Funktionsgenerator Owon DGE2070 – Test und Tutorial für Einsteiger

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Wer sich etwas mehr mit Elektronik beschäftigt, der wird nach dem Kauf von Multimeter und Labornetzteil irgendwann auch an den Kauf eines Oszilloskopes und eines Funktionsgenerators denken. In diesem Artikel wie auch Video möchte ich euch den Funktionsgenerator Owon DGE2070 näher vorstellen und Tipps zum Einstieg und zur Bedienung geben. Der Owon-Funktionsgenerator bietet zwei Kanäle und eine beachtliche Bandbreite von 70 MHz. Weiterhin ist er sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Ich habe den Owon DGE2070 jetzt schon einige Wochen getestet und bin wirklich begeistert von dem Gerät. Dieser Funktionsgenerator bietet so ziemlich alles, was sich ein Hobbyelektroniker bei Experimenten, Fehlersuche oder Reparaturen oft wünscht. Zudem ist das Gerät aktuell bei einigen Anbietern besonders günstig zu bekommen. Für Elektronik-Einsteiger erläutere ich aber auch noch mal, was ein Funktionsgenerator eigentlich macht und warum er insbesondere für Oszilloskop-Besitzer nahezu unverzichtbar ist.

Features des Funktionsgenerators Owon DGE2070 auf einen Blick

Bevor ich die grundlegenden Möglichkeiten und die Bedienung des Funktionsgenerators etwas ausführlicher anspreche, hier schon mal die wichtigsten Features auf einen Blick. Sollte euch der ein oder andere Begriff noch unklar sein, so findet ihr weiter unten im Artikel sicher noch eine verständlichere Erläuterung.

  • Owon DGE 2070 ist ein arbiträrer Funktionsgenerator, der praktisch alle denkbaren Wellenformen erzeugen kann
  • Die maximale Bandbreite/Frequenzausgabe beträgt max. 70 Mhz.
  • Verfügt über Sweep-Funktion (automatischer Frequenzdurchlauf / Wobbeln) und Burst-Funktion
  • Er verfügt über zwei Kanäle, welche völlig unabhängig Signale erzeugen können
  • Alle 5 grundlegenden Wellenformen Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls und Rauschen können erzeugt werden
  • Zusätzlich stehen über 150 spezielle Wellenformen (Signale) zur Verfügung. (z. B. mathematische Funktionen, medizinische Kurven, PWM-Signale, spezielle Signale für Filter-Tests, Lüfter-Tests u.v.m.)
  • Reicht das noch immer nicht, können  eigene Signalformen über einen PC gezeichnet und im Funktionsgenerator gespeichert werden.
  • Die meisten Grundformensignale können mit wählbarer Frequenz und Wellenform moduliert werden. Es stehen die Modulationsarten AM, FM, PM, FSK zur Verfügung.
  • Hohe Detailauflösung: Die Wellenformen-Länge beträgt 8K (8192 Punkte) bei 14 Bit Auflösung
  • Die maximale Abtastrate beträgt 300 mSa/S (300 Millionen Samples pro Sekunde), das ergibt eine Frequenzauflösung von 1 µHz. Das Gerät kann somit Frequenzen in unglaublich winzigen Schritten von nur 1 µHz einstellen, z.B. 1,000001 und 1,000002 Hz
  • Die Amplitude kann von 0,2 mV bis 20 Vpp eingestellt werden
  • Ausgänge können getrennt auch auf High-Z umgeschaltet werden, wenn statt 50 Ohm eine hochohmige Last angeschlossen wird
  • Übersichtliches, kontrastreiches TFT- Farbdisplay (3,6 Zoll) und einfache Bedienung
  • Einstellung von Werten wie z.B. Frequenz, Spannung wahlweise über Drehregler oder Direkteingabe über Tastenfeld
  • Fernsteuerung per PC, auch SCPI und LabVIEW werden unterstützt
  • Sehr kompaktes Gerät, das nur wenig Platz benötigt (siehe Bild unten)

Funktionsgenerator Owon DGE 2070, kompakt, genau und einfach zu bedienen

Was macht ein Funktionsgenerator wie der Owon DGE2070?

Netzspannung auf Oszilloskop visualisiertEin Funktionsgenerator dient zum Erzeugen von verschiedensten Signalen, im Grunde Wechselspannungen, deren Höhe, Frequenz und Wellenform genau eingestellt werden kann.
Ein Beispiel für so eine Spannungsform wäre unter anderem die Spannung, die wir bei einer Steckdose im Haus vorfinden. Das ist ja bekanntlich eine Sinusspannung mit einer Frequenz von 50 Hz. Auf einem Oszilloskop würden wir da eine wunderschöne runde Wellenform sehen (wie Bild rechts; Vorsicht: Nie versuchen, echte Netzspannung auf dem Oszilloskop anzuzeigen, aufgrund der Masse und Erdverbindung würde dies das Oszilloskop zerstören, zudem ist die Spannung von 230V natürlich auch lebensgefährlich).

Ein Funktionsgenerator erzeugt natürlich deutlich niedrigere Spannungen, er ist daher im Einsatz völlig ungefährlich. Er  erzeugt aber nicht nur schöne geschwungene Sinusspannungen, sondern auch ganz andere Signalformen wie Rechteckspannung (also Ein/Aus Folgen), Sägezahn , Impulse, Rauschen und vieles mehr. Neben den 5 grundlegenden Formen ermöglicht insbesondere der Funktionsgenerator Owon DGE 2070, bis zu 150 verschiedene gespeicherte Wellenformen zu erzeugen. Da es sich beim Owon DGE2070 um einen sogenannten „arbiträren Funktionsgenerator“ handelt, kann man sogar eigene Wellenformen zeichnen und erzeugen.
Neben der Wellenform lassen sich weitere Parameter der Signalform ganz exakt einstellen, wie beispielsweise die Spannung (0,2mV bis 10V), die Frequenz (bis zu 70 MHz, je nach Signalform unterschiedlich), der Phasenwinkel und je nach Signalform noch einiges weitere. Die Frequenz kann also sehr niedrig im Niederfrequenzbereich ab 1 Hz, aber auch weit im Hochfrequenzbereich liegen. Also von hörbaren Tonsignalen bis in den Bereich, den man allgemein als Funksignale bezeichnet. Es geht aber noch weiter: Auf diese erzeugten Frequenzen kann zusätzlich noch eine andere, einstellbare Frequenz aufmoduliert werden. Bei Funkübertragungen ist das ein übliches Verfahren, um Sprache oder Daten drahtlos zu übertragen. Die Sprache wird quasi als Frequenz auf eine HF-Grundfrequenz aufmoduliert, damit diese drahtlos übertragen wird. Beim Empfänger wird dann nur die HF-Frequenz herausgefiltert und schon hat er wieder das Audio-Signal. Auch das kann ein Funktionsgenerator wie der Owon DGE 2070. Er unterstützt sogar gleich mehrere Modulationsarten wie AM, FM, PM oder FSK. Ganz spannend sind auch Funktionen wie Sweep. Damit kann der Funktionsgenerator Frequenzen automatisch während der Ausgabe in einem definierbaren Bereich abfahren. Man spricht hier auch oft vom Wobbeln oder einem Wobbelgenerator, auch das ist der Owon DGE 2070.

Wozu braucht man einen Funktionsgenerator?

Wozu braucht man nun diese Signale und Spannungen überhaupt? Ganz einfach, zum Austesten von eigenen Schaltungen, zum Testen von Sensoren oder anderen Bauteilen oder einfach zum Testen von verschiedensten Geräten oder Funktionseinheiten. Wer Geräte repariert oder Schaltungen sogar selbst entwickelt, wird immer auch einen Funktionsgenerator benötigen.
Viele Geräte oder Bauteile verarbeiten oder reagieren auf bestimmte Signalformen mit einem bestimmten Verhalten. Ob das gewünschte Verhalten auch korrekt funktioniert, kann man oft nur testen, wenn halt ein bestimmtes Signal eintrifft. In der Praxis treffen diese Signale in Schaltungen oder Geräten aber manchmal erst in zeitlichen Abständen, oder nur unter bestimmten Bedingungen ein. Damit man nicht ewig warten muss, kann man mit einem Funktionsgenerator das gewünschte Signal einfach wie gewünscht  erzeugen und so jede Schaltung oder jedes Bauteil auf gewünschtes Verhalten testen. Fehler in der Schaltung, defekte Bauelemente oder auch Grenzen von Bauelementen oder Geräten lassen sich so leicht und sicher ermitteln.

Damit es auch Einsteigern klarer verständlich wird, möchte ich mal drei Anwendungsbeispiele aus der Praxis nennen:

Beispiel 1: NF‑Verstärker mit Funktionsgenerator testen oder Leistung bestimmen

Ihr könntet zum Beispiel testen, ob ein normaler NF-Verstärker sauber arbeitet. Angenommen, ihr möchtet übliche Lautsprecher an einen Audioausgang eines Radios, TV´s oder MP3-Player oder was auch immer anschließen. Für so einen Fall habt ihr euch also einen kleinen NF-Verstärker gekauft oder gebaut.
Ihr wollt nun wissen, ob dieser auch den ganzen hörbaren Bereich ordentlich verstärkt. Ihr schließt also euer Oszilloskop mit einem 8-Ohm-Widerstand, an den Verstärkerausgang an und betrachtet die Wellenform. Da normale Tonsignale wie Musik, oder Sprache aber so wirre Wellenformen produzieren, könnt ihr ohne Funktionsgenerator oft nur feststellen, dass er irgendetwas ausgibt und scheinbar halbwegs funktioniert. Ob sich jedoch Verzerrungen ergeben, lässt sich mit so einem wechselndem Ton oft nicht ermitteln, genauso wenig wie die genaue  Ausgangsleistung oder das Frequenzverhalten.
Wenn ihr aber an den Eingang den Funktionsgenerator anschließt, könnt ihr ein genau definiertes Signal von beispielsweise 1V und 1 kHz anlegen. Genau diese Sinuskurve könnt ihr jetzt am Oszilloskop über dessen Bildschirmrasterung ausmessen. Ihr könnt genau die Spannung, Frequenz und Signalform beurteilen und daraus sogar errechnen, wie viel Watt der Verstärker an einem 8-Ohm-Lautsprecher leistet. Die hier gewählten Werte von 1V und die Frequenz von 1 kHz sind dabei übrigens die üblichen Werte, welche in Datenblättern usw. für diese Messung verwendet werden, damit Werte bei Verstärkern vergleichbar sind. Ihr seht aber sogleich an der Signalform, ob die Sinuskurve sauber, verzerrt oder sogar abgeschnitten am Oszilloskop erscheint. Ihr könnt dann durch Reduzierung der Lautstärke, also Reduzierung der Funktionsgenerator-Spannung, untersuchen, ob der Verstärker bei niedrigeren Lautstärken die Signalform besser darstellt. Ab einer gewissen Lautstärke verzerren nämlich viele Verstärker. Auf diese Weise könnt ihr ermitteln, wie stark ihr aufdrehen dürft, bevor ihr euren Ohren nichts Gutes mehr antut. Wenn ihr wissen wollt, wie der Verstärker auch Höhen und Tiefen verstärkt, dann könnt ihr einfach die Frequenz am Funktionsgenerator verändern. Am Oszilloskop seht ihr dann genau, ob die Amplitude (die Spannung) am Ausgang bei bestimmten Frequenzen abfällt und wie stark sie abfällt. Wenn ihr das von 20 Hz bis etwa 20 kHz in gewissen Abständen macht, dann könnt ihr den kompletten Frequenzgang eures Verstärkers ausmessen. Wenn ihr euch die Werte notiert, könnt ihr daraus ein schönes Diagramm wie aus dem Lehrbuch speziell zu eurem Verstärker erstellen.

Funktionsgenerator Sweep-Funktion

Sweep-Funktion

Das war nur ein Beispiel, was mit einem Funktionsgenerator machbar wäre. Das Ausmessen des Frequenzgangs ginge sogar beim Funktionsgenerator Owon DGE 2070 noch schneller, wenn man die sogenannte SWEEP-Funktion nutzt. Hier kann man beispielsweise angeben, dass der Funktionsgenerator automatisch die Frequenzen von z.B. 20 Hz bis 20 kHz in zum Beispiel 5 Sekunden erhöht, und das ständig in einer Endlosschleife oder auch nur einmalig. Wenn man das Oszilloskop richtig einstellt, kann man so den ganzen Frequenzgang schon fast komplett ähnlich einem Diagramm aus dem Lehrbuch darstellen. SWEEP ist eine wirklich ganz spannende Funktion, mit der ihr unbedingt mal experimentieren solltet.

Beispiel 2:  Takteingang von Zähler, Mikrocontrollern oder Sensoren austesten

Aber auch in der digitalen Elektronik, am Mikrocontroller oder an Sensoren hilft ein Funktionsgenerator. Hier braucht man oft einzelne Impulse oder Impulsfolgen, auch so etwas kann der Funktionsgenerator. Das könnte unter anderem ein Schrittmotortreiber sein, welcher bei jedem 5V oder auch 3V Signal (oder jeder Flanke) den Motor einen Schritt bewegt. Die Frage ist dann oft: Wie schnell dürfen die Takte kommen, wie schnell kann ich den Motor drehen lassen? Um das zu testen, schaltet ihr euren Funktionsgenerator einfach auf ein Rechteck- oder Puls-Ausgangssignal um.

Dann prüft ihr, ob der Takteingang mit 5V oder 3V arbeitet, und stellt den Funktionsgenerator entsprechend ein. Am besten fängt man dann mit einer Frequenz von 1 Hz an zu testen. Ihr erhöht dann die Frequenz ganz langsam durch Drehen des Reglers und könnt dabei beobachten, ob der Motor die Geschwindigkeitssteigerung mitmacht. Ihr könnt dabei oft auch beobachten, dass die Kraft des Motors mit der Geschwindigkeit nachlässt.
Auf diese Weise kann man Schrittmotortreiber oder auch die Schrittmotoren selbst schnell und einfach testen. Solche Experimente sollte jeder Hobbyelektroniker mal gemacht haben, um Dinge später richtig einschätzen zu können.
Aber auch Zähler, Frequenzzähler oder Mikrocontroller, die an einem Eingang bestimmte Ereignisse schnell erfassen oder Daten über einen Eingang verarbeiten müssen, kann man so unkompliziert auf Grenzen austesten.

Beispiel 3: Filter im NF- oder HF-Bereich austesten

Wenn ihr im NF-Audio-Bereich oder auch im HF-Bereich wie viele Amateurfunker unterwegs seid, dann sind Filter noch ein ganz großes Thema für einen Funktionsgenerator. Filter sind in der Elektronik nicht wegzudenken. Filter dienen dazu, bestimmte Frequenzen durchzulassen und andere Frequenzen zu blockieren oder zumindest zu dämpfen. Es gibt Tiefpassfilter, die nur niedrige Frequenzen durchlassen und hohe sperren, oder Hochpassfilter, die nur hohe Frequenzen passieren lassen. Eine Kombination führt dann zu den Bandpassfiltern, die nur einen bestimmten Frequenzbereich passieren lassen.
Einfache RC-Filter bestehen nur aus einem Widerstand und einem Kondensator, dessen Werte man genau errechnet hat. Zudem gibt es noch Filter aus Widerständen und Spulen (RL-Filter) oder Filter, die aus Spulen und Kondensatoren bestehen (LC-Filter). Aber dieses Thema kennt ihr sicher noch aus der Schule, Berufsschule, Studium oder der Amateurfunkprüfung. Der einfache Aufbau dieser Filter macht diese ideal als Anschauungsobjekte, bei denen man auch den Umgang mit Oszilloskop und Funktionsgenerator im Übrigen auch fleißig üben kann.

Solche Filter lassen sich mit einem Funktionsgenerator gut prüfen und nachmessen, die Theorie lässt sich hervorragend praktisch aufzeigen. Genau wie schon oben beim NF-Verstärker erläutert, kann man solche Filter auf die gleiche Weise ausmessen und ein Diagramm vom Frequenzgang erzeugen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um NF-Filter im kHz-Bereich oder HF-Filter im Megahertz-Bereich handelt, solange die Bandbreite des Funktionsgenerators und Oszilloskops ausreicht. In der unteren Schaltungsskizze seht ihr ein ganz einfaches Beispiel, ein RC-Filter aus 10k Widerstand und 100nF Kondensator wird ausgemessen. Mit ein klein wenig theoretischem Hintergrundwissen könnt ihr auch die Grenzfrequenz eines solchen Filters genau ermitteln. Als Grenzfrequenz bezeichnet man meist die Frequenz, bei der die gefilterte Amplitude auf 70,7 % abgefallen ist, die entsprechende Formel habe ich euch in dem unteren Schaltbild notiert.

RC-Tiefpass am Funktionsgenerator SchaltbildDiese Grenzfrequenz kann man ja am Oszilloskop gut ablesen. Die meisten Oszilloskope geben heute ja sogar die Werte digital mit der Kurve aus, sodass man sich sogar das Abzählen der Kästchen ersparen kann. Kleine Toleranzen gegenüber der Berechnung ergeben sich oft durch die Bauteiltoleranzen.
Auch bei der Betrachtung von Filtern kann hervorragend die schon genannte Sweep-Funktion des Owon DGE 2070 eingesetzt werden (siehe untere Bilder).

Es gibt noch unzählige weitere Beispiele, aber ich glaube, es ist ausreichend klar geworden, wofür man einen Funktionsgenerator einsetzen kann. Ihr könnt gerne in den Kommentaren Ergänzungen und weitere Beispiele nennen.

Lieferumfang des Owon DGE2070 Funktionsgenerators

Den Owon Funktionsgenerator bekommt ihr über die üblichen bekannten Anbieter wie  Banggood*,  Amazon*, AliExpress* . Es lohnt sich immer, die Preise zu vergleichen, weil einige Anbieter manchmal besonders günstige Angebote machen, wie zum Testzeitpunkt. Verwechselt beim Preisvergleich bitte nicht das Modell DGE2035 mit dem hier getesteten DFE2070, das kleinere Modell DGE2035 hat eine deutlich geringere Bandbreite von nur 35 Mhz.

Der Funktionsgenerator wird zusammen mit einer englischen Kurzanleitung, einem 5-V-USB-Netzteil und reichlich Kabeln geliefert. Eine ausführlichere Anleitung kann wie heute üblich als PDF auf der Herstellerseite heruntergeladen werden. Auf der Herstellerseite kann man auch eine Software für den PC herunterladen. Mit dieser kann man  den Funktionsgenerator vom PC aus fernsteuern oder aber auch eigene Wellenformen zeichnen und übertragen. Die Software habe ich ebenfalls ausprobiert, sie ist zwar relativ schlicht aufgebaut, wie meistens bei den Messgeräte-Herstellern, funktioniert aber ohne Probleme.

Hier noch mal eine Auflistung des kompletten Lieferumfanges:

  • Funktionsgenerator selbst
  • Kurzanleitung (Englisch)
  • 5V USB Netzteil
  • USB-Kabel für Stromversorgung
  • USB-Kabel für Datenübertragung, falls man z.B. eigene Wellenformen generieren möchte
  • BNC auf BNC-Kabel, um z.B. ein Oszilloskop direkt an einen Signalausgang anzuschließen
  • BNC auf Krokodilklemmen, um Signale an beliebige Schaltungen oder Bauelemente weiterzuleiten

Bei mobiler Nutzung kann man also auch problemlos eine Powerbank als Spannungsquelle für den Funktionsgenerator nutzen.

Owon DGE2070 – Die Bedienelemente des Funktionsgenerators

Bei den Bedienelementen nutzt der Hersteller weitgehend die Regler und Tasten, wie man sie bei vielen anderen Funktions- und Signalgeneratoren vorfindet. Wer also schon mal einen Funktionsgenerator besessen hat, wird sich hier gleich wie zu Hause fühlen. Aber auch Einsteiger, die das erste Mal einen Funktionsgenerator in Betrieb nehmen, werden hier rasch zurechtkommen und diesen oft intuitiv ohne das Lesen der Anleitung bedienen können. Ich habe euch noch mal eine Skizze erstellt, welche die wichtigsten Bedienelemente beschreibt (siehe unten).

Funktionsgenerator-Owon-DGE2070-Test-Tutorial-Bedienelemente

Die Bedienung ist, wie zuvor erwähnt, relativ einfach und ergibt sich größtenteils bereits aus dem oberen Bild. Für den schnellen Einstieg will ich euch aber die Grundfunktionen und vielleicht Fallstricke noch kurz erläutern. In meinem Video zum Funktionsgenerator (findet ihr hier) könnt ihr euch das aber auch noch anschauen.

Funktionsgenerator Owon DGE2070 einschalten und einfach loslegen

Nach dem Einschalten durch Drücken der oberen rechten Ein/Aus-Taste ist bereits der am häufigsten genutzte Sinus-Mode aktiv. Ihr könnt also sofort die Spannung oder Frequenz ändern, die entsprechenden Menüpunkte werden dabei immer rechts am Bildschirm eingeblendet. Da es sich hier aber nicht um ein Touch-Display handelt, müsst ihr zum Wählen der angezeigten Menüpunkte immer die danebenliegende Taste nutzen. Zur Vereinfachung nenne ich diese vertikalen Tasten in diesem Test & Tutorial mal Bildschirmmenü-Tasten. Ihr könntet also in diesem Bildschirmmenü auf Spannung oder Frequenz tippen und diesen Wert dann wahlweise über den Drehregler oder auch die Zahlentasten verändern (siehe Bilder unten).

Bei den Einstellungen zeigt der Bildschirm auch eine Skizze der Signaform mit Zeit- und Spannungsangaben. Über die  „Bildschirmmenü-Tasten“ kann man zudem wählen, auf welche Weise man die Frequenz bestimmt. Man kann beispielsweise wahlweise die Frequenz oder aber auch die Zeit einer Periode eingeben, je nachdem, was einem gerade besser passt. Ähnlich ist es auch bei anderen Werten. So kann man bei der Amplitude wahlweise die Spitze-Spitze-Spannung Vpp oder aber High- und Low-Spannung getrennt eingeben (siehe Bilder unten).

Damit das Signal aber auch über die Buchsen ausgegeben wird, müsst ihr den Kanal noch aktiv schalten. Dies erfolgt bei Kanal 1 über die gelbe und bei Kanal 2 über die blaue Taste. Über die mittlere Taste CH1/CH2 könnt ihr zwischen Kanal 1 und 2 hin- und herschalten, sodass ihr bei beiden Kanälen völlig unterschiedliche Einstellungen vornehmen könnt.Über die Both-Taste könnt ihr auch beide Kanäle gleichzeitig am Display aktivieren. In dieser Doppelansicht sind aber aus Platzgründen oft nur die wichtigsten Einstellungen änderbar, man sollte dran denken, dass oft in der Einzelansicht noch mehr änderbar ist, je nach Signalform.

Bei vielen Experimenten werdet ihr vermutlich ohnehin nur einen Kanal nutzen. Damit ihr überhaupt merkt, dass dieses Signal auch wirklich an der BNC-Buchse anliegt, solltet ihr am besten ein analoges oder besser noch ein Speicheroszilloskop über das mitgelieferte BNC-BNC-Kabel anschließen. Habt ihr kein Oszi zur Verfügung, so kann man sich im NF-Bereich auch mit einem hochohmigeren Lautsprecher oder Aktivlautsprecher behelfen. Je nach eurem Alter und Gehör kann man Frequenzen bis ca. 16 kHz noch einigermaßen gut hören, darüber hinaus hören es dann nur noch Tiere. Ab ca. 20 kHz befindet man sich schon im Ultraschallbereich. Diese Frequenzen werden zum Beispiel auch von Geräten genutzt, die ungebetene Tiere wie Marder und Wühlmäuse vertreiben sollen.
Speicheroszilloskope sind zur Signalbeurteilung natürlich besser. Diese sind übrigens nicht mehr so teuer wie früher. Falls ihr noch ein günstiges sucht, kann ich euch das Rigol DD11202Z-E* empfehlen, das reicht für die allermeisten Dinge mehr als aus und bekommt man heute für unter 300 Euro.

Wenn ihr später an Bauelementen, Sensoren oder Schaltungen messt, dann bietet sich das BNC-Krokodilklemmen-Kabel an. Auch daran kann man natürlich mal den Tastkopf des Oszilloskopes klemmen, wenn man nicht ständig die Kabel wechseln möchte. Zumindest im NF-Bereich (Niederfrequenz) ist das oft unproplematisch.
Auf dem Oszilloskop könnt ihr die erzeugten Signale genau analysieren und vermessen. Ihr werdet beobachten, dass die am Signalgenerator eingestellten Werte wie Frequenz, VPP Spannung, Offset und Phase recht genau übereinstimmen. Der Owon DGE 2070 erzeugt wirklich genaue Signalformen mit korrekten Angaben. Dadurch eignet er sich halt nicht nur gut, um Schaltungen und Bauteile zu prüfen, man kann auch vieles kalibrieren und genau einstellen, wenn man ein gutes Referenzsignal hat.

Tipp/Fallstrick: Sollte es bei der VPP-Spannungsanzeige von Oszilloskop und Funktionsgenerator große Unterschiede geben, dann stimmt die angeschlossene Impedanz eventuell nicht mit der Ausgangsimpedanz überein. In der Grundeinstellung ist der Funktionsgenerator eigentlich so eingestellt, dass er von hochohmigen Lasten wie beispielsweise einem Oszilloskop ausgeht. Hier sollte also eigentlich alles stimmen, außer ihr habt einen der Eingänge auf 50 Ohm umgeschaltet. Auf 50 Ohm sollte man z.B. umschalten, wenn man Signale mit Frequenzen im Hochfrequenzbereich (HF-Bereich) erzeugt, ansonsten könnte es hier schnell zu gravierenden Störungen, Spiegelungen und letztlich wirren Anzeigen kommen. Beim Oszilloskop muss man im HF-Bereich entweder einen 50-Ohm-Abschlusswiderstand* zwischenstecken oder ebenfalls auf 50 Ohm umschalten wenn das Oszilloskop dafür eine Option hat. Im NF-Bereich dagegen arbeitet man meistens mit hochohmigen Lasten und sollte somit den Funktionsgenerator Ausgang auf hochohmig stellen (High-Z).

Systemeinstellungen per Utility-Taste

Ob eure Last nun hochohmig oder 50 Ohm besitzt, das teilt ihr dem Funktionsgenerator über die Utility-Taste mit. Dort könnt ihr diverse Einstellungen wie Bildschirmhelligkeit, Zahlendarstellung, Updates, Sprache, Tastenton, USB-Verwendung oder Werkseinstellung aktivieren (siehe Bild unten).

Zum Umschalten der Impedanz drückt ihr die Utility-Taste und anschließend CH1/CH2-Set im Bildschirmmenü. Dort könnt ihr dann für jeden Kanal getrennt auf HIGH Z oder 50 Ohm schalten. Übrigens: Die Impedanz ändert sich beim Umschalten nicht wirklich, aber die Berechnung der Spannungsangaben wird geändert, sodass die Angaben immer korrekt stimmen.

Andere Signalformen, andere Grenzwerte

Neben dem Sinussignal kann am Owon DGE2070 jederzeit ganz einfach auch die komplette Signalform umgeschaltet werden. Oben im Diagramm haben wir ja schon gesehen, dass unter dem Bildschirm sechs Tasten mit einer beschrifteten Kurve zu finden sind. Mit den ersten Tasten könnt ihr die wichtigen Grundformen Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls, und Rauschen wählen. Die ganz rechte Taste bietet noch ein Untermenü, wo noch über 150 spezielle Signalformen für spezielle Messungen gewählt werden können, dazu später mehr. Im Handbuch wird übrigens jede Form und Anwendung kurz benannt. Zudem können dort über weitere Untermenüs auch eigene Formen per PC gespeichert und ausgewählt werden.In der Praxis wird der Hobbyelektroniker diese sechste Taste kaum benötigen, in den meisten Fällen decken die ersten 5 Grundformen die meisten Anwendungsfälle ab.
Die meisten Grundformen bieten die gleichen Einstellungen wie oben schon beim Sinus-Signal erläutert. Einige wie z.B. Sägezahn, oder Puls bieten jedoch zusätzliche Einstellungen per Bildschirmmenü. Beim Sägezahn kann zusätzlich die Symmetrie festgelegt werden. Beim Puls-Signal können der Anstiegs- und Abfallwinkel sowie die Pulsdauer (Duty – Verhältnis von Pulsdauer zu Pulsperiode) in % oder Zeit festgelegt werden. Also, man könnte quasi auch ein genaues PWM-Signal (Pulsweitenmodulationssignal) erzeugen.

Wichtig ist auch noch zu wissen, dass der Funktionsgenerator Owon DGE2070 nicht bei allen Signalformen die gleiche Obergrenze hinsichtlich der Frequenz besitzt. Die angegebenen 70 MHz sind nur bei einem Sinussignal möglich. Die Grenzen bei den anderen Formen sind niedriger, das ist aber keine Besonderheit des Owon DGE2070, das ist durchaus bei anderen Funktionsgeneratoren ähnlich. Das liegt daran, dass das Erzeugen anderer Wellenformen teilweise recht anspruchsvoll ist und auch Oberwellen bei manchen Wellenformen Schwierigkeiten bereiten würden …

Maximale Grenzen entsprechend der Wellenform:

  • Sinus 1 µHz bis 70 MHz
  • Rechteck  1 µHz bis 20 MHz (ab 10 Mhz wird es aufgrund von Oberwellen zunehmend runder am Oszilloskop)
  • Impuls (Pulse): 1 µHz bis 15 MHz
  • Sägezahn: 1 µHz bis 2 MHz
  • Rauschen (Noise): bis zu 20 MHz (-3dB, typisch)
  • Weitere Arbiträrsignale: 1 µHz bis 10 MHz

Wichtig ist auch zu wissen, dass die einstellbare Amplitude von der erläuterten Impedanzeinstellung, der Signalform und der Frequenz abhängig ist. Bei der Sinusspannung kann Vpp bis 10 MHz bis 10V eingestellt werden, danach sind nur noch 4V möglich. Bei anderen Signalformen ist es ähnlich: Bei sehr hohen Frequenzen und einer 50-Ohm-Einstellung muss man mit niedrigeren Amplituden-Werten und zudem runder werdenden Wellenformen rechnen. Bei extrem hohen HF-Frequenzen kann ein Rechtecksignal  in der Vergrößerung schon mal dem Sinussignal ähneln, aber auch das ist bei Funktionsgeneratoren im hohen HF-Frequenzbereich eigentlich völlig normal. Das ist auch bei anderen Funktionsgeneratoren oft so, wird aber in Werbung und Beschreibung oft nicht so deutlich erwähnt, weshalb sich Einsteiger manchmal bei den ersten Experimenten mit Funktionsgeneratoren wundern. Die Ergebnisse, die hier der Owon DGE2070 zeigt, sind hier schon sehr ordentlich und für den Preis sogar sehr gut. Für die allermeisten Aufgaben ist die Signalqualität wirklich mehr als ausreichend.
Nachfolgend zeige ich ein paar Bilder zu verschiedenen Wellenformen bei unterschiedlich hoher HF-Frequenz, sodass auch Profis sich hier ein Bild machen können.

Sweep, Burst und die Modulationsarten beim Funktionsgenerator

Der Funktionsgenerator Owon DGE 2070 bietet aber noch einige besonders spannende Funktionen, die einem so manche Testaufgabe vereinfachen oder erst ermöglichen. Um zu diesen Funktionen zu gelangen, gibt es beim Owon DGE 2070 die Mode-Taste. Wenn ihr die einmal drückt, dann stehen euch im Bildschirmmenü noch die Funktionen Sweep und Burst  zur Auswahl. Weiterhin könnt ihr hier auch die Modulationsarten AM, FM, PM und FSK wählen.

Drückt ihr die Taste Mode noch mal, so kommt ihr wieder zurück zu der Grundfrequenzeinstellung, wie ich sie bisher im Artikel oben beschrieben habe. So könnt ihr also jederzeit hin- und herschalten. Zum Verständnis ist es wichtig zu wissen, dass die Funktionen Sweep und Burst eigene Signale erzeugen. Die zuvor eingestellte Grundfrequenz wird beim Umschalten automatisch deaktiviert und ersetzt. Anders ist es aber, wenn ihr hier eine der genannten Modulationsarten AM, FM, PM oder FSK wählt. Diese Funktionen ersetzen nicht die zuvor eingestellte Grundfrequenz, sondern werden aufmoduliert. Unter „aufmodulieren“ versteht man quasi das Vermischen beider Frequenzen.Die Modulationsart bestimmt dabei den Algorithmus, mit dem die Frequenzen vermischt werden.

Aber dazu gleich mehr, ich erkläre kurz die Aufgabe der Funktionen bzw. Tasten nacheinander: 

Die Sweep-Funktion, auch Wobbeln genannt

Den Nutzen der Sweep-Funktion des OWON DGE2070  hatte ich ja schon kurz angesprochen, hier also noch einmal kurz zusammengefasst, was sie macht und was ihr einstellen könnt. Die Sweep-Funktion des OWON DGE2070 ermöglicht es, ein Ausgangssignal automatisch über einen definierten Frequenzbereich hinweg zu verändern – von einer Startfrequenz bis zu einer Endfrequenz. Dabei kann man zusätzlich festlegen, ob der Sweep linear oder logarithmisch erfolgt. Auch die Geschwindigkeit könnt ihr festlegen, indem ihr die Zeit für den gesamten Frequenzdurchlauf angebt. Der Start kann ab 1Hz und der Stopp tatsächlich bis zu 70 MHz gehen, das ist schon beachtlich. Statt einer Start- und Stop-Frequenz könnt ihr beim OWON DGE2070 Funktionsgenerator aber auch die Mittelfrequenz und die Frequenzspanne angeben, das Ergebnis wäre natürlich gleich.

Funktionsgenerator-Owon DGE2070 Test Sweep-Wobbelgenerator-Eingabearten

Der große Vorteil dieser Funktion liegt in der einfachen Analyse frequenzabhängiger Eigenschaften von Schaltungen. Anstatt die Frequenz manuell Schritt für Schritt zu verändern, durchläuft der Generator den gesamten Bereich automatisch. So lassen sich unter anderem Resonanzfrequenzen, Filterkurven oder das Übertragungsverhalten von Verstärkern schnell und übersichtlich darstellen.

In Kombination mit einem Oszilloskop oder Spektrumanalysator kann man so sehr effizient sehen, bei welchen Frequenzen eine Schaltung besonders gut oder schlecht reagiert. Gerade bei der Entwicklung und beim Test von Audio-Schaltungen, Filtern oder HF-Komponenten ist die Sweep-Funktion daher ein sehr hilfreiches Werkzeug, um Messungen zu vereinfachen und reproduzierbar zu machen.
Die Sweep-Funktion des Owon-Funktionsgenerators OWON DGE2070 ist nicht auf die Sinus-Wellenform beschränkt, man kann jederzeit auch Rechteck oder Sägezahn mit Sweep erzeugen. Neben den genannten Einstellungen findet ihr hier noch die Source-Taste im Bildschirmmenü. Diese Einstellungen gibt es bei mehreren Signalformen, sie bestimmt im Grunde den Signalstart. Belässt man diese Einstellung auf „Internal“, dann wird das Sweep-Signal direkt nach der Einstellung fortlaufend ausgegeben. Ist der ganze Frequenzbereich durchlaufen, so beginnt der Durchlauf von neuem. Stellt man die Einstellung jedoch auf „Manual„, dann erfolgt der Signalstart nur einmalig. sobald ihr den großen Drehregler einmal nach unten drückt. Der Knopf dient dann als manuelle Auslösung (Triggerung). Bei manchen Tests ist es einfach wichtig, dass das Signal genau zu einem speziellen Zeitpunkt einmal kommt. Genau das kann man damit erreichen. Diese Einstellung kann bei Oszilloskopen auch manchmal hilfreich sein, um einen Signalverlauf gezielt am Oszilloskop darzustellen, weil Speicheroszilloskope oft auch Einzelsignale einfach im Single-Modus aufzeichnen.

Einige Funktionsgeneratoren haben auch einen extra Sync-Ausgang oder -Eingang, um Trigger-Signale (also Startsignale) auszutauschen. Das kann bei Messungen und Darstellungen an einem Oszilloskop manchmal hilfreich sein, damit der Bildschirm genau Anfang bis Ende des Messvorgangs zeigt. Einen solchen Sync-Anschluss hat der Owo DGE2070 leider nicht, das ist das einzige, was ich wirklich etwas schade fand, den Anschluss hätte man dem Gerät noch spendieren können, aber das wollte man wohl teureren Geräten vorbehalten.
Es ist zum Glück nicht mehr ganz so tragisch. Gute Speicheroszilloskope wie auch schon mein Rigol*, haben heute sehr viele Triggereinstellungen. Damit bekommt man gewöhnlich auch fortlaufende Signale so getriggert, wie man es haben möchte. Zudem kann man bei Speicheroszilloskopen ja auch den Kurvenverlauf am Bildschirm verschieben, was bei analogen Geräten natürlich nicht geht. Erwähnt sei noch, dass die Sweep-Funktion auch oft als Wobbeln bezeichnet wird. Man kann somit den Owon DGE2070 auch als Wobbelgenerator bezeichnen, er bietet aber darüber hinaus einfach mehr Möglichkeiten.

Burst-Funktion erzeugt gezielte Impulsanzahl

Neben der Sweep-Funktion findet man im gleichen Modus auch die Burst-Funktion im Bildschirmmenü. Die Burst-Funktion des OWON DGE2070 ermöglicht es, ein Signal nicht dauerhaft auszugeben, sondern in exakt definierten Impulspaketen – sogenannten „Bursts“. Dabei lässt sich festlegen, wie viele Perioden ein Burst enthalten soll, wie oft er wiederholt wird und ob die Ausgabe automatisch intern oder manuell per Tastendruck gestartet wird.

Der große Vorteil dieser Funktion liegt in der gezielten, zeitlich begrenzten Anregung von Schaltungen. Anstatt ein kontinuierliches Signal anzulegen, kann man definierte Signalpakete erzeugen, was besonders bei transienten Vorgängen oder Einschwingverhalten interessant ist. So lässt sich beispielsweise beobachten, wie eine Schaltung auf einen kurzen Impuls reagiert oder wie schnell sie sich stabilisiert.
In der Praxis ist die Burst-Funktion vor allem bei Messungen an digitalen Schaltungen, Filtern oder auch bei der Simulation realer Signalverläufe nützlich. In Kombination mit einem Oszilloskop kann man sehr präzise untersuchen, wie Systeme auf einzelne Signalereignisse reagieren. Das macht die Burst-Funktion zu einem wichtigen Werkzeug für detaillierte Zeitbereichsanalysen und reproduzierbare Testbedingungen. Auch die Burst-Funktion des Funktionsgenerators OWON DGE2070 ist nicht auf die Sinus-Wellenform beschränkt, man kann jederzeit auch Rechteck oder Sägezahn mit Burst erzeugen, in der Praxis wird in vielen Fällen das Rechteck-Signal verwendet.
Die Einstellung „Infinite“ im Bildschirmmenü des Burst-Modus sorgt dafür, dass OWON DGE2070 keine feste Anzahl von Perioden pro Burst ausgibt, sondern dass die Perioden praktisch kontinuierlich und dauerhaft  als Signal weiterlaufen, sobald das Signal gestartet wurde.

Modulationsarten des Owon DGE2070

Wie schon erwähnt kann man eine eingestellte Frequenz auch mit einer zusätzlichen Frequenz modulieren. Der Owon-Funktionsgenerator benötigt dazu noch nicht einmal den zweiten Kanal, wie das bei einigen anderen Funktionsgeneratoren notwendig ist. Der zweite Kanal bleibt also völlig frei für eine andere Verwendung, ein großer Pluspunkt.
Wie schon erwähnt dient eine Modulation häufig dazu, Sprache oder Daten drahtlos an entfernte Empfänger zu übertragen. Die eingestellte Grundfrequenz im normalen Funktionsgenerator-Modus wird dabei als Trägerfrequenz genutzt. Es gibt nun verschiedene Arten, wie diese Signale vermischt werden können. Hier mal eine kurze Erläuterung der wählbaren Arten und der Einstellungsmöglichkeiten am Owon DGE2070.

AM-Modulation (Amplitutenmodulation)

Die AM-Modulation (Amplitudenmodulation) des OWON DGE2070 ermöglicht es, die Amplitude eines Trägersignals durch ein internes Modulationssignal zu verändern. Dabei bleibt die Frequenz des Trägers konstant, während sich dessen Amplitude im Takt der Modulation verändert – ein Prinzip, das man klassisch aus der Funktechnik kennt. Das im Grundmodus eingestellte Signal wird wie erwähnt hier als Trägersignal genutzt. Wählt man die Modulationsart AM, so wird intern automatisch eine Modulationsfrequenz erzeugt. Die Wellenform der Modulation kann von der Grundwellenform abweichen. Auch hier kann zwischen den Wellenformen wie Sinus, Rechteck, Dreieck und sogar Rauschen gewählt werden. Die Auswahl der Modulations-Wellenform erfolgt im Bildschirmmenü über den Menüpunkt „Shape„. Über  den Menüpunkt „Frequency“ kann die Modulationsfrequenz festgelegt werden, also quasi, wie schnell die Amplitudenschwankung erfolgt.

Ein wichtiger Parameter ist der Modulationsgrad (Depth). Dieser bestimmt, wie stark die Amplitude beeinflusst wird. Bei niedrigen Werten ist die Modulation kaum sichtbar, während bei hohen Werten das Signal deutlich „auf- und abschwingt“. Da die Modulation ausschließlich intern erzeugt wird, ist die Modulationsfunktion des DGE2070 zwar etwas eingeschränkter als bei teureren Geräten mit externem Modulationseingang, für typische Anwendungen wie Tests an Verstärkern, Filtern oder Demodulatoren aber völlig ausreichend.

FM-Modulation (Frequenzmodulation)

Auch die FM-Modulation (Frequenzmodulation) des OWON DGE2070 ermöglicht es, die Frequenz eines Trägersignals durch ein internes Modulationssignal zu verändern. Im Gegensatz zur AM-Modulation bleibt dabei aber die Amplitude konstant, während die Frequenz im Takt der Modulation kontinuierlich schwankt. Dieses Prinzip wird beispielsweise in der UKW-Rundfunktechnik verwendet.

Bei den Einstellungen ist es ähnlich wie bei der AM-Funktion: Das im Grundmodus voreingestellte Signal definiert das Trägersignal und die Amplitude. Über den Menüpunkt „Shape“ kann wieder die Wellenform der Modulation gewählt werden, auch hier stehen Sinus, Rechteck, Sägezahn und Rauschen als Modulation parat. Die Taste „Frequency“ bestimmt die Modulationsfrequenz, die hier bis 100 kHz einstellbar ist.
Ein zentraler Parameter ist die Frequenzabweichung (Menüpunkt „Deviation“). Sie bestimmt, wie stark die Frequenz um den eingestellten Trägerwert herum variiert. Kleine Werte führen zu einer leichten „Verwobbelung“ der Frequenz, während größere Abweichungen eine deutlich hör- bzw. messbare Frequenzänderung erzeugen.
In der Praxis eignet sich die FM-Funktion besonders gut, um das Verhalten von Schaltungen gegenüber Frequenzänderungen zu testen, etwa bei Filtern, Resonanzkreisen oder Demodulatoren. In Kombination mit einem Oszilloskop oder Frequenzzähler lassen sich so sehr anschaulich dynamische Effekte untersuchen.

PM-Modulation (Phasenmodulation)

Die PM-Modulation (Phasenmodulation) des OWON DGE2070 moduliert ein Signal durch Änderungen der Phase eines Trägersignals auf. Dabei bleiben sowohl Amplitude als auch Grundfrequenz des Trägers konstant, während sich die Phasenlage des Signals im Takt der Modulation verschiebt. Diese Art der Modulation wird unter anderem in der digitalen Signalübertragung und Kommunikationstechnik eingesetzt.

Bei den Einstellungen ist es ähnlich wie bei der AM- und FM-Funktion: Das im Grundmodus eingestellte Signal definiert das Trägersignal sowie dessen Amplitude und Frequenz. Über den Menüpunkt „Shape“ lässt sich die Wellenform der Modulation auswählen. Auch hier stehen Sinus, Rechteck, Sägezahn und Rauschen zur Verfügung. Mit der Taste „Frequency“ wird die Modulationsfrequenz eingestellt, also wie schnell sich die Phasenverschiebung ändert.
Ein zentraler Parameter ist hier die Phasenabweichung, die  hier wieder als „Deviation“ bezeichnet wird. Sie bestimmt, wie stark die Phase des Trägersignals verändert wird. Kleine Werte führen zu einer nur leichten Phasenverschiebung, während größere Werte deutliche Veränderungen im Signalverlauf verursachen, die sich insbesondere auf dem Oszilloskop gut erkennen lassen.

In der Praxis eignet sich die PM-Funktion vor allem zur Untersuchung von Schaltungen, die empfindlich auf Phasenänderungen reagieren, etwa bei Signalverarbeitung, Synchronisation oder in der Nachrichtentechnik. In Kombination mit einem Oszilloskop lassen sich so Phasenverschiebungen und deren Auswirkungen sehr anschaulich darstellen.

FSK-Modulation (Frequency Shift Keying)

Die vierte und letzte Modulationsart des OWON DGE2070 ist die FSK-Modulation (Frequency Shift Keying). Dabei wird – anders als bei der kontinuierlichen FM – nicht stufenlos moduliert, sondern sprunghaft zwischen zwei festen Frequenzwerten gewechselt. Dieses Verfahren wird vor allem in der digitalen Kommunikation eingesetzt, um logische Zustände wie „0“ und „1“ zu übertragen.

Bei den Einstellungen definiert man zunächst wie gewohnt das Trägersignal im Grundmodus. Im FSK-Betrieb kommen dann zwei entscheidende Parameter hinzu: Über „HopFreq“ wird die zweite Frequenz festgelegt, auf die das Signal umschaltet. Die eingestellte Grundfrequenz bildet dabei den ersten Zustand, während „HopFreq“ den zweiten Frequenzwert definiert.
Mit dem Parameter „Rate“ wird die Umschaltgeschwindigkeit bestimmt, also wie schnell zwischen den beiden Frequenzen gewechselt wird. Technisch entspricht das der Frequenz des internen Steuersignals. Je höher die Rate, desto schneller erfolgt der Wechsel zwischen den beiden Zuständen.

Die Umschaltung selbst erfolgt intern, typischerweise rechteckförmig, wodurch klare und definierte Frequenzsprünge entstehen. Dadurch eignet sich die FSK-Funktion besonders gut zur Simulation digitaler Signale.
In der Praxis kann man mit FSK sehr gut Übertragungsverfahren nachbilden oder Empfängerschaltungen testen. In Kombination mit einem Oszilloskop oder Frequenzzähler lässt sich anschaulich beobachten, wie das Signal zwischen den beiden Frequenzen hin- und herspringt.

Mehr als 150 spezielle Signalformen wählbar, sogar eigene Formen

Bislang habe ich vorwiegend die fünf Signal-Grundformen angesprochen, welche über die fünf Wellenform-Tasten des Owon DGE2070 ausgewählt werden. In den meisten Fällen werden diese schon völlig ausreichen, um die meisten Messaufgaben zu bewältigen. Kurz ansprechen möchte ich aber noch, dass ihr noch zahlreiche weitere Wellenformen wählen und erzeugen könnt.

Owon-DGE2070 Test-Arbitraer-Funktionsgenerator

Die sechste Taste unterhalb des Displays des OWON DGE2070 ist dazu mit der ARB-Funktion (Arbitrary Waveform) belegt und ermöglicht den Zugriff auf frei definierbare Signalformen. Während die Standardfunktionen wie Sinus, Rechteck oder Dreieck fest vorgegeben sind, lassen sich im ARB-Modus deutlich komplexere oder anwendungsspezifische Signalverläufe nutzen.

Über diese Funktion kann der Nutzer auf im Gerät gespeicherte arbiträre Wellenformen zugreifen. Dabei handelt es sich um individuell definierte Signalverläufe, die entweder bereits vorgegeben sind oder auch von euch am PC erstellt und in den internen Speicher geladen wurden. Zum Erstellen solcher Wellenformen kann man auf der Herstellerseite des Owon-Funktionsgenerators eine kostenlose PC-Software herunterladen und per USB mit dem Funktionsgenerator verbinden. Sowohl das Zeichnen als auch das Übertragen funktionierten bei mir völlig problemlos.
Das Erstellen eigener Signalformen ist aber wirklich extrem selten notwendig, da für alle erdenklichen Fälle schon Signalformen fest auf dem Gerät gespeichert sind. Über 150 Signalformen könnt ihr finden, fein sortiert in verschiedenen Gruppen.
Um eine Signalform auszuwählen, drückt ihr zunächst die Arb-Taste (sechste Taste unter dem Display). Danach seht ihr zunächst die zuletzt ausgewählte Signalform mit einigen Einstellungen. Um eine andere Signalform zu wählen, klickt ihr im Bildschirmmenü auf „“NextPage„.  Danach stehen euch die Funktionen „Built-in“ und „Store“ zur Verfügung. Wenn ihr eine von euch hochgeladene Wellenform auswählen wollt, dann müsst ihr an dieser Stelle „Store“ wählen. Alles Weitere erklärt sich dann am Display von selbst, ihr könnt dann auf den internen Speicher zugreifen und einfach eine Wellenform auswählen. Die Namen der Formen kann man selbst beim Hochladen vergeben. Wählt man keinen Namen, so heißen diese User0, User1, User2 … usw.

Möchtet ihr dagegen auf eine der vorgegebenen Wellenformen zugreifen, so wählt ihr „Built-in„.  Danach findet ihr zahlreiche verschiedene Wellenformen in den Bereichen „Common„, „Medical Treatment„, „Standard“, „Maths„, „Trigonometric„, „Window Function„, „Engineering„, „Seg Mod“ und  „Fan test„.  Ihr müsst euch dann also für einen der Bereiche entscheiden und könnt danach mit dem Drehknopf eine der zahlreichen Signalformen auswählen. Bei der Auswahl seht ihr immer eine grafische Vorschau der Signalform auf dem Display. Mit OK könnt ihr dann die Auswahl bestätigen und sofort alle Einstellungen dieser Signalform verändern, so wie ich es oben bei den anderen Signalformen beschrieben habe. Unten seht ihr nur ein paar Bilder einiger Signalformen und Auswahlmenüs.

Auf die einzelnen Signalformen möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, das würde dann wirklich den Rahmen dieses Funktionsgenerator-Tests und Einführungs-Tutorials sprengen. Auf jeden Fall bietet die ARB-Funktion noch deutlich mehr Möglichkeiten, als bereits die klassischen Signalformen bieten. So lassen sich beispielsweise folgende Dinge damit bewältigen:

  • PWM-Signale mit variabler Pulsbreite erzeugen, um Motorsteuerungen oder Mikrocontroller-Eingänge zu testen
  • Sensorverläufe simulieren, etwa Temperatur- oder Spannungskurven, wie sie in realen Anwendungen auftreten
  • Störsignale oder Rauschüberlagerungen nachbilden, um die Störfestigkeit von Schaltungen zu prüfen
  • Einschwingvorgänge oder Impulsfolgen erzeugen, die mit Standardfunktionen nur schwer darstellbar sind
  • digitale Muster oder spezielle Protokollsignale annähern, um einfache Kommunikationsabläufe zu testen
  • Medizinische Kurven erlauben es auch, medizinische Geräte zu testen
  • und vieles mehr …

 

Fazit zum Funktionsgenerator Owon DGE2070

Nachdem ich den Funktionsgenerator jetzt selbst mehrere Wochen im praktischen Einsatz getestet habe, möchte ich ihn nicht mehr hergeben. Es ist ein wirklich vielseitiger Funktionsgenerator, der mir im Test wirklich sehr gefallen hat. Er erzeugt nicht nur sehr saubere und genaue Signale, sondern ist zudem auch wirklich sehr einfach und übersichtlich zu bedienen. Klar, am Anfang muss man erst mal die Menüstruktur überblicken, aber wenn ihr diesen Beitrag komplett gelesen habt, dann wisst ihr bereits alles, was ihr wissen müsst, um das Gerät sofort nach Erhalt bedienen zu können. Ein Blick in die Anleitung dürfte sich dann für die meisten erübrigen.

Hervorragend ist auch, dass der Owon DGE2070 gleich zwei voneinander völlig unabhängige Signale erzeugen kann. Beide Signale können zusätzlich mit vier Modulationsarten moduliert werden. Und natürlich nicht zu vergessen sind die automatischen Funktionen, wie der Frequenzdurchlauf mit Sweep. Damit lassen sich unter anderem relativ einfach Frequenzgänge von Filtern, Verstärkern, Mikrofonen oder auch Lautsprechern kontrollieren und gut auf einem Oszilloskop darstellen. An negativen Punkten habe ich kaum etwas gefunden, außer dass vielleicht ein externes Trigger-Signal noch schön gewesen wäre, um manche Signale  oder Sweep-Ausgaben gezielt und schnell am Oszilloskop triggern zu können. Teurere Funktionsgeneratoren haben dafür oft einen zusätzlichen Sync-Ausgang oder auch einen Sync-Eingang. Diesen hat man sich hier leider gespart. Das ist allerdings bei dem Preis zu verschmerzen, zumal man auf einem Speicheroszilloskop meist auch eine andere geeignete Trigger-Möglichkeit findet.

Ansonsten bin ich mit dem Funktionsgenerator sehr zufrieden und kann ihn wirklich jedem Elektroniker oder Hobbyelektroniker, der noch keinen guten Zweikanal-Funktionsgenerator besitzt, empfehlen. Der Preis war zum Testzeitpunkt wirklich günstig, ihr solltet dennoch mal die hier Banggood*,  Amazon*, AliExpress*  verlinkten Shop-Preise vergleichen, die Preise fallen zeitweise sehr unterschiedlich aus.
Ich hoffe, dieser kleine Test & Tutorial haben euch etwas bei der Funktionsgenerator-Auswahl oder dem Einstieg geholfen. Wenn ihr weiterhin über neue Tests oder Tutorials informiert werden wollt, könnt ihr kostenlos meinen Newsletter abonnieren oder den Youtube-Kanal abonnieren, oder natürlich beides! Gerne könnt ihr eure Erfahrungen und Tipps oder auch Fragen zu dem Funktionsgenerator als Kommentar  hinterlassen.

 

Videos-Tutorials zu dem Funktionsgenerator Owon DGE2070

Tueftler Youtube Video anschauenVideo zum Einsteigen mit dem Owon DGE2070 und Oszilloskop

Hier könnt ihr euch den Funktionsgenerator noch mal in der Praxis anschauen, einfach auf Bild klicken!

Video zum Owon DGE2070

Sprungmarken für Kapitel im Video:

 

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