Der neue Bosch UniversalRotak 36-550 im Test

UniversalRotak, so nennt sich die neue Akku-Rasenmäher Serie von Bosch. Die UniversalRotak-Serie ersetzt die bislang bekannte und erfolgreiche Rotak LI-Serie. Wir haben jetzt das neueste Modell mit 38 cm Schnittbreite getestet, den Bosch UniversalRotak 36-550 bzw. den Bosch UniversalRotak 36-560. Dieser Akku-Rasenmäher wird jetzt von Bosch für Gärten bis zu 500 m² empfohlen, damit sollte er für die meisten Gärten völlig ausreichen. Wie sich der Rasenmäher im Test geschlagen hat, erfahrt Ihr in diesem Testbericht und Video.

Unterschiede zwischen Bosch UniversalRotak 36-550 und Bosch UniversalRotak 36-560

Die neuen Rasenmäher Bezeichnungen von Bosch sind leider ein wenig verwirrend. Unter der neuen Bezeichnung UniversalRotak werden nämlich nicht nur mehrere Akku-Rasenmäher sondern auch einige Elektro-Rasenmäher angeboten. Achtet daher beim Kauf genau auf die Nummern hinter der Bezeichnung „Bosch UniversalRotak„. Die „36“ gibt dabei nicht die Schnittbreite an wie man vielleicht denken könnte, nein es ist die Akku-Spannung. Alle neuen Akku-Rasenmäher werden mit einem 36V Akku versorgt. Der Akkutyp ist der gleiche wie er bei den Vorgängern Bosch Rotak 32 Li und Bosch Rotak 370 Li zum Einsatz kam. Wer also schon ein 36 Volt Gerät von Bosch besitzt, das kann z.B. auch eine Akku-Kettensäge sein, kann den Akku weiterhin nutzen. Aus diesem Grund kann man den UniversalRotak auch sehr preiswert ganz ohne Akku und Ladegerät kaufen (z.B. hier über Amazon*). Die zweite Nummer gibt das Modell an, wobei sich allerdings einige Modelle offenbar nur im Lieferumfang unterscheiden. So wird das Modell Bosch UniversalRotak 36-550 * beispielsweise besonders preiswert angeboten, da hier kein Ladegerät und Akku mit im Lieferumfang enthalten ist. Hat man noch kein Akku, so kann man man aber auch zum Modell UniversalRotak 36-560 * greifen, dies ist praktisch der gleiche Rasenmäher, nur werden hier bereits ein passendes Ladegerät und zwei 36V Akkus mit jeweils 2 Ah Kapazität mitgeliefert. Andere Nummern stehen dann wiederum für Modelle mit größerer Schnittbreite, wobei man allerdings beim besten Willen die Schnittbreite nicht aus der Modellbezeichnung herauslesen kann
Warum man so undurchsichtige Bezeichnungen gewählt hat, welche sicherlich öfters zu Verwechslungen führen werden, bleibt mir schleierhaft. Akku-Rasenmaeher-Test-Bosch-Universal-Rotak-36-550-36-560-KartonFür unseren Praxistest hatten wir das Modell UniversalRotak 36-550 geordert, da auch ich übersah dass dort gar kein Akku und Ladegerät zum Lieferumfang gehört. Ich habe daher ergänzend noch einmal ein Standard 36V Ladegerät und ein 36 Volt Akku mit gleich 4 Ah geordert. Beachtet, dass im normalen Lieferumfang oft 2 Akkus mit jeweils 2 Ah dabei sind, von der Gesamtkapazität ist das ja identisch, jedoch müssen diese dann zwischendurch einmal mehr gewechselt werden. Schade ist, dass es ein Set mit größerem 4 Ah oder 6 Ah Akku momentan scheinbar nicht offiziell von Bosch gibt, dennoch findet man solche Sets zeitweise hier bei Amazon* .  Einige Anbieter kombinieren dort offenbar das akkulose Gerät mit anderen Akku-Sets, was durchaus auch preislich interessant sein kann. Alternativ kann man natürlich auch Rasenmäher und Akku separat bestellen und sich so seine Wunschkapazität  zusammenstellen.
Akku-Rasenmäher und Akku wurden uns für für den Test leihweise von Bosch für ca. 6 Wochen bereitgestellt, so hatten wir die Gelegenheit den neuen Bosch in aller Ruhe auszutesten und mit dem kürzlich getestetem Akkumäher Stiga SLM 4048 AE zu vergleichen.

Akku-Rasenmaeher-Test-Bosch-Universal-Rotak-Stiga-vergleich

Getestete Akku-Rasenmäher Bosch und Stiga im Größenvergleich

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Letzte Aktualisierung am 17.08.2019 um 19:31 Uhr  *Affiliatelink ² 

Bosch UniversalRotak 36-550 – Der erste Eindruck

Wie schon erwähnt haben wir den UniversalRotak 36-550 ohne Akku bekommen, der Lieferumfang ist dementsprechend nicht sehr groß. Neben dem eigentlichen Rasenmäher, besteht der Lieferumfang nur noch aus dem Grasfangkorb und der mehrsprachigen Bedienungsanleitung. Der Akkumäher wird ausschließlich für das Mähen mit Fangkorb geliefert, wer auch hin und wieder mulchen möchte benötigt noch das optionale Mulchkit.
Der Rasenmäher wird nahezu komplett aufgebaut geliefert, es muss lediglich der Holm eingesteckt und der Bügel über zwei mitgelieferte Schnellspanner montiert werden. Der untere Holm ist beim Bosch UniversalRotak mit einer Kunststoffsteckverbindung versehen, dadurch kann man diesen nicht nur leicht einstecken sondern auf Knopfdruck auch wieder mühelos herausziehen. Muss man einmal den Akku-Rasenmäher kompakt verstauen, vielleicht weil man ihn im Auto transportieren will, so gelingt das beim UniversalRotak somit oft leichter als bei vielen anderen Modellen. Ein kleiner Nachteil ist allerdings, dass man dadurch den Bügel nicht in der Neigung verstellen kann, wie es beispielsweise beim getesteten Stiga SLM 4048 AE der Fall war. In der Praxis hat sich das bei uns in der Handhabung allerdings nicht wirklich negativ ausgewirkt.

Geliefert wird der UniversalRotak 36 mit einem vorbildlich geschärften Messer. Laut Bosch soll sich das Messer auch besonders gut eignen um im Herbst Laub einzusammeln. Der Rasenmäher selbst besteht fast zu 100% aus robustem Kunststoff, kann also auch nicht rosten. Ein Vorteil ist auch das leichte Gewicht von nur 13,9 kg, der Akku-Rasenmäher eignet sich so auch sehr gut um einen Hang zu mähen, was wir im Test auch machen.

Akku-Rasenmaeher-Test-Bosch-Universal-Rotak-Messer

Die Räder des Bosch UniversalRotak 36 sind mit einem Durchmesser von 16 cm hinten und 14 cm vorn kleiner als beim getesteten Stiga. Auf normalen Rasenflächen macht sich das allerdings kaum unterschiedlich bemerkbar.

Bosch UniversalRotak 36-550 – Lenkrad statt Griff

Akku-Rasenmaeher-Test-Bosch-Universal-Rotak-36-550-36-560-Griff

Der Handgriff ist beim Bosch recht ungewöhnlich ausgeführt, er ähnelt ein wenig einem Lenkrad. Die Griffe, Bosch nennt es ErgoFlex-Griffe, ragen nach oben, man kann daher die Griffe von den Seiten greifen, was wir durchaus während des Tests als angenehm empfanden. Wer das nicht mag, kann aber beim Bosch UniversalRotak den Griff auch wie gewohnt führen. Damit man die Griffe führen kann wie man mag, hat Bosch vier Tastflächen vorgesehen. Alle vier Tastflächen sind quasi parallel geschaltet, es reicht also wenn man während des Mähens nur eine davon festhält. Sobald man die Tastfläche gehen lässt, schaltet der Rasenmäher aus Sicherheitsgründen ab. Lediglich für das Einschalten muss neben einer Tastfläche noch der mittlere Knopf am „Lenkrad“ betätigt werden um ungewolltes Einschalten zu verhindern.

Um ein unbefugtes oder vielleicht auch versehentliches Einschalten zusätzlich zu verhindern, verfügt auch der Bosch UniversalRotak zusätzlich über eine Art Sicherheitsschlüssel aus Kunststoff. Dieser muss eingesteckt und zusätzlich nach unten gedrückt werden, ansonsten wird die Verbindung zum Akku gekappt und er kann nicht aktiviert werden. Der Steckplatz für diesen Kunststoffschlüssel ist gut zugänglich auf der Oberseite platziert und das Ganze funktioniert auch sehr leichtgängig. Sehr angenehm ist dabei, dass der Schlüssel quasi auch leicht umgeklappt werden kann und so quasi als Schalter fungiert.

Bosch UniversalRotak 36-550 – Grasfangkorb sehr gewöhnungsbedürftig

Der Grasfangkorb vom Bosch UniversalRotak umfasst ein Volumen von 40 Liter und ist demnach genauso groß wie beim getesteten Stiga-Rasenmäher. Vorteilhaft ist auch dass dieser bereits komplett zusammengebaut geliefert wird, das oft etwas kniffelige Zusammenstecken ist also nicht nötig. Allerdings ist er dafür teilweise (Seiten) aus Stoff und macht auf den ersten Eindruck keinen wirklich stabilen Eindruck. Ehrlich gesagt, als ich den extrem leichten Grasfangkorb das erste Mal sah und ansteckte, habe ich mich gefragt wie oft der wohl beim Mähen nachher abfällt.

Ich hatte große Zweifel ob dieser Grasfangkorb in der Handhabung wirklich zumutbar ist. In der Praxis hat sich dann aber gezeigt das ich umsonst besorgt war, er funktioniert eigentlich genauso gut wie die üblichen Hartplastik Körbe. Obwohl ich auch sehr viel am Hang gemäht habe, löste sich der Grasfangkorb lediglich ein einziges Mal. Das kann aber auch dadurch passiert sein, das ich ihn nicht richtig eingehängt habe, auch beim Hartplastik-Grasfangkorb meines Elektromähers ist mir das schon passiert. Also hier kann man nicht sagen dass der leichte Grasfangkorb des UniversalRotak schlechter ist. Er wirkt allerdings halt etwas klapprig, da er sehr leicht ist und auch tatsächlich zusammengeklappt werden kann.

Im Gegensatz zum getesteten Stiga verfügt der Bosch UniversalRotak 36 auch über eine Füllstandsanzeige am Grasfangkorb. Eine kleinen graue Luftklappe schließt sich, sobald der Korb voll ist und geleert werden sollte. Beim Stiga gab es nur ein Sichtfenster, welches schnell verschmutzt war.
Das Abnehmen und Einhaken des leeren und auch vollen Grasfangkorbs geht nach etwas Eingewöhnung leicht und sicher vonstatten. Etwas nachteilig ist lediglich dass beim Entnehmen quasi immer ein wenig herausfällt, aber damit kann man leben.

Bosch UniversalRotak 36-550 – Die Höhenverstellung ist wirklich gelungen

Besonders hat mir beim Bosch UniversalRotak 36 die zentrale Höhenverstellung gefallen. Eine zentrale Höhenverstellung haben heute zwar die meisten Rasenmäher, aber nicht alle sind so bequem und übersichtlich einstellbar wie beim  UniversalRotak. Um alle vier Räder in der Höhe zu verstellen muss man den Rasenmäher praktisch nur am normalen Tragegriff anfassen und mit dem Daumen dabei einen Knopf betätigen. Anschließend kann man den Rasenmäher ganz leichtgängig in die Höhe heben, die man gerne hätte. Über ein Sichtfenster neben dem Knopf sieht man quasi digital welche Stufe man eingestellt hat. Das geht wirklich super und macht sogar noch Spaß, dass ist wirklich die bislang bequemste Höhenverstellung die wir bislang bei einem Rasenmäher gesehen haben.
Es gibt insgesamt 6 Stufen, unterteilt in die Bezeichnungen Min, 3,4,5,6 und Max. Laut Handbuch lässt sich damit die Höhe genau zwischen 25 und 70mm einstellen, somit dürften die Zahlen in etwa die Zentimeter Graslänge ergeben.

Bosch UniversalRotak 36-550 – Verschiedene Akkus einsetzbar

Wie bereits geschildert haben wir den UniversalRotak ohne Akku bekommen. Ein Bosch Ladegerät und einen passenden 4 Ah Akku haben wir dann separat geordert (siehe Bild unten). Wer bereits über einen 36V Akku verfügt, kann diesen in den meisten Fällen beim UniversalRotak weiter nutzen. Wer Rasenmäher, Ladegerät und Akkus im Set kaufen möchte, müsste zu dem Kit UniversalRotak 36-560 * greifen.
Um den Akku einzuhängen, kann man vorne am UniversalRotak 36 eine Klappe öffnen, die Klappe bleibt auch selbstständig offen was eine einhändige Bedienung erleichtert. Es können 2 Ah, 4 Ah und 6 Ah Akkus eingesetzt werden, je nachdem wie groß die eigene Rasenfläche ist. Bosch empfiehlt für Rasenflächen bis zu  500 m² eine Akku-Kapazität von 4 Ah (entweder 1x 4 Ah oder 2x 2 Ah). In unserem Rasenmäher Praxistest  hat sich aber gezeigt dass man mit 4 Ah in der Regel deutlich weniger schaffen dürfte, ich komme darauf unten noch mal zurück.

Akku-Rasenmaeher-Test-Bosch-Universal-Rotak-36-550-36-560-Akku

Angenehm ist, dass der Akku im Akkufach hängt und die Öffnung nach vorne gerichtet ist. Beim Stiga Rasenmäher haben wir bemerkt, dass schnell Schmutz und Gras in das Akkufach gelangt und dort teilweise direkt auf die Kontakte gelangt. Das kann auf Dauer die Sicherheit der Steckverbindung schädigen. Dies ist beim Bosch UniversalRotak deutlich besser gelöst. Zum Einen kommt hier viel seltener grober Schmutz hinein und zum Anderen würde der Akku immer über dem Schmutz hängen. Es besteht hier also viel weniger die Gefahr dass die Steckverbindung oder die Kontakte verschmutzt werden.

Etwas klarer ist auch die Akkustandsanzeige beim Bosch. Über drei LEDs wird die noch vorhandene Kapazität auf Knopfdruck angezeigt. Wird der Akku überlastet/überhitzt wird dies auch durch eine weitere rote LED angezeigt. Aber auch wenn der Akku leer ist, so wird das durch eine blinkende LED deutlich signalisiert. Lediglich in der hellen Sonne gibt es auch hier das Problem, dass man die LEDs schwierig erkennt.

Bosch UniversalRotak 36-550 – Bärenstark, aber nach ca. 175 qm war Schluss

Um den Rasenmäher etwas intensiver zu testen, haben wir wieder unsere Rasenfläche etwas länger wachsen lassen. Wir haben ca. 260 qm Rasenfläche wobei auch ein größerer Teil an einem steilen Hang liegt, alles das mähen wir normalerweise mit einem kabelgebundenen Elektromäher. Da unser Rasen recht unterschiedlich mit Sonne bestrahlt wird, gibt es recht unterschiedlich hohe Stellen sowie einiges an Moos.  An einigen Stellen haben wir vielleicht 5 cm an anderen schon 12 cm Rasenhöhe, am besten schaut Ihr euch das auf den Bildern und im Video selbst an. Wir haben versucht in etwa die gleiche Rasenhöhe wie beim Stiga-Test heranwachsen zu lassen.

Akku-Rasenmaeher-Test-Bosch-Universal-Rotak-36-hohes-gras2Das Mähen klappte mit dem Bosch UniversalRotak sehr gut, selbst Stellen mit recht hohen Gras wurden problemlos geschnitten. Wie schon erwähnt, gab es auch keine Probleme mit dem Grasfangkorb, er wurde gut vom Rasenmäher befüllt und konnte problemlos und zügig geleert werden. Insgesamt konnten wir mit einem 4 Ah Akku ca. 44 Minuten mähen, allerdings haben wir diesmal nicht den ganzen Garten geschafft. Hier macht sich dann doch bemerkbar, dass der Stiga Akku eine deutlich höhere Kapazität hatte, denn mit diesem konnten wir ca. 255 m²  mit einem Akku mähen. Mit dem 4 Ah Bosch Akku haben wir nur ca. 175 m² geschafft. Wie man im Video sieht, mussten wir dann also zwischendurch den Akku noch mal laden. Da das komplette Laden bei einem 4 Ah Akku ca. 3 Stunden dauert, haben wir den Rest dann am nächsten Tag gemäht. An die von Bosch genannten 500 m²  bei 4 Ah Kapazität kamen wir also bei weitem nicht heran, das klappt vermutlich nur bei Zierrasen wenn man nur die Spitzen schneidet.

Akku-Rasenmaeher-Test-Bosch-Universal-Rotak-36-hohes-gras

Für unseren Garten wäre es daher sinnvoll einen 6 Ah Akku oder zwei 4 Ah Akkus zu nutzen. Da man die Akkus ja optional dazu kaufen kann, ist das auch kein Problem. Nur halt der Preis ist dann natürlich eine ganze Ecke weiter oben anzusiedeln.
Allerdings haben wir aber auch festgestellt, dass der Bosch UniversalRotak 36 deutlich mehr Kraft besitzt als der getestete 48V Stiga. Das hat uns schon etwas überrascht, da gewöhnlich Geräte mit höherer Spannung einen Vorteil haben. Wir haben während der sechswöchigen Testzeit ja auch höhere und auch feuchte Rasenflächen in einem anderen Garten gemäht. An Stellen wo der Stiga nicht mehr durch kam und hin und wieder automatisch abschaltete, kam der Bosch ohne erkennbare oder hörbare Probleme durch. Selbst Stellen an denen so mancher kleiner Elektromäher Mühe hat, hat der Bosch UniversalRotak problemlos gemäht, man sieht es zum Teil am Ende unseres Testvideos.

Unser Test-Fazit zum Akku-Rasenmäher Bosch UniversalRotak 36-550

Akku-Rasenmaeher-Bosch-Universal-Rotak-36-550-36-560-TitelDer Akku-Rasenmähers Bosch UniversalRotak 36-550 bzw. 560* macht einen überzeugenden Job, selbst auf Rasenflächen mit sehr hohen Rasen mähte er genauso sicher und zuverlässig wie unser Elektromäher. Trotz der hohen Kraft ist er immer noch sehr leicht und sehr leise. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck und wirkt durchdacht, sehr bequem ist auch die Höhenverstellung. Lediglich der Grasfangkorb wirkt ein wenig klapprig, macht aber in der Praxis dennoch seine Aufgabe gut.
Nachteil des UniversalRotak ist lediglich, dass man mit einem Standard 4 Ah Akku oder dem Set des UniversalRotak 36-560* kaum die von Bosch angegebenen 500 m² in einem Rutsch schafft. Wenn man keinen Zierrasen besitzt, sollte man lieber nur mit 170 bis 200 m² rechnen wenn der Rasen mal etwas höher ist. Bei größeren Rasenflächen empfiehlt es sich daher oft einen weiteren Akku nachzukaufen damit man alles in einem Durchgang mähen kann. Letzteres treibt den Endpreis dann schon eine Ecke nach oben, dafür macht er dann aber auch bei hohem Gras nicht schlapp. Ich tendiere daher für unseren Garten auch zum Kauf des UniversalRotak 36, einfach um etwas mehr Kraftreserven zu haben. Ich hoffe ich konnte Euch mit dem Review einen Eindruck von dem neuen UniversalRotak verschaffen.
Bezogen werden kann der Stiga Rasenmäher u.a. über einige Baumärkte oder hier über Amazon*.

Videos zum Test des Akku-Rasenmäher UniversalRotak 36-550 und 36-560


Review eines anderen Youtubers


Technische Daten zum Akku-Rasenmäher UniversalRotak 36-550 und 36-560

 Bosch UniversalRotak 36-550 (UniversalRotak 36-560)
HerstellerBosch
Schnittbreite38 cm
Schnitthöhe25-70 mm
Schnitthöheneinstellungzentral
Schnitthöhenpositionen6
Material MähdeckPolypropylen /ABS
Mulfunktionnur mit optionalem Mulchkit
GrasfangkorbJa, 40 Liter
Grasfangkorb FüllanzeigeJa
RäderDurchmesser hinten 160mm
Durchmesser vorn 140mm
Kugelgelagerte Räderk.A.
RadantriebNein
Verstellbarer HandgriffNein
Zusammenklappbarer HolmJa mit Schnellspannern
AntriebsenergieLitium-Ionen-Akku
Akku-Spannung36V
Akku-Kapazitätbei dem Modell UniversalRotak 36-550 ist kein Akku im Lieferumfang
bei dem Modell UniversalRotak 36-560 sind 2 Akkus mit jeweils 2 Ah im Lieferumfang
im Test haben wir ein 4 Ah Akku verwendet
Motorleistungk.A.
Motorbauartbürstenloser Elektromotor
Anzahl der Akkusbei dem Modell UniversalRotak 36-550 ist kein Akku im Lieferumfang
bei dem Modell UniversalRotak 36-560 sind 2 Akkus mit jeweils 2 Ah im Lieferumfang
im Test haben wir ein 4 Ah Akku verwendet
Ladezeitca. 3 Stunden (Standard Ladegerät für 4 Ah)
Standard 2 Ah Akku ist in 96 Minuten zu 80% voll (komplett voll nach ca. 2 Stunden)
Arbeitsflächelaut Hersteller bis zu 550m²
im Test schafften wir ca. 175 m² bei einer höhere Grasfläche mit Moos (Höhe ca. 5 bis 10cm) mit einer Akku-Ladung
Laufzeitbei unserer Testfläche ca. 45 Minuten
Schalldruckpegelam Ohr des Bedieners 74 dB(A)
am Griff gemessen ca. 77 dBA
AbmessungenBreite 39,5 cm, Länge 113 cm, Höhe 101 cm
Gewicht netto/bruttoHerstellerangabe 15 kg
Gewogen mit Akku 13,9 kg
Akku im LieferumfangWahlweise
Modell mit Akku heißt UniversalRotak 36-560
Modell ohne Akku heißt UniversalRotak 36-550
Ladegerät im LieferumfangWahlweise
Modell mit Ladegerät heißt UniversalRotak 36-560
Modell ohne Ladegerät heißt UniversalRotak 36-550
Kosten ErsatzakkuBosch Akku 36V/2 Ah Ersatzakku ca. 105 €
Bosch Akku 36V/4 Ah Ersatzakku ca. 170 € hier über Amazon*
BezugsquelleBosch Rasenmäher UniversalRotak 36-550 u.a. über hier über Amazon*
Bosch Rasenmäher UniversalRotak 36-560 u.a. über hier über Amazon*
Bosch 4 Ah Akku u.a. über hier über Amazon*

Bezugsquellen

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Bosch Akku Rasenmäher UniversalRotak 36-550 (ohne Akku, Rasenflächen bis 550 m², im Karton)*
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509,99 EUR - 102,81 EUR 407,18 EUR
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Bosch Ersatz-Akku 36 V Li (2,0 Ah) (1 Stück) F016800474*
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149,99 EUR - 33,67 EUR 116,32 EUR
Preisreduzierung
Bosch Professional 1600Z0003C 36V 4.0Ah GBA 36 V 4,0 Ah H-C Akku, 150 W, Schwarz*
Bosch Professional - Werkzeug
248,71 EUR - 78,71 EUR 170,00 EUR

Letzte Aktualisierung am 17.08.2019 um 19:31 Uhr  *Affiliatelink ² 

Siehe auch

Bosch UniversalRotak 36-550
  • Ausdauer
  • Kraft
  • Schnitthöhenverstellung
  • Ladezeit
  • Ausstattung
4.1

Kurzfassung

+ Kräftig, auch für höheren Rasen geeignet
+ Relativ Leise
+ Optional Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten erhältlich
+ Sehr bequeme Höhenverstellung
+ Schnellspanner und leicht abnehmbarer Bügel für kompaktes verstauen
+ Leicht

– Lange Ladezeit
– Mulchfunktion nur mit optionalen Kit
– für etwas größere Gärten oft zwei Akkus notwendig

1 Kommentar zu “Der neue Bosch UniversalRotak 36-550 im Test”

  1. Björn sagt:

    Interessante Testberichte, dafür meinen Dank!

    Dennoch bin ich der Meinung, dass die beiden Systeme nicht direkt miteinander vergleichen werden sollten aufgrund des doch erheblichen Preisunterschiedes.

    Der Stiga kostet aktuell bei Amazon mit 5ah Akku u Ladegerät €299.
    Der Bosch mit 4ah Akku u Ladegerät €460.

    Hinzu kommt, dass der kleinere Bosch-Akku deutlich früher aussteigt und tatsächlich – wie auch von Ihnen selbst erkannt – ein zweites Akku mitbestellt werden muss.
    Aktuelle Preise Amazon:
    2ah 36V: €106
    4ah 36V €188
    (Preise vom 18.6.19)

    Im Mittel kostet das Bosch-System damit doppelt soviel. Einen 6ah-Akku konnte ich nicht finden, dieser wäre aber die richtige Wahl und steht technisch längst zur Verfügung.

    Ein weiteres sehr wichtiges Kriterium bei der Wahl ist das „Ökosystem“, das hinter der Akku-Technologie steckt. Also welches (Garten)Geräte sind zusätzlich für meine Akkus erhältlich. Erst dann ist der Preisunterschied evtl. tolerabel, obwohl ich mich noch nicht über das jeweilige Programm der Hersteller informiert habe.
    Tatsache ist und bleibt jedoch, dass Bosch sich seine Akkus teuer bezahlen läßt. ich selbst nutze das 12V und das 18V-System aus der blauen Reihe und weiß daher, wovon ich rede.

    Als Fazit bleibt für mich, dass in der grünen Reihe Akku-Anwendungen auf diesem (Leistungs)Niveau hochpreisig sind.

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