Mit Heizungsventilator schneller oder effizienter heizen – DIY Projekt zum selber bauen

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Ein Heizungsventilator oder auch genannt Heizungs-Booster  am normalen Heizkörper kann nicht nur helfen, Wohnräume schneller aufzuheizen, er kann sogar helfen, Heizkosten einzusparen. Die Idee ist nicht neu, dass Lüfter bzw. Ventilatoren am Heizkörper durchaus Sinn machen, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Es gibt inzwischen ja mehrere kommerzielle Hersteller, die solche Lüfter speziell für Heizkörper anbieten. Hier wird oft sogar mit bis zu 25% Energieeinsparung geworben.  Leider sind kommerzielle Lösungen nicht immer ganz billig, daher bringe ich euch hier eine Bauanleitung, wie ihr sowas ganz einfach selbst bauen könnt. Ich verlinke euch alle Bauteile und stelle euch auch STL-Dateien und CAD Sketchup Dateien für das Gehäuse bereit. Wer einen 3D-Drucker besitzt, kann sich so das vorgestellte Lüfter-Modulsystem ganz leicht selbst drucken.

Für wen macht ein Heizungsventilator  (Heizkörperverstärker) wirklich Sinn?

Es gibt verschiedene Gründe, warum man eine Heizung mit einem oder mehreren kleinen Lüftern ausstatten könnte. Zum einen werden Räume deutlich schneller beheizt. Die normale Konvektion  (thermische Luftströmung) von Heizkörpern dauert recht lang, die Luft wird vom Heizkörper aufgewärmt und steigt dann dadurch langsam nach oben. Die Luft kühlt sich im Raum ab und sinkt im günstigsten Fall auf der anderen Raumhälfte wieder zu Boden und kehrt zum Heizkörper zurück. Dort wird sie dann wieder vom Heizkörper erwärmt und der Kreislauf beginnt von vorne. So läuft es im theoretischen  Idealfall. Bis sich ein Zimmer auf die gewünschte Zimmertemperatur aufgeheizt hat, können aber je nach Raumgröße, Heizkörpergröße, Vorlauftemperatur, Außentemperatur und Raumgegebenheiten manchmal Stunden vergehen.
Besonders wenn große Fensterbänke den Heizkörper verdecken oder die Heizkörper wie früher in Nischen verbaut sind, kann die Wärme nur langsam an den Raum abgegeben werden.
In solch einem Fall muss der Heizkörper oft Stunden früher aufgedreht werden, was natürlich nicht nur eine lange Heizdauer des Heizkörpers bedeutet, nein auch die Wärmeverluste über Leitungen werden dementsprechend lange Verluste erzeugen.
Ein Heizkörperlüfter, wie ich ihn unten als DIY-Projekt zeige, kann helfen, diese Heizdauer erheblich zu verringern. Im Test konnte die Heizdauer bei uns teilweise um mehr als die Hälfte reduziert werden. Die Leistung eines Heizkörpers wird durch solch einen Lüfter einfach erheblich gesteigert, ein Plattenheizkörper mit 2 Platten (Typ 22) liefert dann eventuell so viel Leistung wie ein Heizkörper mit 3 oder 4 Platten. Aus diesem Grund spricht man bei Heizungsventilatoren bzw. Heizkörperventilatoren oft auch von Heizkörperverstärker oder Heizkörper-Booster.
Die schnellere Wärmeverteilung ist in jedem Fall sehr angenehm und wesentlich gleichmäßiger als ohne Lüfter.

Lüfter ist ideal auch für Heizungen mit niedriger Vorlauftemperatur wie Wärmepumpen, Brennwertkessel oder Niedertemperaturkessel

Da die Energiekosten von Öl, Gas schon seit Jahren immer weiter gestiegen sind, werden schon seit vielen Jahren in vielen Häusern sogenannte Brennwertkessel, Niedertemperaturkessel oder halt seit neustem auch immer mehr Wärmepumpen verbaut. Alle diese Heizungen haben aber den Nachteil, dass sie eigentlich nur effizient arbeiten wenn die Vorlauftemperatur an der Heizung nicht zu hoch eingestellt wird. Dies führt aber in vielen Häusern, besonders Altbauten oder weniger gut gedämmten Häusern, dazu, dass Zimmer noch langsamer aufgeheizt werden als früher. Es gibt sogar oft Räume, die man mit dem gewohnten Standard-Plattenheizkörper nicht mehr so angenehm warm bekommt wie man es gerne hätte.
Das liegt einfach daran, dass die Vorlauftemperatur in den letzten Jahren immer niedriger eingestellt wurde, das bedeutet im Klartext, die Heizkörper werden heute nicht mehr so heiß wie früher. Dementsprechend schlecht und langsam lassen sich Räume beheizen.
Natürlich könnte man in solchen Fällen oft in den Keller gehen und die Vorlauftemperatur hochdrehen. Jedoch arbeiten dann die Kessel nicht mehr sehr effizient, das heißt, die Heizkosten werden stark ansteigen.
Für solche Fälle kann ebenfalls ein Heizlüfter bzw. Ventilator am Heizkörper die bessere Lösung sein. Wie man in den unteren Bildern sieht, kann man einen Heizkörperlüfter sehr leicht wahlweise auf oder unter dem Heizkörper anbringen.

Wie schon erwähnt verteilt ein Heizungsventilator die warme Luft, die am Heizkörper aufsteigt, viel schneller und gleichmäßiger im Raum. Da die Wärme schneller verteilt wird, als sie beispielsweise durch schlecht gedämmte Wände oder Fenster wieder abgegeben wird, können Räume also nicht nur schneller, sondern oft auch wärmer werden.
Man bekommt mehr Wärme, ohne dass man die Vorlauftemperatur erhöhen muss, und genau dieser Punkt führt zu der Kostenersparnis. Anders ausgedrückt kann man auch sagen, dass man die Raumtemperatur mit Lüfter beibehalten kann, auch dann, wenn man die Vorlauftemperatur (also quasi die Heizleistung) absenkt.

Aber nicht nur eine Absenkung der Vorlauftemperatur führt zu Ersparnis, auch die deutlich geringere Aufheizzeit des Raumes kann dazu führen. Denn so kann die Heizung oft erst später aufgedreht werden, wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Wohlfühltemperatur haben möchte. Die verkürzte Aufwärmzeit bedeutet ja auch für kürzere Zeit Leitungsverluste.

Wie viel Ersparnis das im jeweiligen Haus verursacht, lässt sich schwierig sagen und hängt wie schon erwähnt von vielen Faktoren ab. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die von kommerziellen Anbietern genannte Ersparnis von 22 bis 25 % allzu oft wirklich erreicht wird, dass man aber in vielen Fällen Energie sparen kann, glaube ich durchaus. Aber auch wenn das nicht oder nur gering der Fall wäre, ist alleine schon die schnellere und gleichmäßigere Wärmeverteilung ein guter Grund, einen solchen Heizungsventilator mal auszuprobieren. Falls man sich einen Heizkörperventilator selbst baut, kostet das nicht viel und macht sogar noch Spaß. Wer nicht gerne bastelt, sollte sich kommerzielle Lösungen wie SpeedComfort* oder EcoCalm* u.a. mal anschauen, ich habe die bislang zwar nicht testen können, aber die Bewertungen sind auch da vorwiegend sehr positiv.

zuletzt aktualisiert.: 16.07.2024 um 12:12 Uhr * Hier werden Partnerlinks bzw. Affiliate genutzt- Wenn Du über eine Affiliate Link ein Produkt kaufst unterstützt Du unsere Seite da wir eine kleine Provision erhalten. 

 

Achtung, Heizkörperlüfter bzw. Heizungsventilatoren nicht überall erlaubt

Bevor ich euch auf den Bau eines Heizungsventilators näher eingehe, möchte ich darauf hinweisen, dass der Betrieb solcher Lüfter nicht überall erlaubt ist. Solltet ihr in einer Mietwohnung wohnen und bei euch wird der Heizkostenverbrauch durch einen sogenannten Wärmemengenzähler (oft auch Wärmezähler genannt) direkt am Heizkörper gemessen, dann dürft ihr die Lüfter vermutlich nicht verwenden. Die Wärmemengenzähler sind genau auf die Heizleistung eures Heizkörpers abgestimmt, sie würden somit die Heizleistung nicht mehr korrekt messen, wenn ihr die Heizkörperleistung durch einen Lüfter verstärkt. In so einem Fall würdet ihr also mehr Heizleistung entnehmen können, ohne dass euch das später berechnet wird. Da die Heizungskosten gewöhnlich auf alle Mieter verteilt werden, würden somit andere Mieter eure Heizleistung zum Teil mit bezahlen. Das klingt zwar sicher für den ein oder anderen auf den ersten Blick reizvoll, aber ist natürlich berechtigterweise verboten und sehr unfair!  Berücksichtigt das somit bei der Verwendung und erkundigt euch gegebenenfalls, ob ihr sowas bei eurer Heizung verwenden dürft, um keinen Ärger zu bekommen. Im eigenen Haus mit eigener Heizung kann man Heizkörperventilatoren natürlich nach Belieben verwenden..

Keine Sorge wegen des Strombedarfes, er ist zu vernachlässigen

Falls ihr Bedenken wegen des Strombedarfs haben solltet, so kann ich euch beruhigen. Der verwendete Lüfter braucht kaum mehr als 1 Watt und auch das Thermostat benötigt kaum Strom. Also, selbst wenn ihr die Lüfter dauerhaft nutzt, dürften die realistischen Stromkosten bei 6 Lüftern unter 4 Euro pro Jahr liegen. Der tatsächliche Nutzer und die Ersparnis sollten somit bedeutend größer sein.

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Heizungsventilator im Eigenbau (Bauanleitung)

Der Bau eines Heizkörperlüfters ist relativ einfach und selbst für Laien kein Problem. Die Basis unseres Heizkörperventilators sind sechs kleine leise PC-Lüfter (80 mm), die man sehr preiswert im Online-Handel bestellen kann, die Bezugsquellen aller verwendeten Teile liste ich unten auf. Damit das Ganze auch ein wenig ordentlich aussieht und damit man es wahlweise auf oder unter dem Heizkörper montieren kann, habe ich das Gehäuse mit dem CAD-Programm Sketchup gezeichnet und mit einem 3D-Drucker ausgedruckt. Wenn ihr das Ganze also nachbauen wollt, solltet ihr einen 3D-Drucker besitzen. Ihr könnt dann meine STL-Dateien einfach herunterladen und für den Ausdruck verwenden. Bei Bedarf könnt ihr gerne auch meine Sketchup-Dateien herunterladen, diese sind für den 3D-Druck aber nicht nötig. Sie sind dann hilfreich, wenn ihr selbst Änderungen an der Zeichnung vornehmen wollt. Dazu solltet ihr euch aber ein wenig mit Sketchup auskennen.
Die Druckfläche eures 3D-Druckers muss nicht sehr groß sein, da ich das Lüfter-Gehäuse modulartig entworfen habe. Je nachdem wie viel Lüfter ihr kombinieren wollt, könnt ihr mehrere Teile zusammenstecken und so 2er, 3er, 4er oder 5er-Lüfter Reihen aufbauen. Empfehlen würde ich pro Heizkörper im Schnitt zwei 3er-Reihen.

Folgende Bauteile braucht ihr insgesamt

Wie das Ganze aufgebaut und kombiniert wird, könnt ihr am besten aus der unteren Sketchup-Zeichnung ersehen. Unten findet ihr auch noch ein Video, das den Aufbau noch weitergehend beschreibt.

In dem Bild könnt ihr erkennen, dass es immer ein linkes und ein rechtes Gehäuseteil gibt. Steckt ihr diese durch die Schiebeverbindung zusammen, so könnt ihr zwei Lüfter einsetzen und habt eine 2er-Lüfter-Reihe. Ihr könnt aber auch beliebig viele von diesen Mittelteilen einschieben, dadurch könnt ihr auch 3er, 4er oder 5er-Reihen aufbauen.

Diese Bauform ist speziell für gängige Plattenheizkörper, die recht weit verbreitet sind (Typ 22 oder 33), vorgesehen. Wenn ihr nicht genau wisst, ob das bei euch passt, so könnt ihr noch mal die Maße auf dem nachfolgenden Bild mit eurem Heizkörper vergleichen. Falls das weitgehend übereinstimmt, dann sollte dieses Gehäuse auch bei euch passen.

Der Zusammenbau des Gehäuses ist recht einfach. Einfach die STL-Datei herunterladen, die gewünschten Gehäuseteile ausdrucken und über die Schiebeverbindung kombinieren. Die Lüfter werden nur sanft eingedrückt, sie halten dann automatisch und müssen nicht verschraubt werden. Achtet beim Einsetzen auf die Lüfterrichtung. Sollen die Lüfter unter der Heizung platziert werden, so muss die Luft nach oben geblasen werden. Sollen die Lüfter dagegen oben platziert werden, so muss die Luft aus dem Heizkörper gesaugt werden. In meinem Video zeige ich den ganzen Aufbau auch noch etwas genauer, aber im Grunde ist eigentlich fast alles selbsterklärend.

Nach Einsetzen der Lüfter können die Gehäuseteile bei Bedarf auch noch mit 3 mm Gewindeschrauben verbunden werden, in vielen Fällen reicht aber auch die Stabilität der Schiebeverbindung völlig aus.

Die  Zuleitungen der Lüfter können an den Seiten bis zu dem Fach mit dem Deckel durch vorgesehene Löcher geführt werden, am besten macht man das schon während man die Lüfter einsetzt, so lassen sich die Kabel am besten verlegen. In dem Fach mit dem Deckel können die Lüfterkabel miteinander verbunden werden. Die Lüfter haben gewöhnlich 3 Anschlüsse, es werden jedoch nur zwei benötigt. Der mittlere Pin ist immer +12V und eine Seite stellt GND (Minus) dar. Ich habe dafür eine Lockrasterplatine mit mehreren dreipoligen Stiftleisten versehen, so kann man einfach die Lüfter aufstecken und alles auf der Platine verdrahten.
Wichtig ist auch, dass die Lüfter nur aktiviert werden, wenn der Heizkörper warm ist. Dazu kann man wahlweise einen Temperaturschalter (30 °C Schließer) oder ein digitales Thermostat verwenden. Beides habe ich ausprobiert und vorgesehen, es funktioniert beides genauso gut, wobei ein digitales Thermostat natürlich etwas komfortabler ist, denn hier kann man auch gut die Heizkörpertemperatur ablesen und die Einschalttemperatur beliebig einstellen. Ich würde euch daher das Thermostat empfehlen, zumal ein 30 °C Temperaturschalter teilweise schwieriger zu bekommen ist.

Für das Thermostat könnt ihr ebenfalls ein Gehäuse als STL-Datei für euren 3D-Drucker herunterladen. In den nachfolgenden Bildern seht ihr meinen Entwurf:

Ich verwende hier ein digitales 12V Thermostat W3230 (gibt es hier*). Dieses könnt ihr einfach in mein Thermostat-Gehäuse einrasten lassen.

Wie ihr in dem Bild seht, habe ich zusätzlich noch eine kleine Platine, einen sogenannten PWM-Regler, für das Gehäuse vorgesehen. Diesen gibt es ebenfalls sehr günstig fertig zu kaufen (hier*). Dieser Regler wird nur am Gehäuse verschraubt, er erlaubt euch, die Geschwindigkeit des Lüfters beliebig zu regeln. Falls euch die Lüfter noch zu laut sein sollten, so könnt ihr auf diese Weise die Geräusche reduzieren, bis ihr kaum noch was hört. Je höher die Geschwindigkeit, desto schneller wird es natürlich im Raum warm, das solltet ihr dabei nicht vergessen.

Auf den nachfolgenden Bildern seht ihr nochmal, wie der Zusammenbau real aussieht. Das Thermostat mit dem Geschwindigkeitsregler nenne ich mal Steuerteil. Dieses Steuerteil könnt ihr wahlweise auf oder unter dem Heizkörper platzieren. Ihr könnt es sogar an der Seite des Heizkörpers platzieren, wenn das für euch praktischer ist., Gehalten wird es das Steuerteil wie auch die Lüftergehäuse immer über 15 mm Neodym Magneten (gibt es hier*), die in das Gehäuse eingesteckt werden können.

Solltet ihr statt Thermostat nur einen Temperaturschalter verwenden wollen, so könnt ihr für den PWM-Regler alternativ natürlich auch ein anderes Gehäuse ausdrucken. Auch diese STL-Datei packe ich euch in den STL-Download.

Versorgt wird das Ganze über ein Standard 12V Netzteil. Verwendet am besten eines mit 2A (z.B. dieses*) so könnt ihr problemlos auch 6 oder mehr Lüfter an ein Netzteil anschließen. Die Verschaltung ist eigentlich einfach, vom Netzteil geht es zum Steuerteil und von dort geht es zu allen parallel geschalteten Lüftern. Für Einsteiger, hier nochmal ein Schaltbild, das die Verschaltung zeigt:

Aufgebaut und montiert sieht das Ganze dann wie in den folgenden Bildern aus:

Falls ihr kein Steuerteil sondern nur Temperaturschalter verwenden wollt, dann wäre folgendes Schaltbild zutreffend:

Viel Spaß und Erfolg mit dem 3D-Druck Heizkörper-Booster

Ich hoffe, das kleine Projekt hat dem ein oder anderen gefallen. Es hat jedenfalls Spaß gemacht, zwischendurch mal wieder was mit dem 3D-Drucker zu machen. Die Teile lassen sich so in beliebiger Anzahl ausdrucken und kombinieren. Der Aufbau eines Heizkörperlüfters (auch Heizkörper-Boosters genannt) wird damit wirklich zum Kinderspiel und sieht allemal besser aus als die üblichen Holzleisten, die oft für den Bau verwendet werden. Zudem sorgt das Gehäuse dafür, dass Haustiere oder man selbst nicht in den drehenden Lüfter greifen können. Ich wollte das schon längst mal mit den Lüftern ausprobieren, jetzt kam ich endlich mal dazu. Und gerade in der kalten Jahreszeit ist das schon eine feine Sache, um das Raumklima noch ein Tick angenehmer zu machen. Dass man eventuell nebenher auch noch Energiekosten sparen kann, ist natürlich ein willkommener Nebeneffekt. Solltet ihr es nachgebaut haben, könnt ihr gerne mal in den Kommentaren über eure Erfahrungen berichten. Die STL-Dateien stehen ja wieder kostenlos bereit, natürlich freue ich mich dennoch immer über kleine Kaffeespende, denn das motiviert immer solche kleinen Projekte auch zu dokumentieren und einen Artikel und Video  dazu zu machen, damit auch andere was von den Erfahrungen haben.
Die besten Erfahrungen habe ich bislang gemacht, wenn der Lüfter auf der Heizung angebracht wird. Das kann aber daran gelegen haben, dass bei uns eine Fensterbank dort die Hitze besonders stark staut. Bei anderen kann auch eine Anbringung unter dem Heizkörper günstiger sein. Das müsst ihr einfach ausprobieren, beides ist dank der Magnete ja leicht möglich.
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Hier liste ich Euch noch mal die wichtigsten Bauteile für den Bau des Heizungsventilator auf:

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Wichtige Artikel Updates / News / Nachträge

  • Empfehlung Heizkörperthermostat mit entfernter Raumtemperaturmessung:  Im längeren Praxisbetrieb hat sich gezeigt das die Lüfter eventuell nicht so gut arbeitenden wenn zum Beispiel eine Fensterbank sehr nahe über dem Lüfter den Luftstrom staut. In diesem Fall kann es passieren das sehr schnell Warmluft zum Heizkörperventil  geblasen wird. Diese kann dadurch zu früh zu weiten schließen, was den Vorteil des Lüfters wieder zunichtemachen kann. Es ist daher sehr empfehlenswert ein Heizungsthermostat zu verwenden welches die Temperatur nicht am Heizkörper sondern irgend wo anders im Raum messen kann. Ich habe mich daher jetzt für den Kauf des  AVM FRITZ!DECT 302* und des drahtlosen Temperatursensors AVM FRITZ!DECT 440* entschlossen, siehe Bilder unten. Diese beiden Teile kann man sehr einfach, quasi per Tastendruck mit einem FritzBox-Router (z.B. diesem*) verbinden und steuern. Der große Vorteil ist das man neben diversen Timer-Einstellungen usw. das Thermostat mit dem Heizungsventil koppeln kann. Dadurch weiß das Thermostat also wie warm es wirklich im Raum ist und kann viel besser und genauer den Heizkörper regeln. Hier stört es dann auch nicht wenn ein Lüfter Warmluft zum Ventil bläst! Das FritzBox Heizungsthermostat und Temperatursensor bekommt man über Amazon*, ganz billig ist der Spaß nicht, aber die komfortable Bedienung und die gleichmäßigere Raumtemperatur war es mir wert. Ich kann diese Kombi wirklich empfehlen, besonders wenn man sowieso schon eine FritzBox-WLAN-Router daheim hat. Ich bin bislang sehr zufrieden damit, auch über das glasklare kontrastreiche Display, mit dem Taster kann man übrigens auch noch andere Geräte oder Heizkörper steuern, ein feiner Nebeneffekt.
    Zukünftig, wenn ich mal etwas Zeit habe, plane ich aber auch eine etwas anderes Heizlüfter Gehäuse das die Luft etwas mehr in den Raum leidet wenn eine Fensterbank so dich am Heizkörper ist wie bei mir. 

zuletzt aktualisiert.: 16.07.2024 um 19:33 Uhr * Hier werden Partnerlinks bzw. Affiliate genutzt- Wenn Du über eine Affiliate Link ein Produkt kaufst unterstützt Du unsere Seite da wir eine kleine Provision erhalten. 

 

 

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7 Kommentare zu Artikel “Mit Heizungsventilator schneller oder effizienter heizen – DIY Projekt zum selber bauen”

  1. acar sagt:

    Hallo Drucken Sie auch für den Heizkörperventilator Gehäuse? und für den Thermostat mit regler gehäuse ? Wenn ja was würde es mit versand kosten ?
    für 6 Ventilatoren und regler ???

    mfg acar

    1. Tueftler sagt:

      Leider ist das aus zeitlichen Gründen nicht machbar. Aber ich stelle die Dateien zur Verfügung, du kannst es bei einem 3D-Druck Dienstleister oder Bekanntem drucken lassen. Wenn man öfters Sachen drucken lässt, ist es allerdings günstiger selbst einfach einen 3D-Drucker zuzulegen, das rechnet sich schnell.

  2. Oliver sagt:

    Hallo Tueftler,
    vielen Dank für die tolle Anleitung und die STL-Dateien.
    Ich habe das Problem, dass die Lüfter stehen bleiben, sobald ich mit dem PWM-Regler die Leistung reduziere.
    Eine reduzierte Leistung ist am Ausgang messbar und mit reduzierter Spannung einer anderen Stromquelle (9V Batterie) laufen die Lüfter auch.
    Hast Du eine Idee, woran das liegen kann?
    Gruß,
    Oliver

    1. Tueftler sagt:

      Wie bereits per E-Mail geklärt, einige Lüfter vertragen sich nicht so gut mit dem Regler. Die empfohlenen Lüfter aber auch die meisten anderen funktionieren aber gut damit.

  3. Schnitzler sagt:

    Danke für die ausführliche Beschreibung.
    Werde mein Projekt “ Kaminbooster“ mit deinen Ausführungen sicherlich optimimieren bzw in die Tat umsetzen.

  4. Henrik sagt:

    Hi Tueftler!
    Super spannendes Projekt! Ich würde es gern umsetzen. Muss nur herausfinden, wie man den Lüfter anpasst, so dass deutlich schmalere Plattenheizkörper (6,5cm) und diese alten Rippen-Heizkörper passen.
    Mal sehen, was ich mit den CAD Files hinbekomme. 🙂
    Viele Grüße
    Henrik

    1. Tueftler sagt:

      Das wir vermutlich nicht so einfach, das muss man schon gute Erfahrung mit dem Programm Sketchup haben. Ansonsten einfach neu zeichnen und die Zeichnung nur als Anhaltspunkt für bestimmte Abmessungen nutzen, das geht oft schneller.
      Viel Spaß.
      Frank

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