Arbeitstisch, Schweißtisch, Pflanztisch selber schweißen

Wie man mit etwas Übung preiswert einen richtig stabilen universellen Arbeitstisch aus günstigen Stahlprofilen schweißen kann, zeigt das neue Tüfter Projekt. Der universelle Tisch lässt sich ideal als Schweißtisch, Werktisch oder Pflanztisch im Garten oder einer Werkstatt einsetzen.

Schweißen lernen mit dem Elektroden Schweißgerät

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Mein Inverter  Schweißgerät

Wie man einen guten und stabilen Werktisch für die Werkstatt bauen kann, hatte ich ja schon vor längerem in dem Beitrag „Werktisch, Sägetisch bauen“ gezeigt. Mit diesem bin ich auch bis heute sehr zufrieden, er tut nach wie vor seinen Dienst wie ihr in den vielen Videos ersehen könnt.

Die Idee für einen weiteren Tisch, diesmal aus Stahl, kam aus der Not heraus. Für ein Garten-Projekt, das ich im Laufe des Jahres noch umsetzen möchte, bin ich gezwungen einen Stahlrahmen zu schweißen um die nötige Stabilität zu erreichen. Was für ein Projekt das wird, möchte ich jetzt noch nicht verraten, der Beitrag darüber wird aber vermutlich irgendwann im Laufe dieses Jahres hier auf dieser Tüftler-Seite erscheinen.

Das Problem dabei ist nur, dass ich mit Schweißen bislang nicht viel am Hut hatte, da ich eigentlich in erster Linie mit Holz arbeite. Ich brauchte also ein Projekt bei dem ich das Schweißen ein wenig erlernen und üben kann. Zudem wollte ich nicht unbedingt in meiner kleinen Werkstatt schweißen, da dort einfach zu viel Holz und andere brennbare Materialien rumliegen, die Gefahr dass sich beim Schweißen etwas entzündet ist einfach viel zu groß. Aus diesem Grund habe ich beschlossen im Garten zu schweißen. Da ich aber im Garten keinen geeigneten stabilen Tisch für solche Arbeiten hatte und mir die Verwendung von Arbeitsböcken auf Dauer zu wackelig war, lag dieses Tisch-Projekt nahe. Da ich jedoch sicherlich relativ selten schweißen werde, sollte der Tisch so ausgelegt werden, dass er auch als Pflanztisch für Umtopfarbeiten etc. und andere Gartenarbeiten tauglich ist. Der Tisch sollte auch nicht zu groß und nicht zu schwer werden, schließlich soll er das ganze Jahr draußen stehen bleiben und muss einen Platz auf der Terrasse finden. Die Tischplatte sollte leicht abnehmbar und auch wechselbar sein, um diese gegebenenfalls beim Schweißen durch Stahlblech zu ersetzen. Und natürlich sollte auch dieser Tisch wieder verstellbare Füße bekommen, damit er auch auf unebenen Untergründen bombenfest steht.

Das Projekt löst also gleich mehrere Probleme und eignet sich für mich ideal zum Üben mit dem Schweißgerät!

Tipps zum Schweißen und Kauf eines Schweißgerätes

Wer jetzt Lust bekommen hat sich auch mal an das Schweißen heranzuwagen, dem möchte ich in meinem Video als auch in diesem Beitrag gerne ein paar Tipps geben. Dabei möchte ich aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich alles andere als ein erfahrener Schweißer bin. Ich habe mich zwar in dieser Thematik eingelesen und etwas eingearbeitet, aber praktische Schweißerfahrungen hatte ich vor dem Projekt meines Schweißtisches (Pflanztisches) kaum. Ich habe mir zwar schon vor ca. 2 Jahren ein Schweißgerät zugelegt (Inverter telwin Tecnica 211/s*), aber notgedrungen eigentlich erst einmal damit etwas geschweißt. Von daher mache ich garantiert auch noch viel falsch und meine Schweißnähte sind alles andere als vorbildlich. Habt also Nachsicht wenn ich mal was falsches sage oder schreibe, Hinweise und Ergänzungen diesbezüglich sind als Kommentar gerne willkommen.

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Planung des Tisches mittels Sketchup

Wie die meisten Tüftler-Projekte habe ich ich auch meinen Tisch wieder mit dem 3D-Zeichenprogramm Sketchup geplant, die Zeichnung könnt ihr wieder frei herunterladen und nach eigenen Vorstellungen verändern. An sich ist ja so ein Tisch eigentlich eine recht banale Geschichte, fast jeder Heimwerker hat schon mal einen Tisch gebaut. Warum dann extra mit Sketchup zeichnen? Das muss man natürlich nicht unbedingt machen, es hat jedoch Vorteile wenn man die geplanten Stahlprofile maßgenau in Sketchup zeichnet und daraus am Bildschirm ein Tischgestell konzipiert. Man hat einfach optisch eine bessere Vorstellung wie der Tisch im Nachhinein aussieht , welche Profilängen man am besten bestellt und welche Plattengröße Sinn macht.

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Auch kann man besser entscheiden ob man die Profile auf Gehrung schneidet oder ob es ausreicht, die geraden Kannten zu verschweißen. Gewöhnlich sollte man schon vermeiden, dass nach Fertigstellung des Tisches offene Profilenden erkennbar sind. Das sieht zum einen optisch nicht toll aus und zum anderen dringt dort Feuchtigkeit ein, was wiederum unwiderruflich zum Rosten führen kann. Sollten offene Profilenden nicht vermeidbar sein, sollte man diese zumindest mit einer Kunststoffkappe verschließen, im Online-Handel gibt es solche für die meisten Profilgrößen.
Ich habe meine Konstruktion so gewählt, dass ich keinerlei Gehrung schneiden muss und dennoch später keine Öffnung mehr zu sehen ist. Die einzige Öffnung die entsteht, ragt nach oben und wird später von der Tischplatte zugedeckt.

Damit die Planung schnell gelingt und man nichts übersieht, ist es schon sehr hilfreich so etwas mit einem 3D-Programm wie Sketchup zu planen, zudem ist dieses ja kostenlos. Natürlich kann man sich auch einfach eine Skizze auf Papier machen.

Download-Sketchup Datei zum Tisch (ZIP-Archiv)  Download

 

Die Zeichnung des Tisches mit Maßen

schweisstisch-zeichnung

 

Notwendiges Material für unseren Universaltisch (Schweißtisch)

schweisstisch-stahlrohr-vierkantstahl-vierkantrohr-30x30Entschieden habe ich mich für ein Stahlprofil mit den Maßen 30x30mm und einer Stärke von 2mm. Man spricht dabei von Quadratrohr, Hohlprofil, Vierkantrohr oder auch Konstruktionsrohr, die Bezeichnungen sind da sehr vielfältig, meinen aber das Gleiche! Dieses Vierkantrohr ist in diesen Maßen zum einen sehr preiswert über Ebay* erhältlich und zum anderen sehr universell für viele Dinge einsetzbar, nicht nur für einen Tisch. Von der Haltbarkeit und Stabilität ist es mehr als ausreichend, da hätte schon ein Vierkantrohr mit dünnerer Stärke völlig ausgereicht. Dünner würde ich allerdings nicht empfehlen, da das Schweißen von dünnen Stahlblechen nicht sonderlich einfach ist. Gerade bei Einsteigern und Hobbyschweißern wie wir, schmilzt so dünnes Material ganz schnell weg wenn man den Strom nicht richtig eingestellt hat oder die Elektrode zu langsam weiterbewegt. Auch eine Stärke von 2mm  ist da schon nicht ganz einfach für Einsteiger, auch ich habe bei den ersten Probeschweißungen schöne große Löcher in das Material gebrannt, man glaubt gar nicht wie schnell das geht. Mit ein wenig Übung und der geeigneten Elektrode bekommt man es aber bei 2mm Profilen schon gut hin.

Wo bekommt man Vierkantrohr?

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Man bekommt solche Profile auch im Baumarkt, aber da würde ich vom Kauf eher abraten, zumindest bei den Baumärkten die ich gesehen habe waren die Profile ein vielfaches teurer als bei Ebay. Wenn man einen Metallhandel in der Nähe hat, kann man natürlich auch dort mal fragen. Allerdings haben sich auch viele Ebay-Händler auf das Verschicken von Stahlprofilen spezialisiert, so dass man diese auch durchaus bestellen kann. Man sollte aber nach Möglichkeit immer gleich etwas mehr bestellen, da bei vielen Händlern die Versandkosten identisch sind, egal ob man ein einzelnes oder gleich zwanzig Profile bestellt.
Link zu einem Ebay Shop mit Stahlprofilen:  Ebay Shop*

Hochwertige Buche-, Multiplex- oder billige Tischplatte?

Neben den Vierkantrohren braucht man in erster Linie noch eine Tischplatte. Hier bleibt es euch überlassen ob ihr eine hochwertige Buche Massivholzplatte oder eine billige Lösung aus Span- bzw. OSB-Platten wählt. Von der Stabilität her ist es ziemlich egal, da die Tischplatte sowieso auf den Stahlprofilen aufliegt und somit ein Durchbiegen verhindert wird. Dennoch würde ich empfehlen mindestens eine Stärke von 22mm zu verwenden.

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Mit abnehmbarer Tischplatte

Ich habe mich für eine Billiglösung aus einer 19mm Spannplatte und einer 19mm OSB-Platte entschieden. Diese beiden verschiedenen Platten kosten jeweils im Baumarkt in der benötigten Größe lediglich 5 Euro! Beide Platten habe ich miteinander verklebt (Holzleim) und verschraubt, so dass sich eine fast 40mm starke Platte ergibt. Die OSB-Platte habe ich wegen der Stabilität als Unterseite und die Spanplatte wegen der glatteren Oberfläche für die Oberseite verwendet. Obwohl ich wasserfeste Platten gekauft habe, habe ich diese aber noch zweimal mit einer Dickschicht-Lasur gestrichen. Dies ist auch unbedingt nötig, da Spannplatten nicht ideal für den Außenbereich sind, sie dürfen keinesfalls im Regen stehen.

Da auf dem Tisch mal geschweißt, gepflanzt, gesägt und gehämmert wird, schien mir die Billiglösung für besser, so muss man später nicht unnötige Rücksicht auf den Tisch nehmen. Ist die Platte mal dahin, kauft man einfach eine Neue.
Wen ihr natürlich vorwiegend filigrane Arbeiten auf dem Tisch machen wollt, dann kann aber auch eine schöne hübschere Bucheplatte Sinn machen. Und falls ihr in Zukunft vielleicht besonders viel schweißen wollt, dann kann man statt einer Holzplatte auch an ein Stahlblech denken. Ein echter guter Schweißtisch verwendet meistens mindestens 6 bis 8mm starke Stahlbleche als Tischplatte, aber das lohnt sich dann wirklich erst wenn man wirklich viel schweißen muss oder möchte.

Für meine zukünftigen Schweißarbeiten habe ich mir noch zwei 4mm Stahlbleche mit den Maßen 600x300mm besorgt. Diese kann ich bei Bedarf entweder als Unterlage auf den Tisch legen. Bei größeren Arbeiten kann ich auch die Holztischplatte abnehmen und diese Stahlplatten direkt auf das Stahlgerüst legen. Ich denke diese Lösung reicht für viele Hobby-Tüftler.

Neben der Tischplatte und dem Vierkantrohr braucht man dann eigentlich nur noch verstellbare Füße um Unebenheiten auf dem Boden ausgleichen zu können. Diese könnten wir fast genauso bauen wie bei unserem Werktisch Projekt. Es gibt im Handel für diese Vierkantrohre aber auch billige Fertiglösungen, daher habe ich diese gewählt.

Am Schluss braucht man lediglich noch eine Rostschutzfarbe damit einem die Vierkantrohre auch nach längerer Zeit im Freien nicht irgendwann weg rosten. Hier hat man die Wahl ob man mit einer Rostschutzfarbe erst vor streicht und dann die Deckschicht in der gewünschten Farbe vornimmt, oder ob man eine Farbe wählt, die gleich beides beinhaltet.

Ich habe mich hier für einen Hammerite Metall-Schutzlack * entschieden. Zum einen braucht diese Farbe nur einmal gestrichen werden, kann sogar auf rostigen Flächen gestrichen werden! Zum anderen verfügt diese Farbe über einen Hammerschlag Effekt, der wirklich toll aussieht! Zudem ist die Verarbeitung wirklich einfach, ich habe diese Farbe schon für mehrere andere Dinge eingesetzt und kann sie wirklich empfehlen. Ich habe mich für ein Dunkelgrau entschieden, es gibt auch noch eine ganze Reihe anderer Farben mit Hammerschlageffekt.

 

Materialliste für unseren Universal-Stahltisch

AnzahlArtMaßeBezugsquelle
1Tischplatte Spanplatte/OSB.Platte oder Bucheca. 1246x620x40 mmEbay* oder Baumarkt
1Ablageplatte (optional)1056x540x30 mmEbay* oder Baumarkt
4Beine Stahl Quadratrohr / VierkantrohrLänge 75cm (30x30x2 mm)Ebay* oder
Amazon*


4Seitenquerverbindung Stahl Quadratrohr / VierkantrohrLänge 54cm (30x30x2 mm)Ebay* oder
Amazon*
4Verbindungsstangen Stahl Quadratrohr / VierkantrohrLänge 1m (30x30x2 mm)Ebay* oder
Amazon*
4Fussstopfen/Fusskappen für VierkantrohrEbay*
4Verstellfuß M8 x 40mm Ø 30mm Ebay*
2Stahl Glattblech 4,0 mm (optional als Schweißunterlage)600x300x4 mmEbay*
1AKZO NOBEL (DIY HAMMERITE) Metall-Schutzlack für StahlprofileAmazon* oder Baumarkt
1Bondex Dauerschutz-Lasur für TischplatteAmazon* oder Baumarkt

 

Welches Werkzeug ist zu empfehlen?

An Materialien ist also gar nicht so viel nötig, je nach Tischplatte und Farbe könnt ihr mit einem Gesamtpreis von ca. 60 Euro durchaus hin kommen. Dafür erhaltet ihr einen stabilen Tisch der in dieser Qualität im Handel das vielfache kosten würde! Und das nach eigen Vorstellungen und Maßen!

Hier möchte ich euch noch auflisten welche Werkzeuge ich für den Bau verwendet habe und auch empfehlen kann.

  • Winkelschleifer *
  • Akku-Schrauber (optional)
  • Stahlbürste Zopfrundbrüste * für Winkelschleifer
  • Stahlbürste für Akkuschrauber oder Bohrmaschine (Alternative zur Zopfrundbürste für Winkelschleifer)
  • Schruppscheibe für Metall (zum abschleifen der Nähte)
  • Normale Drahtbüste
  • Metall-Feile
  • Metall-Bügelsäge
  • Metall-Sägeblatt
  • Metallwinkelspanner für exakte 90 Grad Schweißungen ich nutze (z.B. WSM9 von Bessey *)
  • Schweißmagnete *
  • Hebelszwingen 160×80 (GH16 von Bessey *)
  • Schraubzwingen (falls man nicht genug Hebelzwingen hat)
  • Spanngurt (falls sich beim Schweißen etwas verzieht)
  • Schweißgerät (z.B. Inverterschweißgerät Telwin tecnica 211/S *)
  • Elektroden (empfehlenswert Oerlikon Fincord 2,0x250mm *)
  • Automatikhelm zum Schweißen (erleichtert Schweißen erheblich da man beide Hände frei hat)
  • Schweißhandschuhe
  • Schweißerschürze
  • Schutzbrille
  • Schlackehammer
  • Trennspray
  • Pinsel

Ich hoffe ich habe jetzt bei der Auflistung nichts vergessen. Am Ende dieses Beitrages findet ihr noch Links zu geeigneten Produkten die ich empfehlen kann.
Nicht in jedem Fall müsst ihr den verwendeten Metallwinkelspanner * einsetzen, man kann die Einhaltung des rechten Winkel und das Verspannen der Vierkantrohre sicher auch anders hin bekommen, allerdings erleichtert er die Arbeit schon erheblich, da er aufgrund des hohen Gewichtes von 3,6 kg auch ideal als mobiler Schraubstock fungierte.

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Sehr hilfreich der robuste Bessy Metallwinkelspanner WSM9

BESSEY Metallwinkelspanner WSM9
4 Bewertungen
BESSEY Metallwinkelspanner WSM9*
  • Automatische Anpassung an unterschiedlich starke Werkstücke
  • Stabile Backen und Grundkörper aus hochwertigem Guss
  • Verkupferte Spindel verhindert Anhaften von Schweißspritzern
  • Exakter 90°-Winkel
  • Spannweite min/max 2 x 90 mm / Durchgang max. 60 mm / Backenhöhe 35 mm / Backenlänge 110 mm

Letzte Aktualisierung am 22.11.2017 um 23:33 Uhr  *Affiliatelink ² 

 

Ein paar Anmerkungen zur Auswahl des Schweißgerätes

Wer noch kein Schweißgerät besitzt und sich eines kaufen möchte, dem kann ich mein verwendetes Modell (Inverterschweißgerät Telwin tecnica 211/S *) empfehlen. Die Firma Telwin gehört in Italien zu den bekannteren Herstellern von Schweißgeräten und baut wirklich gute Geräte zu einem fairen Preis.
Mein Favorit ist nach wie vor das Telwin tecnica 211/S*, aber natürlich gibt es noch eine ganze Reihe von anderen guten Geräten.

Hier mal meine Favoriten unter den Inverter – Schweißgeräten

Letzte Aktualisierung am 22.11.2017 um 23:53 Uhr  *Affiliatelink ² 

Wer wirklich nur ganz selten schweißt und auch nicht übermäßig lang, der sollte sich vielleicht auch auch diese Geräte anschauen:

Letzte Aktualisierung am 22.11.2017 um 23:53 Uhr  *Affiliatelink ² 


Auf keinen Fall solltet ihr ein billiges Elektroschweißgerät unter 100 Euro kaufen, zumindest rate ich euch da ab. Ich habe mich vor Jahren auch mal an einem solchen Teil versucht und nicht brauchbares hin bekommen! Selbst wenn man das Gerät nur einmal im Jahr nutzen möchte, würde ich nie mehr ein Billig-Elektroschweißgerät kaufen, welches auf einem normalen Trafo beruht! Achtet auf jeden Fall beim Kauf darauf, dass ihr ein sogenanntes Inverter Schweißgerät (oft auch kurz INVERTER genannt) kauft. Die Inverter-Schweißgeräte sind zwar ein klein wenig teurer aber man kann damit bedeutend einfacher schweißen, was insbesondere für Einsteiger Sinn macht!

Inverter-Schweißgeräte sind zudem viel leichter und kleiner als die großen schweren Elektroschweißgeräte mit Trafo. Diese Teile kann man also auch viel besser verstauen und bequemer herumtragen! Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Inverter-Schweißgeräte über eine integrierte Elektronik die notwendigen Schweißströme generieren und regeln. Daher bieten die meisten Inverter-Schweißgeräte Funktionen wie Arc-Force, Hot-Start und Anti-Stick. Im wesentlichen sorgen diese Funktionen dafür, dass der Lichtbogen sehr einfach gezündet wird und auch sehr konstant und dauerhaft brennt. Das Gerät regelt den Strom praktisch automatisch hoch wenn es merkt dass der Lichtbogen kleiner wird. Auch verhindert es, dass Elektroden am Schweißgut (zu schweißenden Profil) kleben bleiben und ausglühen.

Definition laut Wikipedia  (Link zur Quelle)

Antistick
Kurz vor dem Kurzschluss gibt die Anlage den eingestellten Maximalstrom ab, was das Festkleben und Ausglühen der Elektrode verhindert.
Arc-Force-Steuerung
Elektronische Regelung des Lichtbogens, die den eingestellten Stromwert kontinuierlich automatisch erhöht, wenn der Lichtbogen kürzer wird. Die Lichtbogenlänge wird nahezu konstant gehalten.
Hot-Start
Verhindert durch kurzfristige Überlagerung des eingestellten Schweißstromes das Klebenbleiben der Stabelektrode und wärmt den Schweißnahtanfang schneller auf.

Zwar wird es auch mal bei einem Inverter-Schweißgerät vorkommen, dass die Elektrode anklebt oder nicht bei der ersten Berührung zündet, aber das ist bedeutend seltener der Fall als bei billigen Trafo-Schweißgeräten. Achtet also beim Kauf auch auf die Schlagworte Arc-Force, Hot-Start und Anti-Stick.

Auch solltet ihr darauf achten in welchen Grenzen der Strom regelbar ist. Zwar werdet ihr bei den genannten Vierkantrohren nur ca. 50 bis 70A brauchen, aber es kann ja mal sein dass ihr auch was Dickeres schweißen wollt. Ich würde sagen für den Hausgebrauch reichen Inverter-Schweißgeräte aus, die maximal 140A leisten. Natürlich schadet es nicht wenn das Gerät auch noch höhere Ströme schafft. Im Gegenteil, wenn euer Gerät gewisse Reserven hat, dann wird es auch in niedrigeren Einstellungen nicht so belastet. Beachten muss man nämlich auch die sogenannte „Einschaltdauer“ bei der jeweiligen Stromstärke, dies steht oft nur im Kleingedruckten. Wenn bei einem Gerät beispielsweise 180A als maximaler Strom angegeben wird, dann bedeutet das nicht, dass es dauerhaft 180A liefert. Dieser Strom wird zum Teil nur eine gewisse Zeit während des Schweißvorganges bereitgestellt.

Das empfohlene Telwin-Gerät liefert 180A beispielsweise nur in 60% der Schweißzeit. Allerdings liefert es 115A sowie niedrigere Ströme immer zu 100%, was völlig ausreichend ist.

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Was bedeutet MMA oder WIG schweißen?

Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Schweißarten. Es würde jetzt den Rahmen dieses Beitrages sprengen auf alle Arten genauer einzugehen. Für den Hausgebrauch, also für Heimwerker und Tüftler ist ohnehin meistens nur das normale Schweißen mit einer umhüllten Elektrode interessant. Und genau das nennt man auch Elektrodenschweißen bzw. MMA-Schweißen.

Beim MMA-Schweißen fungiert ein Schweißstab im Elektrodenhalter als Schweißelektrode. Der Lichtbogen brennt zwischen diesem Stab und dem Werkstück.
Der Unterschied zu einigen anderen Schweißverfahren besteht darin, dass beim MMA-Schweißen der Schweißstab, also die Schweißelektrode, bei fortschreitendem Schweißprozess immer kürzer wird. Also ähnlich wie beim Hartlöten!
Bei anderen Verfahren, wie dem WIG- und MIG/MAG-Schweißen, bleibt die Länge der Elektrode konstant und daher muss auch der Abstand vom Schweißbrenner zum Werkstück immer konstant bleiben.

Fortgeschrittenere Schweißer nehmen gerne auch das WIG-Schweißverfahren. Gewöhnlich gelingen beim WIG-Schweißverfahren auch schönere Schweißnähte, zudem kann man damit auch noch andere Materialien wie Alu schweißen. Der Nachteil ist jedoch, dass hierfür ein Schutzgas notwendig ist, man muss also mindestens noch eine spezielle Schutzgasflasche über geeignete Verbinder/Regler mit Schweißgerät und Brenner verbinden. Für den Hausgebrauch, also wenn man nur ab und zu was zusammenschweißen möchte, ist dieser Aufwand in der Regel zu hoch. Auch für mich ist das uninteressant. Ich habe es nur deshalb erwähnt, da manche Schweißgeräte einen entsprechenden Anschluss besitzen, um auch mit Schutzgas schweißen zu können. Auch das empfohlene Telwin tecnica 211/S kann das. Daher steht bei manchen Schweißgeräten „MMA / WIG“ dabei. Ihr müsst euch nur merken, dass ihr für WIG Schweißungen dann zusätzlich noch eine Gasflasche, Regler und Brenner braucht. Wenn ihr ohnehin nie WIG schweißen wollt, was wohl die meisten sein werden, dann könnt ihr also genauso gut ein Schweißgerät bzw. Inverter kaufen der nur für MMA Elektrodenschweißen geeignet ist, die sind oft eine Ecke günstiger!

Welche Elektroden sollte ich nehmen?

schweisstisch-schweissgeraet-elektrodenEs ist durchaus nicht egal welche Elektroden (Schweißstab) ihr für das Schweißen verwendet. Zum einen ist die Stärke sehr wichtig. Ich habe zunächst versucht mit 2,5mm Elektroden die Vierkantrohre zu schweißen. Das war gar nicht so einfach, Einsteiger werden damit schnell Löcher in die Profile brennen. Man bekommt es schon nach einer Weile hin, aber ideal fand ich es nicht. Mit einer 2mm Elektrode ging es schon viel besser. Ob eventuell eine 1,6mm Elektrode noch besser ist, werde ich demnächst mal ausprobieren. Generell wird oft gesagt, dass eine Elektrode nie dicker sein sollte, als das Material das ihr schweißen wollt.

Aber auch bei gleicher Elektrodenstärke gibt es noch noch Unterschiede bei der Ummantelung der Elektrode. Die Umwandlung bildet nach dem Zünden Gase, die dafür sorgen dass der Lichtbogen gleichmäßig brennt und einen gewisse Temperatur erzeugt wird. Je höher der Strom, desto größer auch die Temperatur! Zudem verhalten sich Elektroden unterschiedlicher Hersteller bei unterschiedlichen Stromstärken auch noch unterschiedlich. Manche brennen gleichmäßiger, manche spritzen mehr, bei manchen lässt sich die Schlacke nach dem Schweißvorgang leicht, bei anderen schwierig entfernen.

Lange Rede kurzer Sinn, ich rate euch ab irgendwelche unbekannten billigen No-name Elektroden zu kaufen. Gebt lieber ein paar Euro mehr aus und kauft euch was Anständiges, denn letztlich sind diese entscheidend ob das Ganze nachher hält was ihr zusammen schweißt!

Oft genannt und auch von mir empfohlen sind folgende Elektroden:

Oerlikon Fincord 2,0x250mm E 42 0 RR 12 E 51 22 RR 6 E6013

für dicker Materialien:
Oerlikon Fincord 2,5×350 EN ISO 2560-A E42ORR12 für Stromstärken ca. 65-90A

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Polung der Schweißelektroden beachten

Achtet auch auf die richtige Polung der Elektroden. Je nach Elektrode kann die Polung unterschiedlich ausfallen, gewöhnlich sollte das auf der Verpackung der Elektroden stehen. Die Qualität der Schweißverbindung wird bei Gleichstrom auch durch die Polung beeinflusst. Bei den meisten Elektroden muss der Minuspol an der Handelektrode und der Pluspol an dem zu schweißenden Gegenstand angelegt werden.

Die empfohlene Stromstärke könnt ihr in der Regel auch auf der Verpackung der Elektroden entnehmen. Je nachdem was ihr schweißt (Materialdicke) und der Geschwindigkeit mit der ihr die Elektrode über das Werkstück führt, kann die notwendige Stromeinstellung aber immer etwas von der Empfehlung abweichen. Ihr solltet also immer eine Probeschweißung mit einem Reststück vornehmen!

Hier mal ein paar Richtwerte für die Stromstärke

ElektrodenstärkeSchweißstrom
4,0 mm180 A
3,2 mm115 A
2,5 mm80 A
2,0 mm55 A
1,6 mm40 A

 

 

An Sicherheit denken, Automatik-Schweißhelm vorteilhaft

Bei allen Arbeiten denkt auf jeden Fall an eure Sicherheit, lest euch ein wenig ein in die Thematik und haltet euch auch an die Empfehlungen und Hinweise bei dem Schweißgerät und den Elektroden.

Auf jeden Fall solltet ihr bei allen Arbeiten mit Stahlprofilen Handschuhe und geeignete Schutzbrille anziehen. Handschuhe zum einen weil man sich an Schnittkanten schnell schneiden kann und zum anderen weil der schwarze Rohstahl schnell die Hände einfärbt. Die Schutzbrille um beim Feilen, Sägen, Schleifen oder Schlacke abschlagen keine Splitter in das Auge zu bekommen.

Letzte Aktualisierung am 22.11.2017 um 23:53 Uhr  *Affiliatelink ² 

 

Beim Schweißen braucht ihr zudem geeignete Schweißhandschuhe und eine Schweißer-Schürze, damit ihr euch nicht selbst entzündet. Auch sollte dort wo ihr schweißen wollt, nichts Brennbares herumliegen. Wenn ihr für den Notfall zudem einen Eimer Wasser in die Nähe stellt, kann das sicher nicht schaden!

Und natürlich braucht ihr ein geeignetes Schweißerschild das euch vor den Funken, Hitze und Lichtbogen schützt. Ich würde euch statt einem Schweißerschild zu einem Automatik- Schweißerhelm raten, gerade für Einsteiger eine erhebliche Erleichterung. Ich kam mit dem Schweißerschild, das meinem Schweißgerät beilag, gar nicht klar. Ihr müsst bedenken, dass ihr durch das dunkle Glas des Schildes praktisch erst dann ein wenig seht, wenn der Lichtbogen brennt. Ihr müsst aber zuvor ja an der richtigen Stelle die Elektrode ansetzen damit diese zündet. Das empfand ich als sehr schwierig und nicht selten schweißte ich an der falschen Stelle oder aber vergaß das Schild schnell genug davor zu halten, was sehr gefährlich ist!

Ich habe mir also ganz schnell einen Automatik-Schweißerhelm gekauft und bin damit sehr zufrieden. Ein solcher Helm hat ein LCD durch das man immer durchschauen kann, man sieht also genau was man macht und wo man die Elektrode ansetzt. Sobald die Elektrode zündet, verdunkelt sich automatisch das LCD soweit, dass man nur noch die glühende Naht sieht, genau wie beim Schweißschild. Der Abdunkelungsgrad kann zudem bei den meisten Helmen frei eingestellt werden.

Erlöscht der Schweißbogen, wird das LCD wieder durchsichtig, so dass man ohne den Automatik-Helm abzuziehen, die Schlacke abklopfen kann.

Ein weiterer Vorteil des Automatik-Schweißerhelms besteht darin, dass man während des Schweißens beide Hände frei hat, man muss ja kein Schild halten. Ein großer Vorteil! Gerade wenn man mit sehr langen Elektroden schweißt und nicht die ruhigste Hand hat, kann es nämlich Sinn machen die Elektrode mit zwei Händen zu führen.

Also auch wenn ihr nur wenig schweißen wollt, ein elektronischer Automatik-Schweißhelm empfehle ich euch dringend. Er erleichtert die Arbeiten erheblich und bringt mehr Sicherheit!

Aufbau unseres Universal-Tisches

Zum eigentlichen Aufbau unseres Werktisches brauche ich hier glaube wenig zu schreiben, schließlich sieht man fast alles dazu in dem Video.

Daher nur eine Kurzbeschreibung:

Ich habe zunächst den Tisch mit Sketchup geplant und mir dann einen Ausdruck mit allen Maßen angefertigt. Anschließend habe ich mir alle Vierkantrohre mit einer Metallsäge auf die korrekte Länge gesägt und mit einer Feile entgratet. Danach habe ich mit einer Drahtbürste im Winkelschleifer oder auch dem Akku-Schrauber die Vierkantrohre an den Stellen blank geschliffen, an denen später geschweißt wird. Das ist ganz wichtig.

Auf zwei Böcken und einer Spanplatte habe ich dann zunächst die Seitenteile zusammengefügt. Zum Halten habe ich einen Metallwinkelspanner, Magnethalter, Hebelzwingen und Holzklötzchen als Abstandhalter genutzt. Danach habe ich zunächst alle Teile einer Seite mit einer kleinen Schweißung (Heften) verbunden. Anschließend habe ich das Ganze herumgedreht und die andere Seite geschweißt. Nun wurden die restlichen Kanten verschweißt.

Da meine Schweißnähte alles andere als schön waren, habe ich anschließend die Schweißnähte mit einem Winkelschleifer und der Schruppscheibe abgeschliffen. Als beide Seitenteile fertig waren, habe ich diese unter Zuhilfenahme von Dachlatten und Hebelzwingen mit den 1m Verbindungsprofilen auf einer ebenen Fläche aufgebaut. Als alles optimal ausgerichtet und im Lot war, habe ich die Teile zunächst von oben, dann von der Seite und später von unten zusammengeschweißt.

Nach dem Reinigen der Schweißnähte mit Schlackehammer und Drahtbürste habe ich später hier und da noch etwas nach geschweißt. Anschließend wieder alles mit einer Schruppscheibe und Feile etwas abgeschliffen und danach mit einer Metallschutzfarbe * gestrichen um einen guten Korrosionsschutz zu erreichen.

Am nächsten Tag hab ich die Plastikstopfen mit 8mm Gewinde für die verstellbaren Füße eingeschlagen. Danach die Füße eingedreht und Tisch ausgerichtet. Jetzt habe ich noch die Tischplatte aufgelegt. Zwei daran befestigte Dachlatten sorgen dafür, dass sich die Tischplatte nicht verschieben lässt. Und das war es eigentlich, mein erstes Stahl-Projekt!

Weitere Videos von den Schweißhelden zum Thema Schweißen

Eingesetzt wurde in diesen Videos das Schweißgerät FRONIUS Schweißgleichrichter TP 1500 TIG E-Hand. Ein Schweißgerät der Top-Klasse (siehe Amazon*) , allerdings auch aus dem höheren Preisbereich für den Profi.

Weitere Bezugsquellen für empfehlenswerte verwendete Werkzeuge

Unentbehrlich ein Winkelschleifer

PreisreduzierungBestseller Nr. 1 Bosch Professional Winkelschleifer GWS 7-125 (Zusatzhandgriff, Aufnahmeflansch, Spannmutter, Schutzhaube, Zweilochschlüssel, Karton, Scheiben-Ø: 125 mm, 720 Watt)
PreisreduzierungBestseller Nr. 2 Einhell Winkelschleifer TE-AG 115 (720 W, Scheiben-Ø 115 mm, Schlüssel im Zusatzhandgriff, ohne Trennscheibe)
PreisreduzierungBestseller Nr. 3 Einhell Winkelschleifer TC-AG 125 (850 W, Scheibe Ø 125 mm, Schutzhaube, ohne Trennscheibe)

Letzte Aktualisierung am 22.11.2017 um 21:51 Uhr  *Affiliatelink ² 

Was man noch in der Werkstatt haben sollte

Letzte Aktualisierung am 22.11.2017 um 23:53 Uhr  *Affiliatelink ² 

 

Interessante Link zum Thema

 

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3 Replies to “Arbeitstisch, Schweißtisch, Pflanztisch selber schweißen”

  1. Timm Thiemann sagt:

    Ganz großes Kino!

    Ich stecke gerade in einer ähnlichen Situation und mache die ersten Gehversuche mit meinem Inverter. Gibt nicht viele gute Tipps zu dem Thema, aber dieser Beitrag ist ganz weit vorne. Da hat sich jemand richtig viel Mühe gegeben. Respekt!

    Und bitte nicht von irgendwelchen Halbwilden aus der Ruhe bringen lassen, die abfällige Kommentare dazu ablassen! Die haben nur vergessen, wie ihre erste Naht ausgesehen hat.

  2. Henry sagt:

    Wow… Ziemlich ausführlicher Artikel. Großes Lob dafür! Beste Grüße

  3. Helena sagt:

    Wow. Einfach Wow. Ich hab nach einer solchen Anleitung gesucht! Ich selber habe eine Einhell BT-IW 100* Schweißmaschine, mit der komme ich ganz gut zurecht. Da jetzt wieder alles anfängt zu blühen, dachte ich auch daran mir mehr Pflanzen – verschiende Kräuter – und vielleicht noch paar kleine Topf-Gemüsepflanzen – anzulegen. Allerdings hätte ich auch vieles an einem Fleck und deswegen die Idee mit einem Pflanzentisch – bei der Größe wollte ich kein Kompromiss eingehen. Also nochmal vielen vielen vielen Dank! Werde mit deiner Anleitung nun das Projekt „Pflanzentisch“ in Angriff nehmen!

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