Werktisch / Sägetisch bauen

Ein stabiler und universeller Werktisch ist die Basis jeder Werkstatt. Es muss nicht immer ein gekaufter sein, oft sind selbst gebaute Werktische die bessere Lösung da man diese auf die Werkstatt- und Hobbyraum-Größe besser abstimmen kann. Zudem eignen sie sich als ideales erstes Projekt das man dann oft Jahrelang nutzen und bewundern kann 😉
Hier beschreibe ich mein Werktisch Projekt. Im Video könnt ihr den Aufbau genau nachvollziehen. Und falls ihr diesen oder einen ähnlichen nachbauen wollt, dann helfen euch sicher die Stücklisten und die 3D Sketchup-Zeichnung. Viel Spaß!

Gekaufte Werkbank und die OSB-Platte gut, aber nicht ausreichend

Eigentlich bin ich schon jahrelang immer wieder mal als Tüftler und Heimwerker aktiv, je nach verfügbarer Zeit. Dennoch hatte ich mir nie die Mühe gemacht, mir einen vernünftigen Werktisch zuzulegen oder gar zu bauen. Oft nahm ich einfach zwei Böcke und eine der herumliegenden OSB-Platten um mal schnell eine Arbeitsplattform zu bauen.

Die Möglichkeiten sind damit natürlich begrenzt, sonderlich stabil ist das Ganze nicht, dennoch hat es für viele Arbeiten gereicht! Ergänzt habe ich das erst viel später durch eine  gekaufte Werkbank mit Schubladen und Fächern, die ich im übrigens auch heute noch als Ergänzung empfehlen kann. Das war diese, allerdings in rot:

Bei Amazon erhältlich*

 

Die gekaufte  Werkbank war zwar gut um kleinere Sachen zu machen, immerhin konnte ich sie mit stabilen Schraubstock und Bohrständer bestücken, aber für die meisten Arbeiten bot sie einfach nicht genügend Platz und Freiraum. Denn Bohrmaschine, Schraubstock, Schleifmaschine, Akku-Ladegerät etc. belegen doch etwas Platz auf dem schönen Werktisch.

Ein stabiler Werktisch musste her

Als ich endlich mal etwas mehr Zeit hatte, fasste ich dann doch den Entschluss den provisorischen Werktisch auf zwei Böcken durch einen praktikablen Werktisch zu ersetzen. Dabei habe ich mich für eine Holzkonstruktion entschieden die aus 22mm MDF Platten besteht. MDF-Platten haben den Vorteil, dass sie sich gut verarbeiten lassen, ganz plan sind und quasi nicht arbeiten (sich kaum verziehen) und zudem noch recht preiswert zu besorgen sind.

Da mein Garagenboden trichterförmig zur Mitte hin verläuft, kann man eigentlich nichts Normales wirklich waagerecht hinstellen.  Wichtig waren mir daher bei der Konstruktion die höhenverstellbaren Füße damit der Tisch immer absolut in Waage steht.

Zudem soll der Tisch oft eingesetzt werden um Bretter zu schneiden und zu verleimen, daher muss er die Möglichkeit besitzen Bretter in allen Lagen einspannen zu können. Für diesen Zweck verfügt der Tisch über Seitenbretter und zahlreiche Löcher für Schraubzwingen. Zusätzliche T-Nutschienen erlauben zusätzlich die Befestigung mit Zwingen oder anderen eigens gebauten Halterungen.

Geplant habe ich die Bauanleitung mit dem CAD-Programm SKETCHUP, welches kostenlos über Google heruntergeladen werden kann. Ich kann euch das Programm nur empfehlen, es ist eine große Hilfe für das Planen von Werkstücken, egal ob aus Holz oder Metall. Ihr könnt das Programm auf dieser Seite herunterladen, die kostenlose Variante reicht gewöhnlich völlig aus!

Screenshot der Sketchup Planung

Die Sketchup-Datei von meinem Werktisch könnt ihr hier herunter laden:

 

Weiterhin sollte der Werktisch über eine Ablage für Werkzeuge oder Bretter verfügen, um den Raum unter dem Tisch ein wenig zu nutzen. Zudem erhöht das untere Brett noch einmal die ohnehin schon vorhandene Stabilität dieses Tisches.

Wie aus der Sketchup Datei ein richtiger Werktisch wurde, könnt ihr aber alles in meinem oberen kleinen Video ersehen. Bitte betrachtet das Projekt als Anregung für euren eigenen Werktisch Aufgrund der Stückliste und  Sketchup-Datei könnt ihr es natürlich auch als Bauanleitung sehen und 1:1 nachbauen, aber je nach Platz und Vorstellungen könnt ihr die Bauanleitung auch leicht euren Vorstellungen anpassen.

Hier noch die Auflistung der verwendeten Teile

AnzahlArtMaßeBezugsquelle
1Tischplatte MDF1400x800x22 mmEbay* oder Baumarkt
1Ablageplatte MDF 1258x648x22 mmEbay* oder Baumarkt
1Linke Seitenplatte MDF 800x250x22 mmEbay* oder Baumarkt
1Rechte Seitenplatte MDF778x250x22 mmEbay* oder Baumarkt
1Hintere Rückenplatte MDF1378x250x22 mmEbay* oder Baumarkt
1Vordere Vorderplatte 1280x180x22 mmEbay* oder Baumarkt
4Beine / Fichte Kantholz828x54x54 mmBaumarkt
4Gummifüße mit 8mm InnengewindeAmazon*
4Eindrehschrauben für FüßeM8Amazon*
1T-Nutschiene800x17x10 mmBezugsquelle Sauter oder hier Ebay*
1T-Nutschiene1400x17x10 mmBezugsquelle Sauter
1Gewindestange am besten Edelstahl1m x 8mmAmazon*

Dies ist quasi die erste Version meines fertigen Werktisches gewesen. Er wurden in den darauf folgenden Wochen und Monaten noch ausgebaut und um Details erweitert. So sollen beispielsweise auch auf der Tischplatte noch eine oder zwei T-Nutschienen eingefräst werden. Das werde ich aber dann alles in weiteren Beiträgen auf dieser Seite und in meinem Youtube-Kanal zeigen.

Werkzeuge, die ich verwendet oder mir für den Werktisch zugelegt habe

Die unten aufgeführten Schraubzwingen sind ideal, da diese optimal duch die 20mm Löcher passen. Ich empfehle zwei verschiedene Längen, denn manchmal waren mir die kleinen etwas zu kurz! Den 20mm Fräser hatte ich mir für die Löcher im Tisch besorgt. Das Fräserset habe ich mir für künftige Arbeiten mit der Oberfräse zugelegt, da dort schon einige der wichtigsten Fräser enthalten sind. Ich bin sehr zufrieden mit den ENT Fräsern, da diese Hartmetall-Schneiden haben, die halten viel länger als diese billigen HSS-Fräser die man oft im Baumarkt angeboten bekommt. Die Bösch Oberfräse habe ich für die Löcher und das Einfräsen der T-Nutscheine genutzt!
Und die Bosch Kreissäge mit Untergestell hatte ich mir schon vor einer Weile besorgt, weil es mir langsam zu mühselig wurde immer alles mit der Handkreissäge zu machen. Vieles geht doch mit so einer kleinen Kreissäge einfach schneller! Das feine Kreissägeblatt habe ich mir besorgt, da ich auch öfters Plexiglas (genauer Acrylglas) oder Verbundplatten schneide, später habe ich es genutzt um die Platte für die Oberfräse im Tisch zu schneiden. Vieles kann man aber auch mit dem mitgelieferten Standard-Sägeblatt der Kreissäge schneiden, das nutze ich nach wie vor am meisten!

Die MDF Platten für den Werktisch hatte ich mir trotzdem zuschneiden lassen und bei einem Ebay-Händler bestellt, war auch nicht teurer als im Baumarkt und die Qualität schien mir besser, man erspart sich sogar die Fahrt zum Baumarkt der dann manchmal nicht die gewünschte Stärke da hat.

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Nachtrag

Inzwischen wurde der Werktisch schon in zahlreichen Varianten nachgebaut. Schaut euch mal den gelungen Nachbau von Micha an.:

 

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50 Kommentare zu “Werktisch / Sägetisch bauen

  1. Martin sagt:

    Hallo Tüftler,
    vielen Dank fuer die tolle Open Source Bauanleitung! Ich habe den Tisch nachgebaut. Er ist wirklich stabil und das mittlere Kantholz zur Unterstuetzung fuer die Ablageplatte habe ich sogar auf dem Tisch mit dem Handhobel geputzt. Ging ohne Probleme.
    Die Tischplatte habe ich uebrigens nicht verleimt, sondern mit Holzduebeln (ohne Leim) und Schrauben befestigt. Fall die Arbeitsplatte irgendwann in ferner Zukunft zu viele Macken hat kann ich sie so einfacher tauschen..
    Nochmals Danke und beste Gruesse aus dem Odenwald

  2. Ralph sagt:

    Hallo Tüftler,
    habe deinen Tisch nachgebau t- habe keine Propleme gehabt beim Aufbau. Finde die Anleitung super – auch die Liste von den Maßen vom Werktisch !!!
    Der Tisch war bei mir in zirka 2/1 Wochen fertig
    Mach so weiter !!!!!
    Gruß Ralph

  3. Christiank sagt:

    Super Tisch, da lässt es sich sicher optimal arbeiten! Eine frage haett ich da noch, welchen Abstand haben die Löcher zur vorderkannte der arbeitsplatte? Danke im voraus
    Christiank

  4. Tüftler sagt:

    Hi,
    ich habe die ersten Löcher immer 40mm vom Rand gemacht, danach alle 80mm. Inzwischen habe ich übrigens noch mehr Löcher im Tisch, in den nachfolgenden Videos sieht man es ab und zu. Ich habe quasi die linke Hälfte durchlöchert und die rechte Hälfte nur am Rand weil da auch noch Fräse eingebaut wird. Habe ich inzwischen schon eingebaut, ein Video dazu werde ich bei Gelegenheit dazu schneiden und hochladen.
    Am besten sieht man den Aufbau immer wenn man Sketchup installiert und meine Datei lädt. Dann kann man den Tisch von allen Seiten an schauen.

  5. Heiko sagt:

    Hallo,

    “ habe quasi die linke Hälfte durchlöchert und die rechte Hälfte nur am Rand weil da auch noch Fräse eingebaut wird. Habe ich inzwischen schon eingebaut, ein Video dazu werde ich bei Gelegenheit dazu schneiden und hochladen.“

    Ich bin gerade dabei den Tisch zu bauen, Danke für die super Anleitung. Kommt denn das Video noch dazu wie angekündigt? Freu mich schon drauf.

    LG Heiko

  6. Marcus sagt:

    Hallo Tüftler,

    großes Kompliment! Ich bin total fasziniert und fühle mich hier komplett wohl! Der Tisch ist 1a! Wie der Kommentar schon über mir verlauten lässt, so lechzen wir alle nach der Erweiterung für die Oberfräse.
    Habe nun auch eine kleine Werkstatt und suche noch nach einer schönen Idee meine Oberfräse zu integrieren.

    Danke und liebe Grüße,
    Marcus

  7. Udo sagt:

    Hallo Tüftler,
    auch ich bin vom dem Tisch begeistert, auch ich warte auf das Video für die O- Fräse. Kann man hier evtl. noch eine Vorrichtung zum Sägen (mit Tauch- oder Handkreissäge) einplanen, Rechtwinkligkeit steht für mich hier im Vordergrund?

    Schöne Feiertage
    und Gruß aus der Eifel
    Udo

  8. fredi sagt:

    wunderbar super arbeit diesen tisch werde ich nachbauen
    wo bekommt man denn die Schraubzwingen zu kaufen damit sie auch in die t-nutschiene passen so wie in die 20 mm löcher
    bitte um info
    vielen dank
    ein guten rutsch lg fredi

  9. Torsten sagt:

    Hallo Tüftler,
    da ich gerade dabei bin mir eine kleine Heimwerkerwerkstatt einzurichten, kam mir deine Bauanleitung für die Werkbank gerade recht. Habe sie a
    Ich direkt nachgebaut und bin vom Ergebnis wirklich sehr begeistert. Vielen Dank auch von mir für diese wirklich gute Anleitung.
    An die Kolegen weiter oben, was die passenden Schraubzwingen angeht, ich habe von Festool die FSZ 120 und die FSZ. 160 in Verwendung, passen optimal, da sie auch auf das Original Führungsschienensystem und die Lochbohrungen vom MFT abgestimmt sind.

  10. JoSa sagt:

    Hallo
    Kompliment, ein toller Tisch
    wo bekommt man den 20mm Fräsbohrer? welcher Schafft? Und den 17mm Nutfräser? Bist du so Nett und könntest zu den zwei Artikel genauer Bezeichnung geben. Danke

  11. Tueftler sagt:

    Wow, ich war ne Weile nicht auf meiner Seite und bin ganz überrascht wie viel Interesse an der Bauanleitung besteht. Es freut mich natürlich das euch der Tisch gefällt. Ich habe ihn inzwischen auch schon erweitert und eine Oberfräse unter den Tisch gebaut. Das ganze ist sogar schon einige Monate her, ich hab auch weitgehend alles mitgefilmt. Aber wie es so ist, ich bin noch nicht dazu gekommen daraus ein Video zusammenzuschneien, sowas kostet immer viel Zeit.
    Ich werde das aber noch angehen sobald wieder etwas Zeit ist. Ich zeig euch dann wie ich den Werktisch für mich ausgebaut habe und was sinnvoll und was nicht so sinnvoll war.
    Aber dauert noch ein wenig, schaut einfach jedoch Woche mal kurz rein!
    Einige Fragen möchte ich noch beantworten, Rest dann auch im nächsten Video:

    20mm Nutfräser bekommt man eigentlich bei jedem guten Werkzeug Lieferanten, schlagt mal nach „Sauter-Shop“ nach

    den 17mm Nutfräser als auch die T-Nutschienen gibt es ebenfalls bei Sauter

    Die Schraubzwingen die in die Löcher passen sind die gleichen die auch für die Bosch und Festtool Führungsschienen genutzt werden. Die findet ihr bei Amazon in min. zwei Längen. Kauft euch am besten beide Größen.

    In den Tisch kann man auch statt Oberfräse eine Stichsäge integrieren, ich habe es allerdings bislang nicht umgesetzt, werde es aber vielleicht im Sommer noch machen.

    Also bis bald

  12. Tueftler sagt:

    Noch ein Bitte! Ich bekomme in den letzten Wochen zahlreiche Anfragen zu Bauanleitungen per Kontaktformular!
    Bitte fragt lieber bei den entsprechenden Beiträgen als Kommentar, so muss ich nicht die gleiche Frage oft mehrfach beantworten. Inzwischen erhalte ich auch Email wenn ein neuer Kommentar kommt, so das ich die Fragen nicht übersehe wie am Anfang. Es kann aber schon mal 1 bis 3 Tage dauern bis Antwort kommt, aber keine Sorge ich vergesse die Fragen nicht. Eventuell beantworte ich einige auch im nächsten Video!

  13. Schorsch sagt:

    Klasse Sache, das!!
    Wann geht’s weiter? Ich wollte mir schon einen Spanntisch kaufen, aber ein Selbstbau ist ja viel besser. Man kann sich das ja dann so einrichten wie man möchte.
    Werde diesen Tisch wohl nachbasteln. Ich denke noch über die genauen Masse nach. Vielleicht kann ich ihn so machen, dass er genau in eine Ecke passt und das man ihn nach Bedarf in die Mitte des Raumes schieben kann. Hab irgendwo im Netz etwas gesehen mit „ausklappbaren“ Rollen/Rädern. Die waren auf Brettchen montiert und dann mit Excenter nach unten gedrückt.
    Das wäre noch ein Erweiterungsvorschlag.
    Gruss

  14. Sascha sagt:

    Hi,

    nun muss ich mich auch mal hier bedanken für dieses Weltklasse Werk-/Sägetisch. Merci! Ich haben ihn diesen Sommer mit kleinen Veränderungen nachgebaut. Im Prinzip hab ich ihn spiegelverkehrt gebaut da es für meine Werkstatt mehr Sinn ergibt, zudem habe ich mir wie im Video vorne eine und oben auf der Arbeitsfläche zwei T-Nutschienen eingelassen. Zusätzlich hab ich mir hinten ein Anschlagbrett fast über die ganze länge montiert und vorne einen demontierbaren Anschlag an den ich die Führungsschiene der Tauchsäge legen kann um rechtwinklige Schnitte durchzuführen. (ähnlich wie bei der Werkbank von Holzwerken.tv) Nur ein Problem hab ich noch, ich suche nach einer Lösung um die Werkbank mobil zu mach,sprich eine Lösung wie ich Rollen ausklappen kann um ihn in die Mitte des Raumes zu schieben. Meinen momentane Lösung ist nicht die optimale Lösung deshalb lohnt es sich vermutlich auch nicht diese näher zu beschreiben. Also falls einer eine Idee hat, immer her damit. 🙂

  15. Olli sagt:

    Hallo Tüftler,

    ich habe nun deine Bauanleitung schon zwei mal Angeschaut und bin nun zum Entschluss gekommen deinen Tisch mit ein paar Abwandlungen zu übernehmen.

    Mir als (Holz-)Laie haben sich da aber zwei Fragen gestellt:
    Zum einen das setzen der Dübel.. Was für einen Fräser benutzt du da? Ich habe im Sautershop gesehen das es dafür extra Dübelfräser/Bohrer für die Oberfräse gibt. Hast du einen solchen genutzt? Oder kann ich auch einen „normalen“ Nutfräser nehmen (sofern dieser Querschneiden hat).

    Und dann die wichtigste Frage:
    Weshalb steht die Tischplatte an einer Seite über? Ist das um eine Führungsschiene mit den entsprechenden Zwingen befestigen zu können oder steckt da ein anderer Zaubertrick hinter? 🙂

    Mein Tisch wird die Maße 2000×800 haben weil ich 16er MDF Platten in diesem Format im Keller stehen habe (günstig geschossen).
    Als Arbeitsplatte würde ich dann zwei dieser Platten flächig verleimen (auf 32mm) und die Löcher von unten Anfasen damit die Zwingen durchpassen.
    Spricht da aus deiner/eurer Sicht etwas gegen? Eine 22er MDF Platte kostet nun auch nicht die Welt.. aber man nimmt halt gerne was da ist 😉

    Ansonsten muss ich sagen:
    Alles sehr sehr gut erklärt. Bisher die einzige Anleitung die ich gefunden habe in der man wirklich alle wichtigen Schritte sehen und nachvollziehen kann.

    Gruß
    Olli

  16. Johann sagt:

    Hallo,
    ab heute haste einen neuen Fan, habe Deine Video´s bei YouTube mir
    angeschaut, muß sagen einfach super, den ich bin seit dem ersten
    Januar 2015 in Rente und möchte mir eine kleine Werkstatt einrichten und da sind diese Video gerade das Richtige, ich will mir eine Universal – Werkbank bauen, da ich nicht viel Platz habe und trotzdem etliche Holzbearbeitungsmaschinen benötige ist diese Werkbank
    ideal, ich versuche die Werkbank mit kleinen Abänderungen nachzubauen, ich hoff ich schaffe es.
    Werde, mich dann wieder melden oder wenn ich Fragen haben klopfe
    ich bei Dir an
    übrigens, bin auch in Hessen ( bei Darmstadt)
    Ganz liebe Grüße Johann

  17. Tueftler sagt:

    Ich freut mich das so vielen die Bauanleitung gefällt, ich danke euch für die zahlreichen Kommentare!
    @Markus: Zeichnung oder Video zur Lochschablone für Dübel habe ich leider nicht gemacht. Die könnt ihr aber weitgehend nach euren Vorstellungen anfertigen! Selbst die Abstände müssen nicht einheitlich sein, wichtig ist nur das ihr die später immer mit der gleichen Kante anlegt. Sie hat ja nur den zweck das auf beiden kannten die Löcher in gleichen Abständen vorhanden sind. Da ist eigentlich nicht mehr zu sagen, das bekommt ihr schon hin!
    Zum bohren der Dübellöcher kann man sowohl 8mm Bohrer als auch 8mm Nutenfräser mit Grundschneide oder Spiralfräser verwenden.
    Wenn es mal gar nicht passen will, dann könnt ihr auch erst die Bretter verleimen und dann später das Dübelloch von außen durch beide Bretter bohren. Dann Kleber rein, Dübel einschlagen und überstehenden Dübel absägen und abschleifen. Sieht manchmal sogar dekorativ aus!

  18. Kay sagt:

    Hallo Tüftler,
    ich möchte Deinen Tisch in 1300x700mm nachbauen.
    Welche Erfahrungen hast Du mit der Dicke Deiner Tisch-
    platte gemacht? Glaubst Du 19mm mdf könnte auch reichen?
    Herzliche Dank für Deine tolle Seite,
    Kay

  19. Tueftler sagt:

    Ich habe gute Erfahrung mit meinen 22mm gemacht. Dicker dürfte es nicht sein ansonsten hätte man Probleme die Schraubzwingen durch 20mm Löcher zu bekommen. Dünner würde ich auch nicht empfehlen, damit das ganze Plan bleibt und es keine Probleme beim Einbeu von Platten (Fräse) und T-Nut-Schienen gibt. 19mm könnte schon etwas knapp sein bzw. liegt im Grenzbereich. Man könnte das vielleicht ausgleichen indem man darunter einige Hölzer (Dachlattenstärke) als Verstärkung einbaut (einklebt)

  20. Peter sagt:

    Hallo Tüftler, ein großes Lob und Dankeschön für deine tollen Beiträge per Video. Nun können sich auch Laien wie ich an solche tollen Werkstatthilfen rantrauen. Ich hab mir deinenen Vorschlag für den Werktisch angeschaut und einfach mal verucht nach zu bauen. Hat prima funktioniert (auch ohne Sketchup). Ich habe den Tisch dann auch noch ein wenig modifiziert. Deine Idee mit dem integrierten Frästisch habe ich einfach nur als Anschlag ohne Fräser umgesetzt. Hat mir schon sehr gute Dienste geleistet. Zudem habe ich eine Steckdosenleiste in den Tisch integriert was ich als sehr nützlich finde. Wenn der Tisch einmal fertig vor einem steht, insperiert er auch gleich für neue Projekte. Wenn man die Bemaßung ein wenig ändert kann man auf einfache Art und Weise Untergestelle für sämtliche Maschinen die man als Hobbywerkler braucht, für seine persönliche Höhe, anfertigen ohne unbequemes recken oder bücken.
    Nochmals vielen Dank und immer weiter mit den tollen Tipps.

    Liege Grüße
    Peter aus der Eifel

  21. Raimund sagt:

    Hallo Peter,
    ich habe ein Dive Center und da gibt es jede Menge Arbeit nicht nur nach den Tauchsaison auch zwischendurch für Revisionsarbeiten und Reparaturen. Lange habe ich mit Tischchen und Küchenarbeitsplatte versucht eine Werkbank zu gestalten. Alle im Baumarkt erhältliche System erfüllen nicht meine Vorstellungen. Ich habe mir Dein Video mehrmals angeschaut und bin nun zum Entschluss gekommen, alles aus der Werstatt zu verbannen und Deine Werkbank nachzubauen. Wenn sie fertig ist, werde ich mich wieder melden – Herzlichen Dank und ein frohes Osterfest.
    Grüße aus Esslingen
    Raimund

  22. bertram sagt:

    Hallo Tüftler!
    Durch Zufall bin ich auf Deine Seite gestossen, und habe mir den Beitrag
    „Werkbank/Sägetisch angeschaut. Ich hatte mir vor 15 Jahren auch mal einen sehr stabilen Tisch gebaut- aber Deiner ist viel besser, für viele Einsätze tauglich und erweiterbar. Ich baue mir einen neuen!
    Danke für diesen tollen Beitrag!!
    Herzliche Grüsse von Bertram aus Heiligenhafen

  23. Rainer sagt:

    Hallo, da ich mir grade die Boschfräse und auch die Boschtischkreissäge angeschafft habe wird nun auch eine Werkbank benötigt. Also Nachbau, mal schauen wie es wird. Als Arbeitsplatte will ich einige schmale Hölzer zusammenleimen, mal schauen ob das hinhaut.Als kleiner Tip, wer große Zwingen benötigt, bei Westfalia gibt es einen Zwingensatz der mit handelsüblichen 3/4 Zoll Rohren auf die gewünschte Länge gebracht wird. Sehr kostengünstig ! Habe bei Hornbach die Füße gefunden, allerdings aus Hartplastik. In Verbindung mit Einschlaggewinde sollte das auch funktionieren.
    Deine Videos und Anleitungen sind Klasse, danke dafür !

  24. Bastian sagt:

    Kann es sein, dass in deiner Teileliste die Verstrebungen der Beine fehlen?

    PS: Danke für deine Videos!
    Würde mich über was neues freuen… (ohne Musik ;-))

  25. Tüftler sagt:

    Ja das kann sein. Ursprünglich was die untere Auflage nicht geplant. Da mir der Platz zu ungenutzt erschien, wurde das noch nachträglich eingebaut. Die Streben lassen sich aber leicht aus der Sketchup Zeichnung heraus messen.
    Mich würden mehr eurer Projekte auf dieser Seite auch erfreuen 😉

  26. Bastian sagt:

    Erstmal brauche ich einen Werktisch, dann gibt es Projekte 😉

    Für alle anderen habe ich mal gemessen:
    Längsstrebe: 1170x54x34mm
    Querstrebe: 648x54x34mm

  27. Bastian sagt:

    Ich hätte natürlich selber schauen/kontrollieren sollen, aber in deiner Einkaufsliste fehlt die hintere Platte.
    Jetzt stehe ich leicht doof da….

    1. Tueftler sagt:

      Stimmt, du hast recht! Sorry, das war bei Übertragung auf die neue Seite wohl verloren gegangen! Ich habe es gleich nachgetragen, jetzt ist alles komplett! Lediglich die untere Ablage fehlt, da die eigentlich optional ist!

  28. Sebastian sagt:

    Hallo Leute 🙂

    Ich gucke mir die Filme hier sehr gerne an und habe das eine oder andere auch schon ausprobiert. Ich habe eine Frage an alle, die ich gerne hier stellen würde. Ich möchte mein altes Garagentor ausbauen und zwei Holztüren (so ähnlich wie Scheunentore) einbauen. Das Loch, dass das alte Garagentor hinterlässt muss mit Holz so verkleiner werden dass die Türen reinpassen. Meine Frage ist nun wie ich diesen Türumbau am besten machen kann. Welches Holz soll ich nehmen? Ich kann gerne mal Fotos machen und hochladen wenn das hier technisch möglich ist. Über Antworten und Tipps bin ich sehr dankbar. VG Sebastian

  29. Gerrit sagt:

    Moin!
    Ich plane deinen Werktisch nachzubauen. Ebenfalls plane ich die Anschaffung der Bosch PTS 10 samt Gestell.
    Die Arbeitshöhe liegt bei 85 cm richtig?
    Taugt die PTS 10 was Genauigkeit angeht zum Tischlern oder sägt sie nicht genau im Winkel? Plane die für Wiederholungsschnitte und Kleinarbeiten. Für Gehrung usw plane ich eine Festool TS 55.
    Macht das Sinn?

    MfG

    1. Tüftler sagt:

      Ich bin eigentlich sehr zufrieden was Genauigkeit an geht. Allerdings muss man bei Parallelanschlag vorne und hinten am Sägeblatt schon nachmessen damit er gerade festgespannt wird. Ich denke das ist aber bei allen Sägen in diesem Preisbereich der Fall.

      1. Rolf sagt:

        Lieber Tüftler,
        ich habe mir auch vor 2 Jahren die PTS 10 mit fahrbarem Untergestell zugelegt und habe für die doch erhebliche Geldersparnis gerne das Manko der „Fummeleinstellung“ bei dem Parallelanschlag in Kauf genommen. Für mich gibt es bei der Maschine nur einen Wermutstropfen, aber der ist ziemlich dick: bei den eingefrästen Führungsnuten handelt es sich leider statt der üblichen T-Nuten um Schwalbenschwanz-Nuten. Ich habe aktuell jede Menge Ideen für Vorrichtungen (Sägeschlitten etc.), scheitere jedoch immer wieder schon im Ansatz an den Führungen. Nachfragen bei Bosch bezüglich Meterware für den Einschub (kommt ja auch bei dem mitgelieferten Winkelanschlag zum Einsatz) wurden mit leichtem Gelächter quittiert. Und für einen Eigenbau aus Hartholz fehlen mir die Möglichkeiten, da ich über keinen Frästisch verfüge.

        Ich bin für jeden Ratschlag dankbar, wie ich meine Pläne doch noch realisieren könnte.

        Rolf

        1. Appi Mobil sagt:

          Hallo Rolf,

          ich habe mir die PTS auch mit dem mobilen Gestell zugelegt und auch einen Schiebeschlitten wie ihn die Amis ja zu Hauf in Youtube zeigen, gebaut.
          Eigentlich ganz einfach. Du musst nur zwei leisten in der Tiefe und Breite der Nuten zuschneiden. das hält dann mit dem Eigengewicht des Brettes sehr gut, zumindest wackelt da bei mir nichts hin und her! hab auf meiner HP auch Bilder davon!

  30. Peti sagt:

    Habe mir schon vor Jahren einen NEUTECHNIK-Werktisch gebaut, der mir schon sehr viele Dienste getan hat.
    Werde jetzt zur Ergänzung Deinen Werktisch nachbauen, mit allen Features. Gruß Peti.

  31. Ralph Pape sagt:

    Also ich bin begeistert über deine Arbeiten und die tollen Videos. Ich komme ja selber aus dem Handwerk. Allerdings bin ich kein gelernter „Holzwurm“. Doch im Laufe der Arbeitsjahre lernt man ja doch so allerhand. Dennoch inspirieren mich diese Videos und im Moment bin ich dabei, mir so eine Werkbank zu bauen. Und möchte dann auch meine Oberfräse dazu einbauen. Bis jetzt hatte ich immer alles freihändig gemacht. Was natürlich kein präzises arbeiten ermöglicht. Doch das einbauen einer Oberfräse in den Tisch, ist doch nicht ganz so einfach. Das muss ich mir alles nochmals ansehen. 🙂

  32. Appi Mobil sagt:

    Hut ab und großes Dankeschön für Deine tollen Videos. Als Sprecher in der Werbung wäre bestimmt noch irgendwo was frei…. 🙂
    Ich bin auch aktuell dabei, mir den Werktisch zu bauen, Deine Videos haben mir toll dabei geholfen. Ich habe aber gesehen, dass Du scheinbar einige Seitenteile nachträglich lackiert hast. Warum dies? Sieht zwar gut aus, aber der Sinn erschliesst sich mir nicht ganz. Oder nur eine optische Aufwertung des ganzen?

    1. Tueftler sagt:

      Das sollte einfach nur optisch etwas besser zu meiner anderen Werkbank und dem Schrank passen!

    1. Tueftler sagt:

      Habe ich schon in deinem Video gesehen, ist sehr gut gelungen!

  33. Thomas sagt:

    Hallo Tüftler,
    ich baue zwar nicht deinen Tisch nach, habe mir aber ein paar Tips bei dir abgeholt.
    Ich habe auch die 20mm Löcher mit einer Oberfräse und dem 20mm Nutfräser gemacht, aber die sind alle verbrannt (also schwarze Ränder). Ich habe den Fräser mal schneller, mal langsamer gestellt, aber alle Löcher verbrennen beim fräsen.

    Was mache ich da wohl falsch?

    1. Tueftler sagt:

      Hmm, entweder hast du stumpfen oder falschen Nutfräser. Wichtig ist das der Fräser eine untere Grundschneide besitzt, am besten einer der von mir verlinkten Fräser nutzen. Auch die Geschwindigkeit sollte nicht zu hoch sein. Versuch es mal mit langsamerer Geschwindigkeit und senk die Maschine auch nicht zu schnell ab. Bei mir hat das eigentlich gut funktioniert. Falls du doch mal irgendwo ne Brandspur hast, ist das aber auch nicht weiter tragisch.

  34. Wastl sagt:

    Hallo, danke für die tollen Videos.

    Ich würde gern den Werktisch nachbauen und hätte eine Frage zum Material.

    Spricht etwas gegen 18 mm Spanplatten? Ich würde zwei Stück zusammen leimen und hätte dann eine Arbeitsplatte mit 36 mm. Ich hab die Platten noch übrig und müsste so keine neuen kaufen.

    Problematisch wird wahrschienlich nur die Befstigung von Zwingen in den Löchern, wenn diese tiefer sind. Das könnte ich aber durch einen größeren Durchmesser ändern.

    Wie ist die Qualität im Vergleich zu MDF?

    1. Tueftler sagt:

      Im Grunde kann man das auch mit zwei 18mm Spanplatten machen. Lediglich der Rand von Spanplatten ist meist etwas grob und nicht so schön. Kann man aber sicher etwas verspachteln. Aber die Löcher müssten dann in der Tat größer werden, am besten experimentierst du mal wie groß Sinn macht. Vermutlich 25mm bis 30mm. MDF ist halt stabiler und hat Rand den man nicht verspachteln muss.

  35. Jürgen Manitz sagt:

    Hallo Tüftler,habe mir für meine Werkbank viel bei dir angeschaut und gerade die Nut für dir T-Nut-Schiene gefräst. Wie bekomme ich die Schiene fest. Du sagst, sie wird geklebt und geschraubt. Welcher Kleber,welche Schrauben. Bei meinen Schrauben steht der Kopf trotz Senkversuch zu weit vor. Die eingeführte Zwinge klemmt an der Schraube

    1. Tueftler sagt:

      Hi,
      ja die Schrauben müssen schon sehr klein sein. Ich habe 3x12mm Schrauben mit Senkkopf verwendet. Wichtig ist halt wirklich das die tief eingesenkt werden. Der Senker muss also auch in das Profil passen. Welchen kleber ich verwendet habe kann ich dir garnicht mehr sagen, generell geht alles was Holz und Metall klebt. Am besten Kleber der nicht zu dick ist, ansonsten musst du eventuell 1mm tiefer fräsen. Notfalls geht auch ein normaler Alleskleber.

  36. Ulrich sagt:

    Auch von mir ein dickes Dankeschön für das tolle Video! Wo bekomme ich denn diese Einschraubgewinde (ist das die richtige Bezeichnung?) für die Füße? Vielleicht gibt es einen passenden Link…? Danke und liebe Grüße, Ulrich.

    1. Tueftler sagt:

      Danke! Die Einschraubgewinde heißen glaube Eindrehschrauben* 😉 Die bekommst du zum Beispiel hier bei Amazon*, die gibt es auch manchmal im Baumarkt, sind dort aber oft sehr teuer. Ich habe es noch mal in die Materialiste mit aufgenommen.

    2. Thomas sagt:

      Ich habe sie vor ein paar Tagen bei OBI entdeckt und der Preis war okay…

  37. Thomas sagt:

    Ich hatte schon eine 19mm MDF Platte auf Böcken. Nun habe ich mit den Tisch modifiziert für meine Platte gebaut. Zwei Seiten sind bündig mit der Platte, die anderen zwei Seiten enden unter dem Tisch, damit ich noch vorhandene Klemmwerkzeuge nutzen kann. Perfekt! Vielen Dank für Idee und Anregung!!! Beste Grüsse aus dem Taunus, Thomas

  38. Sven sagt:

    Moin Tüftler,
    ich habe gerade den Tisch fertiggestellt. Top!
    Vielen Dank
    Bitte nimm in die Einkaufsliste noch die Leisten
    auf, die die untere Ablageplatte tragen. Anders
    als im Sketchup, habe ich wie du im Video, zwei kurze und eine lange Verbindung verwendet.

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