Gartendeko: Betonkugeln selbst gemacht

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Kugeln aus Beton sind ein toller Blickfang im Garten. Egal ob im Vorgarten, Balkon, auf Mauern oder auf einer Holzterasse, eine Betonkugel macht  sich hier immer gut als Gartendeko. Insbesondere auch Kombinationen aus mehreren Betonkugeln, vielleicht sogar in unterschiedlichen Farben beeindrucken durch ihre Schlichtheit und Kugelform. In dem Beitrag zeige ich wie man sich solche Gartendeko-Kugeln einfach selbst herstellen kann.

Betonkugel selber gießen

Deko-betonkugel-selbst-gemacht-drei-kugeln-2Beton als Deko ist ja schon eine ganze Weile ganz groß im Trend, nicht nur im Garten. Es gibt inzwischen sogar zahlreiche Bücher, die sich mit dem Thema beschäftigen. Ich bin auf das Thema gestoßen als mir ein Bekannter sagte er wolle einige Betonkugeln für seinen Vorgarten bestellen, weiß aber nicht wo man die bekommen kann. Nachdem wir etwas recherchiert hatten, haben wir gesehen dass es wirklich nicht so einfach ist passende Betonkugeln zu erschwinglichen Preisen  zu finden.
Somit war also wieder der Tüftler gefragt 😉

Ich machte mir also Gedanken wie man sich so eine runde Betonkugel selber gießen kann. Natürlich schaute auch ich erst mal im Internet was denn andere Tüftler so für Lösungen gefunden haben. In der Tat findet man bei Youtube bereits das ein oder andere Video zu dem Thema und auch der ein oder andere Blog hat schon darüber berichtet. Aber die meisten Lösungen entsprechen nicht so ganz meinen Vorstellungen. Viele Lösungen eigneten sich nur für sehr kleine Kugeln. Um einen guten Deko-Effekt im Garten zu erlangen, sollte aber zumindest eine Kugel schon über 25 cm groß werden. Auch dafür gibt es zwar bei Youtube schon Videos, aber manchmal muss  man dafür Formen kaufen die über 50 Euro kosten. Sowas war dann auch nicht praktikabel. Andere Lösungen setzten auf zwei Halbkugeln, die man mit Hilfe von Schüsseln gießt und die man dann mit Fliesenkleber zusammenklebt. Auch das gefiel mir nicht,, da hier die Nahtstelle  deutlich zu sehen ist und den ganzen Deko-Effekt zunichte macht.

Betonkugel mit einem Ball selber gießen

Die beste Lösung die ich gefunden habe, war mit einem Ball. Hier wurde ein billiger Spielball gekauft und geopfert. Es wurde quasi ein Loch hinein geschnitten und dann wurde der Ball mit Beton wieder aufgefüllt.
Das Problem bei dieser Lösung ist nur, dass es schwierig ist die runde Form genau zu erhalten, schnell wird der Ball ein wenig eiförmig, was meiner Meinung alles andere als einen guten Deko-Effekt ergibt. Man muss also die Verformung verhindern indem man den Spielball in der Erde oder Sand einbettet. Mit etwas Geschick und Glück gelingt es dann tatsächlich eine recht schöne Kugel zu erschaffen, siehe Video.

Dennoch hat mir die Lösung noch nicht so ganz gefallen, da man hier bei der Größe der Kugeln auf die erhältliche Spielballgröße angewiesen ist. Größere Bälle über 25 cm sind schwieriger zu bekommen und zudem sind sie dann oft relativ teuer. Da man diese Form auch nie wiederverwenden kann, wird das ganze bei vielen Kugeln schon recht teuer. Für einzelne etwas kleinere Kugeln ist es aber durchaus eine praktikable Lösung, die allerdings nicht ganz einfach ist.

 

Meine Lösung:

Betonkugel mit wiederverwendbarer Styropor-Form

Ich habe mich für eine Lösung mit Styropor (Polystyrol)  Kugeln als Form entschieden. Der große Vorteil ist, dass es hohle Styroporkugeln sehr preiswert in allen erdenklichen Größen zu kaufen gibt. Hier nur einige der interessantesten Angebote die ich bei Amazon* gefunden habe:

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Ich habe mich bei meinen Kugeln für die Größe 15 cm, 20 cm und 30 cm entschieden und bei Amazon* bestellt. Da ich nicht sicher war, ob ich die Styroporform wirklich wiederverwenden kann, also mehrere Kugeln pro Form machen kann, habe ich von jeder Form zwei Kugeln bestellt. Wie sich dann später zeigte war das eine gute Entscheidung 😉
Ich brauchte schon einige Versuche bis ich herausgefunden habe  wie man am besten vorgeht um die Kugel aus der Form zu bekommen ohne dass das Styropor kaputt geht.  Ihr könnt das alles in meinen Video sehen, ich habe Euch dort einige Tipps gegeben wie es am besten klappt. Wie immer ist mein Video wieder sehr ausführlich, sorry wegen der Länge!

Video zur Gartendeko-Betonkugel

 

Hier noch mal der Ablauf in ein paar Schritten erläutert

Wie gesagt, ihr seht eigentlich alles in meinem Video. Falls Ihr euch das 60 Minuten Video jedoch nicht antun wollt, hier noch mal die wichtigsten Schritte in einer kurzen bebilderten Schritt für Schritt Anleitung.

Schritt 1: Gewünschte Styroporformen bestellen

Achtet beim Kauf der Styroporform darauf, dass diese aus zwei Halbschalen besteht und stabil ist, also beispielsweise die oben aufgelisteten Amazon-Produkte. Bedenkt bei der Größe, dass die gegossenen Kugeln im Durchmesser ein paar cm kleiner als die Form werden, da ja die Wandstärke abgezogen werden muss.

Deko-betonkugel-selbst-gemacht-styropor-form

Für meine erste Kugel verwendete ich eine 30 cm Styropor Kugel

Schritt 2: Optional Betonfarben mitbestellen

Möchtet Ihr farbige Kugeln gießen, dann müsst Ihr euch eine oder mehrere Betonfarben mitbestellen. Kommt also nicht auf die Idee Dispersionsfarben oder anderes zum Beton zu gießen, das kann die Bindung und Aushärtung erheblich verschlechtern. Im ungünstigen Fall zerbricht oder zerbröselt später eure Kugel.
Geeignete Betonfarben (Eisenoxid*) gibt es leider selten im Baumarkt, daher am besten bei Amazon* mitbestellen oder mal bei Ebay (z.B. <hier>) schauen. Die Farbe besteht  immer  aus einem Pulver, das dem Beton bzw. Zement, vor dem Gießen, beigemischt wird. Es gibt unzählige Farbtöne, ich habe mich bei meinen Versuchen bislang auf „Schwarz“ und „Rot“ beschränkt, habe mir aber auch Gelb und Orange für spätere Kugeln mitbestellt (siehe Foto)

Deko-betonkugel-selbst-gemacht-kiste-betonfarben

Verschiedene Betonfarben lassen sich auch mischen

Hier nur einige Angebote die man bei Amazon findet:

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Schritt 3: Behälter für die Styroporform besorgen

Auch wenn die Styroporkugeln ziemlich stabil sind, besteht beim Gießen dennoch die Gefahr, dass sich die Kugeln durch den schweren Beton verformen. Insbesondere bei großeren Formen ist diese Gefahr sehr groß, denn immerhin wird ca. 15 bis 20 kg Beton für eine 30 cm Kugel benötigt, das ist also kein Leichtgewicht!  Die Styroporkugel muss also später in Sand eingebettet werden damit sie rund bleibt. Am besten nehmt Ihr dafür Spielsand und einen Mörtelkübel. Beides bekommt Ihr in der Regel in jedem Baumarkt, der Mörtelkübel sollte natürlich etwas größer sein als eure größte Kugel. Also so etwas wie das hier:

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Bei kleineren Kugeln könnt ihr statt Mörtelkübel natürlich auch einen Eimer verwenden. Wenn ihr keinen Sand kaufen wollt, könnt ihr notfalls auch Erde oder Blumenerde verwenden, allerdings geht es mit Spielsand am besten. Statt dem Mörtelkübel könnt ihr natürlich auch einen anderen Behälter, notfalls sogar ein Erdloch, verwenden.

Schritt 4: Einfüllloch in die Form bohren

Um den Beton später gut in die Form einfüllen zu können, müsst ihr eine Öffnung von etwa 5 cm Durchmesser in die Form schneiden. Das kann man notfalls mit einem Messer machen, besser ist es aber wenn ihr dazu einen Lochbohrer am Schrauber oder einer Bohrmaschine nutzt. Der Vorteil ist, dass dann das Ganze auch richtig rund wird und ihr später diese Einfüllöffnung gleich zum Angießen eines Sockels nutzen könnt. Das heißt, füllt Ihr den Beton bündig bis oben auf, dann habt ihr einen kleinen Sockel daran den ihr als Ständer für die Kugel nutzen könnt. Wenn Ihr keinen Sockel wollt, dann füllt einfach etwas weniger hinein. Den kleinen Sockel kann man notfalls auch später noch abschleifen, auch das seht ihr ja in meinem Video.

Achtung: Im Bild ist zu sehen, dass ich die Öffnung anfangs an der Oberseite einer Halbkugel angebracht habe. Davon rate ich euch jedoch aus meiner Erfahrung jetzt ab. Ihr bekommt nämlich auf diese Weise die Styroporform später nicht mehr heil von der Betonkugel ab. Besser ist es, Ihr setzt erst beide Kugelhälften zusammen und bohrt das Loch dann genau auf der Nahtstelle. Dies hat den Vorteil, dass Ihr nach Aushärtung gut die Kugelhälften auseinander ziehen könnt. Am Ende meines Videos seht Ihr auch das.

Deko-betonkugel-selbst-gemacht-loch

 

Schritt 5: Kugel innen mit Öl bestreichen und verkleben

Damit später der Beton leichter aus der Form geht, habe ich die Innenseite mit Öl bestrichen. Ihr könnt dafür normales Haushaltsöl verwenden, vermutlich wird auch Leinöl gehen, letzteres habe ich aber nicht ausprobiert.
Damit die beiden Halbkugeln gut zusammenhalten und sich auch nicht durch den Beton auseinander drücken, habe ich die Styroporkugel mit Klebeband umklebt. Zumindest auf der Nahtstelle als auch zweimal über kreuzt sollte man das Klebeband schon kleben um auf der sicheren Seite zu sein.

Schritt 6: Welchen Beton sollte man verwenden?

Für den Beton kann man wahlweise Fertigestrich oder eine Mischung aus Zement und Quarzsand verwenden. Bei beiden Mischungen kann es dann schon ca. 5 Tage dauern bis der Beton hart genug ist um die Betonkugel unbeschädigt aus der Form zu befreien. Wenn Ihr eher ungeduldig seid, dann könnt Ihr auch Schnellestrich nutzen oder einen Schnellbinder beifügen. Für meine ersten Kugeln habe ich Schnellestrich verwendet, hier konnte ich bereits nach 2 Tagen die Kugel heil aus der Form holen. Der Beton ist dann schon sehr hart, kann jedoch trotzdem noch mit einer Raspel, Feile oder Schleifpapier bearbeitet werden.
Eine eigene Mischung aus Zement und Quarzsand funktioniert genauso gut. Dabei müsst ihr auf die Mischung achten, auf etwa 3 Teile Sand kommt ein Teil Zement.  Beim Mischen kann man etwa mit 1/2 Liter Wasser beginnen. Wenn es zu dick wird, könnt Ihr später immer noch etwas Wasser anfügen. Ihr solltet den Beton schon etwas dünner als üblich machen, einfach damit er sich gut einfüllen lässt.

Wenn Ihr etwas Schnellbinder (ca. ein oder zwei Kellen pro 30 cm Kugel) beimischt, dann könnt Ihr eure Wartezeit eventuell um einige Tage kürzen. Je mehr Schnellbinder, desto schneller geht es. Aber Vorsicht, wenn Ihr zuviel nehmt dann müsst Ihr euch beim Einfüllen sputen!

Am Günstigsten und Einfachsten ist sicher Fertigestrich, da gibt es im Baumarkt schon große 25 kg Säcke für ca. 3 bis 4 Euro. Da müsst Ihr dann nur Wasser beifügen. Fertigestrich hat auch den Vorteil, dass die Kugeln besonders fest werden, da darin einige kleinen Steine enthalten sind. Nachteil ist allerdings dass die Nachbearbeitung aufgrund der Steine manchmal etwas schwieriger ist.
Falls die Kugel farbig werden soll, vergesst nicht nach dem Mischen des Betons etwas Farbpulver beizufügen. Oft reichen ein bis zwei Esslöfel Farbpulver pro Kugel, je nachdem wie stark der Farbton sein soll. Einfach dem fertigen Beton beigeben und rühren bis sich eine gleichmäßige Farbe ergibt.

Schritt 7: Die Styroporkugel in Sand einbetten

Wie schon angesprochen, solltet Ihr vor dem Befüllen der Styroporkugel diese in Sand einbetten. Das ist wichtig damit sich die Kugel durch den schweren Beton nicht verformt. Zudem erleichtert dies auch das Befüllen. ich habe für diesen Zweck einen Mörtelkübel und etwa 35 kg Spielsand verwendet. Notfalls ginge es wie gesagt sicherlich auch mit Blumenerde und einem anderen Behälter.

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Schritt 7: Beton in die Kugel füllen

Damit ihr den Beton einfacher in die Öffnung schütten könnt, ist es hilfreich einen großen Trichter zu nutzen. Da ich keinen geeigneten Trichter zur Verfügung hatte, habe ich mir schnell einen aus einer CD-Box gebaut (links im Bild). Zudem solltet Ihr eine kleine Holzleiste zur Hilfe nehmen, einfach um den Beton etwas einzudrücken und um Luftblasen herauszudrücken.

Wie hoch Ihr den Beton einfüllt ist eure Entscheidung. Füllt Ihr die Kugel nicht komplett, entsteht unten eine abgeflachte Stelle die zum Hinlegen gut geeignet ist. Füllt Ihr die Form bis zum Rand, dann wird die Betonkugel einen kleinen Sockel haben, auch diesen könnt Ihr dann entweder zum Aufstellen der Betonkugel nutzen oder aber abschleifen.

Wenn etwas daneben läuft wie hier rechts im Bild, dann ist das nicht weiter schlimm. Lasst es einfach hart werden und entsorgt es später. Wenn Ihr eingefärbten Beton einfüllt (Bild unten), bedenkt, dass die Farbe sich nach dem Austrocknen noch etwas verändert und gewöhnlich heller wird. Die linke untere Kugel wird später beispielsweise einen Terrakotta ähnlichen Farbton haben.

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Eingefärbter Beton wurde eingefüllt

 

Schritt 8: Betonkugel nachbearbeiten

Nach einigen Tagen könnt Ihr eure Kugel wieder aus dem Sand ausgraben. Schneidet dann das Klebeband entlang der Nahtstelle auf und zieht die beiden Halbkugelhälften vorsichtig an der Einfüllöffnung auseinander. Ihr könnt auch das Klebeband wieder komplett abziehen. Beides hat bei mir immer wunderbar funktioniert, so dass ich die Form noch für weitere Betonkugeln nutzen konnte.

Da die beiden Styropor-Halbschalen beim Zusammenfügen einen kleinen Schlitz mit zwei Lücken entstehen lassen, ergibt sich bei der fertig gegossenen Betonkugel eine kleine Nahtstelle mit zwei Ausbuchtungen. Diese könnt ihr aber ganz leicht mit einer Raspel wegraspeln. Mit etwas Schleifpapier könnt ihr die raue Oberfläche der Kugel danach noch eurer Vorstellung entsprechend glätten. Da der Beton ja noch nicht völlig ausgehärtet ist (das dauert Wochen), geht das alles noch sehr einfach. Besonders einfach ist die Nachbearbeitung bei Betonkugeln aus Quarzsand und Zement, da hier keine Steinchen enthalten sind.

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Raspel und Sandpapier ist für die Nachbearbeitung hilfreich

Schritt 9. Die Betonkugel ist fertig !

Nun Schritt 9 besteht eigentlich nur daraus, dass man die Kugel an den Zielort platziert, denn jetzt ist sie fertig!
Wie im Bild zu sehen ist, wird die Kugel wirklich 100% rund, wahlweise auch ohne Fuß auf allen Seiten! Und genau das ist halt der Vorteil meiner gezeigten Lösung. Macht also keine halben Sachen und gießt irgendwelche Eier, das sieht schrecklich aus. Achtet darauf, dass eure Kugel richtig rund wird, das macht den beeindruckenden Deko Effekt aus. Ob Ihr die Kugel dann einfärbt oder wie hier im Bild betonfarben lasst, das ist reine Geschmackssache.

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Fertig ist die Kugel

Eine Kugel alleine kann bei geeigneter Größe auch schon schön aussehen, aber oft sieht es schöner aus wenn Ihr mehrere Kugeln unterschiedlicher Größe miteinander kombiniert

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Kugeln an ihrem geplanten Platz

Alternative Gießformen für Betonkugel

Neben der gezeigten Styropor-Form gibt es im Handel auch einige andere Formen die sich eignen könnten. Hier habe ich mal einige Alternativen aufgelistet:

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Ich hoffe die Tipps konnten euch wieder zu eigenen schönen Deko-Projekten anregen.
Also viel Spaß beim Betonieren ,-)

12 Kommentare zu “Gartendeko: Betonkugeln selbst gemacht

  1. Nicole sagt:

    Sehr schön gemacht und super erklärt! DANKE für diesen Artikel! Kann man den Zement auch mischen und habt ihr die anderen Figuren im Video auch selbst gegossen?

    1. Tueftler sagt:

      Beton kann man mit Sand und Zement mischen oder einfach Estrich kaufen, wird ja im Artikel beschrieben! Estrich ist gewöhnlich schneller hart und stabiler. Bislang haben wir nur zahlreiche Kugeln und eine Art Wassernapf für Katzen gegossen.

  2. Silke sagt:

    Super genial erklärt. Danke. Habe mir auch den Kopf zerbrochen. In den nächsten tagen wirf es ausprobiert

    1. Tueftler sagt:

      Danke für Feedback. Nur so als Tipp: Neben Styroporkugeln lassen sich auch Acrylkugeln (gibt es auch bei Amazon*) gut verwenden. Habe ich inzwischen probiert, gehen nicht ganz so schnell kaputt wie Styroporkugeln und lassen sich vermutlich länger wiederverwenden. Gibt es aber nicht in den ganz großen Durchmessern.

  3. Franz März sagt:

    Vielen Dank für Deine tollen Videos. Sind richtig klasse gemacht. Ehrlich und ohne dieses ganze Millionärswerkzeug.
    Danke das Du Dir diese mühe machst. Mach weiter so!!!!!
    Viele Grüße aus dem Allgäu

  4. Michael Peter sagt:

    Schöne Idee mit den Betonkugeln. Du schreibst oben, dass Du die Idee mit Halbkugeln aufgrund der später sichtbaren Nahtstelle nicht favorisierst und nimmst statt dessen Styropor-Halbkugeln? „…Andere Lösungen setzten auf zwei Halbkugeln, die man mit Hilfe von Schüsseln gießt und die man dann mit Fliesenkleber zusammenklebt. Auch das gefiel mir nicht,, da hier die Nahtstelle deutlich zu sehen ist und den ganzen Deko-Effekt zunichte macht…“

    Die Nahtstelle sieht man in jedem Fall, denke ich. Allein weil an der Naht der Fertigbeton eine andere Konsistenz hat. Vielleicht ist es günstiger für den Deko-Effekt, wenn man statt in Betonfarbe in Deko-Spray investiert und die Rohbeton-Kugel später damit noch einmal finisht.

    Viele Grüße
    Michael

    1. Tueftler sagt:

      Da hast mich falsch verstanden. Ich meine es sieht nicht schön aus wenn man zunächst zwei Halbkugeln gießt und die anschließend zusammenklebt, das wird nämlich öfters so gemacht. Die Styroporhalbkugeln werden ja zusammengesteckt und die Kugel als ganzes gegossen. Hier gibt es keine echte Nahtstelle, den Ansatz den man eventuell sieht kann man mit der Feile oder etwas Schleifpapier eigentlich gut beseitigen.
      Ich würde schon Betonfarbe statt Dekospray nutzen, das hält dauerhaft alle Wetterbedingungen aus.Wenn Sie natürlich etwas geschützt irgendwo steht, macht Dekospray sicher auch Sinn.

  5. Günter sagt:

    Welche Farbe hast du für die Kugel vorne rechts im Bild genommen? Sieht interessant aus. Ich würde mir nämlich gerne einen Springbrunnen aus solch einer Kugel bauen, indem ich ein Stück Schlauch oder ähnlich als Platzhalter gleich mit einzementiere. Schön wäre dann natürlich,wenn die Kugel ein marmor oder terakottafarbenes Aussehen bekäme.

    1. Tueftler sagt:

      Links vorne die dunkelrote/braune ist ein Gemisch aus rot und schwarz, das sieht man glaube im Video auch. Mit dem rot alleine bekommt man auch schon Terakotta hin, man muss nur experimentieren wie viel man dazu mischt.

  6. Philipp sagt:

    Hi,

    danke für die schöne Anleitung. Ist der Estrich, den Du verwendet hast, mit normalem Portlandzement oder mit Weißzement? Ich habe gelesen, dass Einfärben mit Portlandzement nicht so gut funktioniert, aber Deine Kugeln sehen sehr gut aus, daher die Frage…

    Grüße,
    Phil

    1. Tueftler sagt:

      Ich habe ganz normalen billigen Estrich mit Portlandzement genommen, das ging sehr gut mit den verlinkten Farben. Es kann sein es es mit sehr hellen Farben schwieriger wird, weil halt immer ein wenig grau vom Zement dabei ist, aber bei den Farben die ich probiert hatte gab es kein Problem.

  7. Philipp sagt:

    Danke. Ich wolle ähnliche Farben nehmen. Vielleicht probier ich auch mal mit Weißzement; wenn das einen signifikanten Unterschied macht, sag ich hier mal Bescheid…

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