Akku-Kettensäge Vergleich: Einhell GE-LC 36/35 LI und Makita DUC 353 PT2

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Akku-Kettensägen werden immer besser und beliebter. Ich habe zwei der wohl beliebtesten 36V Kettensägen mit hoher Kettengeschwindigkeit etwas ausgiebiger getestet. Einmal die preisgünstige Einhell GE-LC 36/35 LI und einmal die bewährte Makita DUC 353Z im neuen Makita DUC353PT2 Set. Ich zeige auf wo die Unterschiede liegen und was die Kettensägen leisten.

Einhell GE-LC 36/35 LI und Makita DUC 353 PT2 im Test

Vielleicht fragt Ihr Euch: Warum ich gerade die Einhell GE-LC 36/35 LI und Makita DUC 353 PT2 verglichen habe, es gibt doch so viele Anbieter? Das hat mehrere Gründe, zum einen sind beide Sägen recht beliebt und haben sich in anderen Erfahrungsberichten schon bewährt und zum anderen bieten sie sehr gute Leistungsdaten und sind sich hier gar nicht so unähnlich.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Makita-DUC353PT2-DUC353Z-Vergleich-Titelbild

Da ich schon etwas Erfahrung mit Elektro- und Akku-Kettensägen habe, hatte ich zudem eine genaue Vorstellung was sie leisten sollten. Für mich war sehr wichtig dass die Säge eine richtig gute Schnittleistung bietet, das heißt die Kettengeschwindigkeit sollte nicht zu niedrig sein, das beschleunigt nicht nur den Schnitt sondern erlaubt auch ein sauberes Ansetzen der Akku-Kettensäge ohne Ruckler, Zupfer und Hänger. Sehr viele Akku-Kettensägen am Markt haben nach meiner Meinung eine zu niedrige Kettengeschwindigkeit, oft unter 10 Meter pro Sekunde. Damit kann man zwar auch sägen, aber beim Entasten „zupfen„ mir diese oft zu viel.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Makita-DUC353PT2-DUC353Z-Vergleich-2Zudem sollte das Schwert eine vernünftige Länge haben so dass man problemlos auch bequem mal etwas größere Bäume fällen kann, 35 cm erscheint mir hier optimal da ich das auch von meiner Elektrosäge Makita UC3520A gewohnt bin. Kettenwechsel, Spannen und Reinigen sollte natürlich werkzeuglos und möglichst bequem sein.
Und natürlich sollten auch entsprechend große Akkus und ein guter Service vorhanden sein. Und nicht ganz unwichtig ist natürlich auch der Preis. Da man die Säge nicht unbedingt täglich nutzt sondern nur einige Male im Jahr, sollte natürlich auch der Preis im vernünftigen Verhältnis liegen.
Nach intensiverer Recherche sind auf meiner Liste Einhell GE-LC 36/35 LI und Makita DUC 353 PT2 ganze oben gelandet. Beide Akku-Kettensägen erfüllen auf dem Papier meine Vorstellungen und haben auch schon gute Bewertungen erhalten. Aus diesem Grund habe ich diese beiden für einen kleinen Praxistest ausgewählt.

Gartenbesitzer haben andere Anforderungen als Waldarbeiter

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Baumstaemme-kleinsaegen-2Ich beurteile die Akku-Kettensägen aus meine Erfahrung heraus. Ich bin also kein Waldarbeiter oder Sägespezialist, aber nutze Kettensägen schon seit bestimmt 25 Jahren. Da ich die Kettensägen vorwiegend in einem größeren eigenen Garten nutze, sind meinen Anforderungen natürlich andere als die eines professionellen Waldarbeiters. Ein Benzin-Säge mit der man nicht selten öfters mal Probleme beim Starten hat und welche Abgase produziert wäre für mich völlig ausgeschlossen, auch wegen der hohen Lautstärke. Für mich kamen also immer nur Elektro- und Akku-Kettensägen in Frage.
Bei einem Waldarbeiter der oft stundenlang im Wald Bäume fällen muss ist das natürlich anders, er kommt selten an einer Benzin-Säge vorbei. Im Wald hat man nun mal keine Steckdose und stundenlang halten die besten Akkus auch noch nicht durch.

Kettensaege-Baum-faellenIch habe schon mehrere Elektro-Kettensägen besessen, mal gute und mal weniger gute. Neben der Schnittleistung zeigen sich die Unterschiede oft auch bei der Handhabung, Reinigung oder einfachen Dingen wie dem Kettenlauf. Ich habe schon Kettensägen genutzt, da ist bei jedem zehnten Schnitt die Kette vom Schwert gesprungen obwohl alles richtig gespannt war. So etwas kann einem dann richtig nerven! Also nicht einfach irgend was kaufen, kann ich nur empfehlen, Tests lesen oder selber testen!
Richtig gute Erfahrung habe ich mit meiner netzbetriebenen Makita UC3520A, eine tolle 35cm Elektrosäge die ich auch heute noch oft nutze. Obwohl ich auch schon mehrere Akku-Kettensägen getestet habe, zum Beispiel die Bosch AKE 30 LI, welche wirklich schon sehr gut war, habe ich bislang als Hauptsäge immer noch meine Elektrosäge bevorzugt, vor allem wegen der Kettengeschwindigkeit. Erst nach diesem Test habe ich auch hier den Sprung zur Akku-Kettensäge gemacht und mir eine gekauft!

Hochentaster-Einhell-GE-LC-18-Li-Vergleich2Bei einem Hochentaster, bei dem man mit einer Kettensäge Äste in großer Höhe sägen muss, habe ich schon vor einigen Jahren den Sprung von Elektro- zur Akku-Kettensäge gemacht. Hier habe ich mich für die Einhell GE-HC 18 Li entschieden. Einen Test meiner Einhell GE-HC 18 Li findet ihr übrigens hier. Bei einem Hochentaster sind die Anforderungen allerdings anders als bei einer normalen Kettensäge, denn hier spielt besonders das Gewicht eine entscheidende Rolle. Ein Hochentaster muss einfach leicht sein, denn das Gewicht geht durch die Hebelwirkung der Stange schnell in die Arme. Aus diesem Grund habe ich mich beim Hochentaster für ein 18V Gerät entschieden obwohl die Kettengeschwindigkeit hier nicht unbedingt optimal ist. Die Einhell GE-HC 18 sägt nur mit ca. 4m pro Sekunde, das kann man bei einem Hochentaster und günstigem Preis zwar noch akzeptieren insbesondere wenn man in ähnlichem Preisbereich keine besseren Alternativen findet. Für eine normale Kettensäge wäre die Geschwindigkeit für mich keinesfalls akzeptabel. Von daher war ich besonders gespannt wie sich die Einhell GE-LC 36/35 LI hier schlägt, sie soll ja erheblich schneller sein.

Makita DUC 353 PT2 bzw. Makita DUC353Z im Test

Bei der getesteten Makita DUC 353 PT2 handelt es sich eigentlich um die Kettensäge Makita DUC 353 Z . Diese Kettensäge gibt es schon länger und hat schon in vielen anderen Test- und Erfahrungsberichten hervorragend abgeschnitten. Auch in vielen Testlisten liegt die Makita DUC 353 Z nicht ohne Grund ganz weit oben. Die Säge wird in verschiedenen Sets mit und ohne Akku angeboten, dadurch kommen die etwas unterschiedlichen Bezeichnungen zustande. Ich habe das Set Makita DUC 353 PT2 hier über Amazon* gekauft, dort wurde es zum Testzeitpunkt für ca. 490 Euro angeboten, was für die Makita ein schon recht günstiger Preis ist. Die Säge ist aber immer noch deutlich teurer als die getestete Einhell GE-LC 36/35 LI, welche ich gleich noch etwas näher vorstelle.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Lieferumfang-2

Makita DUC 353 PT2 Akku Kettensäge 36V (2x18V) Brushless 35 cm + 2x 5,0 Ah Akku + Doppelladegerät*
Kettengeschwindigkeit: 0 - 20 m/s; Schnittlänge: 35 cm; Kettenteilung 3/8'; Treibgliedstärke: 1.1 mm
509,00 EUR

Letzte Aktualisierung am 6.08.2020 um 13:10 Uhr  *Affiliatelink ² 

Der Lieferumfang von unserem getesteten Makita Set DUC 353 PT besteht auf folgenden Teilen:

  • Akku-Kettensäge Makita DUC 353Z  (auch hier einzeln bei Amazon* erhältlich)
  • 35 cm Schwert
  • Oregon Sägekette 90PX052XMA  (Ersatzketten u.a. hier* erhältlich)
  • Zwei 5 Ah Akkus    (auch einzeln hier bei Amazon* erhältlich)
  • Schnellladegerät DC18RD  (auch einzeln hier bei Amazon* erhältlich)
  • Etwas Sägekettenöl
  • Kettenschutzhülle
  • Spezialfeile zum Schärfen
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung (auch Deutsch)

Beim Lieferumfang der Makita DUC 353 PT2 ist also alles dabei um gleich ans Sägen gehen zu können. Bitte aber nicht vergessen zuvor die entsprechende Schutzkleidung (Schnittschutzhose, Schnittschutzhandschuhe, Forsthelm etc.). anzuziehen, es dient Eurer Sicherheit! Empfehlungen findet hier im Test.
Überrascht hat mich, dass bei der Lieferung der Makita Set DUC 353P T sogar eine spezielle Feile zum Schärfen des Sägeblattes beiliegt, das hatten wir bislang noch nie bei einer Kettensäge, eine feine Sache. In der Bedienungsanleitung gibt es neben dem allgemeinen Umgang mit der Säge auch Tipps zum Schärfen. Natürlich kann man Sägeketten auch schärfen lassen oder auswechseln.

 

Montage der Kette bei der Makita DUC 353Z

Um die Makita DUC353Z in Betrieb zu nehmen, löst man an der Seite zunächst die Schutzabdeckung. Um das zu bewerkstelligen kann bei der Makita einen Art Kurbel oder Hebel ausgeklappt werden. Durch einige Umdrehungen nach links lässt sich die Abdeckung abnehmen.

Anschließend legt man die mitgelieferte Oregon Kette über das Schwert. Hier sollte man genau beachten dass es richtig herum eingelegt wird. Die Detailansicht der Sägezähne in der Bedienungsanleitung erleichtert dies. Anschließend kann man das Schwert mit der Kette in die Säge einlegen. Die Kette wird dabei um das Antriebsrad des Motors gelegt,

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Kette

Die Abdeckung enthält einen Metalldorn der sich in ein Loch auf dem Schwert setzt. Über ein zweites kleines Drehrad muss man jetzt zunächst den Dorn so einstellen, dass er genau in das Loch passt. Das kann am Anfang etwas fummelig sein, weil man sie immer aufsetzen und dann genau drunter schauen muss. Man gewöhnt sich aber daran und mit der Zeit geht das recht flott vonstatten.

Passt der Dorn, drückt man die Klappe an und dreht sie mit der „Kurbel“ fest. Bevor man die Kurbel ganz fest anzieht, kann man jetzt mit dem zweiten Drehrad die Kettenspannung noch genauer einstellen. Durch Drehen des Rades verschiebt der Dorn quasi das Schwert und spannt so die Kette. Eine Methode wie sie in ähnlicher Form bei vielen Kettensägen zu finden ist. Stimmt die Kettenspannung zieht man die Kurbel fest und klappt sie wieder ein.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Oeltank

Anschließend füllt man das mitgelieferte oder ein vorhandenes Sägekettenöl in die Säge. Die Öffnung dazu befindet sich bei der Makita an der linken Seite. Der Tank kann bis zu 200 ml aufnehmen, eine transparente Fläche um den Tankdeckel zeigt den Ölstand an.

Zwei 18V/5 Ah Akkus in 50 Minuten geladen

Für den Betrieb nutzt die Makita DUC353Z Säge zwei 18V Akkus mit jeweils 5 Ah Kapazität. Es handelt sich um die üblichen Makita-Akkus welche auch in vielen anderen 18V Werkzeugen und Gartengeräten eingesetzt werden. Das ist natürlich ein großer Vorteil, wer schon Makita Geräte besitzt kann die Akkus auch einfach mit anderen Geräten nutzen und umgekehrt. Trotzdem handelt es sich bei der Makita DUC 353Z um ein starkes 36V Gerät, denn die Akkus werden natürlich im Gerät in Serie geschaltet, zwei 18V Akkus ergeben dann praktisch die gleiche Leistung wie ein 36V/ 5Ah Akku.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Schnellladegeraet

Das mitgelieferte Makita Schnellladegerät DC18RD* kann zwei Akkus gleichzeitig laden. Zwei 5 Ah Akkus (Typ BL1850*) werden hier in nur 50 Minuten voll geladen, was wirklich sehr schnell ist. Ein eingebauter Lüfter sorgt im Ladegerät dafür dass die Elektronik nicht überhitzt.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Ladegeraet-Akku

Alternativ kann die Kettensäge aber natürlich auch mit Akkus kleinerer Kapazität betrieben werden, es gibt u.a. auch 3 Ah oder 4 Ah Akkus. Auch das Schnellladegerät kann alle gängigen Makita-Akkus mit 18V laden. Über drei LED´s wird der Ladestatus oder eventuelle Fehler signalisiert.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Ladegeraet-USB

USB-Buchse

Eine rote LED signalisiert dass geladen wird und eine grüne LED mit Dauerlicht signalisiert dass die Akkus voll sind.
Im Test konnte ich am Akku-Stecksystem und am Ladegerät nichts bemängeln. Die Akkus lassen sich leicht einstecken und wieder leicht entriegeln. Der Ladevorgang und die Signalisierung funktionieren einwandfrei und zuverlässig. Das Ladegerät besitzt sogar noch eine USB-Buchse mit der man andere Geräte per USB laden kann. Es können auch ohne Probleme zwei Akkus verschiedener Kapazität gleichzeitig geladen werden.

Makita DUC353Z signalisiert Akkuzustand an der Säge und am Akku

Makita-DUC353PT2-Test-Akku-BL1850Alle Akkus für die Makita-Kettensäge haben auch selbst noch mal einen Testknopf und vier LEDs welche den Akkuzustand anzeigen. Möchte man also einmal wissen ob der Akku bald leer ist, drückt man einfach die Taste am Akku. Dann leuchten je nach Kapazität ein bis vier LEDs kurz auf.

Noch einfacher geht es wenn man die Akkus in der Kettensäge stecken hat. Auch die Makita Kettensäge hat nämlich auf der Oberseite einen Testknopf und zweimal drei LEDs. Drückt man diesen Knopf, so zeigen jeweils 3 LEDs pro Akku die Restkapazität an. Das ist natürlich eine schöne und bequeme Sache.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Akkuzustand

Sicherheit bei der Makita DUC 353Z

Hinsichtlich der Sicherheit gibt es bei der Makita-Kettensäge natürlich mehrere Vorrichtungen zum Schutz. Zum einen gibt es einen sogenannten Hauptschalter, eigentlich ein Taster, auf der Oberseite. Dieser muss zunächst gedrückt werden damit man die Säge überhaupt in Betrieb nehmen kann. Wird die Säge etwas länger nicht gestartet, so schaltet der Hauptschalter auch automatisch wieder aus. Das passiert also auch in kurzen Sägepausen während der Arbeit. Ich weiß das dies manche Benutzer stört, ich empfand es allerdings nicht als lästig die Säge hin und wieder wieder durch Tastendruck aktivieren zu müssen.

Neben dieser Schutzmaßnahme gibt es noch den Handschutz. Er soll verhindern dass man abrutscht und mit der Hand die Kette berührt. Wird er nach vorne gedrückt, so schaltet er die Säge automatisch aus und aktiviert die Kettenbremse. Bei der Inbetriebnahme muss er somit also in Richtung Hand gedrückt werden, damit sich die Säge überhaupt einschalten lässt.
Ich muss erwähnen dass sich der Handschutz im Vergleich zu anderen Sägen relativ schwer einschalten lässt.Am Anfang hatte ich ein wenig Hemmungen diesen wirklich so fest nach hinten zu drücken, man will ja nichts kaputt machen. Ich war das so nicht gewohnt, bei meinen anderen Sägen geht das ganz leicht. Wenn man dies aber weiß ist das nicht unbedingt negativ, es ist einfach nur ungewohnt. Man kann also ruhig etwas fester zupacken und braucht keine Angst haben dass man beim Spannen etwas kaputt macht.
Das Auslösen des Handschutzes, also das Drücken nach vorne geht dann schon eine ganze Ecke einfacher. Dies muss ja auch so sein, denn bei versehentlichem Abrutschen soll der Handschutz die Kettensäge ja sofort zum Stillstand bringen.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Akkusteckplatz-Griff

Und als letzte Sicherheitsvorrichtung müssen beim Sägen noch zwei Taster betätigt werden. Einmal der übliche Auslöser am Griff mit dem man auch die Kettengeschwindigkeit mittels Druck regeln kann und gleichzeitig der Sicherheitshebel oberhalb des Griffes. Dieser Sicherheitshebel ist aber so leichtgängig und so geschickt auf der Oberseite des Griffes angebracht, dass man diesen eigentlich schon ganz automatisch betätigt sobald man die Hand um den Griff legt. Die Säge lässt sich somit wirklich recht bequem halten und starten.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Schnittschutz-Handschuhe

Da der zweite Handgriff für die linke Hand um die Säge herum geht, kann man die Säge sowohl beim vertikalen als auch horizontalen Sägen wirklich angenehm und sicher halten. Die Grifffläche für die rechte Hand ist zudem ordentlich gummiert so dass man die Säge gut im Griff hat.
Mit einem Gesamtgewicht von 5,3 kg ist die Kettensäge zwar kein Leichtgewicht, aber man kann sie noch sehr ordentlich handhaben. Ohne Akku wiegt die Säge übrigens nur 4 kg!

Das Schwert der Makita DUC 353Z ist wie schon angesprochen 35 cm lang. Laut Hersteller ergibt sich hier eine Sägelänge von 33cm, was für die meisten Dinge völlig ausreichend ist. Anschlagkrallen aus Metall sorgen selbstverständlich beim Sägen für ein sicheren Sägevorgang.

Die Makita DUC 353Z bietet beachtliche Schnittgeschwindigkeit

Der größte Pluspunkt der Makita DUC 353Z ist die Kettengeschwindigkeit von 20 m/s. Damit ist die Kettensäge deutlich schneller als viele andere Akku-Kettensägen auf dem Markt. Dies ist eine Geschwindigkeit, die selbst manche Benzin-Säge nicht überschreitet. Wie schon erwähnt kann man damit nicht nur zügig sägen, auch das saubere Ansetzen der Säge ist dadurch viel einfacher als bei einer langsamen Säge. Bei einer sehr langsamen Säge kann es schnell mal zum Ruckeln und Zupfen kommen (siehe Hochentaster Test), besonders bei dünneren Ästen. Das ist bei der Makita ganz anders, die Sägeleistung ist durchaus vergleichbar mit elektrisch betriebenen Kettensägen.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Schnittzeit

Bei unserer Messung haben wir mit der Makita DUC 353Z einen 26cm durchgetrockneten Baumstamm in 20 Sekunden problemlos durchgesägt! Das ist sogar schneller gewesen als mit unserer Elektro-Kettensäge, da haben wir 24 Sekunden benötigt. Wie gesagt, das war ein trockener Baumstumpf der schon sehr hart ist, ein frischer Baum geht natürlich noch schneller, Ihr könnt es ja in unserem unterem Video selbst sehen.
80mm Zaunpfähle lassen sich mit der Säge in ca. 3 bis 4 Sekunden auf Maß sägen. Für einen frischen Kiefer-Stamm von ca. 25cm haben wir ca. 7 bis 9 Sekunden benötigt.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Schnittzeit-80mm

Der einzige Unterschied zur Elektrosäge besteht eigentlich darin, dass die Akku-Kettensäge bei Überlastung oder Blockierung schneller abschaltet als die Elektrosäge. Drückt man also die Säge zu stark auf das Holz, was man ohnehin nicht machen sollte, dann löst der Überlastungsschutz oder das Antiblockierungssystem aus und man muss die Säge erneut einschalten. Mit der Zeit hat man aber recht schnell herausgefunden mit wie viel Druck man am schnellsten sägt, das Auslösen des Überlastungsschutzes kommt nach etwas Gewöhnung kaum noch vor.

Dass die Makita DUC 353Z einen bürstenlosen und somit wartungsfreien Motor besitzt brauche ich glaube kaum zu erwähnen, das ist heute schon fast Standard bei guten Geräten. Ohne einen modernen Brushless-Motor (Wikipedia) wären solche Leistungen auch kaum denkbar.
Insgesamt hat mich die Makita DUC 353Z bzw. das ganze Makita DUC 353 PT2 Set wirklich sehr überzeugt, Die Säge ist zwar nicht unbedingt die günstigste, aber die Leistung und Qualität war doch sehr überzeugend. Und mit den mitgelieferten 5 Ah Akkus hat man auch genügend Ausdauer, selbst nach dem Sägen von 28 Baumscheiben mit ca. 18cm Durchmesser leuchten immer noch zwei von drei LED´s am Akku. Also selbst das Fällen und Zerkleinern von zwei mittleren Obstbäumen sollte somit mit einer Akkuladung durchaus drin sein. Ich musste bislang noch bei keiner Arbeit wegen einem leeren Akku Pause machen.

Makita-DUC353PT2-Test-DUC353Z-Baumscheiben-saegen-2

Makita DUC 353 PT2 Akku Kettensäge 36V (2x18V) Brushless 35 cm + 2x 5,0 Ah Akku + Doppelladegerät*
Kettengeschwindigkeit: 0 - 20 m/s; Schnittlänge: 35 cm; Kettenteilung 3/8'; Treibgliedstärke: 1.1 mm
509,00 EUR
Makita DUC355Z Säge, 36 V*
- - -; Hebelsperre und Rückschlagbremse.; Anzeige für Ölkapazität.; Einstellbare automatische Kettenschmierung.
279,87 EUR

Letzte Aktualisierung am 6.08.2020 um 12:21 Uhr  *Affiliatelink ² 

Youtube Videos zur Makita Akku-Kettensäge


 


 

https://www.youtube.com/watch?v=mOcaa2epFn8

 

 

Einhell GE-LC 36/35 LI im Test und Vergleich

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Holzpfahl-saegen-1Kommen wir jetzt mal zum Test der Einhell GE-LC 36/35 LI. Besonders interessant ist auch diese Kettensäge, da sie ähnliche Leistungsmerkmale wie die Makita DUC 353Z bietet. Auch sie bietet eine Schwertlänge von 35cm und Schnittlänge von 33cm. Es wird sogar die selbe Kette verwendet. Und zur Stromversorgung werden ebenfalls zwei 18V Akkus genutzt. Die Akkus können also ebenfalls mit zahlreichen anderen Einhell-Werkzeugen oder Gartengeräten genutzt und getauscht werden. Auch in der Einhell werden die Akkus in Serie geschaltet um einen kraftvollen 36V Antrieb zu ermöglichen..
Der große Unterschied der Einhell GE-LC 36/35 LI zur Makita ist der sehr günstige Preis. Die reine Kettensäge kostet bei Amazon weniger als die Hälfte wie die Makita (siehe Amazon*).

Das Set mit Akkus ist nicht direkt vergleichbar, da es bei der Einhell momentan noch kein Set gibt das mit Kettensäge und 5 Ah Akkus geliefert wird. Aus diesem Grund muss man Kettensäge, Akkus und Ladegerät separat bestellen, wenn man eine ähnliche Ausdauer wie bei dem Makita DUC 353 PT2 Set haben möchte. Aber auch dann liegt man im Endpreis noch ca. 200 Euro günstiger als bei dem Makita-Set.

Für unseren Test haben wir folgende Ausstattung genutzt:

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Lieferumfang-Testausstattung

Die Kettensäge alleine hat folgenden Lieferumfang:

  • Akku-Kettensäge Einhell GE-LC 36/35 Li-Solo
  • 35 cm Schwert
  • Oregon Sägekette 90PX052X
  • Kettenschutzhülle
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung (auch Deutsch)

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-ausgepackt-2

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Saegekette-Oregon-90PX052XIm Gegensatz zur Makita wird bei Einhell keine Feile zum Schärfen der Kette und kein Sägekettenöl mitgeliefert, ansonsten sieht der Lieferumfang ziemlich gleich aus. Bemerkenswert ist, dass bei beiden Kettensägen die gleiche Oregon Sägekette enthalten ist, nämlich Typ 90PX052X. Bei der Makita gibt es nur noch zwei weitere Buchstaben „MA“ am Ende der Kettenbezeichnung. Ich habe bei Oregon nachgefragt wo der Unterschied beider Ketten liegt, Oregon hat mir geschrieben dass es keinen Unterschied gibt. Man kann die 3/8“ Sägeketten daher auch austauschen,

Montage der Kette bei der Einhell GE-LC 36/35 LI

Die Montage des Schwertes und der Kette erfolgt bei der Einhell zwar ähnlich aber doch etwas anders als bei vielen Kettensägen. Zunächst löst man durch Drehen eines schwarzen Griffes auch hier die seitliche Abdeckung. Danach legt man auch hier wie gewohnt die Kette über das Schwert. Auch hier wird in der Bedienungsanleitung genau gezeigt wie herum die Kette einzulegen ist, anhand der Sägezähne und Abbildung ist das leicht zu machen.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Kettenmontage-0

Das Besondere bei der Einhell GE-LC 36/35 LI ist jedoch dass am Schwert bereits ein verstellbares Metallrad befestigt ist. Dieses Metallrad dient später im Inneren zum Verstellen des Schwertes, also zum Spannen der Kette.

Das ist meiner Meinung ein großer Vorteil, denn man muss beim Aufsetzen der Abdeckung jetzt nicht herum fummeln bis der Dorn in ein Loch des Schwertes greift, hier gibt es nämlich kein Dorn. Man muss nur beim Einlegen des Schwertes darauf achten dass man das Metallrad so gedreht hat, dass die Kette möglichst viel Spiel hat wenn man das Rad mit dem Schwert aufsteckt. Man braucht auch hier etwas Übung, da man das Schwert leicht schräg mit der Kette aufstecken muss damit die Kette auch über das Antriebsrad kommt. Hat man das Schwert aufgesetzt, so kann man auch jetzt schon die Kette etwas spannen indem man einfach am Metallrad dreht.

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Das Gute ist, dass danach die Abdeckung völlig unproblematisch aufgesetzt und wieder mit dem schwarzen Hebel festgedreht werden kann. Also kein Gefummel mit dem Dorn! Bevor man ganz fest zieht, kann man auch hier mit dem roten Drehrad die Kettenspannung entsprechend korrekt einstellen. Danach zieht man das Ganze am schwarzen Hebel fest.
Das Ganze klingt hier im Text immer komplizierter als es ist, am besten schaut Ihr Euch das im unteren Video an. Ich finde diese Art der Ketteneinstellung tatsächlich noch etwas praktischer und beim Kettenwechsel bequemer als bei der Makita DUC 353Z. Es ist jetzt kein gewaltiger Unterschied in der Handhabung und wäre für mich auch nichts Kaufentscheidendes, dennoch muss ich sagen dass hier Einhell wirklich etwas die Nase vorn hat, etwas bequemer ist es schon.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Griff-Oeltank

Der Tankdeckel für das Sägekettenöl befindet sich bei der Einhell-Kettensäge auf der Oberseite was den Vorteil hat dass die Säge beim normalen Ablegen gut befüllt werden kann. Allerdings passt hier nicht ganz so viel Öl wie bei der Makita hinein, statt 200ml sind es hier nur 115ml. Das heißt man muss öfters mal nachfüllen. Der Verbrauch hat sich jedoch als recht gering erwiesen und da Akkusägen selten im stundenlangen Dauereinsatz laufen, sollte auch das kein großer Nachteil sein.
Der Füllstand kann auch bei der Einhell auf der linken Seite gut durch eine transparente Fläche kontrolliert werden.

Zwei 18V 5,2 Ah Akkus in 100 Minuten geladen

Wie bereits erwähnt arbeitet auch die Einhell mit zwei 18V Akkus. Welche Akku-Kapazität man sich dazu erwirbt ist eine Sache des Preises. Da die Säge aber recht günstig ist, würde ich hier am Akku nicht sparen. Ich würde daher die 5,2Ah Akkus von Einhell empfehlen, damit hat man dann sogar noch etwas mehr Kapazität als das oben getestete Makita-Set.

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Für das Laden der Akkus bietet Einhell mehre Ladegeräte an, am empfehlenswerten dürfte aber der „Twincharger 3 A Power X-Change“ (siehe Amazon) sein. Dieses Ladegerät hat auch den Vorteil dass es zwei Akkus gleichzeitig laden kann. Die Ladeleistung ist allerdings mit 3A pro Schacht deutlich geringer als bei Makita, das heißt die Ladezeit für zwei 5,2Ah Akkus liegt hier bei ca. 100 Minuten. Das ist also etwa doppelt solange wie bei dem Makita Set. Der Pluspunkt geht also hier an Makita, dennoch ist natürlich auch eine Ladezeit von 100 Minuten durchaus akzeptabel. Wenn man ohnehin seine Sägearbeiten mit einer Akkuladung abschließen kann, so können einem die nachträglichen Ladezeiten in der Praxis eigentlich ziemlich egal sein, man muss ja nicht daneben stehen.

Auch das Einhell Ladegerät Twincharger kann für verschiedene Einhell Akkus mit unterschiedlicher Kapazität genutzt werden. Die Handhabung und Signalisierung des Ladevorgangs ist ähnlich wie bei dem Makita Ladegerät. Hier zeigen zwei LEDs den aktuellen Zustand an. Eine rote LED signalisiert das Laden und eine grüne LED bedeutet voll aufgeladen. Blinkende LED´s oder anderen Kombinationen geben Hinweise auf Fehler oder defekte Akkus.

 

Auch beim Einhell Stecksystem und Ladevorgang gab es nichts zu bemängeln. Das Stecksystem funktioniert sehr ordentlich wenn auch ein klein wenig schwergängiger als beim Makita-Stecksystem. Für beide Akkusysteme gibt es inzwischen einen Vielzahl an Werkzeugen vom jeweiligen Hersteller.

Einhell GE-LC 36/35 LI – Akkuzustand anzeigen

Ähnlich wie die Makita Akkus haben auch die Einhell Akkus einen Testknopf und drei LEDs zur Kapazitätsanzeige am Akku. Also auch hier genügt ein Tastendruck um zu sehen wie viel Energie noch im Akku vorhanden ist.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Akku-Statusanzeige

Im Gegensatz zur Makita-Kettensäge gibt es bei der Einhell leider keine Akkuzustandsanzeige an der Kettensäge selbst. Der Nachteil ist aber verschmerzbar denn man hat bei der Säge noch die LEDs der Akkus selbst im Blick, man kann also den Akkuzustand leicht kontrollieren indem man auf den Testknopf des eingesteckten Akkus drückt. Man muss also dazu den Akku nicht herausziehen!

Sicherheit bei der Einhell GE-LC 36/35 LI

Auch die Einhell verfügt über ähnliche Sicherheitsvorrichtungen wie bei der oben beschriebenen Makita-Kettensäge, jedoch einen Hauptschalter wie bei der Makita gibt es hier nicht.
Dennoch kann man die Säge aber kaum versehentlich auslösen denn es gibt auch hier den Handschutz und den Sperrknopf.
Der Handschutz soll wie bei der Makita verhindern dass man versehentlich abrutscht und mit der Hand eventuell die Kette berührt. Stößt man mit der Hand dagegen, so wird auch hier die Säge sofort gestoppt und die Kettenbremse ausgelöst. Das bedeutet im Gegenzug dass der Handschutz vor dem Einschalten erst etwas zur Hand gezogen werden muss damit man die Säge überhaupt einschalten kann.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Kettenmontage-3

Im Gegensatz zur Makita ist der Handschutzhebel relativ leicht zu bewegen, so wie ich das auch von anderen Sägen her kenne. Der Einstellweg ist allerdings besonders kurz. Dies führt dazu dass schon ein leichtes Anstoßen an den Handschutz den Stopp auslöst. Dies muss aber meiner Meinung kein Nachteil sein, letztlich ist das ja auch gewollt, man soll ja nicht an den Handschutz kommen. In der Praxis kam ich auch hiermit gut zurecht, ein versehentliches oder störendes Stoppen ist bislang nicht vorgekommen, vielleicht auch weil ich das so von anderen Sägen kenne. Hier kann ich also weder bei Einhell noch bei Makita einen Vor- oder Nachteil sehen, beide sind zwar etwas unterschiedlich schwergängig, arbeiten in der Praxis aber beide genauso zuverlässig.
Um zu sägen muss man dann natürlich noch einen runden Sperrknopf auf der linken Seite des Griffes und den eigentlichen Auslöser am Griff gleichzeitig betätigen, also ganz ähnlich wie bei der Bohrmaschine! Auch das funktioniert natürlich problemlos, wenn man die Maschine am Griff hält kann man rechts einfach den Sperrknopf mit dem Daumen drücken.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Akku-Sicherheitsschalter-Gummierung

Dennoch, hier ist die Sperrvorrichtung bei der Makita noch ein klein wenig eleganter, da man dort den Hebel fast von alleine beim Anfassen betätigt. Aber auch das sind wirklich winzige Unterschiede in der Handhabung die man nicht wirklich als kaufentscheidendes Argument heranziehen kann.

Einhell GE-LC 36/35 LI sägt ebenfalls flott

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Holzpfahl-saegen-1Kommen wir zum wichtigsten Punkt der Sägeleistung bzw. der Kettengeschwindigkeit. Der Hersteller gibt die Kettengeschwindigkeit mit 15 m/s an, das ist zwar 5 m/s langsamer als die getestete Makita aber dennoch ist das noch ein sehr guter Wert für eine Akku-Kettensäge. Wie bereits erwähnt arbeiten viele Kettensägen mit 10 m/s oder sogar darunter. Die getestete Bosch AKE 30 L hatte damals zum Beispiel nur 8 m/s. Mein Hochentaster mit Kettensäge hat unter 4 m/s. Schaut Euch mal um und vergleicht mal die Kettengeschwindigkeiten, viele aktuelle Geräte sind da deutlich langsamer als 15 m/s. Und wie bereits erwähnt ist es ein großer Unterschied ob man mit einer ganz langsamen Säge arbeitet oder einer flotten. Eine langsame Sägekette neigt oft zum Rupfen beim Ansetzen, das kann bei manchen Arbeiten richtig nervig sein. Die Sägekanten sind bei sehr langsamen Ketten auch oft mehr ausgefranst, was beim Sägen schöner Baumscheiben schon mal stören kann.

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Von daher finde ich es schon sehr bemerkenswert was da Einhell für den Preis bietet. Die Säge geht wie die Makita oder eine Elektrosäge durch einen frischen Baum fast wie durch Butter. Man kann eigentlich alles sägen was ich sonst auch mit der Elektrosäge säge. Bei weichem frischen Holz ist der Sägeunterschied und die Sägegeschwindigkeit zur Makita in der Praxis nicht nicht sehr groß.

Etwas mehr bemerkt man es wenn man größere Durchmesser trockenes oder hartes Holz sägt, also wenn es anstrengender für die Maschine wird.. Für unseren Vergleich haben wir auch mit der Einhell den selben durchgetrockneten Baumstamm von 26 cm Durchmesser gesägt, hier hat die Säge dann schon 28 Sekunden gebraucht. Bei der Makita waren es 20 Sekunden bei der Elektrosäge waren es 24 Sekunden.

Bemerkenswert ist allerdings dass es bei kleineren Durchmessern oder weicheren Holz kaum Unterschiede in der durchschnittlichen Sägegeschwindigkeit gibt. Einen 80mm Zaunpfahl haben wir mit der Einhell sogar mal eine Sekunde schneller gesägt, hier nehmen sich die Sägen aber in der Regel nicht viel.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Schnittzeit-80mm

Man ist also beim Sägen nicht ganz so flott unterwegs wie mit der getesteten Makita, die Unterschiede sind schon spürbar. Dennoch hat mir auch die Sägeleistung der Einhell sehr gefallen, insbesondere wenn man den Preisvorteil sieht. Für die meisten Gartenbesitzer dürfte auch diese Leistung mehr als ausreichen. Beim Sägen spürt man schon dass die Säge etwas mehr zupft, aber das ist keineswegs vergleichbar mit Sägen die mit Geschwindigkeiten unter 10 m/s arbeiten.

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Auch bei der Ausdauer gab es nichts zu meckern, ich habe an Baumstämmen und Ästen alles gesägt was ich noch im Garten gefunden habe. Insgesamt konnte ich 67 Sägeschnitte im Durchmesser zwischen 6 und 22cm machen und immer noch leuchteten zwei von drei LEDs an der Akku-Anzeige der Säge. Also in puncto Ausdauer steht die Einhell GE-LC 36/35 LI der getesteten Makita DUC 353 PT2 sicherlich in nichts nach. Auch hier sollte es problemlos möglich sein zwei mittlere Obstbäume zu fällen und klein zu sägen. Ich denke hier kommen beide Kettensägen in der Praxis auf etwa die gleiche Sägeschnitte wenn man die gleichen Durchmesser sägt.

Einhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Makita-DUC353PT2-DUC353Z-Vergleich-2

Auch vom Gewicht gibt es bei den beiden Sägen kaum Unterschiede, die Einhell GE-LC 36/35 LI ohne Akkus wiegt genau wie die Makita 4 kg. Mit 5,2 Ah Akkus wiegt die Einhell 5,8 kg, hier ist sie etwa ½ kg schwerer, als die Makita. Auch die Einhell hat einen Griff der um die Säge herum führt, somit kann auch die Säge bei vertikalen und horizontalen Sägeschnitt optimal gehalten werden. Der Hauptgriff für die rechte Hand ist ebenfalls weich gummiert und angenehm anzufassen.
Und genau wie die Makita verfügt selbstverständlich auch die Einhell über einen wartungsfreien bürstenlosen Motor.

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Youtube Videos zur Einhell Akkukettensäge


 


 


 

Fazit: Welche Akku-Kettensäge ist die Beste?

IEinhell-GE-LC-36-35-LI-Test-Makita-DUC353PT2-DUC353Z-Vergleich-Titelbildch muss sagen das mich beide getesteten Akku-Kettensägen begeistert haben und der Unterschied doch deutlich kleiner ist als ich es vor dem Test erwartet habe. Das es sich bei der Makita DUC 353 PT2 um eine sehr gute Akku-Kettensäge handelt war ja vorher schon klar, so viele andere Tester können sich ja nicht alle irren. Dass aber der Unterschied zur wesentlich günstigeren Einhell GE-LC 36/35 LI so gering ist, das hat zumindest mich recht erstaunt. Sicher, auf Platz 1 würde ich nach dem Test und ersten Erfahrungen auch die Makita sehen. In erster Linie wegen der hohen und kraftvollen Kettengeschwindigkeit von 20 m/s. Die Makita hat im Test sogar härteres Holz schneller gesägt als meine bisherige Elektrokettensäge (ebenfalls Makita).
Testergebnis-Makita-DUC-353-PT2-apr2020Die Einhell GE-LC 36/35 LI war zumindest bei größeren Holzdurchmessern schon ein wenig langsamer, das hat man insbesondere bei härterem oder trockenem Holz gespürt. Dennoch hat sie gut gesägt und ist immer noch erheblich schneller als viele andere Akku-Kettensägen die ich auch schon getestet habe. Bei kleineren Durchmessern oder frischen Holz konnte konnte die Einhell in der praktischen Sägegeschwindigkeit sogar oft mithalten. Ein 80mm Zaunpfahl beispielsweise sägt man mit beiden Sägen quasi genauso schnell und einfach.
Auch die Einhell würde für meine Bedürfnisse und sicher die der meisten Gartenbesitzer mehr als ausreichen. Überrascht hat mich sogar dass die Einhell beim Kettenwechsel und Spannen ein wenig bequemer zu handhaben ist als die bewährte Makita.
Testergebnis-Einhell-GE-LC-36-35-apr2020Bei der Ausdauer liegen beide Sägen sehr nahe beieinander wenn man die gleiche Akkukapazität nutzt. Die Makita sägt größere Durchmesser zwar etwas schneller als die Einhell, dafür hält dann aber der Akku bei der Einhell offenbar ein wenig länger durch. Am Ende kommt man dann sicherlich auf ähnliche Holzmengen (Sägeschnitte). Zusätzliche Akkus liegen bei beiden Geräten übrigens auf ähnlichem Preisniveau.
In der Handhabung fand ich beide Sägen sehr gut, hier gibt es keinen echten Sieger. Der Ölverbrauch war bei den ersten Tests eher gering. Öl verlor beim Lagern der Säge keine der Sägen. Auch beim Aufhängen an der Wand tropfte keine. Pluspunkte gibt es bei der Makita neben der etwas höheren Schnittgeschwindigkeit noch bei dem schnelleren Ladegerät und dem größeren Öltank. Ob einem das der Aufpreis wert ist muss man einfach selbst entscheiden.

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Bei der Entscheidung wird auch wichtig sein welches Akkusystem man schon im Haus hat, schließlich kann man die Akkus auch gut mit anderen Geräten des selben Herstellers austauschen. Ich denke man kann sehr gut mit beiden Kettensägen glücklich werden.
Zur Haltbarkeit lässt sich nach einigen Wochen Test noch nicht viel sagen. Ich kann bislang nur sagen dass bei der Verarbeitung beide Sägen einen sehr soliden Eindruck hinterlassen. Mehr lässt sich dann erst nach intensiven Dauereinsatz über einige Jahre sagen. Einen guten Service dürften beide Marken-Hersteller bereitstellen.
Weitere Daten und Unterschiede zu den Sägen könnt Ihr auch in der unteren Vergleichstabelle und im Video ersehen.

Makita DUC 353 PT2 und Einhell GE-LC 36/35 LI im technischen Vergleich

 Einhell GE-LC 36/35 LIMakita DUC 353 PT2
TypAkku-KettensägeAkku-Kettensäge
HerstellerEinhellMakita
Marktpreis Säge ohne Akku und Ladegerätca. 120 Euroca. 280 Euro
MotorBrushless Motor / bürstenloser ElektromotorBrushless Motor / bürstenloser Elektromotor
Arbeitsspannung36V (2x 18V Akku)36V (2x 18V Akku)
Akku Marktpreis zum Testzeitpunkt
(ein Akku, zwei werden benötigt)
5,2 Ah Akku = ca. 66 Euro
4,0 Ah Akku = ca. 48 Euro
3,0 Ah Akku = ca. 44 Euro

5,0 Ah Akku = ca. 65 Euro
4,0 Ah Akku = ca. 50 Euro
3,0 Ah Akku = ca. 40 Euro
Twin-Schnellladegerät für zwei AkkusTwincharger 3 A Power X-Change
ca. 50 Euro
Makita Ladegerät DC18RD
ca. 82 Euro
Kosten in der Textausstattungca. 300 Euroca. 449 Euro (Set)
Schnittgeschwindigkeit / Kettengeschwindigkeit15 m/s20 m/s
SägekettentypOregon 90PX052XOregon 90PX052XMA
Kettenteilung3/8 Zoll3/8 Zoll
Gewicht ohne Akkus4,0 kg4,0 kg
Gewicht mit 5 Ah Akkus5,8 kg5,3 kg
Schwertlänge 35 cm35 cm
Schnittlänge33 cm33 cm
Öltankinhalt115 ml200ml
Akkustand-Anzeigenur am Akku (drei LED)direkt an der Säge 3-LEDs
sowie 4 LEDs am Akku
Rückschlagbremseharken30px harken30px
Krallenanschlagharken30px harken30px
Öllstandsanzeigeharken30px harken30px
Automatische Kettenschmierungharken30px harken30px
Werkzeuglose Kettenspannung einstellbarharken30px harken30px
Werkzeugloser Kettenwechselharken30px harken30px
Akku passend auch für andere Gartengeräte des Herstellersharken30px harken30px
Messerschutzhülleharken30px harken30px
Sicherheitsschalterharken30px harken30px
Zusätzlich noch ein extra Einschalter
Lautstärkeca. 86 dBAca. 88 dBA
Ladezeit für zwei ca. 5 Ah Akku100 Minuten für zwei 5,2 Ah Akkus50 Minuten für zwei 5,0 Ah Akkus
Bezugsquelle Säge (Link )hier bei Amazon*hier bei Amazon*
Bezugsquelle Ersatzkette (Link )Oregon Sägekette 90px 52 Treibglieder bei AmazonOregon Sägekette 90px 52 Treibglieder bei Amazon
Bewertung4.7 out of 5 stars (4,7 / 5)
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5 out of 5 stars (5 / 5)
SEHR GUT

 

Bezugsquellen der getesteten Akku-Kettensägen

Makita DUC 353 PT2 Akku Kettensäge 36V (2x18V) Brushless 35 cm + 2x 5,0 Ah Akku + Doppelladegerät*
Kettengeschwindigkeit: 0 - 20 m/s; Schnittlänge: 35 cm; Kettenteilung 3/8'; Treibgliedstärke: 1.1 mm
509,00 EUR
Makita DUC355Z Säge, 36 V*
- - -; Hebelsperre und Rückschlagbremse.; Anzeige für Ölkapazität.; Einstellbare automatische Kettenschmierung.
279,87 EUR

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