Artillery Genius Test – Schicker kompakter 3D-Drucker

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Artillery Genius ist der kleine Bruder des beliebten 3D-Druckers Artillery Sidewinder-X1. Ich habe getestet was der kleinere 3D-Drucker Artillery Genius bietet und was er in der Praxis leistet. Dabei hat sich gezeigt dass sich der kleine Genius in Bezug auf Qualität, Geschwindigkeit und Verarbeitung keineswegs hinter dem großen Bruder verstecken muss und dass er trotz deutlich kleinerer Größe noch ein beachtliches Druckvolumen besitzt.

Artillery Genius – Verarbeitung Top, kaum Schwächen

Da ich schon den großen Bruder Artillery Sidewinder X1 ausführlich getestet habe, hat mich Gearbest* gefragt ob ich nicht auch den kleinen Bruder Artillery Genius testen möchte. Da ich von der Qualität und dem Support von Artillery bislang immer sehr überzeugt wurde habe ich natürlich „Ja“ gesagt. Gearbest* hat mir daher den Artillery Genius vor ca. 2 Monaten für einen Test kostenfrei bereitgestellt. Ich hatte somit viele Wochen Zeit praktische Erfahrungen mit dem Gerät zu sammeln und die Bedienungsweise sowie Druckqualität mit anderen 3D-Druckern zu vergleichen. Besonders gespannt war ich ob Artillery bei der Qualität Einsparungen vorgenommen hat, denn immerhin ist der kleine Genius jetzt schon für ca. 250 bis 300€ über den Gearbest-Shop* erhältlich. Er ist also ungefähr 100 Euro günstiger als der große Artillery Sidewinder X1*, welcher bekanntlich einen vorbildlichen sauberen und stabilen Aufbau aufweist und zudem extrem leise druckt (siehe Test).

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Schraubklemme-drucken-2

Artillery Genius – Aufbau und Inbetriebnahme

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-AuspackenUm es gleich vorweg zu nehmen, der Artillery Genius macht schon beim Auspacken einen hervorragenden Eindruck. Es sieht nämlich fast genauso aus wie sein großer Bruder, auch er nutzt extrem starke Alu-Profile welche besonders sauber verarbeitet und an vielen Stellen mit Kunststoffkappen versehen sind. Auch die durchdachte Kabelführung ist mindestens genauso gelungen wie beim Sidewinder X1. Da die schwarzen Flachbandkabel zum Teil an den Profilen befestigt wurden, sind diese im praktischen Betrieb fast unsichtbar und hängen nicht im Weg herum.

Besonders erfreulich ist auch wieder dass der Drucker quasi fertig aufgebaut geliefert wird, man erhält also keinen Bausatz wo man erst stundenlang montieren und justieren muss. Der Drucker ist lediglich im Karton in drei Teile zerlegt, damit er etwas kompakter versendet werden kann:

  •  das Grundgerät mit Elektronik und Touch-Display
  •  die vormontierten Achsen (fertig verkabelt mit Druckkopf und Motoren)
  •  den Filamenthalter

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Lieferumfang

Zum weiteren Lieferumfang gehört folgendes:

  • Mehrsprache Bedienungsanleitung (auch in Deutsch)
  • USB-Stick mit Anleitung, 3D-Modell für ersten Ausdruck, Slicer Repetier Hoast und andere Slicer Profile
  • Verschiedene Inbusschlüssel
  • Schraubenschlüssel
  • Ersatz Flachbandkabel
  • Ersatz Düse 0,4mm
  • Zwei Ersatzrollen
  • Ersatz RGB LED für Druckkopf
  • Schrauben
  • Tasche für Zubehör
  • Netzkabel (EU / passend für deutsche Steckdosen)

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Zubehoer

Normalerweise bringe ich in meinen 3D-Drucker Tests auch eine kleine Schritt für Schritt-Anleitung welchen den Zusammenbau beschreibt. Vielen Lesern hilft dies oft, da bei so manchen 3D-Drucker aus China nicht immer eine wirklich gute deutsche Beschreibung dabei ist.
Beim Artillery Genius ist eine gute deutsche Beschreibung enthalten, zudem fällt die Aufbaubeschreibung sehr kurz aus, da er eigentlich in drei Schritten montiert und druckbereit ist:

Schritt 1: Achsen aufstecken anschrauben

Das vormontierte Oberteil mit Achsen und Druckkopf wird einfach oben in das Grundgerät eingesteckt. Danach kippt man das Ganze und schraubt die Achsen von unten mit vier Inbusschrauben fest.

Schritt 2: Kabel verbinden

Die elektrische Verbindung zum Druckkopf wurde automatisch durch einen fest montierten Stecker beim Einstecken der Achsen hergestellt, darum muss man sich beim Genius gar nicht kümmern. Man muss lediglich einige wenige Stecker mit den Motoren verbinden. Die Stecker und Buchsen sind kaum zu übersehen, die Kabel liegen bereits an der richtigen Stelle und müssen nur eingesteckt werden.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Zusammenbau-4

Schritt 3: Filamenthalter oben einstecken

Als letztes muss eigentlich nur noch der Filamenthalter oben in Schlitze des Kunststoffprofiles eingesteckt werden. Der Filamenthalter besteht aus zwei Hälften die man beliebig auseinander schieben kann. Dadurch kann dieser problemlos für unterschiedlich große Filamentspulen genutzt werden. Eine kleine Rändelschraube auf der Rückseite fixiert den Filamenthalter.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Zusammenbau-3

Schritt 4: Fertig

Das war es eigentlich schon, der 3D-Drucker ist tatsächlich in diesen 3 Schritten betriebsbereit, das Ganze kann man in ca. 10 bis 15 Minuten schaffen. Man sollte nach dem Aufbau noch einmal prüfen ob Druckkopf sauber gleitet bzw. rollt und kein Spiel hat. In der Regel ist das bereits bei der Lieferung der Fall, ich musste hier nichts mehr justieren. Ist das nicht der Fall, kann man die Rolle über eine Exzentermutter etwas stärker zur Achse hin drehen, in meinem unterem Video habe ich das noch mal deutlich gezeigt. Anschließend muss lediglich noch das Druckbett einmalig justiert (gelevelt) werden, das ist ja bei allen 3D-Druckern nach der Lieferung der Fall. Der Druckkopf muss in der Nullstellung an allen vier Ecken das Druckbett fast berühren.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Zusammenbau-5

 

Artillery Genius – Niedlich gegenüber Artillery Sidewinder X1

Der Artillery Genius ist in der Technik quasi identisch mit dem großen Bruder Artillery Sidewinder X1. Auch beim mechanischen Aufbau und Aussehen gibt es nur wenig Unterschiede zum großen Bruder. Der wesentliche Unterschied ist einfach dass der Artillery Genius deutlich kleiner ist. Die Grundmaße betragen hier nur 43×39 cm, die Höhe liegt inklusive Filamenthalter bei 74 cm. Neben seinem großen Bruder wirkt der Artillery Genius wirklich richtig niedlich. Der Vorteil ist klar, man kann den Drucker auch gut in kleinen Wohnungen, z.B. auf einem Schreibtisch unterbringen.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Groesse

Er ist zwar nicht ganz so klein wie der kürzlich getestete Delta Drucker Flsun Q5, aber dafür ist sein Druckvolumen auch größer. Der Artillery Genius kann Modelle mit einer Breite und Tiefe von 22cm drucken, in der Höhe können die Modelle sogar 25cm sein. Der große Bruder Artillery Sidewinder X1 kann zwar 30x30cm Modelle bis zu 40 cm Höhe drucken, aber ehrlich gesagt druckt man so große Modelle ja eigentlich wirklich selten. Ich würde schätzen dass ich über 90% meiner Modelle die ich so im Jahr drucke auch gut und gerne mit dem kompakten Artillery Genius drucken könnte. Von daher macht es aus meiner Sicht schon Sinn dass Artillery dieses kompakte Modell herausgebracht hat.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Aufbau

 

Artillery Genius – bietet gleiche Stärken wie z.B. Direkt Extruder oder lautlosen Druck

Alle wesentlichen Stärken die den Vorgänger Artillery Sidewinder X1 so beliebt gemacht haben sind auch beim Artillery Genius zu finden, einiges ist sogar noch verbessert worden. Zum einen wäre da der stabile und sehr saubere Aufbau mit ungewöhnlich starken Alu-Profilen zu nennen.
Die hervorragende Kabelführung bei der das Flachkabel direkt am Alu-Profil entlanggeführt wird ist ebenfalls gelungen, die Kabel sind fast unsichtbar. Eine weitere Stärke sind die leisen Schrittmotortreiber und Schrittmotoren. Im normalen Betrieb hört man eigentlich nur ein leises Lüftergeräusch, die eigentlichen Motoren sind in 2m Abstand schon nicht mehr zu hören. Er ist so leise, dass man ihn vermutlich sogar problemlos im Schlafzimmer über Nacht drucken lassen könnte. Diesen Vorteil sollte man nicht unterschätzen, schließlich kommt es bei großen Modellen nicht selten vor dass diese länger als 12 Stunden drucken.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Uebersichtlicher-Idlerarm

TPU Flexibles Filament

TPU Flexibles Filament

Genau wie der Artillery Sidewinder-X1 nutzt auch der Genius einen sogenannter Direkt Extruder, das heißt Filamenttransport (Feeder) und Düse usw. sitzen alle direkt am Druckkopf.
Das Filament wird nicht erst durch einen langen Bowdenzug zur Düse transportiert, sondern quasi direkt oberhalb der Düse in den Feeder eingesteckt. Die Filamentrolle sitzt dabei platzsparend ganz oben auf dem Artillery Genius. Durch diese Konstruktion ist er besonders präzise, da das Spiel im Bowdenzug wegfällt. Man kann unter anderem dadurch auch andere Kunststoffe wie beispielsweise flexibles gummiartiges TPU drucken. Man muss also beim Artillery Genius nicht beim üblichen PLA bleiben, er kann u.a. PLA, PETG, ABS, TPU,PVA, HIPS und anderes flexibles Filament drucken. Anfangen sollte man allerdings unbedingt mit PLA, PETG oder TPU, da das nach meiner Erfahrung am unproblematischsten geht. PETG ist übrigens mein Lieblingsfilament, da es glatter und bruchsicherer ist und zudem höhere Temperaturen aushält. Besonders im Außenbereich habe ich mit PETG und TPU sehr gute Erfahrungen bei der Haltbarkeit gemacht. Dazu habe ich ja im Artikel zum Sidewinder einiges geschrieben (siehe hier), das gilt natürlich alles auch für den Genius.

Verbessert wurde beim Genius die Kunststoff-Abdeckungen an vielen Stellen. Sogar die 0.4 mm Düse ist jetzt haargenau mit temperaturunempfindlichen Kunststoff umgeben. Hat man mal das Bett nicht richtig justiert oder etwas falsches im Slider eingestellt, so verhindert diese Umhüllung dass Filamentsalat die Düse berührt und kleben bleibt. Das Reinigen der Düse ist somit beim Genius noch seltener notwendig als beim Sidewinder.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Aufbau-Rueckseite

Auch über verschleißfreie induktive Endschalter und einen Filamentsensor verfügt der Genius. Geht also einmal das Filament während eines großen Druckes zu Ende, so erkennt das der Drucker und stoppt. Man kann dadurch in aller Ruhe eine neue Filamentrolle einlegen und einfach weiter drucken. Auch nach einem Stromausfall kann man den Drucker ganz einfach einschalten und weiterdrucken lassen. Allerdings gibt es hier wie bei vielen anderen 3D-Druckern den Haken, dass sich das Druckbett bei einem Stromausfall natürlich abkühlt. Entdeckt man den Stromausfall nicht rechtzeitig, kann sich also das Modell von der Platte lösen und verschieben. Ist ein Modell erst mal verschoben, so ist es mit dem Weiterdrucken in der Regel vorbei. Das ist echt schade aber vermutlich auch nicht so einfach anders zu lösen.

Artillery Genus – Ultrabase und schnelles Heizbett

Wie der Artillery Sidewinder und andere hochwertige 3D-Drucker verfügt auch der Artillery Genius über eine beheiztes Druckbett, das aus einer Glasplatte mit besonderer Beschichtung besteht. In der Praxis wird das unter Insidern oft als „Ultrabase“ bezeichnet. Dieses „Ultrabase Druckbett“ sorgt dafür dass die 3D-Objekte beim Druck optimal auf dem Druckbett haften und sich nicht lösen. Ist der Druck abgeschlossen wartet man einfach ein paar Minuten bis sich die Fläche abgekühlt hat und danach löst sich das 3D-Objekt fast von allein.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-All-Test

Testdruck demonstriert was der Drucker ohne Stützstruktur kann

Tipp: Wem es zu lange dauert bis das Druckbett abgekühlt ist und man das 3D-Modell abnehmen kann, den kann ich einen kleinen USB-Akku-Lüfter zur Kühlung empfehlen (gibt es schon ab 6 Euro hier bei Amazon*). Und um den Druck aus der Ferne zu überwachen haben sich drahtlose Akku-Kameras wie die Blink als sehr nützlich erwiesen.

Letzte Aktualisierung am 21.10.2020 um 06:50 Uhr  *Affiliatelink ² 

Akku-Luefter-drahtlose-Kamera-3DDrucker-Ueberwachung

Da das Druckbett beim Artillery Genius über eine echte 220V Silikon Heizmatte von unten aufgeheizt wird, geht dies schneller als bei den üblichen Schwachstrom-Heizungen. Das verringert einfach die Wartezeit bei Druckstart. Ich habe mal die Zeit gestoppt, das Druckbett ist bei mir innerhalb von 70 Sekunden von niedrigen 20° auf 80 °C aufgeheizt. Die Düse braucht im übrigen von 20° auf 200° C ebenfalls nur 75 Sekunden.
Mit dem Druckbett war ich während meiner Drucktests genauso zufrieden wie beim Artillery Sidewinder. Mit Materialien wie PETG, TPU und PLA hatte ich nach der Kalibrierung keinerlei Probleme wenn man die richtige Druckbetttemperatur nutzt.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Druckbetttemperatur

Trotzdem muss man wissen dass der Artillery Genus genau wie sein Vorgänger hier auch eine Schwäche hat. Durch die stabile Halterung auf der Unterseite wird leider etwas Wärme aus den Ecken abgeleitet. Dies führt dazu dass die Druckbetttemperatur auf der Oberseite nicht überall gleich ist, besonders in den Ecken ist die Temperatur oft um die 10 Grad kälter als in der Mitte. Zudem ist die Druckbetttemperatur oft einige Grad kälter als man im Slicer vorgegeben hat. Man sollte daher beim Druck lieber ein paar Grad mehr einstellen um dieses Manko auszugleichen. Bei besonders schwierigen Modellen die wenig Bodenkontakt haben hilft es auch ein Raft zu drucken oder das Druckbett ein paar Minuten vorheizen zu lassen damit sich die Wärme besser verteilt. Beachtet man dies, hat man gewöhnlich keine Probleme beim Druck, wie auch unser spezieller „On the fly bed level test“ unten im Bild zeigt:

On the fly bed level test

On the fly bed level test (ein schmales Gitter zeigt optimale Haftung)

Artillery Genus – Gibt es auch Schwächen?

Neben der etwas ungleichmäßigen Druckbetttemperatur hat der Artillery Genius wirklich sehr wenig Schwächen aber doch viele Stärken. Er bietet z.B. auch einen Slot für Mikro-SD-Speicherkarten als auch einen USB-Stick. Man kann den Drucker natürlich auch per USB-Kabel steuern, aber in der Praxis ist die Übergabe von 3D-Modellen per USB-Stick schon das Bequemste finde ich.
Etwas kritisieren könnte man dass einige Teile, die normalerweise aus Metall bestehen, beim Artillery Genius aus Kunststoff gefertigt wurden. Da wäre zum Beispiel die obere Quersäule zu nennen welche die beiden Z-Profile verbindet.

Ungewöhnlicherweise ist diese komplett aus Kunststoff. Allerdings handelt es sich hier um sehr stabilen Kunststoff der serienmäßig wohl im Spritzgussverfahren produziert wurde. Es scheint so eine Art stabiles ABS zu sein. Das gleiche Material wird auch genutzt um die Lager für die Wellen (Z-Achse) zu halten. Sogar die Rollen die auf der Z-Achse fahren werden zum Teil durch einen Kunststofffedermechanismus stramm auf das Profil gedrückt. Das Ganze ersetzt quasi die Excentermutter an dieser Stelle. Ob das wirklich Schwachstellen sind ist schwierig zu sagen, das kann man vermutlich erst nach einigen Jahren feststellen. Es macht auf jeden Fall keinen unstabilen Eindruck und funktionierte in dem mehrwöchigen Test bislang ohne Probleme, von daher würde ich das nicht einfach so auf Verdacht kritisieren. Wenn ein Kunststoffteil mal nach einigen Jahren Verschleiß zeigt, so kann man es ja einfach austauschen. Da die Firma Artillery einen sehr guten Support unterhält und man Ersatzteile auch in vielen anderen Shops bekommt, sehe ich hier momentan keinen echten Nachteil bei den Kunststoffteilen.
Ein innovativ gut durchdachtes und angepasstes Kunststoffteil kann durchaus besser sein als ein lieblos angebrachtes Metallteilchen! Eine kleine Schwäche war beim Vorgänger noch der sogenannter Idler Arm der das Filament anpresst, er konnte nach einer Weile durch manuellen Druck abbrechen, siehe mein Artikel dazu. Der Genius scheint zwar den gleichen zu verwenden, dennoch dürfte hier das Problem vermutlich nicht so schnell auftreten. Da sich das Filament beim Wechsel besser herausziehen lässt (weil man hier das Silikon Röhrchen leicht mit rausziehen kann), dürfte man selten auf die Idee kommen am Arm manuell zu drücken. Somit kann auch nichts abbrechen. Und selbst wenn er mal abbrechen sollte, man kann ihn leicht ersetzen. Ich nutze seit vielen Monaten im Vorgänger Sidewinder meinen selbst gedruckten Idler aus PETG ohne Probleme.

Error:Thermal Runaway, system stopped! Heater_ID: 0

Eine echte Schwäche habe ich dennoch nach etwa 2 Wochen gefunden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon zahlreiche Modelle mit dem Drucker gedruckt, oft Tag und Nacht. Als ich nach zwei Wochen mal wieder ein etwas größeres Modell gedruckt habe (ein großer Frosch), blieb der Drucker nach ca. 10 Stunden einfach mit folgender Fehlermeldung stehen :

Error:Thermal Runaway, system stopped! Heater_ID: 0

Hier war ich natürlich etwas erschrocken, denn solche Fehlermeldungen kannte ich bislang noch nie von einem Artillery, weder vom Genius noch vom Sidewinder. Ich stoppte also den Druck und versuchte wieder andere Modelle zu drucken. Vergebens, bei allem was ich danach drucken wollte kam nach einiger Zeit immer wieder diese Fehlermeldung. Ich schickte somit am Abend eine E-Mail an der Artillery Support und bekam erfreulicherweise schon am nächsten Morgen eine ausführliche Antwort. Artillery schrieb mir was es sein könnte und was ich überprüfen könnte um den Fehler einzukreisen. Es könnte am Kabel zum Druckkopf, am Temperatursensor an der Düse oder am Heizelement liegen.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Erste-Druck

Das Flachbandkabel zum Druckkopf hatte sich aus dem Stecker gelöst

Der Fehler war dank Artillery Support schnell gefunden, das Flachbandkabel, welches zum Druckkopf führt und dort in einer Buchse steckt, hatte sich durch die Druckkopfbewegungen offenbar gelockert. Ich habe die Abdeckung entfernt, das Kabel einfach herausgezogen und neu eingesteckt und schon war der Fehler weg. Alle weiteren Drucke liefen wieder völlig problemlos!

Inzwischen habe ich gelesen dass ähnliche Fehler offenbar auch bei einigen anderen Nutzern des Genius aufgetreten sind. Das Wackeln des Kabels im Stecker scheint hier eine kleine Schwachstelle zu sein. Das Problem hätte der Hersteller sicher vermeiden können wenn er eine Zugentlastung an der Druckkopfabdeckung montiert hätte, aber nachher ist man immer schlauer!
Zum Glück kann man dieses Manko leicht selbst beheben. Auf der Seite Thingiverse haben sich einige Mitglieder schon 3D-Modelle einfallen lassen, die man einfach als Zugentlastung montieren kann. Ich habe mir also gleich so eine Zugentlastung ausgedruckt und von außen an den Druckkopf geschraubt, ich verlinke das Modell hier mal für Euch. Man entfernt die beiden 3mm Schrauben an der Abdeckung und nimmt dafür einfach zwei Schrauben die ca. 5mm länger sind. So kann man dann sehr leicht eine Zugentlastung anschrauben, welche das Kabel etwas einklemmt. Achtet aber darauf dass Ihr das Kabel nicht zu stark zusammenpresst, ein leichtes Zusammenpressen reicht völlig aus. Mit dieser Zugentlastung dürfte dieses Manko also auch beseitigt sein.

Übrigens, falls das Kabel wirklich einmal kaputt gehen sollte, ein passendes Ersatzkabel ist ja bereits im Lieferumfang enthalten. Zudem sind solche Ersatzteile inzwischen recht gut über Amazon und andere Shops erhältlich.

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-Actioncam-Clip-fuer-Schraubklemme-2Artillery Genus – Bedienung und Druckqualität optimal

Zur Bedienung und Druckqualität brauche ich glaube gar nicht so viel schreiben, diese ist praktisch identisch wie beim Vorgänger Artillery Sidewinder, was Ihr auch anhand der Bilder und meinem Video seht. Am besten schaut Ihr noch mal in den Artillery Sidewinder Bericht (hier) rein, da gehe ich auf Bedienung, Slicer und Druck etwas ausführlich ein. Das ist also alles beim Artillery Genius ganz genauso, es ist ja die gleiche Technik.
Wenn Ihr noch keinen 3D-Drucker habt oder noch nicht wisst wo man im Internet 3D-Modelle und Software findet, dann verweise ich noch mal auf das mein Tutorial (hier), dort findet Ihr einen guten Einstieg mit vielen Links. Ich behandele dort zwar einen anderen 3D-Drucker, jedoch trifft fast alles auch auf alle anderen 3D-Drucker zu.

Übrigens wenn Euch mal eine Filamentfarbe nicht so richtig gefällt, dann lassen sich PLA-Modelle auch ganz einfach lackieren. In den unteren Bildern habe ich mal einen Einstein.Kopf ausgedruckt und mit Gold-Lack besprüht. Eine Lackierung mit Gold sieht oft wesentlich besser aus als goldenes Filament selbst. Downloadlink zum 3D-Modell des Einstein findet Ihr wie immer unten in der Box.

Druckbett beim Artillery Genus einstellen

Nach dem Aufbau müsst Ihr quasi als erstes das Druckbett leveln. Der Abstand zur Düse sollte an allen 4 Ecken gerade so ausreichen dass man ein Blatt Papier dazwischen herausziehen kann.

Um das Druckbett einzustellen geht Ihr wie folgt vor:

1. Drucker hinten am Gerät einschalten und ein Blatt Papier auf das Druckbett (vordere linke Ecke) legen

2. Im Touchdisplay-Menü auf „TOOLS“ und dann „LEVELN“ klicken.

3. Jetzt könnt Ihr im Display eine Ecke wählen, an diese Stelle fährt dann die Düse. Achtet darauf dass die Ecken im Display spiegelverkehrt dargestellt werden, der Pfeil nach rechts hinten meint in Wirklichkeit links vorne. Drückt also kurz auf diesen Pfeil. Wenn die Düse auf eurem Blatt stehen bleibt, probiert ob ihr das Blatt mit ganz leichtem Widerstand herausziehen könnt. Geht es zu schwer oder gar nicht dann ist das Druckbett zu hoch, geht es völlig ohne Widerstand, dann ist Druckbett an dieser Ecke wohl zu niedrig. Über ein großen Drehrad unter dem Druckbett könnt Ihr an jeder Ecke den Abstand frei einstellen. Dreht also daran bis es passt.

Artillery Genius Leveln

4. Das Gleiche macht Ihr jetzt mit allen anderen Ecken. Einfach die entsprechende Pfeiltaste drücken und Blatt unterlegen. Wenn Ihr alle vier Ecken durch habt, wiederholt das Ganze noch mal von vorn, erst danach stimmt es perfekt.

5. Das war es. Wiederholen müsst Ihr das Leveln selten, eigentlich nur wenn Ihr den 3D-Drucker an eine andere Stelle stellt oder wenn Material aus ungeklärter Ursache nicht mehr haften will.

Erster Druck mit dem Artillery Genius

Nachdem das Druckbett eingestellt ist, könnt Ihr direkt den ersten Druck starten. Eine druckfertige Testdatei befindet sich dabei bereits auf dem mitgelieferten USB-Stick. Es ist der berühmte Würfel mit dem Artillery Logo. Ihr müsst sie nicht auf dem PC slicen (in G-Code wandeln), da die Datei bereits im G-Code vorliegt. Ihr könnt also einfach den mitgelieferten USB-Stick einstecken und im Touch-Display auf „Print“ gehen. Befindet Ihr euch noch in einem Untermenü, einfach mehrfach „Back“ und dann „Print“ klicken. Dann wählt Ihr im Display die Datei „Cube.gco“ aus. Und wenn Ihr keinen Stecker vergessen habt und Druckbett korrekt eingestellt ist, dann sollte jetzt der 3D-Drucker einen kleinen Würfel mit Artillery Herstellerlogo drucken.

Wenn Ihr andere 3D-Modelle drucken möchtet, so könnt Ihr diese im Internet herunterladen, zum Beispiel kostenlos auf der Seite Thingiverse. Die Modelle die hier im Testbericht oder in meinem Video gezeigt werden liste ich Euch unten in der Box mal zum Download auf.

Natürlich könnt Ihr auch eigene Modelle erstellen. Gut dazu eignen sich die Programm Sketchup oder Fusion 360. Auch diese Programme gibt es in einer kostenlosen Version.
Mehr Infos und Quellen zu 3D-Modellen, Büchern und Software habe ich bereits im Artikel „3D-Drucker Einstieg …“ beschrieben, ich empfehle Euch auch diesen Artikel mal durchzulesen. Gewöhnlich werden im Internet Dateien im STL-Format heruntergeladen oder von dem CAD-Programm exportiert. Um eine solche STL-Datei druckfähig zu machen, muss man sie in G-Code für den Artillery Genius umwandeln, dies nennt man slicen. Unter Slicen versteht man das Umwandeln von 3D-Zeichnungen in direkte Druckbefehle für einen speziellen 3D-Drucker.
Dazu könnt Ihr die mitgelieferte Software RepetierHost oder die beliebten Programme Cura bzw. Simplify 3D (Hersteller / Amazon*) nutzen. Zu der mitgelieferten Software RepetierHost kann ich euch wenig sagen, ich habe mir diese nur mal angeschaut aber nie wirklich verwendet. Sie scheint etwas ähnlich wie Cura zu funktionieren.

Ich würde Euch eher zu Cura oder besser noch Simplify 3D raten, diese Programme sind auch weiter verbreitet falls Ihr in einem Forum mal eine Frage stellen wollt. Simplify 3D ist zwar kostenpflichtig, dafür noch etwas einfacher in der Bedienung und wesentlich schneller in der Ausführung. Cura ist dafür völlig kostenlos. Wie man die Programme verwendet habe ich ja schon im Artikel zum Sidewinder (hier) erläutert, ich erspare mir daher die Wiederholung.

Wichtig ist, dass Ihr die richtigen Einstellungen im Slicer nutzt, dafür gibt es sogenannte Druckerprofile. Wenn Ihr das Programm Simplify 3D kauft ist vermutlich schon ein passendes Druckerprofil für den Genius vorhanden. Falls Ihr das Programm jedoch schon habt und kein passendes Profil findet, könnt Ihr auch gerne mein Profil herunterladen. Ich habe derzeit Profile für PLA, TPU und PETG erstellt und bin damit eigentlich recht zufrieden. Solltet Ihr noch Verbesserungen gefunden haben, könnt Ihr Tipps und Parameter gerne als Kommentar posten.

Download Simplify 3D Profile für Artillery Genius

Um die Profile zu nutzen, einfach ZIP-Archiv entpacken und die Datei im Programm Simplify 3D importieren (Menü Datei / FFF-Profil importieren). Mit diesen Profilen habe ich gute Ergebnisse erzielt, aber natürlich lassen sie sich sicherlich noch weiter optimieren. Die Profile streicht die Düse vor dem Ausdruck automatisch am Druckbett ab, was zu besseren Ergebnissen führt.

Für interessierte hier noch ein paar Angaben zu Druck-Einstellungen und Geschwindigkeiten

3D-Benchy – Test mit Artillery Genius

  • Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-3D-Benchy-Test-Pla3D- Benchy Test-  https://www.thingiverse.com/thing:763622
  • Material: PLA
  • Slicer: Simplify 3D
  • Extruder-Temperatur: 210 C°
  • Bett-Temperatur: 80 C°
  • Layerhöhe 0,2
  • Infill: 20%
  • Stützstruktur: nein
  • Top-Layers: 3
  • Bottom-Layers: 3
  • Skirt Konturren: 2
  • Skirt-Abstand: 4mm
  • Geschwindigkeit: 80mm/Sek
  • Geschwindigkeit erste Layer: 30%
  • Druckzeit: 1 Stunde 18 Minuten

All In One 3D Printer Test mit Artillery Genius

  • Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-All-TestAll In One 3D Printer Test –  https://www.thingiverse.com/thing:2975429
  • Material: PLA
  • Slicer: Simplify 3D
  • Extruder-Temperatur: 210 C°
  • Bett-Temperatur: 80 C°
  • Layerhöhe 0,2
  • Infill: 30%
  • Stützstruktur: nein
  • Top-Layers: 3
  • Bottom-Layers: 3
  • Skirt Konturren: 2
  • Skirt-Abstand: 4mm
  • Geschwindigkeit: 80mm/Sek
  • Geschwindigkeit erste Layer: 30%
  • Druckzeit: 1 Stunde 35 Minuten

Noch ein paar Bilder zum Artillery Genius

Mein Fazit zum Artillery Genius

Artillery-Genius-Test-3D-Drucker-PETG-grosser-hohler-FroschDer Artillery Genius ist ein wirklich gelungener 3D-Drucker der wirklich hochwertig verarbeitet ist. und noch dazu schick aussieht. Für einen Preis von unter 300 Euro (derzeit hier bei Gearbest*) habe ich bislang keinen Drucker gesehen der so stabil aufgebaut und so viele Features besitzt. Wenn einem der große Bruder Artillery Sidewinder zu groß ist, dann ist für mich der Artillery Genius* eine ganz klare Empfehlung. Er bietet alles was man heute von einem gutem 3D-Drucker erwartet: einen Direkt-Extruder der viele Filamentarten druckt, ein beheiztes Druckbett (mit Ultrabase artiger Beschichtung), einen Filamentsensor, Buchse für USB-Stick und Speicherkarte und einen extrem leisen Druck. Die Druckqualität und Druckbetthaftung war im mehrwöchigen Test wirklich hervorragend und stand der Qualität selbst teurerer Drucker in nichts nach.
Und was ganz wichtig ist, einen Support der wirklich schnell hilft wenn es mal ein Problem gibt, allein das ist viel wert finde ich! Zudem sind Ersatzteile zum Artillery Genius gut erhältlich, zum Teil über Amazon* aber auch über andere Shops. Auch auf solche Dinge sollte man bei der Kaufentscheidung achten!

Da der Drucker quasi schon fast fertig aufgebaut geliefert wird, eignet er sich nicht nur für erfahrenere 3D-Druckfreunde sondern auch sehr gut für Einsteiger die nicht viel basteln oder justieren wollen.
Kleine Manko wie eine fehlende Zugentlastung oder ungleichmäßige Temperaturverteilung trüben das positive Gesamtbild nicht wirklich, da man das durch die erwähnten Tipps leicht beheben oder ausgleichen kann. Den 3D-Drucker Genius gibt es wie gesagt hier über Gearbest*, aber auch Amazon* oder Ebay*.

 

Videos zum Artillery Genius

Unser Testvideo zum Genius :


Review eines anderen Youtubers


 

Technische Daten zum Artillery Genius

  Artillery Genius
Fertiggerät:Ja (zerlegt in 3 Teile)
Druckfläche:220x220x250 mm
Düsendurchmesser:0,4mm
Druckfläche beheizt:Ja, max 130°C
Bestehend aus:Alu / Glas (Art Ultrabase)
Schichtdicke:0,1-0,4mm
XYZ Auflösung0.05mm, 0.05mm, 0.1mm
Druckgeschwindigkeit:Print-Speed 150 mm/s
Bewegungsgeschwindigkeit 250mm/s
Unsere Empfehlung bei PLA 60-80 mm/s
Unsere Empfehlung bei PETG 40 mm/s
Filament Durchmesser:1,75 mm
DüsentypVolcano
Direct ExtruderJa Titan Clone
Unterstützt Filamente wiePLA, ABS, PETG, TPU und ähnliches Material
Druckt auch flexibles Material wie TPUJa
Spannung:110-240V
Slider-Software enthalten:Repetier-Host
Slicer Profile enthaltenSlic3r
Drucker wird bereits von Simplify 3D unterstütztLaut Simplify-3D Webseite Ja . Wir haben aber keines gefunden und daher eigenes für Simplify-3D angelegt. Ihr könnt es kostenlos auf dieser Seite laden.
LCD:Ja, Farbdisplay mit Touchfunktion
Dateiübergabe per USB-Stickja
Dateiübergabe per SD-KarteJa, Mikro SD
Anschluss an PCper USB möglich
Gewichtca. 8,9kg
Filament-Ende SensorJa
Weiterdrucken nach Stromausfall / Filament-EndeJa
Größe des Gerätes43x39 cm Höhe 59 cm mit Filamenthalter
WLANNein
Endabschalter ArtMagnetsensor
Eingebaute BoardMKS Gen L
Aufheizzeit Druckbettvon 20 auf 80 Grad in 70 Sekunden (gemessen) = flott
Aufheizzeit Extrudervon 20 auf 220 in 75 Sekunden (gemessen)
Weitere BesonderheitSehr leiser und flotter 3D-Printer der bei sehr kompakten Maßen doch noch eine große Druckfläche bietet. Besonders hat auch der qualitativ hochwertige Aufbau und der schnelle Support gefallen. Das Gerät wird nahezu fertig aufgebaut geliefert, es müssen eigentlich nur 2 Teile zusammengeschraubt werden.
Bezugsquellen-LinkGearbest*
Amazon*
Ebay*

Bezugsquelle Volcano-ErsatzdüseVolcano Ersatzduese 4mm M6* 

 

Download Links zu 3D-Modellen die im Beitrag / Video gezeigt wurden

Download Simplify 3D Profile für Artillery Genius

Um die Profile zu nutzen, einfach ZIP-Archiv entpacken und die Datei im Programm Simplify 3D importieren (Menü Datei / FFF-Profil importieren). Mit diesen Profilen habe ich gute Ergebnisse erzielt, aber natürlich lassen sie sich sicherlich noch weiter optimieren. Die Profile streicht die Düse vor dem Ausdruck automatisch am Druckbett ab, was zu besseren Ergebnissen führt.

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Weitere Links zum Thema 3D-Druck

 

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