24V LiFePO4-Akku TimeUSB-Akku Test am Nulleinspeise-Wechselrichter Sun1000

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Da sich 24V Akkus für Solaranlagen, aber auch viele andere Dinge, besser eignen als 12V Akkus, habe ich diesmal einen günstigen 24V LiFePo4 Akku der Firma Timeusb getestet und ausgemessen. Um den Akku ein wenig an seine Grenzen zu bringen habe ich diesmal wieder den Nulleinspeise-Wechselrichter Sun1000 als auch einen Inselwechselrichter sowie beides gleichzeitig angeschlossen. Natürlich habe ich auch wieder Ladekurven aufgezeichnet sowie Kurzschlusstest, Wärmebildaufnahmen usw. für euch durchgeführt. Leider hat der Test auch eine Schwäche der Timeusb-Batterie aufgezeigt. Für Interessierte des Sun1000 Wechselrichters habe ich hier noch mal den Wirkungsgrad bei 24V und verschiedenen Leistungen gemessen.

Vorteile des TimeUSB Akkus

Bei dem Timeusb Akku handelt es sich wie bei den zahlreichen anderen Akku-Tests in den letzten Monaten natürlich um einen Lithium Eisenphosphat Akku, auch genannt LifePO4 Akku oder LiFePo4 Batterie. Die zahlreichen Vorteile die so ein Lithium Eisenphosphat Akku gegenüber den alten Akkus Blei, Bleigel, AGM usw. hat habe ich in den zahlreichen anderen Akku-Tests und Akku-Bauanleitungen schon ausführlich erläutert, ich erspare mir hier also die nochmalige Wiederholung, neu hinzugekommene Leser können es hier in den Artikeln nachschlagen. Alle diese Vorteile bietet natürlich auch die Timeusb-Batterie. Wie die meisten LiFePo4 Akkus stammt auch diese Batterie von einem chinesischen Anbieter welcher diese jetzt über Amazon* oder über den eigenen Shop* auch in Deutschland verkauft. Die Preise sind durchaus sehr attraktiv und liegen in etwa auf dem Niveau anderer günstiger Akku-Anbieter (siehe unsere Empfehlungsliste). Auch dieser Hersteller bietet 5 Jahre Herstellergarantie und liefert die Akkus gewöhnlich innerhalb weniger Tage da er ein Lager in in Europa unterhält. Der Batteriehersteller bietet sowohl 12V als auch  24V Batterien an, 48V Akkus werden derzeit noch nicht angeboten.

 

Ausstattung des 24V Timeusb Akkus

Von der Ausstattung unterscheidet sich das 24V TimeUSB-Akku kaum von anderen Akkus die wir schon im Test hatten (z.B. AmperTime, Redodo, Powerqueen, Wanroy usw.), sowohl Bauform, Baugröße, Anschlusspole als auch die Bedienungsanleitung ähneln sich doch sehr. Geliefert wird die Batterie wieder sehr gut und sicher verpackt mit dem Paketdienst. Von der Größe unterschiedet sie sich kaum von den 12V Batterien, die Maße liegen bei 53x21cm und einer Höhe von 22cm. Auch das Gewicht ist ähnlich wie bei 12V Akkus mit 200Ah, die 24V Batterie wiegt 19,95 kg. Im Vergleich zu Bleiakkus also wieder ein Fliegengewicht!
Die Ausführung der Anschlusspole ist ebenfalls gleich, auch hier hat man sehr stabile Anschlüsse mit M8er Innengewinde (ca. 13mm Länge). Neben den zwei zugehörigen 8mm Schrauben mit Federring werden auch hier noch zwei Ersatzschrauben mitgeliefert.
Die Bedienungsanleitung liegt in Englisch und in Deutsch bei. Sie ist sehr ausführlich und richtet sich an absolute Einsteiger, sie beinhaltet aber auch alle Angaben die für die professionelle Nutzung der Batterie nötig sind. Neben den Leistungsdaten werden alle wichtigen Angaben wie Ladespannungen, Ladeströme, Entladeströme sowie Einstellungen für Laderegler usw. genau aufgelistet. Beschrieben wird auch wie man mehrere Batterien verschalten kann, maximal sind 4 Batterien erlaubt (4P2S), was einer Speichergröße von 20480Wh entspricht.
In meinem Video blättere ich die Anleitung mal kurz durch, da könnt ihr euch selbst einen Überblick verschaffen.

An Kapazität bietet die 24V Batterie beachtliche 2560 Wattstunden. Das ist die gleiche Kapazität die übrigens auch 12V Akkus mit 200Ah besitzen, da die Timeusb zwar die doppelte Spannung aber nur halb soviel Amperestunden (100Ah) bereitstellt. Trotzdem hat ein 24V Akku bei den meisten Anwendungen große Vorteile. Die Stromstärken, die fließen müssen um beispielsweise einen 2400W Wechselrichter anzusteuern sind hier nur halb so groß. Bei 12V müssten hier 200A fließen, ein unglaublich starker Strom! Bei 24V reichen bereits 100A aus.
Die benötigten Leitungen können also nur den halben Querschnitt besitzen. Zudem treten bei höheren Spannungen gewöhnlich auch weniger Verluste auf, 24V Wechselrichter sind fast immer im Wirkungsgrad deutlich besser als 12V Wechselrichter. 12V Wechselrichter erzeugen gewöhnlich viel Hitze durch die Verluste, sie kommen nicht selten schnell an ihre Leistungsgrenze und schalten vorzeitig ab. Alles das kommt bei 24V natürlich weniger vor. Aus diesem Grund gibt es für 12V eigentlich keinen wirklich guten Einspeisewechselrichter, bei 24V jedoch schon (siehe Empfehlungsliste) und noch mehr bei 48V. Ich würde jedem raten der mit Solarenergie und Akkus etwas aufbauen will, immer mit 24V oder sogar 48V zu beginnen, mit 12V wird man nicht lange Freude haben. Natürlich kann man auch zwei 12V Batterien in Reihe schalten (Reihenschaltungen erläutert).

Kommen wir zu unseren Timeusb Akku Tests und Messungen

Innenwiderstand der Timeusb Batterie

Wie üblich habe ich nach dem Auspacken der Batterie natürlich wieder die Spannung und den Innenwiderstand ausgemessen. Verwendet habe ich hier wieder das Präzisionsmessgerät  YR1035 (Amazon* / AliExpress*) das ich schon oft empfohlen habe. Die Spannung lag bei 26,31 Volt, das bedeutet die Batterie war bei Lieferung in etwa zur Hälfte aufgeladen. Das ist die ideale Spannung bei der LiFePO4 Akkus geliefert oder gelagert werden sollten.  Der gemessene Innenwiderstand lag bei 5,43 mΩ, auch das ist ein sehr guter Wert.

Da wir bei guten 12V Batterien im Schnitt zwischen 2 und 3 mΩ messen, ist bei 24V Batterien gewöhnlich zwischen 4 bis 6 mΩ zu erwarten, da ja doppelt soviel Zellen vorhanden sind.  Also diese Werte sind völlig in Ordnung. Man kann daraus schließen dass auch wirklich neue intakte Zellen in der Batterie verbaut wurden, ältere oder gebrauchte Zellen fallen durch höhere Werte auf.
Zudem kann man bei so einem ordentlichen Innenwiderstand auch fest davon ausgehen dass man die hohen Lade- und Entladeströme von 100A auch wirklich ohne großen Spannungsabfall erreicht.

 

Kapazitätsmessung bei der Timeusb 24V/100Ah Batterie

Kiprim-Labornetzteil-DC605S-mit-Art-Oszilloskop-DisplayUm zu prüfen ob der Akku auch die vom Hersteller versprochene Kapazität besitzt, habe ich natürlich auch diese wieder nachgemessen. Für die Messung habe ich zunächst die Batterie mit einer Ladespannung von 29,2V über ein Labornetzteil mit 5A aufgeladen. Genutzt habe ich hier das empfehlenswerte Labornetzteil Kiprim Labornetzteil DC605S . Man kann aber auch jedes andere nutzen, besonders genau und bequem sind hier halt digitale Netzgeräte wie ich sie oft empfohlen habe das UTP1306S*, das neue günstige Wanptek APS605H* oder komfortable Kiprim Labornetzteil DC605S ).
Für die Entladung und Messung habe ich zunächst wie immer einen elektronischen Lastwiderstand DL24P* sowie den Peaktech-Datenlogger* angeschlossen. Der Lastwiderstand entlädt die Batterie ganz kontrolliert mit einem konstanten Strom und protokolliert dabei die entnommene Kapazität in Amperestunden und Wattstunden.
Aufgrund der höheren Batteriespannung von 24V bzw. bei voller Aufladung ca. 28V, konnte ich hier nur mit einem Laststrom von 4A entladen, ansonsten wäre unser Messgerät an die Belastungsgrenze gekommen. Aber ich habe ja in den vergangenen Tests schon mehrfach gezeigt dass die Stromstärke bei LiFePo4 Batterien ohnehin keine nennenswerte Auswirkung auf die Kapazitätsmessung hat, da der sogenannte Peukert-Effekt (siehe Wikipedia) hier sehr gering ist.  Das Ergebnis wird in jedem Fall sehr genau sein.
Die Cutoff-Spannung (Abschaltespannung für Messung) habe ich wieder bewusst sehr tief auf 18V gelegt, um gleichzeitig zu sehen wann das eingebaute Batteriemanagementsystem (BMS) wegen Unterspannung abschaltet.

In den nachfolgenden Bildern seht ihr die Zwischenergebnisse in zeitlichen Abständen fotografiert:

Wie das Ergebnis im unteren Bild zeigt, haben wir eine Kapazität von 101 Ah also 2637 Wattstunden gemessen. Also die Kapazität ist völlig in Ordnung, die vom Hersteller angegeben Leistungswerte stimmen und werden sogar leicht überschritten.

24V-LiFePo4-Akku-TimeUsb-Test-Kapazitaetstest-Ergebnis

Die mit dem Peaktech-Datenlogger* aufgezeichnete Entladekurve zeigt ebenfalls einen ordnungsgemäßen Spannungsverlauf an. Die Spannung bleibt beim Entladen lange Zeit über 26V und bleibt fast bis zur kompletten Entladung über 24V. Das ist ja einer der großen Vorteile von LiFePO4 Batterien, die Geräte können eigentlich bis zur kompletten Entladung die volle Leistung abgeben und werden nicht wie bei Blei-Akkus langsam immer schwächer.

Diagramm-Entladekurve-24V-LiFePo4-Akku-TimeUsb-Test-Kapazitaetstest

BMS Abschaltung im unteren Bereich zu hoch

Wenn man sich das obere Diagramm aber genau anschaut wird man auch feststellen dass die BMS Abschaltung aufgrund von Unterspannung hier außergewöhnlich früh erfolgt. Normalerweise sollten verbaute LiFePO4-Zellen nicht unter 2,5V entladen werden, wobei manche Hersteller auch 2,3V noch für zulässig halten. Wenn wir also besonders vorsichtig wären, sollten wir so eine Batterie eigentlich bis 20V entladen können (8 Zellen x 2,5V = 20V). Viele Hersteller erlauben sogar 18,4V (8×2,3V=18,4V).  Wie man aber aus dem Diagramm sieht, schaltet die Batterie hier schon bei 23,26V ab. Im Diagramm erkennt man die Abschaltung durch den senkrechten Spannungsabfall. Es ist zwar normal dass die Hersteller, manchmal eine höhere Abschaltschwelle wählen oder dass leichte Differenzen der Zellenspannung zu einer etwas höheren Abschaltspannung führen, jedoch ist das in diesem Fall schon extrem hoch. In der nachfolgenden Skizze habe ich diesen Abschaltvorgang noch mal herausgezoomt, so dass ihr es besser ablesen könnt:

Diagramm-ZOOM-Entladeschlussspannung-24V-LiFePo4-Akku-TimeUsb-Test-Kapazitaetstest

Die Abschaltspannung ist einfach zu hoch für ein 24V LiFePo4 Akku. Selbst im Handbuch wird von ganz anderen Werten gesprochen, hier wird eine Kapazität von 0% mit 19V angegeben. Zudem wird im Handbuch eine Trennspannung von 21,6V empfohlen. Diese Angaben machen natürlich keinen wirklichen Sinn wenn die Batterie schon weit höher von sich aus abschaltet. Zwar erreicht die Batterie trotz der hohen Abschaltspannung ihre angegeben Kapazität, dennoch kann bei manchen Anwendungen eine so hohe Abschaltspannung problematisch sein, insbesondere wenn die Batterie mit anderen LiFePO4 Batterien zusammen genutzt wird, welche andere Abschaltspannungen besitzen.
Im Laufe der mehrwöchentlichen Tests hat sich allerdings gezeigt dass die Abschaltspannung mit den Lade- und Entladevorgängen (nach einigen Zyklen) langsam etwas abnimmt. So sind wir am Ende bei etwa 22,72V angekommen, was dann schon bald im tolerierbaren Bereich liegt.
Dennoch zeigen diese Messungen der Abschaltspannung dass die Zellen in der Batterie bei Versand sicherlich nicht ordentlich ausbalanciert wurden. Ob das bei allen 24V Timeusb Batterien der Fall ist kann ich natürlich nicht sagen, ich gehe daher mal davon aus dass das ein Einzelfall war und hier jemand bei der Endkontrolle geschlafen hat. Man sollte das auf jeden Fall prüfen wenn man eine solche Batterie erhalten hat. Die Batterien sollten eigentlich immer mit gut ausbalancierten Zellen geliefert werden, sowas hatten wir noch nie, daher muss ich sie hier eindeutig abwerten.

Ladeverhalten und obere BMS Abschaltung

Die Ladekurve und das Ladeverhalten war bei der Timeusb Batterie wieder völlig in Ordnung. Empfohlen wird eine Ladespannung von 28,4 bis 29,2V was durchaus üblich ist. Ich habe im Test meistens mit 29,2V geladen um zu sehen wann das BMS abschaltet. Wie man die dem Diagramm sieht verhält sich die Ladespannung durchaus LiFePo4 typisch.

Diagramm-Ladekurve-24V-LiFePo4-Akku-TimeUsb-Test-Kapazitaetstest

Nachfolgend habe ich die Spannung kurz vor der BMS-Abschaltung wieder herausgezoomt. Hier sieht man genau dass bei etwa 28,56V das BMS zur Sicherheit die Ladung blockiert. Danach springt praktisch die Spannung auf die Ladespannung. Nach kurzer Zeit fällt Spannung etwas ab und das BMS schaltet wieder die Ladung ein, dadurch die Zacken am Ende der Kurve. Das ist aber ein normales Verhalten und eine Abschaltung bei 28,56 liegt durchaus auch im üblichen Rahmen, viele Hersteller blockieren das Laden bei etwa 28,4V, hier gibt es nichts zu beanstanden. .

Diagramm-Ladeschlussspannung-24V-LiFePo4-Akku-TimeUsb-Test-Kapazitaetstest

Kapazitätsmessung bei 20A Belastung

Um die Batterie weiter zu testen haben ich auch noch einen Kapazitätstest mit 20A Belastung gemacht. Hierzu habe ich einen 1500W Inselwechselrichter* über ein Leistungsmessgerät an den Akku angeschlossen. Den Wechselrichter habe ich mit einem Föhn in schwacher Stufe so belastet, dass ziemlich genau 20A fließen. Die entnommene Kapazität und der Stromfluss wird dabei von unserem Leistungsmesser (Messgerät PZEM-015 / Projektbeschreibung hier) gemessen.

Auch hier habe ich in zeitlichen Abständen einige Zwischenergebnisse fotografiert:

Wie man im unteren Ergebnis sieht, haben wir auch mit der höheren Belastung erwartungsgemäß eine Kapazität von 99,7 Ah (2560Wh) gemessen. Also nahezu das Gleiche wie bei der 4 Ah Belastung, das entspricht also der Herstellerangabe.

 

Hohe Belastung mit Nulleinspeise-Wechselrichter Sun1000 und Inselwechselrichter gleichzeitig

Hier Sun1000 an 48V

Um die Batterie ein bisschen mehr an die Grenzen zu bringen hätte ich sie gern noch mit 100A und mehr belastet. Leider hatte ich zum Testzeitpunkt keinen geeigneten 24V Verbraucher parat der soviel Strom ziehen konnte. Unser kleiner 1500W Wechselrichter lässt leider eine längerer Belastung von mehr als 1000W nicht zu, da macht er immer schlapp. Und unseren leistungsstärkeren FCHAO Wechselrichter KSC-3000W* habe ich derzeit nur als 12V Version da.  Somit habe ich wieder meinen Nulleinspeise-Wechselrichter Sun1000* zur Hilfe genommen. Diesen Wechselrichter habe ich ja im letzten Beitrag und Video schon näher mit 48V vorgestellt. Das ist ein sehr interessanter und leistungsstarker Einspeise-Wechselrichter der gern für Nulleinspeisung  oder Nachteinspeisung genutzt wird. Dieser Einspeisewechselrichter verkraftet neben 48V aber genauso gut 24V. Ich wollte ohnehin noch den Wirkungsgrad bei 24V durchmessen, das hatte ich euch ja im Video versprochen, dazu kommen wir auch gleich.
Also habe ich für den Belastungstest an die Timeusb Batterie gleichzeitig sowohl den 24V Inselwechselrichter und den Einspeisewechselrichter Sun1000* angeschlossen. Am Inselwechselrichter habe ich einen Föhn gehängt so dass etwas über 1000W geflossen sind. Den Sun1000 Nulleinspeise-Wechselrichter habe ich auf etwa 800W Einspeiseleistung gestellt, diese Energie geht ja über die Steckdose direkt zu unseren Verbrauchern im Haus. Normalerweise begrenzt der Limiter die Leistung auf den aktuellen Hausverbrauch. Da ich den Limiter abgeschaltet habe, habe ich wieder das E-Auto an der Wallbox geladen. Die Energie geht also nicht verloren sondern landet wieder im Auto.
Insgesamt konnte ich so die Batterie mit ca. 85A belasten, was schon nahe an der 100A Grenze liegt. Das Ganze habe ich so lange laufen lassen bis die Batterie komplett entladen war. Das ist schon eine starke Belastung, immerhin wird hier über längere Zeit ca. 2100W aus der Batterie gezogen! Während dessen habe ich die Batterie mit der Wärmebildkamera von allen Seiten kontrolliert.

24V-LiFePo4-Akku-TimeUsb-Test-Belastungstest-mit-Inselwechselrichter-und-Sun1000-1

In zeitlichen Abständen hier wieder ein Foto von den Messwerten:

Bei diesem Test kamen wir übrigens auf eine Kapazität von 97,9 Ah (also 2430 Wh) was auch gut ist. Die Abweichungen zu den anderen Kapazitätstests sind relativ gering und liegen zum Teil einfach nur an der etwas pulsierenden Stromstärke und der damit verbundenen Messtoleranz, das sind durchaus ordentliche Werte!
Auch die Wärmeentwicklung am Gehäuse hielt sich während der starken Belastung im Rahmen. Wie ihr aus den unteren Wärmebildaufnahmen seht, welche ich im zeitlichen Abstand angefertigt habe, wird  vor allem meine angeschraubte Mega Sicherung* warm. Die eigentliche Zellen wurde kaum warm, nur das BMS innerhalb der Batterie, welches auf der Oberseite liegt, erwärmt sich mit der Zeit. Aber auch das war bei der Belastung noch im erwartungsgemäßen Rahmen.
Für diejenigen die sich mit der Wärmebildkamera nicht so auskennen, die obere Temperatur im Display steht für das weiße Kreuz, das rote Kreuz markiert immer die wärmste Stelle im Bild und das grüne die kälteste Stelle im Bild (nähe Infos dazu hier).

24V Timeusb Kurzschlusstest  – Achtung Lichtbogen!

24V-LiFePo4-Akku-TimeUsb-Test-KurzschlusstestWarnung-Gefahr-FeuerUm zu testen ob das eingebaute BMS bei Kurzschluss auch automatisch abschaltet habe ich wieder einen Kurzschlusstest gemacht. Macht sowas bitte niemals nach, dies ist selbst mit Sicherungen sehr gefährlich und kann zu Verletzungen und Bränden führen! Auch ich habe für diesen Test wieder einen Gesichtsschutz angezogen und Feuerlöscher* in Reichweite gelegt. Eigentlich ziehe ich gewöhnlich auch noch Schutzhandschuhe an, was ich diesmal nicht getan habe. Es ist zwar nichts passiert, aber das mache ich auch nicht mehr ohne Handschuhe, das ist echt fahrlässig. Nachdem es in den letzten Test sogar bei 48V recht unspektakulär ablief, hatte ich nicht damit gerechnet das es diesmal so knallt und funkt. Ich habe den Test mehrfach wiederholt, das BMS hat zwar jedes Mal korrekt abgeschaltet, die Sicherungen blieben auch ganz da BMS ja flotter ist, soweit funktioniert die Batterie schon korrekt. Dennoch der Lichtblitz war diesmal eindeutig der stärkste der bisher bei meinen Batterietests aufgetreten ist. Die Strombegrenzung scheint hier in dem BMS besonders hoch eingestellt zu sein.  Was so ein Kurzschluss für eine Kraft hat, sieht man deutlich in den Bildern und im Video. Bei etwas langsameren Kontakt werden Teile des Kupfers praktisch sofort flüssig und spritzen umher. Ihr könnt euch vorstellen was passieren kann wenn solche Teile ist Auge gelangen. Wieviel von dem Kupfer in wenigen Millisekunden weggeschmolzen ist bevor der Kurzschlussschutz reagiert, ist schon bemerkenswert. Natürlich liegt der helle Blitz auch etwas daran dass ich  die Kontakte beim Kurzschluss eventuell etwas langsamer zusammengehalten habe, hier ist offenbar schon ein kleiner gefährlicher Lichtbogen entstanden.

 

Wirkungsgrad des Sun1000 Nulleinspeise-Wechselrichter beeindruckt bei 24V

Zum Schluss noch der im letzten Video versprochene Wirkungsgrad-Test zum Sun1000. Dass der günstige Allround-Wechselrichter Sun1000* einen ordentlichen Wirkungsgrad bei 48V hat, haben wir schon im letzten Test des 48V LiTime-Akkus gesehen (48V Wirkungsgrad Tabelle hier).  Genau das gleiche habe ich jetzt mal an der 24V Timeusb Batterie gemessen. Ich habe also den Limiter deaktiviert und am Sun1000 die Einspeiseleistung per Menü eingestellt. Sun1000-Wirkungsgrad-messen-bei-24VDann habe ich Eingangsspannung und Eingangsstrom  gemessen und im Verhältnis zur eingespeisten Leistung (laut Leistungsmesser) gesetzt. Das Ganze habe ich in 100 Watt Schritten von 100 bis 800W durchgeführt. Eine Einspeisung in das öffentliche Netz erfolgt nicht, da wie schon erwähnt die Energie bei allen Verbrauchen im Haus landet. Obwohl ich schon hohen Grundverbrauch habe, habe ich sicherheitshalber das E-Auto zum Laden eingesteckt. Die Energie wird also genutzt und nicht verschwendet.
Die beeindruckenden Ergebnisse findet ihr in der unteren Tabelle. Erwähnen muss ich noch dass  der Sun1000 bei 48V maximal ca. 950W einspeisen kann, bei 24V kommt er nur bis ca. 830W, daher fehlt die 900 Watt Angabe in der Tabelle.
Die Ergebnisse waren für mich sehr überraschend, ich hatte eigentlich damit gerechnet dass er bei 24V einen etwas schlechteren Wirkungsgrad als bei 48V hat. Aber es ist genau umgekehrt, der Sun1000 Wechselrichter ist bei 24V noch deutlich besser. Er erreicht hier teilweise einen ca. 10%  besseren Wirkungsgrad als bei 48V, offenbar ist er genau für 24V optimiert. Dass der Wechselrichter trotz des geringen Preises und dem schlichtem Design erstaunlich gut ist, habe ich ja schon mehrfach erwähnt. Dass er aber einen so hervorragenden Wirkungsgrad bei 24V erreicht, das hätte selbst ich nicht erwartet. Ich kenne keinen 24V Einspeisewechselrichter der da besser wäre, da können sich sogar so manche teure 48V Wechselrichter noch eine Scheibe abschneiden!

Spannung VStrom AEingangsleistung WAusgangsleistung WWirkungsgrad %
26.24,812511591,6
26,28,823021894,7
26,113,334733295,6
26,017,946544595,6
25,822,257355296,4
25,726,868966296,1
25,732,082277394,0
25,636,092285993,2

Einbau des Timeusb-Akkus in meine Solaranlage – Aufstockung auf 12800 Wh

Ich habe den Akku nach dem Test zum Ausbau meiner Eigenbau-Solaranlage genutzt. Ihr wisst ja, das Projekt hat mit meinem 5000W Eigenbau Akku schon vor 2 Jahren  (Projektbeschreibung und Updates hier) begonnen. Ich habe vor einer Weile schon zwei 12V Akkus (Reihe) parallel zu meinem 24V Akku geschaltet. jetzt kommt noch das 24V Timeusb Akku dazu. Damit erweitere ich meinen Speicher auf genau 12800Wh.
Dass die Abschaltspannung von dem Timeusb Akku recht hoch ist, stört in dem Projekt weniger, da ich aufgrund des großen Speichers sowieso nur bis etwa 3% den Gesamtspeicher entlade, damit liege ich noch deutlich über der gemessenen BMS Abschaltung. Auf 3% zu verzichten ist kein wirklicher Nachteil, da dies ja der Haltbarkeit zu Gute kommt.
Zudem denke ich dass sich die Zellen der Timeusb Batterie sowieso im Betrieb noch etwas angleichen. In den unteren Bildern sieht man wie ich die neue Batterie eingebaut, abgesichert, ausgeglichen und die Lastverteilung ausgemessen habe.

Das Ganze harmoniert jetzt seit einer Weile wunderbar bei mir. Übrigens auch mein 5000Wh Akku-Projekt läuft nach wie vor wunderbar, obwohl er schon ca. 2 Jahre intensiv läuft, sind noch keinerlei Kapazitätsverluste feststellbar. Man sieht dass man auch ganz unterschiedliche Akkus kombinieren kann wenn man vorsichtig ist, Belastung in Grenzen hält und auf Sicherheit achtet. Allerdings muss man hier schon wissen was man tut und etwas Erfahrung haben. Richtige Laderegler Einstellungen, Balancer und anfänglich regelmäßige Kontrolle ist wichtig.  Wer in der Materie nicht so drin steckt, dem würde ich immer empfehlen nur gleiche Akkus vom gleichen Hersteller zu verschalten, hier sind deutlich weniger Dinge zu beachten. Aber das Thema Reihenschaltung/Parallelschaltung und Balancer habe ich ja schon in einem anderen Artikel behandelt (siehe hier).

LiFePo4-Batteriespeicher-erweitern-Unterschiedliche-Batterien-arbeiten-wunderbar-zusammen

Inzwischen ist mein Speicher deutlich größer geworden als ursprünglich geplant, Ich werde daher in den nächsten Monaten meine ganze DC Verteilung, Absicherung, Verkabelung etwas überarbeiten müssen und an die neuen Gegebenheiten anpassen, zumal der Speicher sicher noch etwas anwachsen wird. Ob ich und wann ich auf 48V wechsele kann ich noch immer nicht sagen, da ich mit 24V eigentlich derzeit noch sehr zufrieden bin. Derzeit nutze ich das 48V LiTime-Akku nur für Tests und Performance Vergleiche.
Ich werde weiterhin über Ausbau und Updates hier, auf der Projektseite und im Youtube-Kanal über Erfahrungen berichten. Wenn es euch interessiert könnt ihr gerne Newsletter bestellen oder Youtube Abo anklicken, ich würde mich freuen.

 

Die wichtigsten gemessenen und ermittelten Daten zum Timeusb 24V 100Ah Akku

Timeusb LiFePo4 Akku 24V/100A
Spannung24V
Genutzter ZellentypPrismatische Zellen
Spannung bei Lieferung26,31 V
Nutzbare Kapazität (Herstellerangabe)100 Ah (2560 Wh)
Gemessene Kapazität101 Ah (2637 Wh)
Angebender Innenwiderstand<40 mΩ
Gemessener Innenwiderstand5,43 mΩ
Empfohlene Ladespannung28,8V +-0,4V
Gemessene Niederspannung-Trennspannung23,47 bis 22,72 V (siehe Testbericht)
Beschränkung des Ladensgemessen ca. 28,56 V
BMS Kurzschlussschutz vorhanden?Ja, getestet!
Ladebeschränkung unter 0 Gradk.A.
Überstrom Abschaltung?nicht feststellbar
Max. Dauerentladestrom100A (2560W)
Max. Dauerladestrom100A
Max. Entladestrom für 5 Sek.280A
Ladezeit mit 5A Ladegerätca. 20 Std.
Lebensdauer in Zyklen (Angabe)> 4000
Balancerstrom (intern)k.A. (vermutlich um die 35mA)
Gewinde Anschlusspolepro Pol zwei Anschlüsse vorhanden
M8 Innengewinde mit Schrauben/Federring
Gewicht19,5 kg
Abmessungen (LxBxH)53cm x 21cm x 22cm
Schutzklassek.A.
Erlaubte TemperaturenLadung: 0 - 50 °C
Entladung: -20 - 60 °C
Lagerung: -10 - 50 °C
Erhältlich bei? Bezugsquellen-LinkAmazon*
TimeUSB Shop*

 

Fazit: Timeusb Batterie überzeugt nicht vollständig

Zum Abschluss noch ein kleines Fazit zum getesteten Timeusb-Akku. Wie ihr im Test selbst gesehen habt, hat der Akku fast alle Tests gut absolviert. Wichtige Werte wie Innenwiderstand und Kapazität waren völlig in Ordnung und unterscheiden sich kaum von den anderen Batterien die wir schon getestet haben (wenn man Zellenanzahl berücksichtigt). Auch bei dem Belastungstest wo wir Akku mit 85A komplett entladen haben gab es keine Probleme, die Hitzeentwicklung lag im üblichen Rahmen. Das ist keineswegs bei allen günstigen China Akkus so, Leser haben bei allzu günstigen No-Name Akkus schon berichtet dass ihr Gehäuse weggeschmolzen ist. Sowas  ist bei allen meinen getesteten Akkus noch nie passiert, allerdings teste ich auch nicht den billigsten „Schrott“ sondern nur Akkus wo ich auch erwarten kann dass sie auch vernünftig arbeiten. Wer sicher gehen will dass die Batterie das leistet was sie verspricht, dem empfehle ich diese Empfehlungsseite, dort findet  ihr nur gut getestete Akkus sowie Links zu den Testberichten.
Eine Schwäche gab es bei der Timeusb Batterie dennoch. Wie ihr gelesen habt lag die BMS-Unterspannung Abschaltung bei Lieferung  mit ca. 23,26V einfach deutlich zu hoch. Diese verringerte sich zwar nach einigen Zyklen noch auf 22,72V, dennoch deutet das auf nicht gut ausbalancierte Zellen hin. Sowas sollte bei der Auslieferung eigentlich nicht vorkommen. Natürlich kann man die Batterie dennoch verwenden wenn man die Batterien nicht so tief entlädt, ich nutze sie ja auch wie ihr im Video seht. Trotzdem kann das in Einzelfällen bei vorgegeben Einstellungen von Geräten oder Wechselrichtern  Probleme bereiten, so gravierende Abweichungen von den eigenen Angaben im Handbuch hatten wir bei anderen Akku-Tests (siehe Batterie Empfehlungen und Tests) noch nie. Es mag natürlich sein dass dies ein Einzelfall ist und bei anderen Batterien nicht vorkommt, aber das kann ich natürlich nicht sagen, wir hatten nur eine Timeusb Batterie zum Test. Eine Nachfrage beim Anbieter hat bislang noch keine wirkliche Klärung gebracht, im wesentlichen wurde inhaltlich nur mitgeteilt das sich die Zellen im laufenden Betrieb noch ausgleichen. Das mag ja sein, aber gewöhnlich werden Batterien anderer Anbieter ausgeglichen ausgeliefert!
Nachtrag: Inzwischen hat mir der Hersteller eine zweite Ersatzbatterie bereitgestellt. Hier hat nun auch die bemängelte BMS Abschaltespannung korrekt gestimmt.! Nähere Hinweise und ein kurzes Video dazu weiter unten im Artikel!
Wer die Batterien kauft, sollte also diesen Aspekt auf jeden Fall berücksichtigen. Gerne könnt ihr in Kommentaren über eure Erfahrung berichten. Timeusb Batterien bekommt ihr hier bei Amazon* oder im Timeusb Shop*. Wenn ihr den Rabattcode „tueftler“ nutzt, solltet ihr noch einen kleinen Rabatt von 3% erhalten.

Updates und Nachtrag zur Timeusb Batterie

Zweite TimeUsb Batterie getestet – diesmal stimmt auch BMS – Abschaltung

Aufgrund meiner Kritik bei dem letzten Timeusb Test (zu hohen BMS-Abschaltspannung) hat mir der Anbieter eine neue Ersatzbatterie überlassen. Natürlich habe ich auch diese nochmal mal getestet. Bei der zweiten Batterie hat in der Tat die BMS-Abschaltspannung korrekt gestimmt. Diese Batterie hat bei 19,83 V abgeschaltet, was ein optimaler Wert ist. Offenbar war die erste Batterie wohl tatsächlich ein Montagsexempar bei dem wie schon vermutet die Endkontrolle versagt hat, denn da war die Abschaltspannung fast 3,5V höher! Das hatte sich zwar mal kurzfristig verbessert und ich hatte vor einigen Wochen noch die Hoffnung das sich das eventuell noch ausgleicht, jedoch hat sich das bei der ersten Batterie nicht bestätigt. Ich nach ca. 25 Zyklen die erste Batterie wiederholt geprüft, da lag die Abschaltspannung wieder bei 23,27 Volt. Bei der zweiten Batterie ist dies allerdings nun alles korrekt, auch die obere Ladebegrenzung ist mit 28,45V in Ordnung und die gemessene Kapazität liegt ebenfalls bei korrekten 102 Ah. Der Innenwiderstand ist bei beiden Batterien übrigens exakt gleich, was ebenfalls ein Qualitätsmerkmal ist. Man sieht, man sollte diese Aspekte immer prüfen wenn man eine Batterie kauft und gegebenenfalls rechtzeitig reklamieren. Ein Datenlogger wie der Peaktech-Datenlogger ist hier als Beleg immer hilfreich, ansonsten halt immer Video als Beleg machen!  Ihr könnt den Test der zweiten Batterie ebenfalls in einem kurzem Video hier sehen, unten seht ihr auch noch mal die wichtigsten Diagramme zum Test der zweiten Batterie. Da bei der zweiten Batterie alles ok ist, gehe ich mal davon aus das das bei der ersten Batterie ein Ausrutscher war und nehme Timeusb auch auf unsere Batterie Empfehlungsliste.
Ich habe die neue Batterie jetzt ebenfalls in meine Solaranlage integriert und somit meinem 24V Selbstbau Akku auf insgesamt 15kWh erweitert.

 

zuletzt aktualisiert.: 16.07.2024 um 19:33 Uhr * Hier werden Partnerlinks bzw. Affiliate genutzt- Wenn Du über eine Affiliate Link ein Produkt kaufst unterstützt Du unsere Seite da wir eine kleine Provision erhalten. 

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4 Kommentare zu Artikel “24V LiFePO4-Akku TimeUSB-Akku Test am Nulleinspeise-Wechselrichter Sun1000”

  1. Achim sagt:

    Wieder super gemacht!!!

    Toll das der SUN1000 sogar weit über 90% Wirkungsgrad schafft.
    Das nervige ist ja nur, das man den WR nicht nur beim Marktstammdatenregister sondern auch beim Netzbetreiber anmelden soll. Der fordert, dass das ein eingetragener Fachbetrieb machen muss, da wir alle zu dösig sind einen Schukostecker in die Steckdose zu stecken. Der SUN1000, der ja über deinen Ali-Link bestellt wurde, kam nach 5 Tagen an. Den baue ich jetzt hinter einer Wand, 8 Meter von den Sicherungskästen an. Ärgerlich ist nur, das extra Leitungen verlegt werden müssen, da ich den 24 Volt Akku ja mit 3 Ladegeräten in Kaskade je nach Überschuss laden will. Die Ladegeräte sollen natürlich nicht am gleichen Außenleiter wie der SUN1000 hängen..
    Aber das wird schon was.
    Herzlichen Dank für deine Info!!!
    Achim

    1. Tueftler sagt:

      Ja so ist das mit Vorschriften. Alles über 600W wird schwieriger, darfst DU eigentlich nicht selbst anmelden wie du schon selbst mitbekommen hast 😉 Das Limiter Kabel kannst du beliebig verlängern, musst allerdings abgeschirmtes Kabel nehmen.
      Frank

  2. Meik sagt:

    Hallo Tüftler,
    vielen Dank für den Wirkungsgradtest vom Sun 1000. Ich bin am überlegen, ob ich mir ein 25,6V oder ein 51,2V System bauen soll und habe mich in dem Zusammenhang auch mit dem Wirkungsgrad des Sun bei den unterschiedlichen Spannungen beschäftigt.
    Es irritiert mich nur, dass der maximale Wirkungsgrad für den Sun 1000 mit 92% angegeben ist. Nach meinem Verständnis bezieht sich diese Angabe „maximal“ auf den Bestpunkt vom Wirkungsgrad und nicht auf den Betriebspunkt mit maximaler Leistung. In deiner Tabelle hast jetzt ja Wirkungsgrade, die erheblich höher liegen. Hast du dafür eine Erklärung? Kann es an den Messgeräten liegen oder am Messprinzip? Ich selber habe damit auch null Erfahrung. Es soll keine verschleierte Kritik sein sonder nur eine offene Verständnisfrage.

    Gruß Meik

    1. Tueftler sagt:

      Nun auf Wirkungsgrad Angaben von chinesischen oder anderen günstigen Wechselrichtern würde ich mich generell nicht verlassen. Zudem gibt es verschiede Berechnungsmethoden für die Angaben, du hast ja gesehen das der Wirkungsgrad je nach Belastung ganz unterschiedlich ist. Daher gibt es verschiedene Richtlinien wie man die Werte gewichtet. In der Regel wird oft Wirkungsgrad bei Nennleistung und mittlere Leistung besonders hoch bei Berechnung gewichtet soweit ich mich erinnere. Da hatte ich auch schon mal genaue Definitionen gefunden, ich habe nur leider Link nicht mehr parat. Zudem spielt natürlich die Messgenauigkeit, Umgebungstemperatur und Art der Belastung (mehr ohmisch, kapazitiv, induktiv) eine gewisse Rolle.
      Also ein Vergleich von Hersellerangabe und eigenen Messungen wird somit in der Praxis immer Abweichungen ergeben, auch größere. Aus diesem Grund habe ich ja Messbedingungen gezeigt und alle Messungen in Tabelle veröffentlicht, so mach ich es eigentlich immer um transparent zu sein. So kann jeder die interessanten Werte für sich heraussuchen. Wenn Du vorwiegend um die 600W Leistung produzierst, dann ist dieser Wirkungsgrad für dich bei der Auswahl am wichtigsten sein. Wenn du generell nicht mehr als 300W einspeisen willst, dann solltest Du dir diesen Wert genauer anschauen, der Wirkungsgard bei 600W kann dir dann völlig egal sein. Und da ich gewöhnlich andere Wechselrichter unter weitgehend gleichen Bedingungen teste, kann man die Ergebnisse gut vergleichen. Die Herstellerangabe würde ich persönlich nicht wirklich so genau nehmen, außer sie ist besonders schlecht 😉

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