Himiway A7 Pro Test – Bestes E-Bike für City, Trekking und Gelände? Wow 120 Nm !

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Wer ein besonders starkes und vielseitiges E-Bike sucht und bereit ist, etwas mehr zu bezahlen, der sollte sich mal das Himiway A7 Pro anschauen. Das Himiway A7 Pro ist eines der besten All Terrain-Bikes am Markt. Das stabile 28-Zoll (genau 27,5 Zoll) Tiefeinsteiger-E-Bike (Pedelec) eignet sich für Damen wie auch Herren jeden Alters. Es macht sowohl als City- als auch als Trekking-E-Bike eine gute Figur, erlaubt aber aufgrund seines starken Mittelmotors mit 120 Nm Drehmoment und Vollfederung auch bequeme und flotte Fahrten durch das Gelände. Besonders in hügeligen Landschaften, wo sich viele andere E-Bikes schon etwas schwerer tun, ist das Radfahren mit dem Himiway A7 Pro tatsächlich ein wahres Vergnügen. Im mehrwöchigen Praxistest hat mich das E-Bike einfach beeindruckt. Mehr erfahrt ihr in diesem Test- und Erfahrungsbericht.

Himiway A7 Pro ein E-Bike der Premium Klasse

Das Himiway A7 Pro ist mit 2999 Euro zum Testzeitpunkt (aktueller Preis hier im Herstellershop*) kein besonders günstiges E-Bike, es ist schon für Leute gedacht, die was Besonderes suchen und bereit sind, etwas mehr auszugeben. Dafür bekommt man aber ein starkes Premium-Bike mit einer rundum hervorragenden Ausstattung, die zum großen Teil von namhaften Markenherstellern wie Shimano, Schwalbe, Abus, Ananda stammt. Das Rad verfügt über eine Vollfederung, bei der nicht nur die Vordergabel, sondern auch das komplette Hinterrad über einen Stoßdämpfer gefedert wird. Zudem werden alle Stoßdämpfer nicht wie herkömmlich mit Feder u.. Öldruck betrieben, sondern mit Luftdruck. Das hat den großen Vorteil, dass man die komplette Federung an sein Gewicht anpassen kann. Ein besonderes Highlight ist natürlich der bärenstarke Mittelmotor Ananda M100 der ganz legal bis zu 120 Nm Drehmoment liefern soll. Damit dürfte dieses E-Bike eines der stärksten E-Bikes überhaupt sein, ich kenne kein E‑Bike, das stärker wäre! Ich bin das E-Bike über Wochen in unserer bergigen Landschaft gefahren und habe gefühlt wirklich keinen Hügel ausgelassen. Mit dem Himiway A7 Pro kam ich wirklich jeden Hügel bzw. jede Steigung sehr bequem hoch und runter. Selbst längere Steigungen, bei denen man bei herkömmlichen E-Bikes im ersten Gang schon ein wenig Puste brauchte, konnte man mit dem Himiway A7 Pro noch bequem im fünften oder vierten Gang hochfahren und halt auch entsprechend schneller.
Schaut dazu aber mal in mein Video (Link hier Video Himiway A7 Pro Test), da erläutere ich euch meine Erfahrungen mit dem Rad noch genauer, ihr findet das Video auch unten in diesem Artikel. Da ich in diesem Video die Merkmale des E-Bikes noch etwas genauer erläutere und in der Praxis zeige, gehe ich in diesem Testbericht nur noch mal kurz auf die besonderen Aspekte dieses E-Bikes ein.

 Das E-Bike Himiway A7 Pro bietet auch eine besonders bequeme Sattel-Schnellverstellung. Quasi ohne Werkzeug kann man jederzeit die Sattelhöhe mit einem Hebel anpassen. Das Ganze funktioniert stufenlos, ganz ähnlich wie bei einem Bürostuhl. Am Rad ist sogar bereits ein Rahmenschloss der Marke Abus verbaut. Man kann somit das E-Bike jederzeit ganz flott abschließen, ohne dass man irgendein Schloss mitnehmen muss, auch das hatte ich bisher noch bei keinem der getesteten E-Bikes.
Weiterhin bietet das Rad eine 9-Gang-Shimano-Kettenschaltung Alivio, was noch eine deutlich bessere Anpassung als eine übliche 7-Gang-Schaltung erlaubt. Dass auch ein Drehmomentsensor (Wikipedia) und zwei starke hydraulische Shimano-Scheibenbremsen (mit 180 mm Bremsscheiben) verbaut sind, ist bei einem solchen Premium-Bike natürlich Standard. Der Drehmomentsensor ist im Übrigen sehr gut angepasst, ähnlich gut wie beim Fido C11 Pro Test, wo ich das auch loben konnte. Das heißt: Je kräftiger man in die Pedale treten muss, desto stärker unterstützt einen der Mittelmotor! Das ist keineswegs bei jedem Rad mit Drehmomentsensor so gut und angenehm spürbar!

Himiway A7 Pro ein stabiles Tiefeinsteiger E-Bike

Wie schon erwähnt handelt es sich bei dem Himiway A7 Pro um ein Tiefeinsteiger-Fahrrad. Das bedeutet, es kann von jedem bequem gefahren werden, auch von Damen oder älteren Herren. Das Aufsteigen ist hier deutlich bequemer als bei Rädern mit oberer Querstange, was besonders ältere Personen oder Personen mit Handicaps wie Hüftproblemen zu schätzen wissen. Der Alu-Rahmen ist bei diesem Rad besonders stabil und dickwandig ausgelegt, also müssen sich hier, glaube ich, auch Jungs oder Senioren, die im Gelände fahren möchten, keine Sorgen machen. Der ganze Rahmen ist zudem unglaublich sauber verarbeitet und verschweißt, man sieht nirgends Schweißnähte, alles ist ganz sauber verschliffen. Das sieht man heute selten, weil das in der Herstellung oft viel Handarbeit und entsprechende Kosten bedeutet.
Wenn man das Rad so sieht und die schon genannten Features betrachtet, so bekommt man für den aktuellen Preis wirklich was geboten. Wüsste ich den Preis nicht, so hätte ich dieses Rad auf deutlich mehr als 4000 Euro geschätzt, wenn ich das mal mit Angeboten bei mir bekannten Radhändlern vergleiche. Also kein Wunder, dass dieses E-Bike derzeit fast überall sehr gut getestet und bewertet wird. Selbst in den sozialen Netzen findet man trotz des höheren Preises vorwiegend nur positive Erfahrungsberichte. Meiner Meinung nach völlig zu Recht, wie ich auch in meinem unteren Video erläutert, habe. Auch mich hat es begeistert. Aber Vorsicht, es macht süchtig: Ich denke, wer dieses Rad erst mal an einigen Steigungen gefahren ist, setzt sich ungern wieder auf ein herkömmliches E-Bike mit dem üblichen Drehmoment von 40 bis 60 Nm, zumindest ging es mir so (Inspirationen hier).

Beeindruckender 700 Wh Akku für hohe Reichweite bei starker Unterstützung

In den oberen Bildern sieht man noch einige Aufnahmen des herausragenden Mittelmotors, aber auch des verbauten Abus-Rahmenschlosses. Über das Schloss lässt sich das Rad quasi in Sekunden abschließen oder auch wieder öffnen. Das ist sehr praktisch, zum Beispiel wenn man schnell mal zum Bäcker geht.
Trotz der starken Motorunterstützung verspricht der Hersteller eine beachtliche Reichweite von 80 km. Wie das aber meistens bei den Reichweitenangaben so ist, wurde das aber vermutlich mit einer leichteren Person auf ebener Strecke gemessen. In der Praxis muss man bei diesen Angaben immer Körpergewicht, Fahrstil und vor allem Landschaft berücksichtigen. Nach meiner Erfahrung halte ich 80 km unter optimalen Bedingungen aber durchaus für realistisch, denn das Rad ist mit einem sehr großen 700‑Wh-Akku (genau 693 Wh) ausgestattet, was im E-Bike Bereich schon zu den größten Akkus überhaupt gehört.

Im hügeligen Landschaft, wo ich das Rad getestet habe, muss man natürlich etwas Abstriche bei der Reichweite machen, insbesondere wenn man bedenkt, dass ich 102 kg wiege und mit 1,92 cm auch nicht gerade klein bin. Zudem habe ich im Test absichtlich keinen Hügel ausgelassen und habe das Rad schon stärker herangenommen, zumal ich wegen leichten Hüftproblemen an Steigungen schon etwas Unterstützung in Anspruch nehme. Leider kann ich nicht genau sagen, wie weit ich gekommen wäre, da ich meistens nur 30 bis 40 km Runden fahre und dann wieder auflade. Ich kann euch jedoch sagen, dass in der Akku-Kapazitätsanzeige nach ca. 40 km immer noch 3 bis 4 LEDs von 5 geleuchtet haben. Wie weit ich also nach den 40 km noch gekommen wäre, ist schwer abzuschätzen, ich gehe jedoch fest davon aus, dass auch bei meinem Gewicht und unserer Landschaft eine Gesamtreichweite von 50 km problemlos machbar ist. Alleine das finde ich schon beeindruckend und völlig ausreichend. Schließlich habe ich bei anderen E-Bikes auch nicht mehr geschafft, und dabei bin ich mit dem Hiniway A7 Pro deutlich schneller die Hügel hochgefahren und habe wesentlich mehr Unterstützung erfahren. Das hätte ich so nicht erwartet, der Mittelmotor Ananda M100 scheint also nicht nur sehr stark, sondern auch sehr energiesparend zu arbeiten!
Der Akku ist im Übrigen sauber von unten im Rahmen integriert und kann wahlweise direkt im Rad oder auch nach dem Herausnehmen aufgeladen werden. Das mitgelieferte 2A Ladegerät lädt einen komplett entladenen Akku in ca. 8 Stunden wieder auf.

Himiway A7 Pro ist geländegängig – Vollfederung und Schwalbe Reifen

Obwohl das Himiway A7 Pro vom Hersteller* vorwiegend als City- und Trekkingrad beworben wird, eignet es sich wie schon erwähnt auch gut für Gelände und Feldwege, man kann eigentlich fast überall fahren. Besonders die Vollfederung, aber auch die etwas breiteren Markenreifen vom Typ Schwalbe SUPER MOTO-X 27.5*2.4 sind da eine große Hilfe. Mit ca. 6 cm Breite sind die Reifen schon etwas breiter als herkömmliche Reifen, aber halt keineswegs so dick wie bei den sogenannten Fatbikes. Nach meinem Geschmack ist das die ideale Breite, sie sind nicht so schwer und auffällig und sie eignen sich sehr gut für Straßen, aber auch für Feldwege. Auf steinigen Wegen fährt man mit diesen Reifen zudem deutlich sicherer als mit dünneren Reifen. Da es sich hier um einen Markenreifen von Schwalbe handelt, gehe ich auch mal davon aus, dass darin ein entsprechend guter Pannenschutz integriert ist.

Die Reifen dürfen laut Aufschrift mit einem Reifendruck von 2 bis 4 Bar aufgepumpt werden. Im Test verwendete ich in der Regel einen Druck von ca. 2,6 Bar.
Die Reifen nehmen im Gelände auch schon viele Stöße auf, den Rest schluckt die verbaute Vollfederung. Vorne hat das Rad eine Federgabel SR-SUNTOUR X1-BOOST mit ganzen 120 mm Federweg verbaut. Die Federung kann über den oberen Regler, aber auch über den Luftdruck individuell eingestellt werden, auch das macht das Rad besonders.

Besonders bemerkenswert ist die Federung des Hinterrades. Das Hinterrad ist praktisch mit einem Gelenk und einer Art Stoßdämpfer mit dem vorderen Gestell frei verbunden, wie man aus den unteren Bildern ersieht. Diese Art von Luxus-Federung ist wirklich besonders und findet man selbst in dieser Preislage sehr selten bei einem E-Bike. Besonders dabei ist, wie schon erwähnt, dass auch dieser Stoßdämpfer mit Luftdruck arbeitet. Also auch diese Federung kann individuell über den Luftdruck angepasst werden, falls man das möchte.

Himiway A7 Pro wird fast fahrfertig nach Hause geliefert

Das Himiway A7 Pro wird vorwiegend vom Hersteller Himiway im Direktvertrieb über den Shop (Link hier*) verkauft und versandt. Da es den Hersteller schon viele Jahre gibt, existiert aber auch in Deutschland schon ein kleines Händlernetz und eine große Fangemeinde. Der Hersteller gewährt 2 Jahre Garantie auf das E-Bike und liefert natürlich auch danach noch Ersatzteile über seinen Shop aus. Da jedoch bei diesem Rad viele Markenkomponenten verarbeitet wurden, sind die meisten Teile natürlich auch hierzulande leicht zu bekommen.
Ausgeliefert wird das Rad nach meinem Wissen aus einem deutschen Lager, man kann dabei zwischen verschiedenen Farben wählen. Die Lieferzeit betrug in unserem Fall ca. 3 Wochen, bei manchen Farben soll es noch schneller gehen. Der Hersteller verkauft seine Räder weltweit und passt diese an die verschiedenen Vorschriften der Länder an. Das Rad hält somit alle deutschen Vorschriften ein und darf somit auch legal in Deutschland auf Straßen fahren. Also Dinge wie eine legale Klingel, eine Lampe mit Prüfzeichen, Reflektoren, Dauerleistungsbegrenzung usw. sind natürlich vorhanden.
Geliefert wird das E-Bike per Spedition in einem Karton, komplett sauber umschlossen mit einem Schaumstoffblock. So gut eingepackt wie dieses Rad war bislang noch kein Rad, das ich getestet habe, hier kann tatsächlich beim Transport kaum was passieren! Besonders erfreulich ist auch, dass dieses Rad nahezu komplett montiert geliefert wird. Es muss im Grunde nur das Vorderrad mit Alu-Schutzblech und die Klingel angeschraubt werden. Die Lampe hängt schon am Lenker und muss lediglich noch mit dem Lenker zusammen verschraubt werden. Der Aufbau ist also tatsächlich in wenigen Minuten machbar. In diesem Video (Link) könnt ihr alle Schritte nochmal genauer sehen.

Nach dem Zusammenbau kann man die Kette noch mal etwas ölen und gewöhnlich dann sofort losfahren. In meinem Fall habe ich während der ersten Fahrt aber feststellen müssen, dass die Schaltung beim Herunterschalten manchmal etwas unsauber geschaltet hat. Es hat sich dann herausgestellt, dass die Zugspannung noch nicht ganz korrekt eingestellt war. Dies war zum Glück kein großes Problem, die Zugspannung kann leicht entweder am Schaltungsgriff oder hinten am Rad eingestellt werden. Am besten hängt oder stellt man dabei das Rad so auf, dass sich das Hinterrad mit den Pedalen frei drehen lässt. Dann kann man einfach ausprobieren, ob die Kette sauber die Ritzel wechselt.

Bislang war die Schaltung bei anderen Testrädern immer schon bei Anlieferung 100 % korrekt eingestellt, beim Himiway A7 Pro war es das erste Mal, dass etwas nachgestellt werden musste. Aber das Nachstellen war wirklich einfach und war in wenigen Minuten erledigt. Danach schaltete die Kettenschaltung wirklich sauber und musste auch in den nachfolgenden Wochen nie mehr nachgestellt werden (siehe Video). Einen nützlichen Einstellungstipp, den auch ich verwende, habe ich euch unten mal im grünen Kasten aufgelistet, falls ihr das auch mal machen müsst.

Tipp: Zugspannung bei einer Kettenschaltung Shimano Alivio einstellen

  1. Das Rad irgendwo aufhängen oder, wie oben gezeigt, so aufstellen, dass Hinterrad und Kurbel mit Pedalen sich frei drehen lassen. Alternativ kann man Rad auch umdrehen und auf Lenker stellen, nur ist dann das Schalten etwas unbequemer.
  2. Zum Einstellen der Zugspannung den höchsten Gang (kleinstes Ritzel) einstellen, während man die Kurbel (Pedale) dreht.
  3. Danach das Schaltseil (Schaltzug) so weit wie möglich entspannen. Dazu gibt es am Umwerfer eine Schraube an der Stelle, wo der Seilzug eingelassen wird (Bild rechts). Diese Schraube steckt in einem drehbaren, geriffelten schwarzen Kunststoffteil. Mit dieser Schraube kann der Seilzug entspannt und gespannt werden. Zunächst dreht man diese Schraube ganz hinein, damit der Seilzug so weit wie möglich entspannt ist.
  4. Dann zunächst einen Gang weiterschalten, also vom Neunten in den Achten, dabei stets an der Kurbel drehen. Wahrscheinlich wird dabei noch gar nichts passieren, das ist normal.
  5. Jetzt an der besagten Einstellschraube für die Seilspannung geringfügig nach links drehen, maximal eine Vierteldrehung reicht. Wieder die Kurbel drehen und schauen, ob der Gang gewechselt wird, also die Kette auf das nächst höhere Ritzel springt. Falls nein, wieder eine Vierteldrehung am Seilspanner, wieder die Kurbel drehen, die Kette wird ihr Geräusch verändern, und das Ganze so lange wiederholen, bis die Kette in den nächsten Gang gewechselt ist. Wichtig ist, dass die Kette gerade so gespannt ist, dass der Gang gewechselt wird. Zum Ausprobieren stets wieder Kurbel drehen und vom neunten in den achten Gang schalten!
  6. Wenn das sauber funktioniert, dann einmal versuchen, in den siebten Gang zu schalten. Wenn der Gang nicht gewechselt werden sollte, wieder Spannung um eine Vierteldrehung erhöhen. Irgendwann ist die Spannung so weit eingestellt, dass sich alle Gänge gut schalten lassen. Prüfe dabei auch noch mal das umgekehrte Hochschalten, also von Gang 1 bis 9, auch das sollte dann sauber funktionieren.
    Die Kette darf dabei weder über das kleinste Ritzel hinaus verschoben werden noch über das größte Ritzel. Sollte das doch der Fall sein, dann müssten die beiden anderen Schrauben zum weiteren Einstellen der Schaltung genutzt werden, das ist aber selten bei neuen Rädern nötig. Sollte es doch nötig sein, findest du auf YouTube dazu noch weitere Tutorials, die auch das genau beschreiben. Auch das ist nicht schwer.

 

Himiway A7 Pro Display und Bremslicht sauber im Rahmen integriert

Hervorheben möchte ich noch, dass auch das Display sehr schick und platzsparend im Rahmen, genau genommen am höhenverstellbaren Gelenk des Lenkers, integriert ist. Bedient wird das Display über ein Taster-Bedienfeld links am Lenker. Das Display sieht richtig schick aus, ist zudem sehr kontrastreich und alle wichtigen Angaben konnten auch bei Sonnenlicht problemlos abgelesen werden. Angezeigt werden die Geschwindigkeit, die gefahrene Tagesstrecke und Gesamtkilometer, die Akkukapazität in fünf LED Balken, die Akkuspannung sowie die Fahrstufe 1 bis 5. Während der Fahrt wird zudem noch der aktuelle Verbrauch über einen LED-Balken signalisiert. Letzteres ist sehr gut geeignet, wenn man die Reichweite oder Eigenleistung optimieren möchte.

Das Bedienfeld mit den vier Tastern ist durchaus leicht zu bedienen, wirkt aber äußerlich ein wenig günstig. Bei einem Premiumrad wie diesem hätte auch dieses etwas schicker sein können, aber es erfüllt seinen Zweck.  Hier im Video erläutere ich noch mal die Funktionen genauer, einiges könnt ihr auch den unteren Bildern entnehmen.

Auch das Rücklicht mit integriertem Bremslicht ist sauber im Rahmen integriert. Das sieht natürlich besonders schick aus und hat auch den Vorteil, dass man es sogar von der Seite her leuchten sieht. Die Bremslicht-Funktion wird bei dem Himiway A7 Pro nicht über die Bremshebel, sondern über einen Sensor gesteuert. Immer wenn der Sensor feststellt, dass die Geschwindigkeit zügig abnimmt, schaltet dieser das Bremslicht ein, bis das Rad länger steht oder wieder beschleunigt. Das Ganze funktioniert auch sehr gut, leider aber nur, wenn das Licht aktiviert ist. Schaltet man das normale Licht nicht ein, dann funktioniert auch das Bremslicht nicht. Ich hätte es besser gefunden, wenn das Bremslicht wie beim Fido C11 Pro auch am Tage ohne Licht funktioniert hätte, aber ein Manko darf ja so ein Premium-Rad auch haben.  😉

Features des Himiway A7 Pro auf einen Blick

Damit ihr noch mal einen schnellen Überblick über die besonderen Eigenschaften dieses E-Bikes bekommt und entscheiden könnt, ob das was für euch ist, hier noch mal die wichtigsten Merkmale übersichtlich in einer Liste:

  • Schicker, stabiler Alu-Rahmen ohne sichtbare Schweißnähte
  • Mittelmotor mit unglaublichen 120 Nm Drehmoment (ANANDA M100 48V-250W)
  • Großer Akku 48V 700Wh (693 Wh)
  • Vollfederung (vorne und hinten) mit einstellbarem Luftdruck
  • Fest verbautes Abus-Rahmenschloss zum schnellen Abschließen
  • Breitere Markenreifen Schwalbe SUPER MOTO-X 27.5*2.4 (ca. 6 cm breit)
  • Drehmomentsensor mit sehr guter Abstimmung
  • Gut eingestellte 9-Gang-Kettenschaltung (Shimano M3100SGS ALIVO-9S)
  • Gut sichtbares Display, hochwertig im Lenker integriert
  • Rücklicht mit Bremslicht im Gestell integriert
  • Leichte Sattelhöhenverstellung einfach per Hebel
  • Hydraulische Scheibenbremsen (Shimano MT200) mit 180 mm Bremsscheiben
  • Helle Beleuchtung mit automatischem Sensor-Bremslicht im Rahmen integriert
  • Federgabel 120 mm Federweg, einstellbar u. verriegelbar (Luftdruck änderbar)
  • Fahrergröße 160 bis 195
  • Lenker und Sattel weit verstellbar
  • 24 Monate Garantie auf E-Bike (ausgenommen Verschleißteile)

Fazit zum E-Bike Himiway A7 Pro

Das Himiway A7 Pro wollte ich schon länger mal testen, mir war dieses aufgrund vieler positiver Bewertungen schon länger positiv aufgefallen. Etwas abgeschreckt hat mich anfangs der höhere Preis gegenüber günstigen E‑Bikes, wie ich sie sonst gerne teste. Nachdem ich aber das Himiway A7 Pro mehrere Wochen gefahren bin, muss ich sagen: Das E-Bike ist ein Traum und sein Geld tatsächlich wert! Wer es sich leisten kann, etwas mehr Geld für ein E-Bike auszugeben, bekommt bei diesem E-Bike einen echten Gegenwert, der wirklich noch mehr Spaß und Fahrfreude mit sich bringt als es ohnehin schon ein herkömmliches E-Bike bietet.
Besonders begeistert hat mich natürlich der wirklich bärenstarke 120-Nm-Mittelmotor mit dem ich über Wochen gefühlt jeden Berg mehrfach rauf- und runtergefahren bin. Die Unterstützung ist deutlich stärker als bei gängigen E‑Bikes, die oft nur 40 bis 60 Nm an Drehmoment bieten. Steigungen, die andere E-Bikes nur im ersten Gang mit Anstrengung bewältigen, kann man mit dem Himiway a7 Pro einfach viel schneller und entspannter bewältigen. Ich hoffe auch, dass dies im Video zumindest teilweise ersichtlich war. Trotz der Stärke ist der Motor noch sehr leise und bei hoher Belastung kaum lauter als so mancher Radnabenmotor.
Die gute Ausstattung, verbunden mit vielen Marken-Komponenten, habe ich ja erläutert und muss ich nicht nochmal betonen. Dinge wie Vollfederung, 9-Gang-Schaltung, schnelle Sitzeinstellung oder breitere Markenreifen machen aus dem E-Bike ein hervorragendes All-Terrain-Bike, das von jedem fast überall gefahren werden kann. Als stabiles Tiefeinsteiger-E-Bike eignet es sich genauso für Damen wie für Herren. Besonders wenn man in einer Gegend mit Hügeln oder Steigungen wohnt, wird dieses Rad einfach nur begeistern. Ich kenne bisher kein E-Bike, das hinsichtlich Fahrspaß und Kraft hier mithalten könnte. Das kraftvolle Beschleunigen, auch an steileren Anstiegen ist einfach sehr angenehm.
Das etwas höhere Eigengewicht des Himiway A7 Pro von 35 kg nimmt man bei all den Vorzügen gerne in Kauf, zumal es beim Fahren nicht spürbar ist. Das Himiway A7 Pro fährt sich genauso einfach wie andere E‑Bikes, nur halt komfortabler gefedert und mit deutlich mehr Unterstützung an Steigungen. Aber natürlich kann man auch mit so einem starken E-Bike noch sportlich aktiv sein, die Stärke der Unterstützung und die Geschwindigkeit kann man schließlich selbst vorgeben.
Falls euch dieses E-Bike interessiert: Das Rad als auch Ersatzteile sind über den Himiway-Shop* erhältlich. Zum Testzeitpunkt lag der Verkaufspreis bei 2999 Euro für die in Deutschland zugelassene Variante, die hier getestet wurde.
Wer aber nicht soviel ausgeben möchte und lieber etwas Günstigeres sucht, vielleicht weniger Luxus benötigt, weil er vielleicht weniger Steigungen und Feldwege fahren möchte, der sollte sich mal das Fiido C11 Pro in diesem Testbericht anschauen. Das E-Bike Fiido C11 Pro* bietet ebenfalls ein bemerkenswertes Preis-/Leistungsverhältnis und bietet viel für den Preis.
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Video zum Himiway A7 Pro Test mit Sprungmarken zu Themenbereichen

Das untere Videos entstanden vorwiegend mit der Insta360 X4 360° KI-Kamera* welche beeindruckende Blickwinkel erlaubt.

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Weitere technische Angaben zum Himiway A7 Pro

Die kompletten technischen Daten zum E-Bike werden auf der Herstelle- bzw. Anbieterrseite* sehr ausführlich aufgelistet, daher hier nur ein kleiner Auszug zum schnellen Überblick. Wichtig ist noch zu erwählen das das Rad ein zulässiges Tragegewicht von 136 kg aufweist.

Himiway A7 Pro Technische Daten und Komponenten

 

 

 

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