Motor angestrengt klingt, war schon sehr beeindruckend. Noch beeindruckender war es, dass er den Hang auch kontrolliert und langsam herunterfahren konnte. Er konnte sogar am Hang einfach stehen bleiben. Die meisten anderen Mähroboter rollen oder rutschen hier einfach unkontrolliert runter, weshalb schon ein richtiges Mähen bei diesen Robotern ausgeschlossen ist.

Mit dem Luba 2 konnten wir tatsächlich einen großen Teil unseres steilen Hangs völlig automatisch mähen lassen. Alles mähen zu lassen habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut, weil es schon so ist, dass der Roboter an einigen Stellen bei Drehbewegungen etwas ins Rutschen kam. Man muss also schon ehrlich sagen, dass der Roboter bei meinem schwierigen Hang an seine Grenzen kam. Das lag aber nicht daran, dass der Luba 2 nicht genügend Kraft hatte. Vielmehr lag es daran, dass unser Hang fast durchweg mit Moos bedeckt ist und die Steigungen relativ kurz waren. Weil der Hang sehr kurz war, musste der Roboter oft drehen und dadurch kamen vor allem die Hinterräder auf dem Moos ins Rutschen. Teilweise löste sich einfach das Moos wodurch die Hinterräder dann weniger Haftung hatten und auch mal durchdrehten.
Es konnte also passieren, dass der Roboter ein wenig tiefer rutschte, als er wollte. Er korrigierte zwar seine Position immer wieder, an den kleinen Buchsbäumen wollte ich ihn aber lieber nicht automatisch vorbei mähen lassen. Gefährliche Zonen habe ich daher nach dem automatischen Mähvorgang mit der App manuell gemäht, was hier problemlos ging. Am Ende habe ich also dann doch den kompletten Hang mit Rand über den Luba 2 gemäht, etwa 2/3 automatisch und 1/3 manuell. Ich finde, das ist schon eine einmalige Leistung, die bislang kein Mähroboter geschafft hat! Wäre unser Hang, also die Steigungen länger, dann hätte ich vermutlich den ganzen Hang auch automatisch mähen lassen können, trotz Moos.

Solche Mähkunst soll bald möglich sein

Ich kann mir schon vorstellen, dass der Roboter auch durchaus die versprochenen 80 % schafft, allerdings ist das immer auch abhängig von der Bodenbeschaffenheit. Man sollte auf jeden Fall damit rechnen, dass der Roboter bei Drehmanövern schon ein wenig die Grenzen überschreiten kann. Wenn man das berücksichtigt und genügend Platz hat, macht der Roboter hier sicher auch einen guten Job!

Gerne hätten wir euch in diesem Beitrag auch noch die angekündigte Funktion des Luba 2 gezeigt, bei der er Logos und Schriftzüge in den Rasen mähen kann. Leider ist diese Funktion noch immer nicht freigeschaltet, sie soll aber in den nächsten Wochen noch als Update kommen. Vielleicht füge ich dann noch eine Updatenotiz mit Bild an wenn wir das testen konnten, schaut also in einem Monat noch mal rein! Was die Funktion genau macht, sieht man rechts schon jetzt in einem Foto des Herstellers.

Mähzeiten und Akku Ausdauer des Luba2

Was die Mähzeit betrifft, schaffte der Luba 2 bei uns im Schnitt 192 m² in 102 Minuten, das ist aber immer ein wenig von Mähmuster, Mähwinkel  und Anzahl der Hindernissen abhängig.  Wir hatten auch schon mal 100 m² in 49 Minuten oder 55m² in in 42 Minuten gemäht. Diese Zeiten gelten für die eingestellte Standard Geschwindigkeit von 0,3 Metern pro Sekunde. Man kann das aber in den Einstellungen auch noch deutlich beschleunigen.
Mit einer Akku-Ladung kann man bis zu 3 Stunden mähen, somit konnte ich im Test problemlos den kompletten Garten mit einer einzigen Ladung mähen. Hätten wir den steilen hang weggelassen würde der Akku sogar bald für zwei komplette Gärten reichen, das ist schon beeindruckend bei dieser Mähstärke und Mähbreite. . Bei größeren Grundstücken lädt der Roboter zwischendurch nach und setzt dann den Mähvorgang an der letzten Stelle fort. Bei leerem Akku ist der Roboter im Schnitt nach ca. 2.5 Std. wieder geladen. Da wir aber meistens nur einen bis zwei Bereiche pro Tag mähen, haben wir natürlich weit geringere Ladezeiten. Ein bis zwei Mähvorgänge pro Woche reichen gewöhnlich völlig aus, um eine Rasenfläche dauerhaft in Form zu halten und auch das Unkraut mit der Zeit etwas zu verdrängen.

Die Messer haben wir noch nicht wechseln müssen, obwohl diese durch einige Hindernistests unbeabsichtigt ganz schön beansprucht wurden. Auch die Verschmutzung im unteren Bereich hält sich selbst nach längerer Nutzung in Grenzen; das Bild rechts entstand nach wochenlangen Mähvorgängen ohne vorherige Reinigung! Alle paar Wochen sollte man aber schon mal unten nach den Messern schauen, bei sehr großen Mähflächen natürlich öfters. Nach einer Weile klemmt sich etwas Schmutz unter die kleinen scharfen Messer und sie bewegen sich schlechter. Hier reicht es aber, wenn man die Messer etwas hin und her bewegt, der Schmutz löst sich dann unter den Messern recht schnell.

 

Fazit zum neuen Rasenmähroboter Luba 2 AWD 3000

Einfach Top, unser Fazit ist bei diesem Roboter ganz klar. Der Luba 2 AWD 3000 ist einfach ein echtes Spitzengerät ohne wenn und aber. Selten konnte ich aus Überzeugung eine so klare und eindeutige Empfehlung aussprechen wie bei diesem Mähroboter! Der Hersteller Mammotion hat bei dem Luba 2 AWD 3000 eigentlich nahezu alles richtig gemacht. Es ist ein hervorragend verarbeiteter Rasenmähroboter der sowohl für kleine und schwierige Gärten genauso geeignet ist wie für sehr große Gärten. Egal ob man Ziergarten, eine normale Wiese, einen Spielgarten oder mehr einen Naturgarten hat. Schaut euch meinen beiden Videos selbst an. Das ein kabelloser Roboter heute im Garten mal so gut und zuverlässig navigieren kann, hätte ich vor einigen Jahren noch für unmöglich gehalten.
Ich wollte ursprünglich den Luba 2 gar nicht testen, weil er mir auf Bildern so groß erschien und ich nicht erwartet habe, dass er deutlich mehr Rasenflächen mähen kann als andere neue Mähroboter in unserem Garten. Da aber viele von euch mich um den Test gebeten haben, habe ich mich dann doch zu einem Test entschlossen. Und hier bin ich euch natürlich im Nachhinein für die Anregung sehr dankbar. Der Roboter ist viel kompakter, als ich dachte, er navigiert selbst auf kleinen Flächen und innerhalb von Engstellen wirklich brillant.  Es ist wirklich ein Mähroboter, der noch mal in einer ganz neuen Liga spielt als bisher getestete Mähroboter ohne Begrenzungsdraht.
Echte große Kritikpunkte kann ich hier trotz mehrwöchigem Test immer noch nicht nennen, der Roboter mäht und navigiert hervorragend, die App ist sehr leicht bedienbar und bietet dennoch sehr viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten den Roboter an seinen Garten anzupassen.
Es bleiben eigentlich nur kleine Kritikpunkte und Verbesserungswünsche, welche die App betreffen. Ich würde mir wirklich wünschen, dass die abgespeicherten Aufgaben und Bereiche  individuell benannt werden können. Wir haben während des Tests so viele Aufgaben und Bereiche erstellt, dass wir diese immer wieder verwechselt haben. Mit einem eigenen Namen könnte man die Verwechslung vermeiden. Und auch die Feedback-Funktion, mit der man Fragen mit einer Protokolldatei an den Support schicken kann, könnte man ein wenig bedienungsfreundlicher gestalten. Hier passiert es immer wieder, dass das Formular nicht abgeschickt wird, weil die Roboterverbindung vorher getrennt wurde.
Sicher kann man auch die Hinderniserkennung an einigen schwierigen Stellen noch verbessern, oder den Grip der Räder an Steigungen mit viel Moos, aber das ist halt alles wirklich Kritik auf höchstem Niveau. Andere Modelle sind diesbezüglich ja oft wesentlich schlechter.
Auch der hohe Preis des Luba 2 AWD 3000 könnte man als Nachteil nennen. 2599 Euro kostet der Luba AVD 3000 zum Testzeitpunkt, das ist viel Geld. Andererseits sind andere Mähroboter ohne Begrenzungsdraht auch oft nicht viel billiger und leisten oft deutlich weniger. Das muss also jeder selbst abwiegen, was nützt, ein günstiges Gerät, wenn es dann die Hälfte des Gartens nicht mähen kann oder man ständig Begrenzungsdrähte legen oder reparieren muss?  Die aktuellen Preise findet ihr auf der Hersteller Seite Mammotion* und bei Amazon*, dort könnt ihr den Luba2 AVD 3000  auch bestellen. Wenn ihr ein kleineres Grundstück habt, reicht vielleicht auch schon der Luba2 AVD 1000* mit 10 Mähzonen, da kann man noch mal ca. 500 Euro einsparen. Der Hersteller gewährt im Übrigen 2 Jahre Garantie und betreibt nach dessen Aussage mehrere Service-Stellen in Deutschland falls doch mal was sein sollte.
Wollt ihr weiterhin über ähnliche Tests informiert werden, am besten meinen Newsletter oder Youtube Kanal abonnieren, beides ist völlig kostenlos.

 

Daten zum Luba 2 AWD 3000 Mähroboter

Luba 2 AVD 3000
Max Mähfläche3000m²
Akkuk.A.
Mähdauer pro Akkuca. 180 Minuten
Ladezeitca. 150 Minuten
Lautstärke 60 dB (sehr leise)
SchutzklasseIPX6 Luba & ladestation
IPX7 RTK Station
Schnitthhöhe25 bis 70mm per App einstellbar
Schnittbreite40cm (sehr breit)
Radnaher SchnittJa, da Messer nah am Rand angeordnet
Fährt er parallele BahnenJa sehr genaue Bahnfahrweise. Verschiedene Fahrstrategien wählbar:
Einzelnes Raster (Bahnen)
Doppeltes Raster
Segment-Raster
Nur Randbereiche
RanderkennungJa
Virtuelle GrenzenJa
No Go ZonenJa
Mehrere Rasenflächen / MultizonenJa (maximal 20 Zonen)
Grenzen änderbar ohne neue Aufzeichnung?Ja
Zonen über Passagen verbindbarJa
Arbeitet ohne BrenzungsdrahtJa
Mäht er Bereiche ohne Zugang über Weg?Ja
App-MenüführungDeutsch
KartenerstellungManuell durch umfahren
RegensensorJa
KameraJa 3D-Vision (VSLAM und KI)
UltraschallsensorenJa
Stoßfänger / BumperJa
Gefällemax. 80% (38°) Sehr hohe Steigungen!
AntriebAllradantrieb / Radnabenmotoren
Navigationper GPS, RTK und Kamera
Diebstahlschutzja durch steckbaren Key und GPS-Zaun
ScheinwerferNur Seitenlichter und Infrarot für Kamera
SprachausgabeJa (englisch) sowie Signaltöne
Alexa Unterstützung Ja
Höhe RTK-AntenneHöhe von Oberkante Erdkralle bis Oberkannte RTK-Empfänger 167 cm
Maße690*513*273
Gewicht17,65 kg
Beszugsquellenlink /Anbieter / ShopLuba2 Hersteller Mammotion*
Luba2 über Amazon*

 

zuletzt aktualisiert.: 22.06.2024 um 00:23 Uhr * Hier werden Partnerlinks bzw. Affiliate genutzt- Wenn Du über eine Affiliate Link ein Produkt kaufst unterstützt Du unsere Seite da wir eine kleine Provision erhalten. 

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Video Kapitel Link: Einleitung / Vorschau
Video Kapitel Link: Auspacken Erläuterung der Bestandteile und Features
Video Kapitel Link: Verschiedene Luba2 Modelle im Vergleich
Video Kapitel Link: Lieferumfang
Video Kapitel Link: Die neue Kamera – 3D Vision-System
Video Kapitel Link: Montage der Kamera
Video Kapitel Link: Montage der Stoßstange
Video Kapitel Link: Schlüssel und optionale SIM-Karte einstecken
Video Kapitel Link: Optional auch Wandhalter verwendbar
Video Kapitel Link: Optionale Garage für Luba2
Video Kapitel Link: RTK Antenne auf Stange montieren
Video Kapitel Link: Ladestation und RTK Antenne aufstellen
Video Kapitel Link: Luba 2 und RTK mit App verbinden
Video Kapitel Link: Karte anlegen und ersten Bereich aufzeichnen
Video Kapitel Link: No-Go Zonen (Sperrbereiche) anlegen
Video Kapitel Link: Erste Fazit zum neuen Luba2 – Beeindruckend

 

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Video Kapitel Link:  Features des Luba 2
Video Kapitel Link:  Mähbeispiele, Markieren von Flächen und No-Go Zonen
Video Kapitel Link:  Mammotion App Einstellungen, Fahrweise
Video Kapitel Link:  Darstellung Mähvorgang in der App
Video Kapitel Link:  Mähzeiten , Akku-Ausdauer, Ladezeit
Video Kapitel Link:  Sehr leises mähen
Video Kapitel Link:  Multizonen und Tipps zur Bereichsaufteilung
Video Kapitel Link:  Bereiche für Kartenerstellung aufzeichnen
Video Kapitel Link:  Route / Pfad für Roboter aufzeichnen
Video Kapitel Link:  Bereiche in der App
Video Kapitel Link:  Schmalen Bereich mit Engstelle mähen
Video Kapitel Link:  Oberen Bereich mit Hindernissen mähen
Video Kapitel Link:  Korrekturfunktion für Begrenzungen / Manuelle Steuerung
Video Kapitel Link:  Hinderniserkennung genauer getestet
Video Kapitel Link:  Blick durch die Luba 2 Kamera
Video Kapitel Link:  Härtetest – Einen vermoosten Hang mit 72% Steigung mähen
Video Kapitel Link:  Hang manuell mähen
Video Kapitel Link:  Fazit – Luba 2 überzeugt mit „Sehr gut“

 

Luba 2 AWD 3000 Test Bewertung: SEHR GUT
  • Mähleistung u. Akkuleistung
  • Schwierige Gärten u. Steigungen
  • Navigation
  • Verarbeitung
5

Zusammenfassung

+ Starke Mähleistung auch auf hohem Rasen
+ für schwierige abe rauch große Gärten bis 3000m² geeignet)
+ Sehr genaue Navigation ohne Unterbrechung
+ Sehr guter Randschnitt
+ enorme Schnittbreite von 40 cm
+ Bewältigt enorme Steigungen und mäht an Hängen
+ Multizonen mit bis zu 20 Zonen Routen, Sperrbereichen
+ Per App verstellbare Schnitthöhe und vieles mehr einstellbar
+ Karte kann auch nachträglich geändert werden
+ große Akku Kapazität

– Aufgaben und Mähzonen können noch nicht individuell benannt werden
– nicht gerade günstig

 

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Luba 2

Kann man mit dem Luba AVD 1000 auch 2000 m² mähen?

Das dürfte nicht gehen da der Hersteller angibt das der Kartenspeicher beim 1000er auf 1200m² begrenzt ist (siehe Vergleichstabelle beim Hersteller hier*). In diesem Fall müsstest Du also auch die 3000er Version wie hier im Test bestellen!

Kann man mit dem Luba 2 auch Bereiche mähen wo kein Weg hin führt? Also kann man ihn einfach dort hin tragen?

Ja, auch das geht. Wenn Du ihn hin trägst mäht er diesen Bereich und kehrt dann an den Startpunkt zurück und bleibt da stehen! Wenn ein Weg hin führt, dann fährt er natürlich selbst hin und zurück!

Wie hoch ist die Stange für die RTK Antenne?

Also Höhe von Oberkante Erdkralle bis Oberkante RTK-Empfänger 167 cm.

Wie lang ist die Garantie?

2 Jahre Garantie gewährt der Hersteller

Wie groß sind die Messer? Kann man auch günstige NoName Ersatzklingen nutzen? 

Die Maße der Klingen sind 36mm x 19,5mm. Loch Rand vom Klingenrand 9,7mm    Ich könnte mir gut vorstellen das da auch kompatible passen wenn man auf Größe achtet, aktuell haben wir das aber noch nicht getestet. Ansonsten findet man auch Original Mammotion Klingen hier bei Amazon*

Was ist wenn ich dort kein WLAN habe?

Dann kann man ihn trotzdem per Bluetooth mit der App Verbinden und ihn bedienen. Und starten. Das hat bei uns problemlos noch in 40m Entfernung mit Standard Android Smartphone funktioniert. Aus der Ferne geht es auch mit einer SIM-Karte , dann kann man ihn ohne WLAN auch von überall aus bedienen.

Hast Du eine weitere Frage einfach Kommentarfunktion nutzen!

 

Updates und Nachträge zu diesem Luba2  Test / Tutorial

  • 15.06. 2024 Update mit  Namensvergebung und Rasenmuster sind da: Endlich ist es da! Der einzige Punkt, den ich im Luba2* Test kritisiert habe, war ja, dass man die Bereiche und die Aufgaben, die man anlegt, nicht benennen kann. Das hat heute der Hersteller mit einem Firmware-Update nachgeliefert. Man kann also jetzt Bereiche und Aufgaben einfach nachträglich umbenennen. Ich habe es bereits ausprobiert, bei den Bereichen funktioniert es super. Bei den Aufgaben scheint es noch keinen Bug zu geben. Man kann die Aufgaben zwar umbenennen, aber manchmal erscheinen die Umbenennungen noch nicht in der Liste. Ich habe es dem Hersteller mitgeteilt, da kommt sicher in Kürze noch ein Bugfix. Das neue Update hat auch noch eine Reihe von anderen Dingen verbessert, das wird aber beim Updaten aufgelistet! Was das alles im Einzelnen ist und wie es geht, das muss ich noch ausprobieren. Man kann jetzt auch Muster im Rasen mähen lassen!
    Luba 2 Update mit Namensvergebung Rasenmuster und mehr ist da

 

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In einer Zeit, in der auf viele Webseiten, Videos und Blogs Werbung, KI-Texte, umgeschriebenen Artikeln, Clickbaits-Überschriften (reißerische Lock-Überschriften) auf dem Vormarsch sind, wollen wir zeigen das es auch anders geht. 
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2 Kommentare zu Artikel “Luba 2 Test und Tutorial – Bärenstarker Mähroboter überzeugt ohne Begrenzungsdraht”

  1. Thomas Bartelworth sagt:

    Hallo, wie breit muss der Verbindungsweg zwischen 2 Mähbereichen sein, damit der Luba damit klar kommt?
    MfG Thomas B.

    1. Tueftler sagt:

      Empfohlen wird glaube ich ca. 80 cm. In der Praxis hat es bei mir aber auch mit ca. 65 bis 70cm keinen Probleme gegeben. Also wenn der Roboter durch passt und links und rechts ein paar Zentimeter frei sind, dann kann man das ruhig probieren!

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